Загрузил kalashnikov.oleg

Ekadashi katha

Реклама
Table of contents
ACKNOWLEDGMENTS ...........................................................................................................................7
ENGLISH ....................................................................................................................................................8
Papamochani Ekadashi .....................................................................................................................8
Kamada Ekadashi .............................................................................................................................12
Varuthini Ekadashi ...........................................................................................................................15
Mohini Ekadashi ................................................................................................................................18
Apara Ekadashi ..................................................................................................................................22
Pandava Nirjala Ekadashi ..............................................................................................................25
Yogini Ekadashi .................................................................................................................................31
Shayani Ekadashi .............................................................................................................................34
Kamika Ekadashi...............................................................................................................................38
Pavitropana Ekadashi ......................................................................................................................41
Ananda Ekadashi ..............................................................................................................................45
Parshva Ekadashi..............................................................................................................................47
Indira Ekadashi..................................................................................................................................50
Pashankusha Ekadashi ...................................................................................................................53
Rama Ekadashi ..................................................................................................................................55
Utthana Ekadashi..............................................................................................................................59
Utpanna Ekadashi .............................................................................................................................68
Mokshada Ekadashi .........................................................................................................................76
Saphala Ekadashi .............................................................................................................................80
Putrada Ekadashi ..............................................................................................................................84
Shat-Tila Ekadashi ...........................................................................................................................88
Bhaimi Ekadashi ................................................................................................................................93
Vijaya Ekadashi .................................................................................................................................98
Amalaki Ekadashi............................................................................................................................101
Padmini Ekadashi............................................................................................................................105
Parama Ekadashi ............................................................................................................................111
HINDI ......................................................................................................................................................117
पापमोचनी ..............................................................................................................................................117
1
कामदा ....................................................................................................................................................119
वरुथिनी ..................................................................................................................................................121
मोहिनी....................................................................................................................................................122
अपरा ......................................................................................................................................................124
ननर्जला ....................................................................................................................................................125
योथिनी ...................................................................................................................................................128
वशयनी ...................................................................................................................................................130
काममका ..................................................................................................................................................131
पत्र
ु दा .......................................................................................................................................................133
अर्ा .......................................................................................................................................................135
पद्मा ......................................................................................................................................................137
इन्ददरा ....................................................................................................................................................140
पापाांकुशा .................................................................................................................................................142
रमा .........................................................................................................................................................143
प्रबोथिनी .................................................................................................................................................145
उत्पत्ति.....................................................................................................................................................147
मोक्षदा ....................................................................................................................................................150
सफला .....................................................................................................................................................152
पत्र
ु दा .......................................................................................................................................................154
षटनिला ..................................................................................................................................................156
र्या ........................................................................................................................................................158
र्या ........................................................................................................................................................160
आमलकी.................................................................................................................................................162
पद्ममनी ..................................................................................................................................................166
परमा ......................................................................................................................................................171
HUNGARIAN (Magyar) ......................................................................................................................173
Papamochani Ekadashi .................................................................................................................173
Kamada Ekadashi ...........................................................................................................................178
2
Varuthini Ekadashi .........................................................................................................................181
Mohini Ekadashi ..............................................................................................................................183
Apara Ekadashi ................................................................................................................................187
Pandava Nirjala Ekadashi ............................................................................................................189
Yogini Ekadashi ...............................................................................................................................192
Shayani Ekadashi ...........................................................................................................................195
Kamika Ekadashi.............................................................................................................................199
Pavitropana Ekadashi ....................................................................................................................201
Ananda Ekadashi ............................................................................................................................204
Parshva Ekadashi............................................................................................................................206
Indira Ekadashi................................................................................................................................208
Pashankusha Ekadashi .................................................................................................................211
Rama Ekadashi ................................................................................................................................213
Utthana Ekadashi............................................................................................................................219
Utpanna Ekadashi ...........................................................................................................................222
Mokshada Ekadashi .......................................................................................................................228
Saphala Ekadashi ...........................................................................................................................232
Putrada Ekadashi ............................................................................................................................236
Shat-Tila Ekadashi .........................................................................................................................240
Bhaimi Ekadashi ..............................................................................................................................245
Vijaya Ekadashi ...............................................................................................................................249
Amalaki Ekadashi............................................................................................................................253
Padmini Ekadashi............................................................................................................................257
Parama Ekadashi ............................................................................................................................261
PORTUGUESE .......................................................................................................................................264
Papamochani Ekadashi .................................................................................................................264
Kamada Ekadashi ...........................................................................................................................268
Varuthini Ekadashi .........................................................................................................................271
Mohini Ekadashi ..............................................................................................................................274
Apara Ekadashi ................................................................................................................................277
Pandava Nirjala Ekadashi ............................................................................................................279
Yogini Ekadashi ...............................................................................................................................284
Shayani Ekadashi ...........................................................................................................................287
Kamika Ekadashi.............................................................................................................................291
3
Pavitropana Ekadashi ....................................................................................................................295
Ananda Ekadashi ............................................................................................................................299
Parshva Ekadashi............................................................................................................................301
Indira Ekadashi................................................................................................................................304
Pashankusha Ekadashi .................................................................................................................307
Rama Ekadashi ................................................................................................................................309
Utthana Ekadashi............................................................................................................................313
Utpanna Ekadashi ...........................................................................................................................321
Mokshada Ekadashi .......................................................................................................................330
Saphala Ekadashi ...........................................................................................................................333
Putrada Ekadashi ............................................................................................................................337
Shat-Tila Ekadashi .........................................................................................................................341
Bhaimi Ekadashi ..............................................................................................................................345
Vijaya Ekadashi ...............................................................................................................................349
Amalaki Ekadashi............................................................................................................................352
Padmini Ekadashi............................................................................................................................356
Parama Ekadashi ............................................................................................................................361
RUSSIAN ................................................................................................................................................366
Папамочани Экадаши .................................................................................................................366
Камада Экадаши............................................................................................................................370
Варутхини Экадаши .....................................................................................................................373
Мохини Экадаши ...........................................................................................................................375
Апара Экадаши ..............................................................................................................................378
Пандава Экадаши .........................................................................................................................380
Йогини Экадаши ............................................................................................................................384
Шаяни Экадаши .............................................................................................................................387
Камика Экадаши............................................................................................................................390
Павитропана Экадаши ................................................................................................................393
Ананда Экадаши ............................................................................................................................396
Паршва Экадаши ...........................................................................................................................398
Индира Экадаши ...........................................................................................................................400
Пашанкуша Экадаши ..................................................................................................................403
Рама Экадаши .................................................................................................................................405
Уттхана Экадаши ...........................................................................................................................408
4
Утпанна Экадаши ..........................................................................................................................415
Мокшада Экадаши ........................................................................................................................422
Сапхала Экадаши .........................................................................................................................425
Путрада Экадаши ..........................................................................................................................428
Шат-Тила Экадаши.......................................................................................................................432
Бхайми Экадаши ...........................................................................................................................436
Виджая Экадаши ...........................................................................................................................440
Амалаки Экадаши .........................................................................................................................443
Падмини Экадаши.........................................................................................................................446
Парама Экадаши ...........................................................................................................................451
UKRAINIAN ...........................................................................................................................................456
Папамочані Єкадаші ....................................................................................................................456
Камада Єкадаші .............................................................................................................................459
Варутхіні Єкадаші .........................................................................................................................462
Мохіні Єкадаші ...............................................................................................................................464
Апара Єкадаші ................................................................................................................................466
Пандава Єкадаші ...........................................................................................................................468
Йогіні Єкадаші ................................................................................................................................472
Шаяні Єкадаші ................................................................................................................................475
Каміка Єкадаші...............................................................................................................................478
Павітропана Єкадаші ...................................................................................................................480
Ананда Єкадаші .............................................................................................................................483
Паршва Єкадаші ............................................................................................................................485
Індіра Єкадаші................................................................................................................................487
Пашанкуша Єкадаші ....................................................................................................................490
Рама Єкадаші ..................................................................................................................................492
Уттхана Єкадаші ............................................................................................................................495
Утпанна Єкадаші ...........................................................................................................................502
Мокшада Єкадаші .........................................................................................................................509
Сапхала Єкадаші ...........................................................................................................................512
Путрада Єкадаші ...........................................................................................................................515
Шат-Тіла Єкадаші..........................................................................................................................519
Бхаймі Єкадаші ..............................................................................................................................523
Виджая Єкадаші.............................................................................................................................527
5
Амалакі Єкадаші ............................................................................................................................530
Падміні Єкадаші .............................................................................................................................533
Парама Єкадаші .............................................................................................................................538
6
ACKNOWLEDGMENTS
These texts were taken from "Ekadashi Reminder" application for
Android. Thanks everybody who prepared them.
List of people responsible for the localization:
English, Russian, Ukrainian: Abhaya Prada d.d.
<abhaya.prada.dd@gmail.com>
Hindi: Prashant Malik <prashant.malik777@gmail.com>
Portuguese: Guilherme Ramires <guilherme_ramires@live.com>
Hungarian: Jagicza Dávid <girivaradhari@gmail.com>
"Ekadashi Reminder"
© 2012-2016 Abhay Charan das <abhay.charan.d@gmail.com>
Home page: http://www.facebook.com/EkadashiReminder
Installation: http://play.google.com/store/apps/details?id=com.acd.ekadashi
Video: http://www.youtube.com/user/AbhayCharanDas
Blog: http://ekadashireminder.blogspot.com/
"Vaishnava Calendar"
© 2012-2016 Abhay Charan das <abhay.charan.d@gmail.com>
Home page: http://www.facebook.com/vc108
Installation: http://play.google.com/store/apps/details?id=com.acd.calendar
Blog: http://vaishnavacalendar.blogspot.com/
7
ENGLISH
Papamochani Ekadashi
(Chaitra Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Vishnu (Chaitra) masa
Sri Yudhisthira Maharaja said, "Oh Supreme Lord, I have heard from You
the explanation of Amalaki Ekadashi which occurs during the light fortnight
of the month of Phalguna (February-March), and now I wish to hear about
the Ekadashi that occurs during the dark fortnight of the month of Chaitra
(March-April). What is its name, Oh Lord, and what results can one attain by
observing it?"
The Supreme Personality of Godhead, Lord Sri Krishna, replied, "O best of
kings, for the benefit of everyone I shall gladly describe to you the glories of
this Ekadashi, which is known as Papamochani.
The history of this Ekadashi was once narrated to the Emperor Mandhata by
Lomasa Rishi. King Mandhata addressed the Rishi, 'Oh great sage, for the
benefit of all people, please tell me the name of the Ekadashi that occurs
during the dark fortnight of the month of Chaitra, and please explain the
process for observing it. Also, please describe the benefits one gains by
observing this Ekadashi.
Lomasa Rishi replied, "The Ekdashi that occurs during the dark part of the
month of Chaitra is named Papamochanii Ekadashi. For the faithful devotee
it removes the influences of ghosts and demons. Oh lion among men, this
Ekadashi also awards the eight perfections of life, fulfils all kinds of desires,
purifies one's life of all sinful reactions, and makes a person perfectly
virtuous."
Now please listen to a historical account concerning this Ekadashi and
Chitraratha, the chief of the Gandharvas (heavenly musicians). During the
spring season, in the company of heavenly dancing girls, Chitraratha once
came upon a beautiful forest bursting forth with a great variety of flowers.
There he and the girls joined the Gandharvas and many Kinnaras, along with
Lord Indra himself, the king of heaven, who was enjoying a visit there.
Everyone felt that there was no better garden than this forest. Many sages
were also present, performing their austerities and penances. The demigods
particularly enjoyed visiting this celestial garden during the months of
Chaitra and Vaisakha (April-May).
8
A great sage named Medhavi resided in that forest, and the very attractive
dancing girls would always attempt to seduce him. One famous girl in
particular, Manjughosha, contrived many ways to allure the exalted Muni,
but out of great respect for the sage and feat of his power, which he had
attained after years and years of ascetics, she would not come very close to
him. At a spot two miles from the sage, she pitched a tent and began
singing very sweetly as she played a tamboura. Cupid himself became
excited when he saw and heard her perform so nicely and smelled the
fragrance of her sandal-paste unguent. He remembered his own unfortunate
experience with Lord Shiva and decided to take revenge by seducing
Medhavi. (see note 1)
Using the eyebrows of Manjughosha as a bow, her glances as a bowstring,
her eyes as arrows, and her breasts as a target, Cupid approached Medhavi
in order to tempt him to break his trance and his vows. In other words,
Cupid engaged Manjughosha as his assistant, and when she looked at that
powerful and attractive young sage, she also became agitated by lust.
Seeing that he was highly intelligent and learned, wearing a clean white
brahmana's thread draped across his shoulder, holding a sannyasi's staff,
and sitting handsomely in the asrama of Chyavana Rishi, Manjughosha came
before him. She began to sing seductively, and the small bells of her belt
and around her ankles, together with the bangles on her wrists, produced a
delightful musical symphony. The sage Medhavi was enchanted. He
understood that this beautiful young woman desired union with him, and at
that instant Cupid increased his attraction for Manjughosha by releasing his
powerful weapons of taste, touch, sight, smell, and sound.
Slowly Manjughosha approached Medhavi, her bodily movements and
sweet glances attracting him. She gracefully put her tamboura down and
embraced the sage with her two arms, just as a creeper winds itself around
a strong tree. Captivated, Medhavi gave up his meditation and decided to
sport with her and instantly his purity of heart and mind abandoned him.
Forgetting even the difference between night and day, he went away with
her to sport for a long, long time. (see note 2) Seeing that the young yogi's
sanctity had become seriously eroded, Manjughosha decided to abandon him
and return home. She said. "O great one, please permit me to return home."
Medhavi replied, "But you have only just arrived, O beautiful one. Please
stay with me at least until tomorrow."
Fearful of the sage's yogic power, Manjughosha stayed with Medhavi for
precisely fifty-seven years, nine months, and three days, but to Medhavi all
this time seemed like a moment. Again she asked him, "Please permit me to
leave."
9
Medhavi replied, "O dear one, listen to me. Stay with me for one more
night, and then you may leave tomorrow morning. Just stay with me until I
have performed my morning duties and chanted the sacred Gayatri mantra.
Please wait until then." Manjughosha was still fearful of the sage's great
yogic power, but she forced a smile and said, "How long will it take you to
finish your morning hymns and rituals? Please be merciful and think of all
the time you have already spent with me.
The sage reflected on the years he had been with Manjughosha and then
said with great astonishment. Why, I have spent more than fifty-seven years
with you! His eyes turned red and began to emanate sparks. He now
regarded Manjughosha as death personified and the destroyer of his spiritual
life. You rascal woman! You have turned all the hard-earned results of my
austerities to ashes! Trembling with anger, he cursed Manjughosha, "Oh
sinful one, Oh hard-hearted, degraded one! You know only sin! May all
terrible fortune by yours! Oh rascal woman, I curse you to become an evil
hobgoblin - pishacha!"
Cursed by the sage Medhavi, the beautiful Manjughosha humbly
beseeched him, "Oh best of the brahmanas, please be merciful to me and
revoke your curse! Oh great one, it is said that association with pure
devotees gives immediate results but their curses take effect only after
seven days. I have been with you for fifty-seven years, Oh master, so please
be kind to me!"
Medhavi Muni replied, "Oh gentle lady what can I possibly do? You have
destroyed all my austerities. But even though you have done this sinful
deed, I shall tell you a way you can be released from my wrath. In the dark
fortnight of the month of Chaitra there is an all-auspicious Ekadashi that
removes all one's sins. Its name is Papamochani, Oh beautiful one, and
whoever fasts on this sacred day becomes completely freed from having to
take birth in any kind of devilish form." 'With these words, the sage left at
once for his father's Ashram. Seeing him enter the hermitage, Chyavana
Muni said, "Oh son, by acting unlawfully you have squandered the wealth of
your penances and austerities."
Medhavi replied, "Oh Father, kindly reveal what atonement I must perform
to remove the obnoxious sin I have incurred by privately associating with
the dancing girl Manjughosha.
Chyavana Muni answered, "Dear son, you must fast on Papamochani
Ekadashi, which occurs during the dark fortnight of the month of Chaitra. It
eradicates all sins, no matter how grievous they may be.
10
Medhavi followed his father's advice and fasted on Papamochani Ekadashi.
Thus all his sins were destroyed and he again became filled with excellent
merit. Similarly Manjughosha observed the same fast and became free of
the hobgoblin curse. Ascending once again to the heavenly spheres, she too
returned to her former position.
Lomasha Rishi continued, 'Thus, Oh king, the great benefit of fasting on
Papamochani Ekadashi is that whoever does so with faith and devotion will
have all his sins completely destroyed. Sri Krishna concluded, "Oh King
Yudhishthira, whoever reads or hears about Papamochani Ekadashi obtains
the very same merit he would get if he donated a thousand cows in charity,
and he also nullifies the sinful reactions he may have incurred by killing a
brahmana, killing an embryo through abortion, drinking liquor, or having sex
with his guru's wife.
Such is the incalculable benefit of properly observing this holy day of
Papamochani Ekadashi, which is so dear to Me and so meritorious. Thus
ends the narration of the glories of Chaitra-Krishna Ekadashi, or
Papamochani Ekadashi, from the Bhavishya-uttara Purana."
NOTES:
1. After Lord Shiva lost his dear wife Sati at the sacrificial arena of
Prajapati Daksha, Shiva destroyed the entire arena. Then he brought his
father-in-law Daksha back to life by giving him the head of a goat, and
finally he sat down to meditate for sixty thousand years. Lord Brahma,
however, arranged for Kamadeva (Cupid) to come and break Shiva's
meditation. Using his arrows of sound, taste, touch, sight, and smell Cupid
attacked Shiva, who at last awoke from his trance. He was so angry at being
disturbed that he instantly burned Cupid to ashes with a glance from his
third eye.
2. Female association is so powerful that a man forgets his time, energy,
possessions, and even his own identity. As it is said in the Niti-shastra,
striya charitram purushasya bhabyam daivo vijanati kuto manushyah: "Even
the demigods cannot predict the behavior of a woman. Nor can they
understand the fortune of a man or how it will determine his destiny.
According to Yajnavalkya Muni, "A (celibate) person who desires spiritual life
should give up all association with women, including thinking of them,
seeing them, talking with them in a secluded place, taking service from
them, or having sexual intercourse with them."
11
Kamada Ekadashi
(Chaitra shukla Ekadashi)
Gaura parsha, Vihnu (Chaitra) masa
Sri Suta Goswami said, "Oh sages, let me offer my humble and respectful
obeisances unto the Supreme Lord Hari, Bhagavan Sri Krishna, the son of
Devaki and Vasudeva, by whose mercy I can describe the fast day that
removes all kinds of sins. It was to the devoted Yudhisthira that Lord
Krishna glorified the twenty-four primary Ekadashi, which destroy sin, and
now I shall recount one of those narrations to you.
Great-learned sages have selected these twenty-four narrations from the
eighteen Puranas, for they are truly sublime.
Yudhishthira Maharaja said, "Oh Lord Krishna, Oh Vasudeva, please accept
my humble obeisances. Please describe to me the Ekadashi that occurs
during the light part of the month of Chaitra [March-April].
What is its name, and what are its glories?"
Lord Sri Krishna replied, "Oh Yudhishthira, please listen to Me attentively
as I relate the ancient history of this sacred Ekadashi, a history Vasishtha
Muni once related to King Dilipa, the great-grandfather of Lord
Ramachandra.
King Dilipa asked the great sage Vasishtha, "Oh wise brahmana, I wish to
hear about the Ekadashi that comes during the light part of the month of
Chaitra. Please describe it to me."
Vasishtha Muni replied, "Oh king, your inquiry is glories. Gladly shall I tell
you what you wish to know. The Ekadashi that occurs during the light
fortnight of Chaitra is named Kamada Ekadashi. It consumes all sins, as a
forest fire consumes a supply of dry firewood. It is very purifying, and it
bestows the highest merit upon one who faithfully observes it.
Oh king, now hear an ancient history which is so meritorious that it
removes all one's sins simply by being heard. Once, long ago, there existed
a city-state named Ratnapura, which was decorated with gold and jewels
and in which sharp-fanged snakes would enjoy intoxication. King Pundarika
was the ruler of this most beautiful kingdom, which numbered many
Gandharvas, Kinnaras, and Apsaras among its citizens. Among the
Gandharvas were Lalit and his wife Lalita, who was an especially lovely
dancer. These two were intensely attracted to each other, and their home
was full of great wealth and fine food.
12
Lalita loved her husband dearly, and likewise Lalit constantly thought of her
within his heart.
Once, at the court of King Pundarika, many Gandharvas were dancing and
Lalit was singing alone, without his wife. He could not help thinking about
her as he sang, and because of this distraction he lost track of the song's
meter and melody. Indeed, Lalit sang the ending of his song improperly, and
one of the envious snakes who was in attendance at the king's court
complained to the king that Lalit was absorbed in thinking of his wife instead
of his sovereign. The king became furious upon hearing this, and his eyes
turned crimson with rage.
Suddenly he shouted, 'Oh foolish knave, because you were lustfully
thinking of a woman instead of reverently thinking of your king as you
performed your court duties, I curse you to at once become a cannibal! Oh
king, Lalit immediately became a fearful cannibal, a great man-eating
demon whose appearance terrified everyone. His arms were eight miles
long, his mouth was as big as a huge cave, his eyes were as awesome as
the sun and moon, his nostrils resembled enormous pits in the earth, his
neck was a veritable mountain, his hips were four miles wide, and his
gigantic body stood a full sixty-four miles high. Thus poor Lalit, the loving
Gandharva singer, had to suffer the reaction of his offense against King
Pundarika.
Seeing her husband suffering as a horrible cannibal, Lalita became
overwhelmed with grief. She thought, 'Now that my dear husband is
suffering the effects of the kings' curse, what is to be my lot?
What should I do? Where should I go?'
In this way Lalita grieved day and night. Instead of enjoying life as a
Gandharvas wife, she had to wander everywhere in the thick jungle with her
monstrous husband, who had fallen completely under the spell of the king's
curse and was wholly engaged in terrible sinful activities.
He wandered fitfully across forbidding region, a once-beautiful Gandharva
now reduced to the ghastly behaviour of a man-eater. Utterly distraught to
see her dear husband suffer so much in his dreadful condition, Lalita began
to cry as she followed his mad journeying.
By good fortune, however, Lalita came upon the sage Shringi one day. He
was sitting on the peak of the famous Vindhyachala Hill. Approaching him,
she immediately offered the ascetic her respectful obeisances.
The sage noticed her bowing down before him and said, 'Oh most beautiful
one, who are you?
13
Whose daughter are you, and why have you come here? Please tell me
everything in truth.
Lalita replied, "Oh great age, I am the daughter of the great Gandharva
Viradhanva, and my name is Lalita. I roam the forests and plains with my
dear husband, whom King Pundarika has cursed to become a man-eating
demon. Oh brahmana, I am greatly aggrieved to see his ferocious form and
terribly sinful activities. Oh master, please tell me how I can perform some
act of atonement on behalf of my husband.
What pious act can I perform to free him from this demonic form, Oh best of
brahmanas?"
The sage replied, "Oh heavenly maiden, there is an Ekadashi named
Kamada that occurs in the light fortnight of the month of Chaitra. It is
coming up soon. Whoever fasts on this day has all his desires fulfilled. If you
observe this Ekadashi fast according to its rules and regulations and give the
merit you thus earn to your husband, he will be freed from the curse at
once."
Lalita was overjoyed to hear these words from the sage. Lalita faithfully
observed the fast of Kamada Ekadashi according to the instructions of the
sage Shringi, and on Dvadashi she appeared before him and the Deity of
Lord Vasudeva and said, "I have faithfully observed the fast of Kamada
Ekadashi. By the merit earned through my observance of this fast, let my
husband be free from the curse that has turned him into a demoniac
cannibal. May the merit I have gained thus free him from misery."
As soon as Lalita finished speaking, her husband, who stood nearby, was
at once freed from the king's curse. He immediately regained his original
form as the Gandharva Lalit, a handsome heavenly singer adorned with
many beautiful ornaments. Now, with his wife Lalita, he could enjoy even
more opulence than before. All this was accomplished by the power and
glory of Kamada Ekadashi. At last the Gandharva couple boarded a celestial
airplane and ascended to heaven."
Lord Sri Krishna continued, "Oh Yudhishthira, best of kings, anyone who
hears this wonderful narration should certainly observe holy Kamada
Ekadashi to the best of his ability, such great merit does it bestow upon the
faithful devotee. I have therefore described its glories to you for the benefit
of all humanity.
There is no better Ekadashi than Kamada Ekadashi. It can eradicate even
the sin of killing a brhmana, and it also nullifies demoniac curses and
cleanses the consciousness. In all the three worlds, among movable and
immovable living entities, there is no better day."
14
Varuthini Ekadashi
(Vaisakha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Madhusudana (Vaisakha) masa
Sri Yudhisthira Maharaj said, "Oh Vasudeva, I offer my most humble
obeisances unto You. Please now describe to me the Ekadashi of the dark
fortnight (Krishna paksha) of the month of Vaisakha (April-May), including
its specific merits and influence."
Lord Sri Krishna replied, "Oh King, in this world and the next, the most
auspicious and magnanimous Ekadashi is Varathini Ekadashi, which occurs
during the dark fortnight of the month of Vaisakha. Whosoever observes a
complete fast on this sacred day has his sins completely removed, obtains
continuous happiness, and achieves all good fortune. Fasting on Varathini
Ekadashi makes even an unfortunate woman fortunate. Upon anyone who
observes it, this Ekadashi bestows material enjoyment in this life and
liberation after the death of this present body. It destroys the sins of all and
saves people from the miseries of repeated rebirth.
By observing this Ekadashi properly, King Mandhata was liberated. Many
other kings also benefited from observing it, kings such as Maharaja
Dhundhumara, in the Ikshvaku dynasty, who became free from leprosy
resulting from the curse that Lord Shiva had imposed upon him as a
punishment. Whatever merit one obtains by performing austerities and
penances for ten thousand years is achieved by a person who observes
Varuthinii Ekadashi. The merit one achieves by donating a great amount of
gold during a solar eclipse at Kurukshetra is gained by one who observes
this one Ekadashi with love and devotion, and certainly attains his goals in
this life and the next. In short, this Ekadashi is pure and very enlivening and
the destroyer of all sins. Better than giving horses in charity is giving
elephants, and better than giving elephants is giving land. But better still
than giving land is the giving of sesame seeds, and better than that is giving
of gold. Still better than giving gold is giving food grains for all the
forefathers, demigods (devas), and human beings become satisfied by
eating grains. Thus there is no better gift of charity than this in the past,
present or future. Yet learned scholars have declared that giving away a
young maiden in marriage to a worthy person is equal to giving away food
grains in charity."
Moreover, Lord Sri Krishna, the Supreme Personality of Godhead, has said
that giving cows in charity is equal to giving food grains. Still better than all
these charities is teaching spiritual knowledge to the ignorant. Yet all the
merits one can attain by performing all these acts of charity are attained by
15
one who fasts on the Varuthini Ekadashi. One who lives off the wealth of his
daughters suffers a hellish condition until the inundation of the entire
universe, Oh Bharata. Therefore one should be especially careful not to use
the wealth of his daughter.
"Oh best of kings, any householder who takes his daughter's wealth out of
greed, who tries to sell his daughter, or who takes money from the man to
whom he has given his daughter in marriage such a householder becomes a
lowly cat in his next life. Therefore it is said that whoever, as a sacred act of
charity, gives away in marriage a maiden decorated with various ornaments,
and who also gives a dowry with her, obtains merit that cannot be described
even by Chitragupta, the chief secretary of Yamaraja in the heavenly
planets. That very same merit, however, can be easily achieved by one who
fasts on the Varuthini Ekadashi. The following things should be given up on
the Dashami, (the tenth phase of the Moon), the day before the Ekadashi:
Eating on bell-metal plates, eating any kind of urad-dahl, eating redlentils, eating chick-peas, eating kondo (a grain that is primarily eaten by
poor people and that resembles poppy seeds or agarpanthas seeds), eating
spinach, eating honey, eating in another person's house/home, eating more
than once, and participating in sex of any kind.
On the Ekadashi itself one should give up the following: gambling, sports,
sleeping during the daytime, betal nuts and its leaf, brushing one's teeth,
spreading rumours, faultfinding, talking to the spiritually fallen, anger, and
lying.
On the Dwadashi the day after Ekadashi (the twelfth phase of the Moon),
one should give up the following: eating on bell-metal plates, eating uraddahl, red-lentils, or honey, lying, strenuous exercise or labour, eating more
than once, any sexual activity, shaving the body, face or head, smearing oils
on one's body, and eating in another's home."
Lord Sri Krishna continued, "Whoever observes the Varuthini Ekadashi in
this way becomes free from all sinful reactions and returns to the eternal,
spiritual abode. One who worships Lord Janardana (Krishna) on this
Ekadashi by staying awake throughout the entire night, also becomes free
from all his previous sins and attains to the spiritual abode. Therefore, Oh
king, he who is frightened of his accumulated sins and their attendant
reactions, and thus of death itself, must observe Varuthini Ekadashi by
fasting very strictly.
Finally, Oh noble Yudhisthira, he who hears or reads this glorification of
the sacred Varuthini Ekadashi obtains the merit earned by donating one
16
thousand cows in charity, and at last he returns home, to the Supreme
abode of Lord Vishnu in the Vaikunthas."
17
Mohini Ekadashi
(Vaisakha sukla Ekadashi)
Gaura paksha, Madhusudana (Vaisakha) masa
Sri Yudhisthira Maharaja said, "Oh Janardana, what is the name of the
Ekadashi that occurs during the light fortnight (Sukla paksha) of the month
of Vaisakha (April-May)? What is the process for observing it properly?
Kindly narrate all of these details to me."
The Supreme Personality of Godhead, Lord Sri Krishna replied, "Oh
blessed son of Dharma, what Vasishtha Muni once told to Lord Ramachandra
I shall now describe to you. Please hear Me attentively.
Lord Ramachandra asked Vasishtha Muni, "Oh great sage, I would like to
hear about the best of all fasting days that day which destroys all kinds of
sins and sorrows. I have suffered long enough in separation from My dear
Sita, and so I wish to hear from you about how My suffering can be ended."
The sage Vasishtha replied, "Oh Lord Rama, Oh You whose intelligence is
so keen, simply by remembering Your name one can cross the ocean of the
material world. You have questioned me in order to benefit all of humanity
and fulfill everyone's desires. I shall now describe that day of fasting which
purifies the whole world.
Oh Rama, that day is known as Vaisakha-sukla Ekadashi, which falls on
Dvadashi. It removes all sins and is famous as Mohini Ekadashi. Truly, Oh
dear Rama, the merit of this Ekadashi frees the fortunate soul who observes
it from the network of illusion. Therefore, if You want to relieve Your
suffering(s), observe this auspicious Ekadashi perfectly, for it removes all
obstacles from ones path and relieves the greatest miseries.
Kindly listen as I describe its glories, because for one who even just hears
about this auspicious Ekadashi, the greatest sins are nullified.
On the banks of the Sarasvati River there was once a beautiful city named
Bhadravati, which was ruled by King Dyutiman. Oh Rama, that steadfast,
truthful, and highly intelligent king was born in the dynasty of the Moon
(Chandra-vamsa). In his kingdom was a merchant named Dhanapala, who
possessed a great deal of wealth of food grains and money. He was also
very pious. Dhanapala arranged for lakes to be dug, sacrificial arenas to be
erected, and beautiful gardens to be cultivated for the benefit of all the
citizens of Bhadravati. He was an excellent devotee of Lord Vishnu and had
five sons: Sumana, Dyutiman, Medhavi, Sukriti, and Dhrishthabuddhi.
18
Unfortunately, his son Dhrishthabuddhi always engaged in greatly sinful
activities, such as sleeping with prostitutes and associating with similar
degraded persons. He enjoyed illicit sex, gambling, and many other varieties
of acts aimed at gratifying the senses. He disrespected the demigods
(devas), the brahmins, the forefathers and other elders of the community,
as well as his family's guests. The evil-hearted Dhrishthabuddhi spent up his
father's wealth indiscriminately, always feasting on untouchable foods and
drinking alcohol to excess.
One day Dhanapala kicked Dhrishthabuddhi out of the house after he saw
him walking along the road arm-in-arm with a known prostitute. From then
on all Dhrishthabuddhi's relatives were highly critical of him and distanced
themselves from him also. After he had sold all of his inherited ornaments
and become destitute, the prostitute also abandoned him and insulted him
because of his poverty.
Dhrishthabuddhi was now full of anxiety, and also hungry. He thought,
"What should I do? Where should I go? How can I maintain myself?" He then
began to steal. The king's constables arrested him, but when they learned
who it was, and that his father was the famous Dhanapala, they released
him. He was caught and released in this way many times. But at last, sick of
his arrogance and total disrespect for others, and their property, the illmannered Dhrishthabuddhi was apprehended, handcuffed, and then beaten.
After whipping him, the king's marshals warned him, "Oh evil minded one,
there is no place for you in this kingdom.
However, Dhrishthabuddhi was freed from his tribulation by his father and
immediately thereafter entered the dense forest. He wandered here and
there, hungry and thirsty and suffering greatly.
Eventually he began killing the jungle animals, the lions, deer, boars, and
even wolves for food. Always ready in his hand was his bow, always on his
shoulder was his quiver full of arrows. He also killed many birds, such as
chakoras, peacocks, kankas, doves and pigeons. He unhesitatingly
slaughtered many species of birds and animals to maintain his sinful way of
life, the sinful results accumulating more and more each day. On account of
his previous sins, he was now immersed in an ocean of great sin that was so
relentless that it appeared that he could not get out.
Dhrishthabuddhi was always miserable and anxious, but one day, during
the month of Vaisakha, by the force of some of his past merit he chanced
upon the sacred Ashrama of Kaundinya Muni.
The great sage had just finished bathing in the Ganges River, and water was
dripping from him still. Dhrishthabuddhi had the great good fortune to touch
19
some of those droplets of water that were falling from the great sage's wet
clothing.
Instantly Dhrishthabuddhi was freed of his ignorance, and his sinful
reactions were reduced. Offering his humble obeisances to Kaundinya Muni,
Dhrishthabuddhi prayed to him with joined palms: "Oh great brahmana,
please describe to me some of the atonement I may perform without too
much endeavour. I have committed so many sins in my life, and these have
now made me very poor."
The great rishi replied, "Oh son, listen with great attention, for by hearing
me your life will change, and you will become free of all your remaining sins.
In the light fortnight of this very month, Vaisakha (April-May) there occurs
the sacred Mohinii Ekadashi, which has the power to nullify sins as vast and
weighty as Mount Sumeru. If you follow my advice and faithfully observe a
fast on this Ekadashi, which is so dear to Lord Hari, you will be freed from all
the sinful reactions of many, many births."
Hearing these words with great joy, Dhrishthabuddhi promised to observe
a fast on Mohini Ekadashi according to the sage's instructions and direction.
Oh best of kings, Oh Ramachandra Bhagavan, by fasting completely on
Mohini Ekadashi, the once sinful Dhrishthabuddhi, the prodigal son of the
merchant Dhanapala, became sinless. Afterwards he achieved a beautiful
transcendental form and, free at last of all obstacles, rode upon the carrier
of Lord Vishnu, Garuda, to the Supreme abode of the Lord.
Oh Ramachandra, the fast day of Mohini Ekadashi removes the darkest
illusory attachments to material existence. There is thus no better fast day
in all the three worlds than this."
Lord Sri Krishna concluded, "and so, Oh Yudhishthira, there is no place of
pilgrimage, no sacrifice, and no charity that can bestow merit equal to even
one sixteenth of the merit a faithful devotee of Mine obtains by observing
the Mohini Ekadashi. And He who hears and studies the glories of Mohini
Ekadashi achieves the merit of giving away one thousand cows in charity."
Thus ends the narration of the glories of Vaisakha-sukla Ekadashi, or
Mohini Ekadashi, from the Kurma Purana.
NOTES:
If the holy fast falls on Dvadashi, it is still called Ekadashi in the Vedic
literature.
20
Furthermore, in Garuda Purana (1:125.6), Lord Brahma states to Narada
Muni:
"Oh brahmana, this fast should be observed when there is a full Ekadashi, a
mixture of Ekadashi and Dwadashi, or a mixture of three (Ekadashi,
Dwadashi, and Trayodashi) but never on the day when there is a mixture of
Dashami and Ekadashi.
This is also upheld in the Hari Bhakti Vilas, Vaishnava smriti shastra, and
upheld by Srila Bhaktisiddhanta Saraswati Thakura Prabhupad in his
Navadwip Panjika introduction.
21
Apara Ekadashi
(Jyeshtha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Trivikrama (Jyeshtha) masa
Sri Yudhishthira Maharaj said, "Oh Janardana, what is the name of the
Ekadashi that occurs during the dark fortnight (Krishna paksha) of the
month of Jyeshtha (May-June)? I wish to hear from You the glories of this
sacred day of Hari. Please narrate everything to me".
Lord Sri Krishna said, "Oh king, your inquiry is wonderful because the
answer will benefit the whole human society. This Ekadashi is so sublime
and meritorious that even the greatest sins can be erased by its purity.
Oh great saintly king, the name of this unlimitedly meritorious Ekadashi is
Apara Ekadashi. Whoever fasts on this holy day becomes famous all over the
universe. Even such sins as killing a brahmana, a cow, or an embryo;
blasphemy; or having sex with another man's wife are completely eradicated
by observing Apara Ekadashi.
Oh king people who bear false witness are most sinful. A person who
falsely or sarcastically glorifies another; one who cheats while weighing
something on a scale; one who fails to execute the duties of his varna or
Ashrama (an unqualified man's posing as a brahmin, for example, or a
person's reciting the Vedas wrongly); one who invents his own scriptures;
one who cheats others; one who is a charlatan astrologer, a cheating
accountant, or a false Ayurvedic doctor. All these are surely as bad as
persons who bears false witness, and they are all destined for hellish
punishments. But simply by observing Apara Ekadashi, all such sinners
become completely free of their sinful reactions.
Warriors who fall from their kshatriya-dharma and flee the battlefield go to
a ferocious hell. But, Oh Yudhishthira, even such a fallen kshatriya, if he
observes fasting on the Apara Ekadashi, is freed of that great sinful reaction
and goes to heaven. That disciple is the greatest sinner who, after receiving
a proper spiritual education from his spiritual master, turns around and
blasphemes him. Such a so-called disciple suffers unlimitedly. But even he,
rascal though he be, if he simply observes Apara Ekadashi, can attain to the
spiritual world.
Listen, Oh king, as I describe to you further glories of this amazing
Ekadashi. The merit attained by one who performs all of the following acts of
piety is equal to the merit achieved by one who observes Apara Ekadashi:
bathing three times daily in Pushkara-kshetra during Kartika (OctoberNovember); bathing at Prayag in the month of Magh (January-February)
22
when the sun is in the zodiac of Capricorn; rendering service to Lord Shiva
at Varanasi (Benares) during Shiva-ratri; offering oblations to one's
forefathers at Gaya; bathing in the sacred Gautami River when Jupiter
transits Leo (Simha); having darshan of Lord Shiva at Kedarnatha; seeing
Lord Badrinath when the Sun transits the sign of Aquarius (Kumbha); and
bathing at the time of a solar eclipse at Kurukshetra and giving cows,
elephants, and gold there in charity. All the merit one gets from performing
these pious acts is gained by a person who observes the Apara Ekadashi
fast. Also, the merit attained by one who donates a pregnant cow, along
with gold and fertile land, is attained by one who fasts on this day.
In other words, Apara Ekadashi is an axe that cuts down the fully matured
forest full of trees of sinful deeds, it is a forest fire that burns sins as if they
were kindling firewood, it is the sun blazing before one's dark misdeeds, and
it is a lion stalking the meek deer of impiety.
Therefore, Oh Yudhishthira, whoever truly fears his past and present sins
must observe Apara Ekadashi very strictly. One who does not observe this
fast must be born again in the material world, like one bubble among
millions in a huge body of water, or like a small ant among all other species.
Therefore one must faithfully observe the sacred Apara Ekadashi and
worship the Supreme Personality of Godhead, Sri Trivikrama.
One who does so is freed of all his sins and promoted to the abode of Lord
Vishnu.
Oh Bharata, for the benefit of all humanity I have thus described to you
this the importance of the holy Apara Ekadashi. Anyone who hears or reads
this description is certainly freed from all kinds of sins, oh best of saintly
kings, Yudhishthira. Thus ends the narration of the glories of JyeshthaKrishna Ekadashi, or Apara Ekadashi, from the Brahmanda Purana."
NOTES:
1. Pushkara-kshetra, in western India, is the only place on Earth where a
bonafide temple of Lord Brahma is to be found.
2. The Vedas declare, narah budbuda samah: "The human form of life is
like a bubble in water".
In water, many bubbles form and then suddenly burst a few seconds later.
Thus if a person does not utilize his rare human body to serve the Supreme
Personality of Godhead, Sri Krishna, his life has no more value or
23
permanence than a bubble in water. Therefore, as the Lord herein
recommends, we should serve Him by fasting on Hari-vasara, or Ekadashi.
In this regard, Srila A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada writes in the
Srimad Bhagavatam (SB 2:1:4 purport) : "The great ocean of material
nature is tossing with the waves of time, and the so-called living conditioned
are something like foaming bubbles, which appear before us as bodily self,
wife, children, society, countrymen, etc. Due to a lack of knowledge of self,
we become victimized by the force of ignorance and thus spoil the valuable
energy of human life in a vain search after permanent living conditions,
which are impossible in this material world."
24
Pandava Nirjala Ekadashi
(Jyeshtha shukla Ekadashi, or Bhimaseni nirjala Ekadashi)
Gaura paksha, Trivikrama (Jyeshtha) masa
Once Bhimasena, the younger brother of Maharaja Yudhisthira, asked the
great sage Shrila Vyasadeva, the grandfather of the Pandavas, if it is
possible to return to the spiritual world without having observed all the rules
and regulations of the Ekadashi fasts.
Bhimasena then spoke as follows, "Oh greatly intelligent and learned
grandfather, my brother Yudhisthira, my dear mother Kunti, and my beloved
wife Draupadi, as well as Arjuna, Nakula and Sahadeva, fast completely on
each Ekadashi and strictly follow all the rules, guidelines and regulative
injunctions of that sacred day. Being very religious, they always tell me that
I should also fast on that day too. But, Oh learned grandfather, I tell them
that I cannot live without eating, because as the son of Vayudeva Samanaprana, (the digestive air) hunger is unbearable to me. I can give
widely in charity and worship Lord Keshava properly with all manner of
wonderful upacharas (items), but I cannot be asked to fast on Ekadashi.
Please tell me how I can obtain the same merits result without fasting."
Hearing these words, the grandsire of Bhima, Srila Vyasadeva said, "If you
want to go to the heavenly planets and avoid the hellish planets, you should
indeed observe a fast on both the light and dark Ekadashi."
Bhima replied, "Oh great saintly intelligent grandfather, please listen to
my plea. Oh greatest of munis, since I cannot live if I eat only once in a day,
how can I possibly live if I fast completely? Within my stomach burns a
special fire named Vrika, the fire of digestion. Agni the fire-god, descends
from Lord Vishnu through Brahma, from Brahma to Angirasa, from Angirasa
to Brihaspathi, and from Brihaspathi to Samyu, who was Agni's father. He is
the gatekeeper in charge of Nairritti, the south-eastern direction. He is one
of the eight material elements, and Parikshit Maharaja, he is very expert at
examining things. He examined Maharaja Shibi once by turning into a dove.
(for further information on this incident see Srila A.C. Bhaktivedanta Swami
Prabhupada's Srimad Bhagavatam commentary to 1:12:20. Purport.)
Agni is divided into three categories; Davagni, the fire in wood, Jatharagni,
the fire in the digestion in the stomach, and Vadavagni, the fire that creates
fog when hot and cold streams mix in for example the ocean. Another name
for the fire of digestion is Vrika. It is this powerful fire that resided in
Bhima's stomach. Only when I eat to my full satisfaction does the fire in my
stomach become satisfied.
25
Oh great sage, I might possibly be able to fast only once, so I beg that you
tell me of an Ekadashi that is worthy of my fasting and that includes all
other Ekadashi. I shall faithfully observe that fast and hopefully still become
eligible for liberation's release."
Shrila Vyasadeva replied, "Oh king, you have heard from me about the
various kinds of occupational duties, such as elaborate Vedic ceremonies and
pujas. In the Kali-yuga, however, no one will be able to observe all these
occupational & functional duties properly. I shall therefore tell you how, at
practically no expense, one can endure some small austerity and achieve the
greatest benefit and resultant happiness. The essence of what is written in
the Vedic literatures known as the Puranas is that one should not eat on
either the dark or light fortnight Ekadashi."
As stated in Srimad Bhagavatam (Mahabhagavat Puranam) 12:13:12 and
15, the Bhagavat Puranam is itself the essence or cream of all Vedanta
philosophy (sara-vedanta-saram), and the Srimad Bhagavatam's
unequivocal message is that of full surrender to Lord Sri Krishna and the
rendering of loving devotional service to Him. Observing Ekadashi strictly is
a great aid in that process, and here Shrila Vyasadeva is simply stressing to
Bhima the importance of the Ekadashi vratam.
"One who fasts on Ekadashi saved from going to the hellish planets."
Hearing Shrila Vyasadeva's words, the son of Vayu, Bhimasena, the
strongest of all warriors, became frightened and began to shake like a leaf
on a banyan tree in a strong wind. The frightened Bhimasena then said, "Oh
grandfather, what should I do? I am completely unable and ill equipped to
fast twice in a month throughout the year! Please tell me of the one fasting
day that will bestow the greatest benefit upon me!"
Vyasadeva replied, "Without drinking even water, you should fast on the
Ekadashi that occurs during the light fortnight of the month of Jyeshtha
(May-June) when the sun travels in the sign of Taurus (Vrishabh) and
Gemini (Mithun), According to learned personalities, on this day one may
bathe and perform Achamana for pratiprokshana purification. But while
performing Achamana one may drink only that amount of water equal to a
drop of gold, or that amount it takes to immerse a single mustard seed. Only
this amount of water should be placed in the right palm for sipping, which
one should form to resemble a cow's ear. If one drinks more water than this,
he might as well have drunk wine despite the soaring heat of summer (in
the northern hemisphere and cold in the southern hemisphere).
One must certainly not eat anything, for if he does so he breaks his fast.
This rigid fast is in effect from sunrise on the Ekadashi day to sunrise on the
Dwadashi day. If a person endeavours to observe this great fast very
26
strictly, he easily achieves the result of observing all twenty-four other
Ekadashi fasts throughout the entire year.
On Dwadashi the devotee should bathe early in the morning. Then,
according to the prescribed rules, guidelines and regulative injunctions, and
of course depending on his ability, he should give some gold and water to
worthy brahmanas. Finally, he should cheerfully honour prasadam with a
branmana.
Oh Bhimasena, one who can fast on this special Ekadashi in this manner
reaps the benefit of having fasted on every Ekadashi during the year. There
is no doubt of this, nor should there be.
Oh Bhima, now hear the specific merit one gets by fasting on this
Ekadashi. The Supreme Lord Keshava, who holds a conch, discus, club and
lotus, personally told me, `Everyone should take shelter of Me and follow My
instructions.' Then He told me that one who fasts on this Ekadashi, without
taking even drinking water or eating, becomes free of all sinful reactions,
and that one who observes the difficult nirjalafast on Jyeshtha-shukla
Ekadashi truly reaps the benefit of all other Ekadashi fasts.
Oh Bhimasena, in the Kali-yuga, the age of quarrel and hypocrisy, when
all the principles of the Vedas will have been destroyed or greatly minimised,
and when there will be no proper charity or observance of the ancient Vedik
principles and ceremonies, how will there be any means of purifying the self?
But there is the opportunity to fast on Ekadashi and become free of all one's
past sins.
Oh son of Vayu, what more can I say to you? You should not eat during
the Ekadashi that occur during the dark and light fortnights, and you should
even give up drinking water (nir = no jala= water) on the particularly
auspicious Ekadashi day of Jyeshtha-shukla Ekadashi. Oh Vrikodara
(voracious eater), whoever fasts on this Ekadashi receives the merits of
bathing in all the places of pilgrimage, giving all kinds of charities to worthy
persons, and fasting on all the dark and light Ekadashi throughout the year,
in one go. Of this there is no doubt.
Oh tiger among men, whoever fasts on this Ekadashi truly becomes a
great person and achieves all manner of opulence and wealth, grains,
strength, and health. And at the fearful moment of death, the terrible
Yamadutas, whose complexions are yellow and black and who brandish huge
maces and twirl mystic pasha ropes in the air for binding their victims, will
refuse to approach him. Rather, such a faithful soul will at once be taken to
the supreme abode of Lord Vishnu by the Vishnu-dutas, whose
transcendentally beautiful forms are clothed in gorgeous yellowish garments
27
and who each hold a disk, club, conch and lotus in their four hands,
resembling Lord Vishnu. It is to gain all these benefits that one should
certainly fast on this very auspicious and important Ekadashi, even from
water."
When the other Pandavas heard about the benefits to be gained by
following Jyeshtha-Shukla Ekadashi, they resolved to observe it exactly as
their grandfather Srila Vyasadeva had explained it to their brother,
Bhimasena. All the Pandavas observed it by refraining from eating or
drinking anything, and thus this day is also known as Pandava Nirjala
Dvadashi (technically it is a Maha-Dvadashi).
Shrila Vyasadeva continued, "Oh Bhimasen, therefore you should observe
this important fast to remove all your past sinful reactions. You should pray
to the Supreme Personality of Godhead, Lord Sri Krishna in this way making
your sankalpa declaration, "Oh Lord of all the devas (demigods), Oh
Supreme Personality of Godhead, today I shall observe Ekadashi without
taking any water. Oh unlimited Anantadev, I shall break fast on the next
day, Dwadashi."
Thereafter, to remove all his sins, the devotee should honour this Ekadashi
fast with full faith in the Lord and with full control over his senses. Whether
his sins are equal in volume to Mount Sumeru or to Mandarachala Hill, if he
or she observes this Ekadashi, the sins that have been accumulated all
become nullified and are burned to ashes. Such is the great power of this
Ekadashi.
Oh best of human beings, although a person should also give water and
cows in charity during this Ekadashi, if for some reason or other he cannot,
then he should give a qualified brahmana some cloth or a pot filled with
water. Indeed, the merit achieved by giving water alone equals that gained
by giving gold ten million times a day.
Oh Bhima, Lord Sri Krishna has said that whoever observes this Ekadashi
should take a Holy bath, give charity to a worthy person, chant the Lord's
Holy names on a japa-mala, and perform some kind of recommended
sacrifice, for by doing these things on this day one receives imperishable
benefits. There is no need to perform any other kind of religious duty.
Observance of this Ekadashi fast alone promotes one to the supreme abode
of Sri Vishnu. Oh best of the Kurus, if one donates gold, cloth, or anything
else on this day, the merit one obtains is imperishable.
"Remember, whosoever eats any grains on Ekadashi becomes
contaminated by sin and verily eats only sin. In effect, he has already
become a dog-eater, and after death he suffers a hellish existence.
28
But he who observes this sacred Jyeshtha-shukla Ekadashi and gives
something in charity certainly achieves liberation from the cycle of repeated
birth and death and attains to the supreme abode.
Observing this Ekadashi, which is merged with Dwadashi, frees one from the
horrible sin of killing a brahmana, drinking liquor and wine, becoming
envious of one's spiritual master and ignoring his instructions, and
continually telling lies.
Furthermore, Oh best of beings (Jivottama), any man or woman who
observes this fast properly and worships the Supreme Lord Jalshayi (He who
sleeps on the water), and who on the next day satisfies a qualified
brahmana with nice sweets and a donation of cows and money - such a
person certainly pleases the Supreme Lord Vasudeva, so much so that one
hundred previous generations in his family undoubtedly go to the Supreme
Lord's abode, even though they may have been very sinful, of bad character,
and guilty of suicide, etc. Indeed, one who observes this amazing Ekadashi
rides on a glorious celestial airplane (vimana) to the Lord's abode.
One who on this day gives a brahmana a waterpot, an umbrella, or shoes
surely goes to the heavenly planets.Indeed, he who simply hears these
glories also attains to the transcendental abode of the Supreme Lord, Shri
Vishnu. Whoever performs the Shraddha ceremony to the forefathers on the
dark-moon day called amavasya, particularly if it occurs at the time of a
solar eclipse undoubtedly achieves great merit.
But this same merit is achieved by him who simply hears this sacred
narration - so powerful and so dear to the Lord is this Ekadashi.
One should clean his teeth properly and, without eating or drinking,
observe this Ekadashi to please the Supreme Lord, Keshava. On the day
after Ekadashi one should worship the Supreme Personality of Godhead in
His form as Trivikrama by offering Him water, flowers, incense, and a
brightly burning lamp.
Then the devotee should pray from the heart, `Oh God of gods, Oh deliverer
of everyone, Oh Hrishikesha, master of the senses, kindly bestow upon me
the gift of liberation, though I can offer you nothing greater than this
humble pot filled with water.' Then the devotee should donate the waterpot
to a brahmana.
Oh Bhimasena, after this Ekadashi fast and donating the recommended
items according to his ability, the devotee should feed brahmanas and
thereafter honour prasadam silently."
29
Shrila Vyasadeva concluded, "I strongly urge you to fast on this
auspicious, purifying, sin-devouring Dwadashi in just the way I have
outlined. Thus you will be completely freed of all sins and reach the supreme
abode."
Thus ends the narration of the glories of Jyeshtha-shukla Ekadashi, or
Bhimaseni-nirjala Ekadashi, from the Brahma-vaivarta Purana.
30
Yogini Ekadashi
(Ashadha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Vamana (Ashadha) masa
Yudhisthira Maharaj said, "Oh Supreme Lord, I have heard the glories of
the Nirjala Ekadashi, which occurs during the light fortnight of the month of
Jyeshtha (May - June). Now I wish to hear from You about the Suddha
Ekadashi that occurs during the dark fortnight of the month of Ashadha
(June - July). Kindly describe to me all about it in detail, Oh killer of the
Madhu demon (Madhusudana)."
The Supreme Lord, Sri Krishna, then replied, "Oh king, I shall indeed tell
you about the best of all fasting days, the Ekadashi that comes during the
dark part of the month of Ashadha. Famous as Yogini Ekadashi, it removes
all kinds of sinful reactions and awards supreme liberation. Oh best of kings,
this Ekadashi delivers people who are drowning in the vast ocean of material
existence and transports them to the shore of the spiritual world. In all the
three worlds, it is the chief of all sacred fasting days. I shall now reveal this
truth to you by narrating a history recounted in the Puranas.
The king of Alakapuri - Kuvera, the treasurer of the devas (demigods) was a steadfast devotee of lord Shiva. He employed a servant named
Hemamali as his personal gardener. Hemamali, a Yaksha like Kuvera, was
very lustfully attracted to his gorgeous wife, Swarupavatii, who had large,
enchanting eyes. Hemamali's daily duty was to visit Manasarovara Lake and
bring back flowers for his master, Kuvera, with which he would use them in
the puja offerings to lord Shiva.
One day, after picking the flowers, Hemamali went to his wife instead of
returning directly to his master and fulfilling his duty by bringing the flowers
for the puja. Absorbed in loving affairs of a bodily nature with his wife, he
forgot to return to the abode of Kuvera. Oh king, while Hemamali was
enjoying with his wife, Kuvera had begun the worship of lord Shiva as
normal in his palace and soon discovered that there were no flowers ready
to be offered in the midday puja. The lack of such an important item
(upachara) angered the great Koshad-yaksha (treasurer of the devas) even
more, and he asked a Yaksha messenger, "Why has dirty-hearted Hemamali
not come with the daily offering of flowers?
Go find out the exact reason and report back to me in person with your
findings." The Yaksha returned and told Kuvera, "Oh dear lord, Hemamali
has become lost in freely enjoying coitus with his wife."
31
Kuvera became extremely angry when he heard this and at once
summoned lowly Hemamali before him. Knowing that he had been remiss
and dawdling in his duty and exposed as meditating on his wife's body,
Hemamali approached his master in great fear. The gardener first paid his
obeisances and then stood before his lord, whose eyes had become red with
anger and whose lips trembled in rage. So enraged, Kuvera cried out to
Hemamali, "Oh you sinful rascal! Oh destroyer of religious principles! You
are a walking offense to the devas! I therefore curse you to suffer from
white leprosy and to become separated from your beloved wife! Only great
suffering is deservedly yours! Oh lowborn fool, leave this place immediately
and betake yourself to the lower planets to suffer!"
And so Hemamali fell at once from grace in Alakapuri and became ill with
the terrible affliction of white leprosy. He awoke in a dense and fearful
forest, where there was nothing to eat or drink.
Thus he passed his days in misery, unable to sleep at night due to pain. He
suffered in both winter and summer season, but because he continued to
worship lord Shiva himself with faith, his consciousness remained purely
fixed and steady. Although implicated by great sin and its attendant
reactions, he remembered his past life because of his piety.
After wandering for some time here and there, over mountains and across
plains, Hemamali eventually came upon the vast expanse of the Himalayan
mountain ranges. There he had the wonderful good fortune to come in
contact with the great saintly soul Markandeya Rishi, the best of ascetics,
whose duration of life it is said, extends to seven of the days of Brahma.
Markandeya Rishi was seated peacefully at his Ashrama, looking as
effulgent as a second Brahma. Hemamali, feeling very sinful, stood at a
distance from the magnificent sage and offered his humble obeisances and
choice prayers. Always interested in the welfare of others, Markandeya Rishi
saw the leper and called him near, "Oh you, what sort of sinful deeds have
you done to earn this dreadful affliction?"
Hearing this, Hemamali painfully and ashamed replied, "Dear sir, I am a
Yaksha servant of lord Kuvera, and my name is Hemamali. It was my daily
service to pick the flowers from the Manasarovara lake for my master's
worship of lord Shiva, but one day I was negligent and was late in returning
with the offering because I had become overwhelmed with lusty passion for
enjoying bodily pleasures with my wife. When my master discovered why I
was late, he cursed me in great anger to be as I am before you. Thus I am
now bereft of my home, my wife, and my service. But fortunately I have
come upon you, and now I hope to receive from you an auspicious
benediction, for I know that devotees such as you are as merciful as the
32
Supreme Lord (Bhakta Vatsala) and always carry the interest of others
uppermost in their hearts. That is their - your nature. Oh best of sages,
please help me!"
Softhearted Markandeya Rishi replied, "Because you have told me the
truth, I shall tell you about a fast day that will benefit you greatly. If you
fast on the Ekadashi that comes during the dark fortnight of the month of
Ashadha, you will surely be freed of this terrible curse."
Hemamali fell to the ground in complete gratitude and offered him his
humble obeisances again and again. But Markandeya Rishi stood there and
lifted poor Hemamali to his feet, filling him with inexpressible happiness.
Thus, as the sage had instructed him, Hemamali dutifully observed the
Ekadashi fast, and by its influence he again became a handsome Yaksha.
Then he returned home, where he lived very happily with his wife."
Lord Sri Krishna concluded, "So, you can readily see, Oh Yudhishthira that
fasting on Yogini Ekadashi is very powerful and auspicious. Whatever merit
one obtains by feeding eighty-eight thousand brahmins is also obtained
simply by observing a strict fast on Yogini Ekadashi. For one who fasts on
this sacred Ekadashi, she (Ekadashi Devi), destroys heaps of past sinful
reactions and makes him most pious. Oh King, thus I have explained to you
the purity of Yogini Ekadashi."
Thus ends the narration of the glories of Ashadha-krishna Ekadashi, or
Yogini Ekadashi, from the Brahma-vaivarta Purana.
33
Shayani Ekadashi
(Padma or Deva shayani Ekadashi)
Gaura paksha, Vamana (Ashadha) masa
The saintly king Yudhishthira Maharaj said, "Oh Keshava, what is the
name of that Ekadashi that occurs during the light fortnight of the month of
Ashadha (June - July)? Who is the worshipable Deity for the auspicious day,
and what is the process for observing this event?"
Lord Sri Krishna replied, "Oh caretaker of this Earthly planet, I shall gladly
tell you a wonderful historical event that the deva lord Brahma once
narrated to his son Narada Muni.
One day Narada Muni asked his father, "What is the name of the Ekadashi
that comes during the light part of the month of Ashadha, much as you did?
Kindly tell me how I should observe this Ekadashi and thus please the
Supreme Lord, Sri Vishnu."
Lord Brahma replied, Oh great saintly orator, O best of all sages, Oh
purest devotee of Lord Vishnu, your question is as usual excellent for all
mankind. There is nothing better than Ekadashi, the day of Lord Sri Hari, in
this or any other world. It nullifies even the worst sins if observed properly.
For this reason I shall tell you about this Ashadha-shukla Ekadashi.
Fasting on this Ekadashi purifies one of all sins and fulfills all ones desires.
Therefore, whoever neglects to observe this sacred fast day is a good
candidate for entering into hell. Ashadha-shukla Ekadashi is also famous as
Padma Ekadashi. Just to please the Supreme Lord Hrishikesha, the master of
the senses, one should fast on this day.
Listen carefully, Oh Narad, as I relate to you a wonderful historical event
that was recorded in the scriptures regarding this Ekadashi. Just hearing this
account destroys all kinds of sins, along with all obstacles on the path to
spiritual perfection.
Oh son, there was once a saintly king in the Surya Vamsha (Sun dynasty)
whose name was Mandhata. Because he always stood up for the truth, he
was appointed emperor. He took care of his subjects as though they were
his very own family members and children. On account of his piety and great
religiosity, there was no pestilence, drought, or disease of any kind in his
entire kingdom. All his subjects were not only free of all kinds of
disturbances but also were very wealthy. The king's own treasury was free
of any ill-gotten moneys, and thus he ruled happily for many years.
34
Once, however, because of some sin in his kingdom, there was a drought
for three years.The subjects found themselves beset by famine also. The
lack of food grains made it impossible for them to perform the prescribed
Vedic sacrifices, offer oblations of grita (ghee) to their forefathers and to the
devas, engage in any ritualistic worship, or even study the Vedic literatures.
Finally, they all came before their beloved king in a great assembly and
addressed him thus, 'Oh king, you always see to our welfare, so we humbly
beg your assistance now. Everyone and everything in this world needs
water. Without water, almost everything is rendered useless or dead. The
Vedas call water nara, and because the Supreme Personality of Godhead
sleeps upon water, His another name is Narayana. God makes His own
abode on water and takes His rest there. It is said that three things cannot
exist without water; pearls, human beings, and flour. The essential quality of
a pearl is its luster, and that is due to water. The essence of a man is his
semen, whose main constituent is water. And without water, flour cannot be
made into dough and then be cooked into various forms of bread, offered
and eaten. Sometimes water is called jala-narayaaa, the Supreme Lord in
the form of this life sustaining substance - water. In His form as the clouds,
the Supreme Lord is present throughout the sky and pours forth rains, from
which grow the grains that maintain every living entity.
Oh king, the severe drought has caused a great lack of valuable grains;
thus we are all miserable, and the population is decreasing as people die off
or leave your kingdom. Oh best ruler on Earth, please find some solutions to
this problem and bring us to peace and prosperity once again.
The king replied, "You speak the truth, for grains are like Brahman, the
Absolute Truth, who lives within grains and thereby sustains all beings.
Indeed, it is because of grains that the entire world lives. Now, why is there
a terrible drought in our kingdom? The Holy Scriptures discuss this subject
very thoroughly. If a king (or head of the country) is irreligious, both he and
his subjects suffer. I have meditated upon the cause of our problem for a
long time, but after searching my past and present character I can honestly
say that I find no sin. Still, for the good of all you subjects, I shall try to
remedy the situation."
Thinking in this way, King Mandhata assembled his army and entourage.
Paid his obeisances to me, and then entered the forest. He wandered here
and there, seeking great sages in their Ashrams and inquiring about how to
resolve the crisis in his kingdom.
At last he came upon the ashram of one of my other sons, Angira Muni,
whose effulgence lit up all directions. Seated in his hermitage, Angira looked
like a second Brahma. King Mandhata was very pleased to see that exalted
35
sages, whose senses were completely under control. The king immediately
dismounted his horse and offered his respectful obeisances at the lotus feet
of Angira Muni. Then the king joined his palms and prayed for the Muni's
blessings. That saintly person reciprocated by blessing the king with sacred
mantras; then he asked him about the welfare of the seven limbs of his
kingdom. The seven limbs of a king's domain are
1. the king himself;
2. the ministers;
3. his treasury;
4. his military forces;
5. his allies;
6. the brahmins;
7. the sacrificial performances performed in the kingdom and the needs of
the subjects under his care.
After telling the sage how the seven limbs of his kingdom were situated,
King Mandhata asked the sage about his own situation, and if he was happy.
Then Angira Muni asked the king why he had undertaken such a difficult
journey into the forest, and the king told him of the affliction his kingdom
was suffering. The king said, "Oh great sage, I am ruling and maintaining
my kingdom while following the Vedic injunctions, and thus I do not know
the reason for the drought. To solve this mystery, I have approached you for
help. Please help me relieve the suffering of my subjects.
Angira Rishi said to the king, "The present age, Satya yuga, is the best of
all ages, for in this age Dharma stands on all four legs (Truthfulness,
Austerity, Mercy, and Cleanliness). In this age everyone respects Brahmins
as the topmost members of society. Also, everyone fulfills his occupational
duties, and only twice-born Brahmins are allowed to perform Vedic
austerities and penances. Although this is a standard, Oh lion among kings,
there is one shudra (uninitiated, untrained person) who is unlawfully
performing the rites of austerity and penance in your kingdom. This is why
there is no rain in your land. You should therefore punish this laborer with
death, for by so doing you will remove the contamination inflicted by his
actions and restore peace to your subjects.
The king then replied, "How can I kill an offense-less performer of
austerity and sacrifice? Please give me some spiritual solution."
The great sage Angira Muni then said, "Oh king, you should observe a fast
on the Ekadashi that occurs during the light fortnight of the month of
Ashadha. This auspicious day is named Padma Ekadashi, and by its influence
plentiful rains and thus grains and other foodstuffs will surely return to your
kingdom. This Ekadashi bestows perfection upon its faithful observers,
36
removes all kinds of bad elements, and destroys all obstacles on the path to
perfection. Oh king, you, your relatives, and your subjects should all observe
this sacred Ekadashi fast. Then everything in your kingdom will undoubtedly
return to normal."
Upon hearing these words, the king offered his obeisances and then
returned to his palace.
When the Padma Ekadashi arrived, King Mandhata assembled all the
Brahmins, Kshatriyas, Vaishyas and shudras in his kingdom and instructed
them to strictly observe this important fast day. After they had observed it,
the rains fell, just as the sage had predicted, and in due course of time there
were abundant crops and a rich harvest of grain.
By the mercy of the Supreme Lord Hrishikesha, the master of the senses,
all the subjects of King Mandhata became extremely happy and prosperous.
Therefore, Oh Narada, everyone should observe this Ekadashi fast very
strictly, for it bestows all kinds of happiness, as well as ultimate liberation,
upon the faithful devotee. Lord Sri Krishna concluded, "My dear
Yudhishthira, Padma Ekadashi is so powerful that one who simply reads or
hears its glories becomes completely sinless. Oh Pandava, one who wishes
to please Me should strictly observe this Ekadashi, which is also known as
Deva-sayani Ekadashi. Deva-sayani, or Vishnu-sayani, indicates the day
when Lord Vishnu goes to sleep with all the devas (demigods). It is said that
after this day one should not perform any new auspicious ceremonies until
Devotthani Ekadashi (Haribodhini (Probodhini) Devotthaani (Utthana)
Ekadashi), which occurs during the month of Kartika (October - November),
because the devas (demigods), being asleep, cannot be invited to the
sacrificial arena and because the Sun is traveling along its Southern course
(Dakshinayanam)."
Lord Sri Krishna continued, "Oh lion among kings, Yudhishthira Maharaj,
whoever wants liberation should regularly observe a fast on this Ekadashi
which is also the day when the Chaturmasya fast begins."
Thus ends the narration of the glories of the Ashadha-shukla Ekadashi also known as Padma Ekadashi or Deva-shayani Ekadashi - from the
Bhavishya-uttara Purana.
37
Kamika Ekadashi
(Shravana Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Sridhara (Shravana) masa
The saintly king Yudhisthira maharaj said, "Oh Supreme Lord, I have
heard from You the glories of fasting on Deva-sayani Ekadashi, which occurs
during the light fortnight of the month of Ashadha. Now I would like to hear
from You the glories of the Ekadashi that occurs during the dark fortnight
(Krishna paksha) of the month of Shravana (July -August). Oh Govindadeva,
please be merciful to me and explain its glories. Oh Supreme Vasudeva, I
offer my most humble obeisances unto You."
The Supreme Lord, Shri Krishna, replied, "Oh King, please listen
attentively as I describe the auspicious influence of this Holy fast (vrata)
day, which removes all sins. Narada Muni once asked Lord Brahma about
this same topic. "Oh regent of all beings," said Naradji, "Oh you who sit
upon a water born lotus throne, please tell me the name of the Ekadashi
that occurs during the dark fortnight of the sacred month of Shravana.
Please also tell me which Deity is to be worshipped on that Holy day, the
process one must follow to observe it, and the merit it awards."
Lord Brahma replied, "My dear son Narada, for the benefit of all humanity
I shall happily tell you everything you wish to know, for just hearing the
glories of the Kamika Ekadashi bestows merit equal to that obtained by one
who performs a horse sacrifice. Certainly, great merit is attained by one who
worships, and who also meditates on the lotus feet of the four-armed Lord
Gadadhara, who holds conchshell, disc, club and lotus in His hands and who
is also known as Shridhara, Hari, Vishnu, Madhava, and Madhusudana. And
the blessings achieved by such a person / devotee, who worships Lord
Vishnu exclusively are far greater than those achieved by one who takes a
sacred bath in the Ganges at Kashi (Varanasi), in the forest of
Naimisharanya, or at Pushkara, which is the only place on the planet where I
am formally worshipped. But one who observes this Kamika Ekadashi and
also worships Lord Shri Krishna achieves greater merit than one who has
darshan of Lord Kedaranatha in the Himalayas, or one who bathes at
Kurukshetra during a solar eclipse, or one who donates the whole Earth in
charity, including its forests and oceans, or one who bathes in the Gandaki
River (where the sacred Shaligrams are found) or the Godavari River on a
full moon (purnima) day that falls on a Monday when Leo (Simha) and
Jupiter (Guru) are conjoined (conjunct). 'Observing Kamika Ekadashi
bestows the same merit as donating a milk-cow and her auspicious calf,
along with their feed. On this all auspicious day, whosoever worships Lord
Sri Shridhara-deva, Vishnu, is glorified by all the devas, Gandharvas,
38
Pannagas, and Nagas. 'Those who are afraid of their past sins and
completely immersed in sinful materialistic life should at least observe this
best of Ekadashi according to their ability and thus attain liberation. This
Ekadashi is the purest of all days and the most powerful for removing sins of
the native.
Oh Naradji, Lord Shri Hari Himself once said about this Ekadashi, "One
who fasts on Kamika Ekadashi attains much more merit than one who
studies all the spiritual literatures. 'Anyone who fasts on this particular day
remains awake throughout the night will never experience the anger of
Yamaraja, the king of death personified. It has been seen that whoever
observes Kamika Ekadashi will not have to suffer future births, and in the
past too, many Yogis of devotion who fasted on this day went to the spiritual
world. One should therefore follow in their auspicious footsteps and strictly
observe a fast on this most auspicious of Ekadashi. Whosoever worships
Lord Shri Hari with Tulsi leaves is freed from all implication of sin. Indeed,
he lives untouched by sin, as the lotus leaf, although in the water, is
untouched by it. Whosoever offers Lord Shri Hari but a single leaf from the
sacred Tulsi tree (occillium basilcum sanctum) attains as much merit as one
who gives away in charity two hundred grams of gold and eight hundred
grams of silver.
The Supreme Personality of Godhead is more pleased by one who offers
Him a single Tulsi leaf than by one who worships Him with pearls, rubies,
topaz, diamonds, lapis lazuli, sapphires, gomeda stones (gomaz), cat's eye
gems, and coral. One who offers Lord Keshava newly grown manjari buds
from the Tulsi plant gets rid of all the sins he has committed during this or
any other lifetime. Indeed, mere darshana of Tulsi on Kamika Ekadashi
removes all sins, and merely touching her and praying to her removes all
kinds of disease. One who waters Tulsi devi need never fear the Lord of
death, Yamaraja. One who plants or transplants Tulsi on this days will
eventually reside with Lord Shri Krishna in His own abode. To Srimati Tulsi
devi, who awards liberation in devotional service, one should therefore daily
offer one's full obeisances.
Even Chitragupta, Yamaraja's secretary, cannot calculate the merit
obtained by one who offers Shrimati Tulsi-devi a perpetually burning ghee
lamp. So dear is this sacred Ekadashi to the Supreme Personality of
Godhead that all the forefathers of one who offers a bright ghee lamp to
Lord Shri Krishna on this day ascend to the heavenly planets and drink the
celestial nectar there. Whoever offers a ghee or sesame oil lamp to Shri
Krishna on this day is freed from all his sins and enters the abode of Surya,
the Sun-god, with a body as bright as ten million lamps. This Ekadashi is so
powerful that if one who is unable to fast simply follows the practices as
39
mentioned herein, s/he is elevated to the heavenly planets, along with all
their forefathers."
"Oh Maharaj Yudhisthira,Lord Shri Krishna concluded, "...these were the
words of prajapathi Brahma to his son Narada Muni concerning the
incalculable glories of this Kamika Ekadashi, which removes all sins.
This sacred day nullifies even the sin of killing a brahmana or the sin of
killing an unborn child in the womb, and it promotes one to the spiritual
world by making one supremely meritorious. One who kills the innocent, i.e.,
a brahmin (brahmana), a child in the womb, a pious and spotless woman,
etc., and then later hears about the glories of Kamika Ekadashi will be
relieved of the reaction to one's sins.
However, one should NOT think beforehand that one can kill a Brahmin or
other innocent folk and then go unpunished simply by hearing of this
Ekadashi. Such knowing commission of sin is an abomination.
Whosoever hears these glories of the Kamika Ekadashi with faith becomes
free of all sins and returns home, back to Godhead - Vishnu-loka,
Vaikuntha."
Thus ends the narration of the glories of the Shravana-krishna Ekadashi,
or Kamika Ekadashi, from the Brahma-Vaivarta Purana.
40
Pavitropana Ekadashi
(Shravana shukla or Putrada Ekadashi)
Gaura paksha, Sridhara (Shravana) masa
Shri Yudhisthira Maharaja said, "Oh Madhusudana, Oh killer of the Madhu
demon, please be merciful to me and describe to me the Ekadashi that
occurs during the light fortnight of the month of Shravana (July-August)."
The Supreme Lord, Sri Krishna, replied, "Yes, Oh king, I shall happily
narrate its glories to you, for just by hearing about this sacred Ekadashi one
attains the merit of performing a horse sacrifice.
At the dawn of Dvarpara-yuga there lived a king by the name of Mahijita,
who ruled the kingdom of Mahismati-puri. Because he had no son, his entire
kingdom seemed utterly cheerless to him. A married man who has no son
gains no happiness in this life or the next. The Sanskrit word for 'son' is
putra. Pu is the name of a particular hell, and tra means 'to deliver.' Thus
the word putra means 'a person who delivers one from the hell named Pu.'
Therefore every married man should produce at least one son and train him
properly; then the father will be delivered from a hellish condition of life. But
this injunction does not apply to the serious devotees of Lord Vishnu or
Krishna, for the Lord becomes their son, father, and mother. Furthermore,
Chanakya Pandita says,
satyam mata pita jnanam
dharmo bhrata daya sakha
santih patni ksama putrah
sadete mama vandhavah
Truth is my mother, knowledge is my father, my occupational duty is my
brother, kindness is my friend, tranquility is my wife, and forgiveness is my
son. These six are my family members." Among the twenty-six leading
qualities of a devotee of the Lord, forgiveness is the topmost. Therefore
devotees should make an extra endeavor to develop this quality. Here
Chanakya says "forgiveness is my son," and thus a devotee of the Lord,
even though he may be on the path of renunciation, may observe this
Ekadashi and pray to attain this kind of "son." For a long time this king tried
very hard to obtain an heir, but to no avail. Seeing his years advancing ever
onwards, King Mahijita became increasingly anxious.
41
One day he told an assembly of his advisers: "I have committed no sin in
this life, and there is no ill-gotten wealth in my treasury. I have never
usurped the offerings to the demigods or brahmanas.
When I waged war and conquered kingdoms, I followed the rules and
regulations of the military art, and I have protected my subjects as if they
were my own children. I punished even my own relatives if they broke the
law, and if my enemy was gentle and religious I welcomed him. Oh twiceborn souls, although I am a religious and faithful follower of the Vedic
standards, still my home is without a son. Kindly tell me the reason for this."
Hearing this, the king's brahmana advisers discussed the subject among
themselves, and with the aim of benefiting the king they visited the various
ashrams of the great sages. At last they came upon a sage who was
austere, pure, and self-satisfied, and who was strictly observing a vow of
fasting. His senses were completely under control, he had conquered his
anger, and he was expert at performing his occupational duty. Indeed, this
great sage was expert in all the conclusions of the Vedas, and he had
extended his life span to that of Lord Brahma himself. His name was Lomasa
Rishi, and he knew part, present, and future. After each kalpa passed, one
hair would fall out of his body (One kalpa, or twelve hours of Lord Brahma,
equals 4,320,000,000 years). All the king's brahmana advisers very happily
approached him one by one to offer their humble respects.
Captivated by this great soul, King Mahijita's advisers offered obeisances
to him and said very respectfully, "Only because of our great good fortune,
Oh sage, have we been allowed to see you." Lomasa Rishi saw them bowing
down to him and replied, "Kindly let me know why you have come here. Why
are you praising me? I must do all I can to solve your problems, for sages
like me have only one interest: to help others. Do not doubt this."
Lomasa Rishi had all good qualities because he was a devotee of the Lord.
As stated in the Srimad-Bhagavatam (5:18:12),
"Yasyasti bhaktir bhagavaty akinchana
sarvair gunais tatra samasate surah
harav abhaktasya kuto mahad-guna
manorathenasati dhavato bahih
In one who has unflinching devotional service to Krishna, all the good
qualities of Krishna and the demigods are consistently manifest. However,
he who has no devotion to the Supreme Personality of Godhead has no good
qualifications because he is engaged by mental concoction in material
existence, which is the external feature of the Lord."
42
The king's representatives said, "We have come to you, Oh exalted sage,
to ask for your help in solving a very serious problem. Oh sage, you are like
Lord Brahma. Indeed, there is no better sage in the entire world. Our king,
Mahijita, is without a son, though he has sustained and protected us as if we
were his sons. Seeing him so unhappy on account of being sonless, we have
become very sad, Oh sage, and therefore we have entered the forest to
perform severe austerities. By our good fortune we happened upon you.
Everyone's desires and activities become successful just by your darshan.
Thus we humbly ask that you tell us how our kind king can obtain a son."
Hearing their sincere plea, Lomasa Rishi absorbed himself in deep
meditation for a moment and at once understood the king's previous life.
Then he said, "Your ruler was a merchant in his past life, and feeling his
wealth insufficient, he committed sinful deeds. He traveled to many villages
to trade his goods. Once, at noon on the day after the Ekadashi that comes
during the light fortnight of the month of Jyeshtha (Trivikrama - May-June),
he became thirsty while traveling from place to place. He came upon a
beautiful pond on the outskirts of a village, but just as he was about to drink
at the pond a cow arrived there with her new-born calf. These two creatures
were also very thirsty because of the heat, but when the cow and calf
started to drink, the merchant rudely shoved them aside and selfishly slaked
his own thirst. This offense against a cow and her calf has resulted in your
king's being without a son now. But the good deeds he performed in his
previous life have given him rulership over an undisturbed kingdom."
Hearing this, the king's advisers replied, "Oh renowned rishi, we have
heard that the Vedas say one can nullify the effects of one's past sins by
acquiring merit. Be so kind as to give us some instruction by which our
king's sins can be destroyed; please give him your mercy so that a prince
will take birth in his family."
Lomasa Rishi said, "There is an Ekadashi called Putrada, which comes
during the light fortnight of the month of Shravana. On this day all of you,
including your king, should fast and stay awake all night, strictly following
the rules and regulations. Then you should give the king whatever merit you
gain by this fast. If you follow these instructions of mine, he will surely be
blessed with a fine son."
All the king's advisers became very pleased to hear these words from
Lomasa Rishi, and they all offered him their grateful obeisances. Then, their
eyes bright with happiness, they returned home.
When the month of Shravana arrived, the king's advisers remembered the
advice of Lomasa Rishi, and under their direction all the citizens of
Mahismati-puri, as well as the king, fasted on Ekadashi. And on the next
43
day, Dvadashi, the citizens dutifully offered their accrued merit to him. By
the strength of all this merit, the queen became pregnant and eventually
gave birth to a most beautiful son. O Yudhisthira," Lord Krishna concluded,
"the Ekadashi that comes during the light fortnight of the month of Shravana
has thus rightfully become famous as Putrada ["bestower of a son"].
Whoever desires happiness in this world and the next should certainly fast
from all grains and legumes on this holy day.
Indeed, whoever simply hears the glories of Putrada Ekadashi becomes
completely free of all sins, is blessed with a good son, and surely ascends to
heaven after death."
Thus ends the narration of the glories of Shravana-sukla Ekadashi, or
Putrada Ekadashi, from the Bhavishya Purana.
44
Ananda Ekadashi
(Bhadrapada Krishna or Aja Ekadashi)
Krishna paksha, Hrsikesa (Bhadrapada) masa
Sri Yudhisthira Maharaja said, "Oh Janardana, protector of all living
entities, please tell me the name of the Ekadashi that occurs during the dark
fortnight of the month of Bhadrapada (August-September)."
The Supreme Lord, Sri Krishna, then replied, "Oh King, hear Me
attentively. The name of this sin-removing, sacred Ekadashi is Aja. Any
person who fasts completely on this day and worships Hrishikesha, the
master of the senses, becomes free of all reactions to his sins. Even one who
simply hears about this Ekadashi is freed from his past sins. Oh King, there
is no better day than this in all the earthly and heavenly worlds. This is true
without a doubt.
There once lived a famous king named Harishchandra, who was the
emperor of the world and a person of great truth and integrity. His wife's
name was Chandramati, and he had a son named Lohitashva. By the force
of destiny, however, Harishchandra lost his great kingdom and sold his wife
and son. The pious king himself became a menial servant of a dog-eater,
who made him guard a crematorium. Yet even while doing such menial
service, he did not forsake his truthfulness and good character, just as
soma-rasa, even when mixed with some other liquid, does not lose its ability
to bestow immortality.
The king passed many years in this condition. Then one day he sadly
thought, "What shall I do? Where shall I go? How can I be delivered from
this plight?" In this way he drowned in an ocean of anxiety and sorrow.
One day a great sage happened by, and when the king saw him he happily
thought, "Ah, Lord Brahma has created brahmins just to help others."
Harishchandra paid his respectful obeisances to the sage, whose name was
Gautama Muni. With joined palms the king stood before Gautama Muni and
narrated his pitiful story.
Gautama Muni was astonished to hear the king's tale of woe. He thought,
"How has this mighty king been reduced to collecting clothes from the
dead?" Gautama Muni became very much compassionate toward
Harishchandra and instructed him on the process of fasting for purification.
Gautama Muni said, "Oh king, during the dark fortnight of the month of
Bhadrapada there occurs an especially meritorious Ekadashi named Aja
(Annada), which removes all sins. Indeed, this Ekadashi is so auspicious that
if you simply fast on that day and perform no other austerity, all your sins
45
will be nullified. By your good fortune it is coming in just seven days. So I
urge you to fast on this day and remain awake through the night. If you do
so, all the reactions of your past sins will come to an end. Oh Harishchandra,
I have come here because of your past pious deeds. Now, all good fortune to
you in the future!" So saying, the great sage Sri Gautama Muni immediately
disappeared from his vision.
King Harishchandra followed Gautama Muni's instructions concerning
fasting on the sacred day of Aja Ekadashi. Oh Maharaja Yudhisthira, because
the king fasted on that day, the reactions to his previous sins were
completely destroyed at once. Oh lion among kings, just see the influence of
this Ekadashi fast! It immediately vanquishes whatever miseries one may be
suffering as a result of past karmic sinful activities. Thus all Harishchandra's
miseries were relieved. Just by the power of this wonderful Ekadashi, he was
reunited with his wife and son, who had died but were now revived. In the
heavenly regions the devas (demigods) began beating on their celestial
kettledrums and showering down flowers upon Harishchandra, his queen,
and their son. By the blessings of the Ekadashi fast, he regained his
kingdom without difficulty. Moreover, when King Harishchandra left the
planet, his relatives and all his subjects too, went with him to the spiritual
world.
Oh Pandava, whoever fasts on Aja Ekadashi is surely freed from all his
sins and ascends to the spiritual world. And whosoever hears and studies the
glories of this Ekadashi achieves the merit gained by performing a horse
sacrifice."
Thus ends the narration of the glories of Bhadrapada-krishna Ekadashi, or
Aja Ekadashi, from the Brahma-vaivarta Purana.
46
Parshva Ekadashi
(Parivartini or Vamana Ekadashi)
Gaura paksha, Hrsikesa (Bhadrapada) masa
Sri Yudhishthira Maharaja asked of Lord Sri Krishna, "What is the name of
that Ekadashi that occurs during the light fortnight (Shukla paksha) of the
month of Bhadrapada (August-September "Hrishikesha mase")? Who is the
worshipable Deity for this Ekadashi, and what merit does one attain in
observing it? Kindly reveal all of this to me my Lord."
The Supreme Personality of Godhead Lord Sri Krishna addressed His
devoted Yudhishthira as follows, "This Ekadashi, Oh Yudhishthira, is called
Vamana Ekadashi, and it bestows upon those who observe it both great
merit and ultimate liberation from material bondage. Therefore, because it
removes all one's sinful reactions, it is also called Jayanti Ekadashi. Just
hearing of its glories frees one from all his past misdeeds. So auspicious is
this fast that observing it bestows the same merit as that earned by
performing a horse sacrifice. There is no better Ekadashi than this, because
it awards liberation so easily. Thus if one truly desires freedom from the
punishing material world, one should fast on Vamana Ekadashi. "While
observing this holy fast, a Vaishnava should lovingly worship the Supreme
Lord in His form as Vamandev, the dwarf incarnation, whose eyes are like
lotus petals. By doing so, he worships all other Deities as well, including
Brahma, Vishnu, and Shiva, and at death he undoubtedly goes to that abode
of Sri Hari. In all the three worlds there is no fast that is more important to
observe.
The reason this Ekadashi is so auspicious is that it celebrates the day
when the sleeping Lord Vishnu turns over on His other side; thus it is also
known as Parivartinii Ekadashi."
Maharaja Yudhishthira then asked of the Lord, "Oh Janardana, please clear
up a question I have. How is it that the Supreme Lord sleeps and then turns
over on His side? Oh Lord, when You are asleep what happens to all the
other living entities? Please also tell me how You bound the king of the
demons, Bali Daityaraj (Bali Maharaja), as well as how one may please the
brahmanas. How does one observe Chaturmasya, which You mention in the
Chaturmasya-mahatmya of the Bhavishya Purana? Kindly be merciful to me
and answer these questions."
The Supreme Personality of Godhead Sri Krishna replied, "Oh
Yudhishthira, lion among Kings, I will gladly narrate to you an historical
event that, simply by hearing, eradicates all one's sinful reactions.
47
In the Treta-yuga there once was a king of the name Bali. Though born in
a family dynasty of demons (daityas), he was very devoted to Me. He sang
many Vedic hymns to Me and performed the homa rituals (fire sacrifices)
just to satisfy Me. He respected the twice-born brahmins and engaged them
in performing sacrifices daily. This great soul had a quarrel with Indra,
however, and eventually defeated him in battle. Bali took over his entire
celestial kingdom, which I Myself had given to Indra.
Therefore Indra and all the other devas (demigods), along with many
great sages, approached Me and complained about Bali Maharaja. Bowing
their heads to the ground and offering many sacred prayers from the Vedas,
they worshipped Me along with their spiritual master, Brihaspati. Thus I
agreed to appear on their behalf as a dwarf Vamanadev, My fifth
incarnation."
King Yudhishthira further enquired, "Oh Lord, how was it possible for You
to conquer such a powerful demon, and only by coming in the form of a
dwarf brahmin? Please explain this clearly, for I am Your faithful devotee."
The Supreme Lord, Sri Krishna replied, "Though a dwarf, I was a
brahmana, and I approached that pious king Bali to ask him for alms in the
form of land. I said, "Oh Daityraj Bali, please give Me just three steps of
land in charity. Such a small piece of land will be good as all the three
worlds for Me." Bali agreed to grant My request without lengthy
consideration. But as soon as he vowed to give Me the land, My body began
to expand into a gigantic transcendental form. I covered the entire Earth
with My feet, all the Bhuvarloka with My thighs, the Swarga heavens with My
waist, Maharloka with My stomach, Janaloka with My chest, Tapoloka with
My neck, and Satyaloka with My head and face. I covered the entire material
creation. Indeed, all the planets of the universe, including the Sun and the
Moon, were encompassed by My gigantic form." Seeing this astonishing
pastime of Mine, all the demigods, including Indra and Shesha, the king of
the snakes, began to sing Vedic hymns and offer prayers to Me. Then I took
Bali by the hand and said to him, "Oh sinless one, I have covered the whole
Earth with one step and all the heavenly planets with the second. Now
where shall I place My foot to measure the third step of land you promised
Me?" Upon hearing this, Bali Maharaja bowed down in humility and offered
Me his head to place My third step. Oh Yudhishthira, I placed My foot on his
head and sent him all the way to Patalaloka.
Seeing him thus humbled, I became very pleased and told Bali that
henceforth I would permanently reside in his palace.
Thereafter, on Parivartinii Ekadashi, which occurs during the light part of
the month of Bhadra (August-September), Bali, the son of Virochana,
48
grandson of Prahlad, installed a Deity form of Me in his residence. Oh king,
until Haribodhinii Ekadashi, which occurs during the light part of the month
of Karttika, I continue to sleep in the ocean of milk. The merit one
accumulates during this period is particularly powerful.
One should therefore observe Parivartinii EkAdashi carefully. Indeed, it is
especially purifying and thus cleanses one of all sinful reactions. On this day
the faithful devotee should worship Lord Trivikrama, Vamanadeva, who is
the supreme father, because on this day I turn over to sleep on My other
side. If possible, on this day one should give a qualified person some yogurt
mixed with rice, as well as some silver, and then remain awake throughout
the night. This simple observance will free one of all material conditioning.
One who observes this sacred Parivartinii Ekadashi in the way I have
described will surely attain all kinds of happiness in this world and the
kingdom of God in the hereafter. One who simply hears this narration with
devotion will go to the abode of the demigods and shine there like the Moon
itself, so powerful is observance of this Ekadashi. Indeed, this observance is
as powerful as the performance of a thousand horse sacrifices."
Thus ends the narration of the glories of Parivartinii Ekadashi, or Vamana
Ekadashi, which occurs during the light part of the month of Bhadrapada,
from the Brahma-vaivarta Purana.
NOTE:
The next day after Ekadashi is Sri Vamana Dvadashi: Appearance day of
Lord Vamanadev. Ekadashi fast is observed till noon. The fast is broken after
noon with Ekadashi prasadam. Next day (Sri Vamana Dvadashi), observe
Lord Vamanadev's appearance by again fasting till noon and by chanting
extra Mahamantra japa praying to the Lord for His shelter. Break this fast
with joyful feasting of Lord Vamanadev's appearance day mahaprasadam!
49
Indira Ekadashi
(Ashwin Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Padmanabha (Ashwini) masa
Yudhishthira Maharaj said, "Oh MadhusUdana, Oh killer of the Madhu
demon, what is the name of the Ekadashi that occurs during the dark
fortnight (krishna paksha) of the month of Ashwin (September-October)?
Please describe its glories to me."
The Supreme Personality of Godhead, Lord Sri Krishna then replied, "This
Holy day is called Indira Ekadashi. If a person fasts on this day, all his sins
are eradicated and his forefathers who have fallen into hell are liberated. Oh
best of kings, one who simply hears about this sacred Ekadashi achieves the
great merit earned by performing a horse sacrifice.
In the Satya-yuga there lived a king named Indrasena, who was so
powerful that he destroyed all his enemies. His kingdom was called
Mahishmati-puri. The glorious and highly religious King Indrasena took good
care of his subjects, and therefore he was rich in gold, grains, sons, and
grandsons. He was greatly devoted to Lord Sri Vishnu as well. He especially
enjoyed chanting My name, calling out "Govinda! Govinda!". In this way
King Indrasena systematically dedicated himself to pure spiritual life and
spent much time meditating on the Absolute Truth. One day, as King
Indrasena happily and peacefully presided over his assembly, the perfect
orator, Sri Narada Muni, was seen descending. White as a conch, shining like
the moon, like a jasmine flower, like a lightening bolt, Narada Muni
descending from the sky. He is decorated with matted locks of reddish hair.
The king offered Devarishi Narada, the saint among the devas (demigods),
great respect by greeting him with joined palms, inviting him into the
palace, offering him a comfortable seat, washing his feet, and speaking
sweat words of welcome. Then Narada Muni said to Maharaj Indrasena, "Oh
king, are the seven limbs of your kingdom prospering?" The seven limbs of a
king's domain being; the king's well being himself, his ministers, his
treasury, his military forces, his allies, the brahmanas, the sacrifices
performed in his kingdom, and the needs of the king's subjects. Is your
mind absorbed in thinking of how you can properly perform your
occupational duty? Are you becoming more and more devoted and dedicated
to the service of the Supreme Lord, Sri Vishnu? The king replied, "By your
kind grace, Oh greatest of sages, everything is quite well. Today, just by
your presence all the sacrifices in my kingdom are successful ! Please show
me mercy and explain the reason for your kind visit here." Sri Narada, the
sage among the devas, then said, "Oh lion among kings, listen to my
astonishing words. When I descended from Brahmaloka to Yamaloka, Lord
50
Yamaraja praised me very graciously and offered me an excellent seat. As I
glorified his truthfulness and wonderful service to the Supreme Lord, I
noticed your father in Yamaraja's assembly. Though he had been very
religious, because he broke an Ekadashi fast prematurely, he had to go to
the Yamaloka. Your father gave me a message for you. He said, "In
Mahishmati lives a king named Indrasena. Please tell him about my situation
here - that because of my past sinful deeds I have somehow been forced to
reside in Yamaraja's kingdom. Please give him this message from me: "Oh
son, kindly observe the coming Indira Ekadashi and give much in charity so I
can go upward to heaven."
Philosophically we can understand that every living entity is an individual,
and individually everyone has to practice Krishna consciousness to traverse
back to home, back to Godhead. As stated in Garuda Purana, someone who
is suffering in hell cannot practice Krishna consciousness, because this
requires some mental peace, which the reactionary tortures of hell make
impossible. If a relative of a sinner suffering in hell gives some charity in the
name of the sinner, he can leave hell and enter the heavenly planets. But if
the sinner's relative observes this Ekadashi fast for his suffering kinsman,
the kinsman goes directly to the spiritual world, as stated in this narration
based on Brahma-vaivarta Puranam. Narada continued, "Just to deliver this
message, Oh king, have I come to you. You should help your father by
observing the fast of Indira Ekadashi. By the merit you gain, your father will
go to heaven." King Indrasena asked, "Oh great Naradji, please be merciful
and tell me specifically how to observe a fast on Indira Ekadashi, and also
tell me during what month and on what day it occurs." Narada Muni replied,
"Oh king, please listen as I describe to you the full process of observing the
Indira Ekadashi.
1.This Ekadashi occurs during the dark fortnight of the month of Ashwin.
2.On the Dashami tithi, the day before Ekadashi, rise early in the morning,
take bath, and then do some service for God with full faith.
3.At noon, bathe again in running water and then offer oblations to your
forefathers with faith and devotion.
4.Be sure not to eat more than once on this day and at night sleep on the
floor.
5.When you awaken on Ekadashi morning, cleanse your mouth and teeth
thoroughly and then with deep devotion for the Lord take this sacred vow:
"Today I shall fast completely and give up all kinds of sense enjoyment. Oh
lotus-eyed Supreme Personality of Godhead, Oh infallible one, please give
me shelter at Your lotus feet."
51
6.At noon, stand before the sacred form of the Sri Shaligram Shila and
worship Him faithfully, following all the rules and regulations; then offer
oblations of ghee into the sacred fire, and tarpana directed to help your
forefathers.
7.Next, feed qualified Brahmins (obviously non-grain prasadams) and offer
them some charity according to your means.
8.Now take the food pindas you offered to your forefathers, smell it, and
then offer it to a cow. Next, worship Lord Hrishikesha with incense and
flowers, and finally, remain awake all night near the Deity of Lord Sri
Keshava.
9.Early in the morning of the next day, Dvadasi tithi, worship Sri Hari with
great devotion and invite Brahmin devotees to a sumptuous feast.
10.Then feed you relatives, and finally take your meal in silence.
Oh king, if you strictly observe a fast on Indira Ekadashi in this way, with
controlled senses, your father will surely be elevated to the abode of lord
Vishnu." After saying this, Devarishi Narada immediately disappeared from
the scene to bless someone else with his presence. King Indrasena followed
the great saint's instructions perfectly, observing the fast in the association
of his relatives and servants. As he broke his fast on the Dvadashi tithi,
flowers fell from the sky. The merit that Indrasena maharaj earned by
observing this fast released his father from the kingdom of Yamaraja and
caused him to attain a completely spiritual body. Indeed, Indrasena saw him
rising to the abode of Lord Hari on the back of Garuda Vahan. Indrasena
himself was able to rule his kingdom without any obstacles, and in time
when he handed over the kingdom to his son, he also went to the spiritual
realm of Vaikuntha.
Oh Yudhishthira, these are the glories of the Indira Ekadashi, which occurs
during the dark fortnight of the month of Ashwin. Whoever hears or reads
this narration certainly enjoys life in this world, is freed of all reactions to his
past sins, and at the time of death returns home, back to Godhead, where
he lives eternally."
Thus ends the narration of the glories of Ashwin-krishna Ekadashi, or
Indira Ekadashi, taken from the Brahma-vaivarta Purana.
52
Pashankusha Ekadashi
(Ashwin shukla Ekadashi)
Gaura paksha, Padmanabha (Ashwini) masa
Yudhishthira maharaj said, "Oh Madhusudana, what is the name of the
Ekadashi that comes during the light fortnight of the month of Ashvina
(September - October)? Please be merciful and disclose this truth to me."
The Supreme Personality of Godhead Sri Krishna replied, "Oh king, please
listen as I explain the glories of this Ekadashi - Papankusha Ekadashi - which
removes all sins. On this day one should worship the Deity of Padmanabha,
the lotus naveled Lord Vishnu, according to the rules of archana viddhi
(regulations). By so doing, one achieves whatever heavenly pleasures one
may want in this world, and at last attains liberation from this world
thereafter. Simply by offering one's humble obeisances unto Lord Vishnu,
the rider of Garuda, one can achieve the same merit as is gained by
performing great penances for a long time restraining and controlling the
senses. Although a person might have committed unlimited and abominable
sins, he can still escape hellish punishment just by paying his obeisances to
Lord Sri Hari, the taker away of all sin.
The merits gained by going on pilgrimage to the Holy Tirthas of this
earthly planet can also be achieved simply by chanting the Holy names of
Lord Vishnu. Whosoever chants these sacred names - such as Rama, Vishnu,
Janardana or Krishna - especially on Ekadashi, never sees Yamaraj, the king
of death's punishing abode. Nor does such a devotee who fasts on
Papankusha Ekadashi, which is very dear to Me, see that plutonic abode.
Both the Vaishnava who criticizes Lord Shiva and the Shaivite (Saivite)
who criticizes Me certainly go to hell. The merit obtained by performing one
hundred horse sacrifices and one hundred Rajasurya sacrifices is not even
equal to one sixteenth of the merit a devotee is able to attain by fasting on
Ekadashi. There is no higher merit one can achieve than that attained by
fasting on Ekadashi. Indeed, nothing in all the three worlds is as pleasing or
as able to purify one of accumulated sin as Ekadashi, the day of the lotusnaveled Lord, Padmanabha. O king, until a person observes a fast on the
day of Lord Padmanabha named Papankusha Ekadashi, he remains sinful,
and the reactions of his past sinful activities never leave him like a chaste
wife. There is no merit in all the three worlds that can match the merit that
one gains by observing a fast on this Ekadashi. Whosoever observes it
faithfully never has to see death personified, Lord Yamaraj. One who desires
liberation, elevation to the heavens, good health, beautiful women, wealth,
and food grains should simply fast on this Pashunkusha Ekadashi. O king,
53
neither the Ganges, Gaya, Kashi, nor Pushkara, nor even the Holy site of
Kurukshetra, can grant as much auspicious merit as this Papankusha
Ekadashi.
O Maharaj Yudhishthira, protector of the earth, after observing Ekadashi
during the daytime, the devotee should remain awake through the night,
absorbed in hearing, chanting and serving the lord - for by so doing he
easily attains to the Supreme abode of Lord Vishnu. Not only that, but ten
generations of ancestors on his mother's side, ten generations on his
father's side, and ten generations on his wife's side are all liberated by a
single observance of a fast on this Ekadashi. All these ancestors attain their
original, four armed transcendental Vaikuntha forms. Wearing yellow
garments and beautiful garlands, they ride to the spiritual realm on the back
of Garuda, the renown great enemy of the snakes. This is the benediction
My devotee earns simply by observing one Papankusha Ekadashi properly.
O best of kings, whether one is a child, a youth, or in old age, fasting on
Papankusha Ekadashi frees him from all sins and makes him immune to
suffering a hellish rebirth. Whosoever observes a fast on the Papankusha
Ekadashi becomes free of all his sins and returns to the spiritual abode of
Lord Sri Hari. Whosoever donates gold, sesame seeds, fertile land, cows,
grain, drinking water, an umbrella, or a pair of shoes on this most auspicious
of Holy days will never have to visit the abode of Yamaraj, who always
punishes the sinners. But if a resident of earth fails to perform spiritual
deeds, especially the observance of a fast on days such as Ekadashi, his
breathing is said to be no better, or of as much use as the breathing/puffing
of a blacksmith's bellows.
O best of the kings, especially on this Papankusha Ekadashi, even the poor
should first bathe and then give some charity according to their means, and
perform other auspicious activities in accordance with their ability.
Whosoever performs sacrifices and benefits the people, or builds public
ponds, resting places, gardens, or houses does not suffer the punishments
of Yamaraj. Indeed, one should understand that a person much have
performed such pious activities as these in the past life if he is long lived,
wealthy, of high birth, or free from all diseases. But a person who observes
Papankusha Ekadashi goes to the abode of the Supreme Personality of
Godhead, Vishnu.
Lord Sri Krishna then concluded, "Thus, Oh saintly Yudhishthira, I have
narrated to you the glories of the auspicious Papankusha Ekadashi."
Thus ends the narration of the glories of the Papankusha Ekadashi, or
Ashwina-shukla Ekadashi, from the Brahma-vaivarta Purana.
54
Rama Ekadashi
(Karttika Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Damodara (Karttika) masa
Yudhisthira Maharaj said, "O Janardana, O protector of all beings, what is
the name of the Ekadashi that comes during the dark fortnight (Krishna
paksha) of the month of Karttika (October - November)? Please impart this
sacred knowledge to me."
The Supreme Lord, Sri Krishna then spoke as follows, "O lion among
kings, please listen as I narrate to you. The Ekadashi that occurs during the
dark part of the month of Karttika is called Rama Ekadashi. It is most
auspicious, for it at once eradicates the greatest sins and awards one the
passage to the spiritual abode. I shall now narrate to you its history and
glories.
There once lived a famous king of the name Muchakunda, who was
friendly to Lord Indra, the king of the heavenly planets, as well as with
Yamaraj, Varuna, and Vibhishana, the pious brother of the demon Ravana.
Muchakunda always spoke the truth and constantly rendered devotional
service to Me. Because he ruled according to religious principles, there were
no disturbances in his kingdom.
Muchakunda's daughter was named Chandrabhaagaa, after a sacred river,
and the king gave her in marriage to Shobhana, the son of Chandrasena.
One day, Shobhana visited his father-in-law's palace on the auspicious
Ekadashi day. This visit made Shobhana's wife Chandrabhaga quite anxious,
for she knew that her husband was physically very weak and unable to bear
the austerity of a day-long fast. She said to him, "My father is very strict
about following Ekadashi. On Dasami, the day before Ekadashi, he strikes a
large kettledrum and announces, "Nobody should eat on Ekadashi, the
sacred day of Sri Hari!" When Shobhana heard the sound of the kettledrum,
he said to his wife, "O beautiful one, what am I to do now? Please tell me
how I can save my life and obey your father's strictness and at the same
time satisfy our guests!"
Chandrabhaga then spoke, "My dear husband, in my father's house
nobody - not even the elephants or horses, what to speak of consenting
human beings - eats on Ekadashi. Indeed, none of the animals are given
their ration of grains, leaves, or straw - or even water ! - on Ekadashi, the
sacred day of Sri Hari. So how can you escape fasting? My beloved husband,
if you must eat something, then you should leave here at once. Now, with
firm conviction decide on what you have to do." Prince Shobhana then said,
55
"I have decided to fast on the sacred Ekadashi day. Whatever my fate is, it
will surely come to pass." Deciding thus, Shobhana attempted to fast on this
Ekadashi, but he became unbearably disturbed with excessive hunger and
thirst.
Eventually the sun set in the west, and the arrival of the auspicious night
made all the Vaishnavas very happy. O Yudhisthira, all the devotees enjoyed
worshipping Me (Sri Hari) and remaining awake all through night, but Prince
Shobhana that night became absolutely unbearable. Indeed, when the Sun
rose on the Dwadashi, that Prince Shobhana was dead. King Muchakunda
observed his son-in-law's funeral, ordering a large stack of wood be
assembled for the fire, but he instructed his daughter Chandrabhaga not to
join her husband on the funeral pyre. Thus Chandrabhaga, after performing
all the purificatory processes and procedures for honouring her deceased
husband, continued to live in her father's house." Lord Sri Krishna continued,
"O best of the kings, Yudhisthira, even though Shobhana died because of
observing Rama Ekadashi, the merit that he accrued enabled him, after his
death, to become the ruler of a kingdom high on the peak of Mandarachala
Mountain.
This kingdom was like a city of the demigods; very lustrous, with unlimited
jewels set in the walls of its buildings that gave off light. The pillars were
made of rubies, and gold inlaid with diamonds shone everywhere. As King
Shobhana sat upon a throne beneath a pure white canopy, servants fanned
him with yak-tail whisks. A stunning crown rested upon his head, beautiful
earrings adorned his ears, a necklace graced his throat, and bejewelled
armlets and bracelets encircled his arms. He was served by Gandharvas (the
best of heavenly singers) and Apsaras (celestial dancers). Verily, he
resembled a second Indra.
One day, a brahmin named Somasharma, who lived in Muchakunda's
kingdom, happened upon Shobhana's kingdom while travelling to various
places of pilgrimage. The brahmin saw Shobhana in all his resplendent glory
and thought he might be the son-in-law of his own king Muchakunda. When
Shobhana saw the brahmin approaching, he immediately rose up from his
seat and welcomed him. After Shobhana had paid his respectful obeisances
he asked the brahmin about his well-being and about the health and welfare
of his (Shobhana's) father-in-law, his wife and all the residents of the city.
Somasharma then said, "O king, all the residents and subjects are well in
your father-in-law's kingdom, and Chandrabhaga and your other family
members are also quite well. Peace and prosperity reign throughout the
kingdom. But there is one thing, I'm quite astonished to find you here!
Please tell me about yourself. Nobody has ever seen such a beautiful city as
this! Kindly tell me how you obtained it." King Shobhana then began to tell
56
his story, "Because I observed the Rama Ekadashi, I was given this splendid
city to rule over. But for all of its grandeur, it is only temporary. I beg you to
do something to correct this deficiency. You see, this is only an ephemeral
city, a place of this material world. How may I make its beauties and glories
permanent? Kindly reveal this to me by your instructions."
The brahmin then asked, "Why is this kingdom unstable and how will it
become stable? Please fully explain this to me, and I shall try to help you."
Shobhana then answered, "Because I fasted on the Rama Ekadashi without
any faith, this kingdom is impermanent. Now hear how it can become
permanent. Please return to Chandrabhaga, the beautiful daughter of king
Muchukunda, and tell her what you have seen and understood about this
place and about me.
Surely, if you, a pure hearted brahmin, tell her this, my city will soon
become permanent." Thus the brahmin returned to his city and related the
entire episode to Chandrabhaga, who was both surprised and overjoyed to
hear this news of her husband. She said, "O brahmana, is this a dream you
have seen, or is it actually a factual thing?" Somasharma the brahmin
replied, "O Princess, I have seen your late husband face to face in that
wonderful kingdom, which resembles a realm of the denizens' of heavens
playgrounds. But you former husband has asked me to relate to you that he
says that his kingdom is unstable and could vanish into thin air at any
moment. Therefore he hope you can find a way to make it permanent."
Chandrabhaga then said, "O sage among the brahmins, please take me to
that place where my husband resides at once, for I greatly desire to see him
again! Surely I shall make his kingdom permanent with the merit that I have
acquired by fasting on every Ekadashi throughout my life. Please reunite us
at once, again. It is said that one who reunites separated persons also
obtains very great merit." The humble brahmin Somasharma then led
Chandrabhaga to Shobhana's effulgent kingdom. Before reaching it,
however, they stopped at the foot of Mount Mandaracala, at the sacred
ashrama of Vamadeva. Upon hearing their story, Vamadeva chanted hymns
from the Vedas and sprinkled holy water from his samanya arghya upon
Chandrabhaga. By the influence of that great Rishi's rites, the merit she had
accrued by fasting for so many Ekadashi made her body transcendental.
Ecstatic, her eyes beaming in wonder, Chandrabhaga continued on her
journey. When Shobhana saw his wife approaching him high on Mount
Mandarachala, he was overwhelmed with joy and called out to her in great
happiness and jubilation. After she arrived, he seated her on his left side and
she said to him, "O dearest Patiguru, please listen as I tell you something
that will benefit you greatly. Since I was eight years old I have fasted
regularly and with full faith on every Ekadashi. If I transfer to you all the
57
merit I have accumulated, your kingdom will surely become permanent, and
its prosperity will grow and grow until the coming of the great inundation!"
Lord Sri Krishna then continued to address Yudhisthira as follows, "O
Yudhisthira, in this way Chandrabhaga who was beautifully decorated with
the finest ornaments and had an exquisitely transcendental body, at last
enjoyed peace and happiness with her husband. By the potency of Rama
Ekadashi, Shobhana found his kingdom on the peaks of Mount Mandarachala
able to fulfill all his desires and bestow upon him everlasting happiness, like
that achieved from the transcendental Kaama-dhenu milch cow.
O greatest of kings, I have thus narrated to you the glories of Rama
Ekadashi that falls in the dark fortnight of the month of Kartika. Anyone who
observes sacred Ekadashi during both the light and the dark fortnight of
each month is undoubtedly freed from the reactions to the sin of killing a
brahmin. One should not differentiate between the Ekadashi of the light and
dark parts of the month. As we have seen, both can award pleasure in this
world and liberate even the most sinful and fallen souls. Just as black cows
and white cows give equally good quality milk. So the Ekadashi of the dark
fortnight (Krishna paksha) and the light fortnight (shukla or Gaura paksha)
award the same high degree of merit and eventually liberate one from the
repeated cycle of birth and death.
Anyone who simply hears this narration of the glories of the sacred day of
Rama Ekadashi, is freed from all kinds of sin and attains the supreme abode
of Lord Vishnu."
Thus ends the narration for the glories of the sacred Karttika-krishna
Ekadashi, or Rama Ekadashi, from the Brahma-Vaivarta Purana of Srila
Krishna Dwaipayana Veda Vyasa.
58
Utthana Ekadashi
(Haribodhini Ekadashi or Devothani Ekadashi)
Gaura paksha, Damodara (Karttika) masa
It has four names: Haribodhini - Prabodhini - Devotthani - Utthana
Ekadashi and it is the second Ekadashi (Kartik Shukla, light fortnight) in the
month of Kartik.
Lord Brahma said to Narada Muni, "Dear son, O best of the sages, I shall
narrate to you the glories of Haribodhini Ekadashi, which eradicates all kinds
of sins and bestows great merit, and ultimately liberation, upon the wise
persons who surrender unto the Supreme Lord.
O best of the brahmanas, the merits acquired by bathing in the Ganges
remain significant only as long as Haribodhini Ekadashi does not come. This
Ekadashi, which occurs during the light fortnight of the month of Kartika, is
much more purifying than a bath in the ocean, at a place of pilgrimage, or in
a lake. This sacred Ekadashi is more powerful in nullifying sin than one
thousand Asvamedha sacrifices and one hundred Rajasuya sacrifices."
Narada Muni inquired, "O father, please describe the relative merits of
fasting completely on Ekadashi, eating supper (without grains or beans), or
eating once at midday (without grains or beans)." Lord Brahma replied, "If a
person eats once at midday on Ekadashi, the sins of his previous birth are
erased, if he eats supper, the sins acquired during his previous two births
are removed, and if he fasts completely, the sins accumulated during his
pervious seven births are eradicated. O son, whatever is only rarely
achieved within the three worlds is obtained by him who strictly observes
Haribodhini Ekadashi. A person whose sins equal Mount Sumeru in volume
sees them all reduced to nothing if he simply fasts on Papaharini Ekadashi
(another name for Haribodhini Ekadashi). The sins a person has
accumulated over a thousand previous births are burned to ashes if he not
only fasts but also remains awake throughout Ekadashi night, just as a
mountain of cotton can be burned to ashes if one lights a small fire in it.
O Narada, a person who strictly observes this fast achieves the results I
have mentioned. Even if one does a small amount of pious activity on this
day, following the rules and regulations, one will earn merit to Mount
Sumeru in volume; however a person who does not follow the rules and
regulations given in the Scriptures may perform pious activity equal to
Mount Sumeru in volume, but he will not earn even a small amount of merit.
One who does not chant the Gayatri mantra three times a day, who
disregards fast days, who does not believe in God, who criticises the Vedic
59
Scriptures, who thinks the Vedas bring only ruination to one who follows
their injunctions, who enjoys another's wife, who is utterly foolish and
wicked, who does not appreciate any service that has been rendered to him,
or who cheats others - such a sinful person can never perform any religious
activity effectively. Be he a brahmana or a shudra, whoever tries to enjoy
another man's wife, particularly the wife of a twice-born person, is said to be
no better than a dog-eater. O best of the sages, any brahmana who enjoys
sex with a widow or a brahmana lady married to another man brings ruin to
himself and his family. Any brahmana who enjoys illicit sex will have no
children in his next life, and any past merit he may have earned is ruined.
Indeed, if such a person displays any arrogance toward a twice-born
brahmana or a spiritual master, he loses all his spiritual advancement
immediately, as well as his wealth and children.
These three kinds of men ruin their acquired merits: he whose character is
immoral, he who has sex with the wife of a dog-eater, and he who
appreciates the association of rogues. Whoever associates with sinful people
and visits their homes without a spiritual purpose will go directly to the
abode of Lord Yamaraj, the superintendent of death. And if someone eats in
such a home, his acquired merit is destroyed, along with his fame, duration
of life, children, and happiness. Any sinful rascal who insults a saintly person
soon loses his religiosity, economic development, and sense gratification,
and he at last burns in the fire of hell. Anyone who likes to offend saintly
persons, or who does not interrupt someone who is insulting saintly persons,
is considered no better than an ass. Such a wicked man sees his dynasty
destroyed before his very eyes.
A person whose character is unclean, who is a rogue or a swindler, or who
always finds fault with others does not achieve a higher destination after
death, even if he gives charity generously or performs other pious deed.
Therefore one should refrain from performing inauspicious acts and perform
only pious ones, by which one will acquire merit and avoid suffering.
However, the sins of one who, after due consideration, decides to fast of
Haribodhini Ekadashi are erased from one hundred previous lives, and
whoever fasts and remains awake overnight on this Ekadashi achieves
unlimited merit and after death goes to the supreme abode of Lord Vishnu,
and then thousand of his ancestors, relatives, and descendants also reach
that abode. Even if one's forefathers were implicated in many sins and are
suffering in hell, they still attain beautifully ornamented spiritual bodies and
happily go to Vishnu's abode.
O Narada, even one who has committed the heinous sin of killing a
brahmana is freed of all stains on his character by faster on Haribodhini
Ekadashi and remaining awake that night. The merit that cannot by won by
60
bathing in all the places of pilgrimage, performing a horse sacrifice, or giving
cows, gold, or fertile land in charity can easily be achieved by fasting on this
holy day and remaining awake throughout the night. Anyone who observes
Haribodhini Ekadashi is celebrated as highly qualified and makes his dynasty
famous. As Death is certain, so losing one's wealth is also certain. Knowing
this, O best of sages, one should observe a fast on this day so dear to Hari Sri Haribodhini Ekadashi. All places of pilgrimage in the three worlds at once
come to reside in the house of a person who fasts on this Ekadashi.
Therefore, to please the Lord, who holds a disc in His hand, one should give
up all engagements, surrender, and observe this Ekadashi fast. One who
fasts on this Haribodhini day is acknowledged as a wise man, a true yogi, an
ascetic, and one whose senses are truly under control. He alone enjoys this
world properly, and he will certainly achieve liberation. This Ekadashi is very
dear to Lord Vishnu, and thus it is the very essence of religiosity. Even one
observance of it bestows the topmost reward in all the three worlds.
O Naradaji, whoever fasts on this Ekadashi will definitely not enter a
womb again, and thus faithful devotees of the Supreme Godhead give up all
varieties of religion and simply surrender to fasting on this Ekadashi. For
that great soul who honours this Ekadashi by fasting and remaining awake
throughout the night, the Supreme Lord, Sri Govinda, personally terminates
the sinful reactions that soul has acquired by the actions of his mind, body,
and words. "O son, for anyone who bathes in a place of pilgrimage, gives
charity, chants the holy names of the Supreme Lord, undergoes austerities,
and performs sacrifices for God on Haribodhini Ekadashi, the merit thus
earned all becomes imperishable. A devotee who worships Lord Madhava on
this day with first-class paraphernalia becomes free from the great sins of a
hundred lifetimes. A person who observes this fast and worships Lord Vishnu
properly is freed from great danger.
This Ekadashi fast pleases Lord Janardana so much that He takes the
person who observes it back to His abode, and while going there the devotee
illuminates then ten universal directions. Whoever desires beauty and
happiness should try to honour Haribodhini Ekadashi, especially if it falls on
Dvadashi. The sins of one's past hundred births - the sins committed during
childhood, youth and old age in al those lifetimes, whether those sins are
dry or wet - are nullified by the Supreme Lord Govinda if one fasts on
Haribodhini Ekadashi with devotion. Haribodhini Ekadashi is the best
Ekadashi. Nothing is unobtainable or rare in this world for one who fasts on
this day, for it gives food grains, great wealth, and high merit, as well as
eradication of all sin, the terrible obstacle to liberation. Fasting on this
Ekadashi is a thousand times better than giving charity on the day of the
solar or lunar eclipse. Again I say to you, O Naradaji, whatever merit is
earned by one who bathes in a place of pilgrimage, performs sacrifices, and
61
studies the Vedas is only one then-millionth the merit earned by the person
who fasts but one on Haribodhini Ekadashi. Whatever merit one has
acquired in his life by some pious activities becomes completely fruitless if
one does not observe the Ekadashi fast and worship Lord Vishnu in the
month of Kartika. Therefore, you should always worship the Supreme Lord,
Janardana, and render service to Him. Thus you will attain the desired goal,
the highest perfection.
On Haribodhini Ekadashi, a devotee of the Lord should not eat in another's
house or eat food cooked by a non devotee. If he does so, he achieves only
the merit of fasting on a full moon day. Philosophical discussion of Scriptures
in the month of Kartika pleases Sri Vishnu more than if one gives elephants
and horses in charity or performs a costly sacrifice. Whoever chants or hears
descriptions of Lord Vishnu's qualities and pastimes, even if but a half or
even a fourth of a verse, attains the wonderful merit derived from giving
away a hundred cows to a brahmana.
O Narada, during the month of Kartika one should give up all kinds or
ordinary duties and devote one's full time and energy especially while
fasting, to discussing the transcendental pastimes of the Supreme Lord.
Such glorification of Sri Hari on the day so dear to the Lord, Ekadashi,
liberates a hundred previous generations. One who spends his time enjoying
such discussions, especially in the month of Kartika, achieves the results of
performing ten thousand fire sacrifices and burns all his sins to ashes. "He
who hears the wonderful narrations concerning Lord Vishnu, particularly
during the month of Kartika, automatically earns the same merit as that
bestowed upon someone who donates a hundred cows in charity. O great
sage, a person who chants the glories of Lord Hari on Ekadashi achieves the
merit earned by donating seven islands."
Narada Muni asked his glorious father, "O universal sire, I best of all
demigods, please tell me how to observe this most sacred Ekadashi. What
kind of merit does it bestow upon the faithful?"
Lord Brahma replied, "O son, a person who wants to observe this Ekadashi
should rise early on Ekadashi morning, during the brahma-muhurta hour (an
hour and a half before sunrise until fifty minutes before sunrise). He should
then clean his teeth and bathe in a lake, river, pond, or well, or in his own
home, as the situation warrants. After worshipping Lord Sri Keshava, he
should listen carefully to the sacred descriptions of the Lord. He should pray
to the Lord thus: "O Lord Keshava, I shall fast on this day, which is so dear
to You, and tomorrow I shall honour Your sacred prasadam. O lotus-eyed
Lord, O infallible one, You are my only shelter. Kindly protect me." Having
spoken this solemn prayer before the Lord with great love and devotion, one
62
should fast cheerfully. O Narada, whoever remains awake all night on this
Ekadashi, singing beautiful songs glorifying the Lord, dancing in ecstasy,
playing delightful instrumental music for His transcendental pleasure, and
reciting the pastimes of Lord Krishna as records in bona-fide Vedic literature
- such a person will most assuredly reside far beyond the three worlds, in
the eternal, spiritual realm of God.
On Haribodhini Ekadashi one should worship Sri Krishna with camphor,
fruits, and aromatic flowers, especially the yellow agaru flower. One should
not absorb oneself in making money on this important day. In other words,
greed should be exchanged for charity. This is the process for turning loss
into unlimited merit. One should offer many kinds of fruits to the Lord and
bathe Him with water from a conchshell. Each of these devotional practices,
when performed on Haribodhini Ekadashi, is ten million times more
beneficial than bathing in all the places of pilgrimage and giving all forms of
charity. Even Lord Indra joins his palm and offers his obeisances to a
devotee who worships Lord Janardana with first-class agastya flowers of this
day. The supreme Lord Hari is very pleased when he is decorated with nice
agastya flowers. O Narada, I give liberation to one who devotedly worships
Lord Krishna on this Ekadashi in the month of Kartika with leaves of the bel
tree. And for one who worships Lord Janardana with fresh tulasi leaves and
fragrant flowers during this month, O son, I personally burn to ashes all the
sins he has committed for then thousand births.
One who merely sees Tulsi Maharani, touches her, mediates on her,
narrates her history, offers obeisances to her, prays to her for her grace,
plants her, worships her, or waters her lives in the abode of Lord Hari
eternally. O Narada, one who serves Tulsi-devi in these nine ways achieves
happiness in the higher world for as many thousands of yugas as there are
roots and subroots growing from a mature tulasi plant. When a full grown
tulasi plant produces seeds, many plants grow from those seeds and spread
their branches, twigs, and flowers, and these flowers also produce numerous
seeds. For as many thousands of kalpas as there are seeds produced in this
way, the forefathers of one who serves tulasi in these nine ways will live in
the abode of Lord Hari.
Those who worship Lord Keshava with kadamba flowers, which are very
pleasing to Him, get is mercy and do not see the abode of Yamaraj, death
personified. What is the use of worshipping someone else if all desires can
be fulfilled by pleasing Lord Hari? For example, a devotee who offers Him
bakula, ashoka, and patali flowers is freed from misery and distress for as
long as the sun and moon exist in this universe, and at last he achieves
liberation. O best of the brahmanas, an offering of kannera flowers to Lord
Jagannatha brings as much mercy upon the devotee as that earned by
63
worshipping Lord Keshava for four yugas. One who offers tulasi flowers
(manjaris) to Sri Krishna during the month of Kartika receives more merit
than can be obtained by donating ten million cows. Even a devotional
offering of newly grown sprouts of grass brings with it a hundred times the
benefit obtained by ordinary ritualistic worship of the Supreme Lord.
One who worships Lord Vishnu with the leaves of the samika tree is freed
from the clutches of Yamaraja, the lord of death. One who worships Vishnu
during the rainy season with champaka or jasmine flowers never returns to
the planet earth again. One who worships the Lord with but a single kumbhi
flower achieves the boon of donating a pala of gold (two hundred grams). If
a devotee offers a single yellow flower of the ketaki, or wood-apple, tree to
Lord Vishnu, who rides on Garuda, he is freed from the sins of ten million
births. Furthermore, one who offers Lord Jagannatha flowers and also a
hundred leaves anointed with red and yellow sandalwood paste will certainly
come to reside in Svetadvipa, far beyond the coverings of this material
creation.
O greatest of brahmanas, Sri Narada, after thus worshipping Lord
Keshava, the bestower of all material and spiritual happiness, on Haribodhini
Ekadashi, one should rise early the next day, bathe in a rive, chant japa of
Krishna's holy names, and render loving devotional service to the Lord at
home to the nest of one's ability. To break the fast, the devotee should first
offer some prasadam to brahmanas and only then, with their permission, eat
some grains. Thereafter, to please the Supreme Lord, the devotee should
worship his spiritual master, the purest of the Lord's devotees, and offer him
sumptuous food, nice cloth, gold, and cows, according to the devotee's
means. This will certainly please the Supreme Lord, the holder of the disc.
Next the devotee should donate a cow to a brahmana, and if the devotee
has neglected some rules and regulation of spiritual life, he should confess
them before brahmana devotees of the Lord. Then the devotee should offer
them some dakshina (money). O king, those who have eaten supper on
Ekadashi should feed a brahmana the next day. That is very pleasing to the
Supreme Personality of Godhead.
O son, if a man has fasted without asking the permission of his priest, or if
a woman has fasted without asking her husband's permission, he or she
should donate a bull to a brahmana. Honey and yoghurt are also proper gifts
for a brahmana. Someone who has fasted from ghee should donate milk,
one who has fasted from grains should donate rice, one who has slept on the
floor should donate a bedstead with a quilt, one who has eaten on a leaf
plate should donate a pot of ghee, one who as remained silent should donate
a bell, and one who has fasted from sesame should give gold in charity and
64
feed a brahmana couple with sumptuous food. A man who wants to prevent
baldness should donate a mirror to a brahmana, one who has second-hand
shoes should donate shoes, and one who has fasted from salt should donate
some sugar to a brahmana. During this month everyone should regularly
offer a ghee lamp to Lord Vishnu or to Srimati Tulsidevi in a temple.
An Ekadashi fast is complete when one offers a qualified brahmana a gold
or copper pot filled with ghee and ghee wicks, along with eight waterpots
containing some gold and covered by cloths. One who cannot afford these
gifts should at least offer a brahmana some sweet words. One who does so
will surely attain the full benefit of fasting on Ekadashi.
After offering his obeisances and begging permission, the devotee should
eat his meal. On this Ekadashi, Chaturmasya ends, so whatever one gave up
during Chaturmasya should now be donated to brahmanas. One who follows
this process of Chaturmasya receives unlimited merit, O king of kings, and
goes to the abode of Lord Vasudeva after death. O king, anyone who
observes the complete Chaturmasya without a break attains eternal
happiness and does not receive another birth. But if someone breaks the
fast, he becomes either a blind man or a leper.
Thus I have narrated to you the complete process for observing
Haribodhini Ekadashi. Someone who reads or hears about this achieves the
merit earned by donating cows to a qualified brahmana."
Thus ends the narration of the glories of Karttika-sukla Ekadashi - also
known as Haribodhini Ekadashi or Devothani Ekadashi - from the Skanda
Purana.
From Hari-Bhakti-Vilas:
PRABODHINIM UPOSYA EVA NA GARBHE VISATE NARAH SARVA DHARMAN
PARITYAJYA TASMAT KURVITA NARADA (HARI BHAKTI VILASA 16/289 from
SKANDA PURANA spoken by Lord Brahma) Oh Narada Muni, one who fasts
on Prabodhini (when the Lord gets up) Ekadashi, does not enter again into
the womb of another mother. Therefore, a person should give up all
varieties of occupation and fast on this particular Ekadashi day.
DUGDHABDHIH BHOGI SAYANE BHAGAVAN ANANTO YASMIN DINE
SVAPITI CA ATHA VIBHUDHYATE CA TASMINN ANANYA MANASAM UPAVASA
BHAJAM KAMAM DADATY ABHIMATAM GARUDANKA SAYI (HARI BHAKTI
VILASA 16/293 from PADMA PURANA) One who fasts with one pointed
intelligence on the day when the Supreme Lord Sri Hari, Who sleeps on a
bed of the enemy of Garuda (snake) goes to take rest in the Milk ocean on
65
the bed of Ananta Sesa and also the day He gets up, gets all of his desires
fulfilled.
BHAKTIPRADA HAREH SATU NAMNA KSATA PRAVODHINI YASA VISNOH
PARA MURTIR AVYAKTA ANEKA RUPINI SA KSIPTA MANUSE LOKE DVADADI
MUNI PUNGAVA (HARI BHAKTI VILASA 16/301 from VARAHA PURANA
conversation between Yamaraja and Narada Muni) This Prabodhini Ekadashi
is famous for rewarding devotion to Lord Sri Hari. Oh best of the sages
(Narada Muni), the personality of Ekadashi is present on this earthly planet
in an unmanifested form of Lord Hari. Srila Sanatana Gosvami remarks in his
Digdarsini-tika that one who exactly observes the Ekadashi fast by observing
this, he directly worships Lord Sri Hari. This is the meaning of this verse.
Therefore, Ekadashi is said to be equal to Lord Sri Hari Himself.
CATUR DHA GRAHYA VAI CIRNAM CATUR MASYA VRATAM NARAH
KARTIKE SUKLAPAKSE TU DVADASYAM TAT SAMACARET (HARI BHAKTI
VILASA 16/412 from MAHABHARATA) A person who observed Caturmasya
fast stated in four different ways should end his fast on the Dvadashi day on
the light fortnight of the month of Karttika. (Of course in ISKCON we do
Caturmasya & Kartika-vrata from Purnima to Purnima.)
EKADASYAM PARER DATTAM DIPAM PRAJVALYA MUSIKA MANUSYAM
DURLABHAM PRAPYA PARAM GATIM AVAPA SA (HARI BHAKTI VILASA
16/129 from SKANDA PURANA) One rat (female mouse) had once burnt a
ghee lamp which was offered by someone else on Ekadashi day. By doing
so, she achieved a rarely achievable human form and at last attained the
topmost destination.
Srila Sanatana Gosvami writes in his Digdarsini-tika, "In this verse it is
found that it is possible to attain the results of directly offering a lamp on
Ekadashi. This history of the mouse is very famous in the Padma Purana,
Kartika Mahatmya. (In a temple of Lord Visnu, there was a mouse living who
was eating the ghee from the extinguished ghee lamps which had been
offered by others to Him. One day when she felt hungry to eat ghee, she
tried to eat the ghee from a lamp which was not yet extinguished. While
eating ghee from the lamp, the cotton wick got stuck in her teeth. Since the
ghee wick had a flame, the mouse started jumping in front of the Lord's
Deity form and thus died due to fire.
But Lord Sri Visnu accepted the jumping of that mouse with a lit ghee wick
in her mouth as His aratik. In the end He gave her liberation, the topmost
destination.)
Glories of Remaining Awake on the night of Prabodhini Ekadashi: (Padma
Purana, Kartika Mahatmya). The sins accumulated in thousands of previous
66
births burn like a mass of cotton for someone who remains awake during
Prabodhani Ekadashi.
Even if guilty of the most heinous sins, such as killing a brahmana, O sage
a person shakes away his sins by remaining awake in Visnu's honour
throughout Prabodhani Ekadashi. All his mental, vocal, and physical sins will
be washed away by Sri Govinda.(388-390) Results that are difficult to obtain
even with great yajnas, such as Asvamedha, effortlessly accrue to those who
remain awake during Prabodhani Ekadashi. (391)
The Lord should be taken out on a grand Ratha-yatra festival on this day
after awakening Him from His sleep for the four months of Caturmasya i.e
from Sayani Ekadashi when the Lord had taken rest on the Milk Ocean. This
festival has been elaborately described in the Padma Purana.
67
Utpanna Ekadashi
(Margasirsha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Kesava (Margasirsha) masa
Suta Goswami said, "O learned brahmanas, long ago Lord Sri Krishna, the
Supreme Personality of Godhead, explained the auspicious glories of Sri
Ekadashi and the rules and regulations governing each observance of fasting
on that holy day. O best of the brahmins, whosoever hears about the origins
and glories of these sacred fasts on the Ekadashi days goes directly to the
abode of Lord Vishnu after enjoying many different kinds of happiness in this
material world.
Arjuna, the son of Pritha, asked the Lord, "O Janardana, what are the
pious benefits of complete fasting, eating only supper, or eating but once at
midday on Ekadashi, and what are the regulations for observing the various
Ekadashi days? Kindly narrate all this to me".
The Supreme Lord Krishna replied, "O Arjuna, in the beginning of winter
(northern hemisphere), on the Ekadashi that occurs during the dark
fortnight of the month of Margasirsha (November-December), a novice
should begin his practice of observing a fast on Ekadashi. On Dasami, the
day before Ekadashi, he should clean his teeth nicely. Then during the eight
portion of Dasami, just as the Sun is about to set, he should eat supper.
The next morning the devotee should make a vow, according to the rules
and regulations, to observe fasting. At midday he should bathe properly in a
river, lake or small pond. A bath in a river is most purifying, thsat taken in a
lake is less so, and a bath in a small pond is the least purifying. If neither a
river, lake nor pond is accessible, he may bathe with well-water.
The devotee should chant this prayer containing the names of Mother
Earth: "O Asvakrante! O Rathakrante! O Vishnukrante! O Vasundhare! O
Mrttike! O Mother Earth! Kindly remove all the sins I have accumulated
throughout my many past lives so that I may enter the sacred abode of the
Supreme Lord." As the devotee chants, he should smear mud over his body.
"'During the day of fasting the devotee should not speak to those who are
fallen from their religious duties, to dog-eaters, to thieves, or to hypocrites.
He should also avoid speaking with slanderers; with those who abuse the
demigods, the Vedic literatures, or brahmanas; or with any other wicked
personalities, such as those who have sex with forbidden women, those who
are known plunderers, or those who rob temples. If any such person is
spoken to or even seen during Ekadashi, one must purify oneself by looking
directly at the sun.
68
Then the devotee should respectfully worship Lord Govinda with first- class
food, flowers, and so forth. In his home he should offer the Lord a lamp in
pure devotional consciousness. he should also avoid sleeping during the
daytime and should completely abstain from sex. Fasting from all food and
water, he should joyfully sing the Lord's glories and play musical
instruments for His pleasure throughout the night. After remaining awake all
night in pure consciousness, the worshipper should give charity to qualified
brahmanas and offer his humble obeisances unto them, begging their
forgiveness for his offences.
Those who are serious about devotional service should consider the
Ekadashi that occur during dark fortnights to be as good as those that occur
during bright fortnights. O king, one should never discriminate between
these two kinds of Ekadashi.
Please listen as I now describe the results obtained by one who observes
Ekadashi in this way. Neither the merit one receives by taking a bath in the
sacred place of pilgrimage known as Sankhoddhara, where the Lord killed
the Sankhasura demon, nor the merit one receives upon seeing Lord
Gadadhara directly is equal to one sixteenth of the merit one obtains by
fasting on Ekadashi. It is said that by giving charity on a Monday when the
moon is full, one obtains a hundred thousand times the results of ordinary
charity. O winner of wealth, one who gives charity on the day of the
sankranti (equinox) attains four hundred thousand times the ordinary result.
Yet simply by fasting on Ekadashi one obtains all these pious results, as well
as whatever pious results one gets at Kurukshetra during an eclipse of the
sun or moon. Furthermore, the faithful soul who observes complete fasting
on Ekadashi achieves a hundred times more merit than one who performs an
Asvamedha-yajna (horse sacrifice). One who observes Ekadashi just once
earns ten times more merit than a person who gives a thousand cows in
charity to a brahmana learned in the Vedas.
A person who feeds just one brahmacari earns ten times more merit than
one who feeds ten good brahmanas in his own house. But a thousand times
more merit than is earned by feeding a brahmacari is achieved by donating
land to the needy and respectable brahmana, and a thousand time more
than that is earned by giving away a virgin girl in marriage to a young, welleducated, responsible man. Ten times more beneficial than this is educating
children properly on the spiritual path, without expecting any reward in
return. Ten times better than this, however, is giving food grains to the
hungry. Indeed, giving charity to those in need is the best of all, and there
never has been or ever will be a better charity than this. O son of Kunti, all
the forefathers and demigods in heaven become very satisfied when one
gives food grains in charity. But the merit one obtains by observing a
69
complete fast on Ekadashi cannot be measured. O Arjuna, best of all Kurus,
the powerful effect of this merit is inconceivable even to the demigods, and
half this merit is attained by one who eats only supper on Ekadashi.
One should therefore observe fasting on Lord Hari's day either by eating
only once at midday, abstaining from grains and beans; or by fasting
completely. The processes of staying in places of pilgrimage, giving charity,
and performing fire sacrifices may boast only as long as Ekadashi has not
arrived. Therefore anyone afraid of the miseries of material existence should
observe Ekadashi. On Ekadashi one should not drink water from a conchshell, kill living entities such as fish or pigs, or eat any grains or beans. Thus
I have described to you, O Arjuna, the best of all methods of fasting, as you
have inquired from Me."
Arjuna then asked, "O Lord, according to You, a thousand Vedic sacrifices
do not equal even one Ekadashi fast. How can this be? How has Ekadashi
become the most meritorious of all days?"
Lord Sri Krishan replied, "I will tell you why Ekadashi is the most purifying
of all days. In the Satya-Yuga there once lived an amazingly fearsome
demon called Mura. Always very angry, he terrified all the demigods,
defeating even Indra, the king of heaven; Vivasvan, the sun-god; the eight
Vasus; Lord Brahma; Vayu. the wind-god; and Agni, the fire-god. With his
terrible power he brought them all under his control. Lord Indra then
approached Lord Shiva and said, "We have all fallen from our planets and
are now wandering helplessly on the earth. O lord, how can we find relief
from this affliction? What will be the fate of us demigods?"
Lord Shiva replied, "O best of the demigods, go to that place where Lord
Vishnu, the rider of Garuda, resides. He is Jagannatha, the master of all the
universes and their shelter as well. He is devoted to protecting all souls
surrendered to Him."
Lord Krishna continued, "O Arjuna, winner of wealth, after Lord Indra
heard these words of Lord Shiva's, he proceeded with all the demigods to
the place where Lord Jagannatha, the Lord of the universe, the protector of
all souls, was resting. Seeing the Lord sleeping upon the water, the
demigods joined their palms and, led by Indra, recite the following prayers:
"'"O Supreme Personality of Godhead, all obeisances to You. O Lord of lords,
O You who are praised by the foremost demigods, O enemy of all demons, O
lotus-eyed Lord, O Madhusudana (killer of the Madhu demon), please protect
us. Afraid of the demon Mura, we demigods have come to take shelter of
You. O Jagannatha, You are the doer of everything and the creator of
everything. You are the mother and the father of all universes. You are the
creator, the maintainer, and the destroyer of all. You are the supreme helper
70
of all the demigods, and You alone can bring peace to them. you alone are
the earth, the sky, and the universal benefactor. You are Shiva, Brahma,
and also Vishnu, the maintainer of the three worlds. You are the gods of the
sun, moon, and fire. You are the clarified butter, the oblation, the sacred
fire, the mantras, the rituals, the priests, and the silent chanting of japa.
You are the sacrifice itself, its sponsor, and the enjoyer of its results, the
Supreme Personality of Godhead. Nothing within these three worlds,
whether moveable or immovable, can exist independent of You. O Supreme
Lord, Lord of lords, You are the protector of those who take shelter of You. O
supreme mystic, O shelter of the fearful, please rescue and protect us. We
demigods have been defeated by the demons and have thus fallen from the
heavenly realm. Deprived of our positions, O Lord of the universe, we are
now wandering about this earthly planet."
Lord Krsna continued, "Having heard Indra and the other demigods speak
these words, Sri Vishnu, the Supreme Personality of Godhead, replied,
"What demon possesses such great powers of delusion that he has been able
to defeat all the demigods? What is his name, and where does he live?
Where does he get his strength and shelter? Tell Me everything, O Indra,
and do not fear."
Lord Indra replied, "O Supreme Godhead, O Lord of lords, O You who
vanquish the fear in Your pure devotees' hearts, O You who are so kind to
your faithful servants, there was once a powerful demon of the Brahma
dynasty whose name was Nadijangha. he was extraordinarily fearsome and
wholly dedicated to destroying the demigods, and he begot an infamous son
named Mura.
Mura's great capital city is Chandravati. From that base the terribly evil
and powerful Mura demon has conquered the whole world and brought all
the demigods under his control, driving them out of their heavenly kingdom.
He has assumed the roles of Indra, the king of heaven; Agni, the fire-god;
Yama, the lord of death; Vayu, the wind-god; Isha, or Lord Shiva; Soma,
the moon-god; Nairrti, the lord of the directions; and Pasi, or Varuna, the
water-god. He has also begun emanating light in the role of the sun-god and
has turned himself into the clouds as well. It is impossible for the demigods
to defeat him. O Lord Vishnu, please kill tis demon and make the demigods
victorious."
Hearing these words from Indra, Lord Janardana became very angry and
said, "O powerful demigods, all together you may now advance on Mura's
capital city of Chandravati." Encouraged thus, the assembled demigods
proceeded to Chandravati with Lord Hari leading the way.
71
When Mura saw the demigods, that foremost of demons started roaring
very loudly in the company of countless thousands of other demons, who
were all holding brilliantly shining weapons. The mighty-armed demons
struck the demigods, who began abandoning the battlefield and fleeing in
the ten directions. Seeing the Supreme Lord Hrsikesha, the master of the
senses, present on the battlefield, the furious demons rushed toward Him
with various weapons in their hands. As they charged the Lord, who holds a
sword, disk, and club, He immediately pierced all their limbs with His sharp,
poisonous arrows. thus many hundred of demons died by the Lord's hand.
At last the chief demon, Mura, began fighting with the Lord. Mura used his
mystic power to render useless whatever weapons the Supreme Lord
Hrsikesa unleashed. Indeed, to the demon the weapons felt just like flowers
striking him. When the Lord could not defeat the demon even with various
kinds of weapons - whether those that are thrown or those that are held He began fighting with His bare hands, which were as strong as iron-studded
clubs. The Lord wrestled with Mura for one thousand celestial years and
then, apparently fatigued, left for Badarikashrama. There Lord Yogeshvara,
the greatest of all yogis, the Lord of the universe, entered a very beautiful
cave named Himavati to rest. O Dhananjaya, winner of wealth, that cave
was ninety-six miles in diameter and had only one entrance. I went there
out of fear, and also to sleep. There is no doubt about this, O son of Pandu,
for the great fight made me very tired. the demon followed Me into that cave
and, seeing Me asleep, started thinking within his heart, "Today I will kill this
slayer of all demons, Hari."
While the wicked-minded Mura was making plans in this way, from My
body there manifested a young girl who had a very bright complexion. O son
of Pandu, Mura saw that she was equipped with various brilliant weapons
and was ready to fight. Challenged by that female to do battle, Mura
prepared himself and then fought with her, but he became very astonished
when he saw that she fought him without cessation. The king of the demons
then said, "Who has created this angry, fearsome girl who is fighting me so
powerfully, just like a thunderbolt falling upon me?" After saying this, the
demon continued to fight with the girl.
Suddenly that effulgent goddess shattered all of Mura's weapons and in a
moment deprived him of his chariot. He ran toward her to attacker with his
bare hands, but when she saw him coming she angrily cut off his head. Thus
the demon at once fell to the ground and went to the abode of Yamaraja.
The rest of the Lord's enemies, out of fear and helplessness, entered the
subterranean Patala region.
72
Then the Supreme Lord woke up and saw the dead demo before Him, as
well as the maiden bowing down to him with joined palms. His face
expressing His astonishment, the Lord of the universe said, "Who has killed
this vicious demon? He easily defeated all the demigods, Gandharvas, and
even Indra himself, along with Indra's companions, the Maruts, and he also
defeated the Nagas (snakes), the rulers of the lower planets. He even
defeated Me, making Me hide in this cave out of fear. Who is it that has so
mercifully protected Me after I ran from the battlefield and went to sleep in
this cave?"
The maiden said, "It is I who have killed this demon after appearing from
Your transcendental body. Indeed, O Lord Hari, when he saw You sleeping
he wanted to kill You. Understanding the intention of this thorn in the side of
the three worlds, I killed the evil rascal and this freed all the demigods from
fear. I am Your great maha-sakti, Your internal potency, who strikes fear
into the hearts of all Your enemies. I have killed this universally terrifying
demon to protect the three worlds. Please tell me why You are surprised to
see that this demon has been killed, O Lord." The Supreme Personality of
Godhead said, "O sinless one, I am very satisfied to see that it is you who
have killed this king of the demons. In this way you have made the
demigods happy, prosperous, and full of bliss. Because you have given
pleasure to all the demigods in the three worlds, I am very pleased with you.
Ask any boon you may desire, O auspicious one. I will give it to you without
a doubt, though it be very rare among the demigods."
The maiden said, "O Lord, if You are pleased with me and wish to give me
a boon, then give me the power to deliver from the greatest sins that person
who fasts of this day. I wish that half the pious credit obtained by one who
fasts will accrue to one who eats only in the evening (abstaining from grains
and beans), and that half of this pious credit will be earned by one who eats
only at midday. Also, may one who strictly observes a complete fast on my
appearance day, with controlled senses, go to the abode of Lord Vishnu for
one billion kalpas after he has enjoyed all kinds of pleasures in this world.
This is the boon I desire to attain by Your mercy, my Lord, O Lord
Janardana, whether a person observes complete fasting, eats only in the
evening, or eats only at midday, please grant him a religious attitude,
wealth, and at last liberation."
The Supreme Personality of Godhead said, "O most auspicious lady, what
you have requested is granted. All My devotees in this world will surely fast
on your day, and thus they will become famous throughout the three worlds
and finally come and stay with me in My abode. Because you, My
transcendental potency, have appeared on the eleventh day of the waning
73
moon, let your name by Ekadashi. If a person fasts on Ekadashi, I will burn
up all his sins and bestow upon him My transcendental abode.
These are the days of the waxing and waning moon that are most dear to
Me: Tritiya (the third day), Ashthami (the eighth day), Navami (the ninth
day), Chaturdashi (the fourteenth day), and especially Ekadashi (the
eleventh day). The merit one attains by fasting on Ekadashi is greater than
that achieved by observing any other kind of fast or by going to a place of
pilgrimage, and even greater than that achieved by giving charity to
brahmanas. I tell you most emphatically that this is true." Having thus given
the maiden His benediction, the Supreme Lord suddenly disappeared. From
that time onward the Ekadashi day became most meritorious and famous all
over the universe. O Arjuna, if a person strictly observes Ekadashi, I kill all
his enemies and grant him the highest destination. Indeed, if a person
observes this great Ekadashi fast in any of the prescribed way, I remove all
obstacles to his spiritual progress and grant him the perfection of life.
Thus, O son of Prtha, I have described to you the origin of Ekadashi. This
one day removes all sins eternally. Indeed, it is the most meritorious day for
destroying all kinds of sins, and it has appeared in order to benefit everyone
in the universe by bestowing all varieties of perfection. One should not
discriminate between the Ekadashi of the waxing and waning moons; both
must be observed, O Partha, and they should not be differentiated from
Maha-Dvadasi. Everyone who fasts of Ekadashi should recognise that there
is no difference between these two Ekadashi, for they comprise the same
tithi.
Whoever completely fasts on Ekadashi, following the rules and regulations,
will achieve the supreme abode of Lord Vishnu, who rides upon Garuda.
They are glorious who devote themselves to Lord Vishnu and spend all their
rime studying the glories of Ekadashi. One who vows not to eat anything on
Ekadashi but to eat only on the next day achieves the same merit as one
who executes a horse sacrifice. Of this there is no doubt.
On Dvadashi, the day after Ekadashi, one should pray, "O Pundarikaksha,
O lotus-eyed Lord, now I will eat. Please shelter me." After saying this, the
wise devotee should offer some flowers and water at the Lord's lotus feet
and invite the Lord to eat by chanting the eight-syllable mantra thrice. If the
devotee wants to gain the fruit of his fast, he should then drink water taken
form the sanctified vessel in which he offered water at the Lord's lotus feet.
On Dvadashi one must avoid sleeping during the day, eating in another's
home, eating more than once, having sex, eating honey, eating from a bellmetal plate, eating urad-dal, and rubbing oil on one's body. The devotee
must give up these eight things on Dvadashi. If he wants to speak to an
74
outcaste on that day, he must purify himself by eating a Tulasi leaf or an
amalaki fruit. O best of kings, from noon on Ekadashi until dawn on
Dvadashi, one should engage himself in taking baths, worshipping the Lord,
and executing devotional activities, including the giving of charity and the
performance of fire sacrifices. If one finds himself in difficult circumstances
and cannot break the Ekadashi fast properly on Dvadashi, one can break it
by drinking water, and then one is not at fault if he eats again after that.
A devotee of Lord Vishnu who day and night hears these all-auspicious
topics concerning the Lord from the mouth of another devotee will be
elevated to the Lord's planet and reside there for ten million kalpas. And one
who hears even one sentence about the glories of Ekadashi is freed from the
reactions to such sins as killing a brahmana. There is no doubt of this. For all
eternity there will be no better way of worshiping Lord Vishnu than
observing a fast on Ekadashi."
Thus ends the narration of the glories of Margasirsha-krisna Ekadashi, or
Utpanna Ekadashi, from the Bhavisya-uttara Purana.
75
Mokshada Ekadashi
(Margashirsha shukla Ekadashi)
Gaura paksha, Kesava (Margasirsha) masa
Yudhishthira Maharaj said, "O Vishnu, master of all, O delight of the
three worlds, O Lord of the entire Universe, O creator of the world, O oldest
personality, O best of all beings, I offer my most respectful obeisances unto
You. "O Lord of lords, for the benefit of all living entities, kindly answer some
questions that I have. What is the name of the Ekadashi that occurs during
the light fortnight of the month of Margashirsha (November-December) and
removes all sins? How does one observe it properly, and which Deity is
worshipped on that holiest of days? O my Lord please explain this to me in
full."
Lord Sri Krishna replied, "O dear Yudhishthira, your enquiry is very
auspicious in itself and will bring you fame. Just as I previously explained to
you about the dearest Utpannaa Maha-Dwadashi - which occurs during the
dark part of the month of Margashirsha, which is the day when Ekadashidevi appeared from My body to kill the demon Mura, and which benefits
everything animate and inanimate in the three worlds - so I shall now relate
to you regarding this Ekadashi that occurs during the light part of the month
of Margashirsha. This Ekadashi is famous as Mokshada because it purifies
the faithful devotee of all sinful reactions and bestows liberation upon him.
The worshipable Deity of this all auspicious day is Lord Damodara. With full
attention one should worship Him with incense, a ghee lamp, fragrant
flowers, and Tulsi manjaris (buds).
O best of saintly kings, please listen as I narrate to you the ancient and
auspicious history of this wonderful Ekadashi. Simply by hearing this history
one can attain the merit earned by performing a horse sacrifice. By the
influence of this merit, one's forefathers, mothers, sons, and other relatives
who have gone to hell can turn around and go to the heavenly kingdom. For
this reason alone, O king, you should listen with rapt attention to this
narration.
There once was a beautiful city named Champaka-nagar, which was
decorated with devoted Vaishnavas. There the best of saintly kings Maharaj
Vaikhaanasa, ruled over his subjects as if they were his very own dear sons
and daughters. The brahmins in that capital city were all expert in four kinds
of Vedik knowledge. The king, while ruling properly, had a dream one night
in which his father was seen to be suffering the pangs of hellish torture in
one of the hellish planets ruled over by the Yamaraj. The king was
overwhelmed with compassion for his father and shed tears. The next
morning, Maharaj Vaikhaanasa described what he had seen in his dream to
76
his council of twice born learned brahmins. "O brahmanas," the king
addressed them, "in a dream last night I saw my father suffering on a hellish
planet. He was crying out in anguish, "O son, please deliver me from this
torment of this hellish condition!" Now I have no peace in my mind, and
even this beautiful kingdom has become unbearable to me. Not even my
horses, elephants, and chariots and my vast wealth in my treasury that
formerly brought so much pleasure, gives me no pleasure at all. Everything,
O best of the brahmins, even my own wife and sons, have become a source
of unhappiness since I beheld my father suffering the tortures of that hellish
condition so. Where can I go, and what can I do, O brahmins, to alleviate
this misery? My body is burning with fear and sorrow ! Please tell me what
kind of charity, what mode of fasting, what austerity, or what deep
meditation, and in service upon which Deity I may have to perform to
deliver my father from that agony and bestow upon liberation upon my
forefathers. O best among the brahmins, what is the use of one's being a
powerful son if one's father must suffer on a hellish planet? Truly, such a
son's life is utterly useless, to him and to his forefathers." The twice born
brahmins replied, "O king, in the mountainous forest not far from here is the
ashram where a great saint Parvata Muni resides. Please go to him, for he is
tri-kala-jnani (he knows the past, the present, and the future of everything)
and can surely help you in your gaining relief from your misery."
Upon hearing this advise, the distressed king immediately set out on a
journey to the ashram of the famous sage Parvata Muni. The ashram was
indeed very big and housed many learned sages expert in chanting the
sacred hymns of the four Vedas (Rg, Yajur, Sama, and Arthava).
Approaching the holy ashram, the king beheld Parvata Muni seated among
the assembly of sages adorned with hundreds of tilaks (from all the
authorised sampradayas) like another Brahmaa or Vyaas. "Maharaj
Vaikhaanasa offered his humble obeisances to the muni, bowing his head
and then prostrating his entire body before him. After the king had seated
himself among the assembly Parvata Muni asked him about the welfare of
the seven limbs of his extensive kingdom (his ministers, his treasury, his
military forces, his allies, the brahmins, the sacrificial offerings performed,
and the needs of his subjects). The muni also asked him if his kingdom was
free of troubles and whether everyone was peaceful, happy and satisfied. To
these enquiries the king replied, "By your mercy O glorious and great sage,
all seven limbs of my kingdom are doing very well. Yet there is a problem
that has recently arisen, and to solve it I have come to you, O brahmana for
your expert help and guidance".
Then Parvata Muni, the best of all sages, closed his eyes and meditated on
the king's past, present and future. After a few moments he opened his eyes
and said, "Your father is suffering the results of committing a great sin, and
77
I have discovered what it is. In his previous life he quarrelled with his wife
and forcibly enjoyed her sexually during her menstrual period. She tried to
protest and resist his advances and even yelled out, "Someone please save
me! Please, O husband, do not interrupt my monthly period in this way!"
Still he did not stop or leave her alone. It is on account of this grievous sin
that your father now has fallen into such a hellish condition of suffering."
King Vaikhaanasa then said, "O greatest among sages, by what process of
fasting or charity may I liberate my dear father from such a condition?
Please tell me how I can relieve and remove the burden of his sinful
reactions, which are a great obstacle to his progress toward ultimate release
(salvation - liberation - going back home)." Parvata Muni replied, "During
the light fortnight of the month of Margashirsha there occurs an Ekadashi
called Mokshada. If you observe this sacred Ekadashi strictly, with a full fast,
and give directly to your suffering father the merit you thus attain/obtain, he
will be freed from his pain and instantly liberated".
Hearing this, Maharaj Vaikhaanasa profusely thanked the great sage and
then returned to his palace to perform his vrata (austere rite). O
Yudhishthira, when the light part of the month of Margashirsha at last
arrived, Maharaj Vaikhaanasa faithfully waited for the Ekadashi tithi to
arrive. He then perfectly and with full faith observed the Ekadashi fast with
his wife, children, and other relatives. He dutifully gave the merit from this
fast to his father, and as he made the offering, beautiful flower petals
showered down from the devas who peered out from behind the clouds in
the sky. The king's father was then praised by the messengers of the
demigods (devas) and escorted to the celestial region. As he passed his son,
as he traversed the lower to middle to higher planets, the father said to the
king, "My dear son, all auspiciousness unto you!" At last he reached the
heavenly realm from where he can again with his newly acquired merit
perform devotional service to Krishna or Vishnu and in due course return
back to home back to Godhead.
O son of Pandu, who so ever strictly observes the sacred Mokshada
Ekadashi, following the established rules and regulations, achieves full and
perfect liberation after death. There is no better fasting day than this
Ekadashi of the light fortnight of the month of Margashirsha, O Yudhishthira,
for it is a crystal-clear and sinless day.
Whoever faithfully observes this Ekadashi fast, which is like chinta-mani (a
gem that yields all desires), obtains special merit that is very hard to
calculate, for this day can elevate one from hellish life to the heavenly
planets, and for one who observes Ekadashi for his own spiritual benefit, this
elevates one to go back to Godhead, never to return to this material world."
78
Thus end the narration of the glories of Margashirsha-shukla Ekadasi or
Mokshada Ekadashi, from the Brahmanda Purana.
79
Saphala Ekadashi
(Pausha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Narayana (Pausha) masa
Yudhisthira Maharaj said, "O my Dear Lord Sri Krishna, what is the name
of that Ekadashi that occurs during the dark fortnight of the month of
Pausha (December-January)? How is it observed, and which Deity is to be
worshipped on that sacred day? Please narrate these details to me fully, so
that I may understand Oh Janardana."
The Supreme Personality of Godhead Sri Krishna then replied, "O best of
kings, because you desire to hear, I shall fully describe to you the glories of
the Pausha-krishna Ekadashi." I do not become as pleased by sacrifice or
charity as I do by My devotee's observance of a full fast on Ekadashi. To the
best of one's ability, therefore, one should fast on Ekadashi, the day of Lord
Hari.
O Yudhisthira, I urge you to hear with undivided intelligence the glories of
Pausha-krishna Ekadashi, which falls on a Dwadashi. As I explained
previously, one should not differentiate among the many Ekadashi. O king,
to benefit humanity at large I shall now describe to you the process of
observing Pausha-krishna Ekadashi.
Pausha-krishna Ekadashi is also known as Saphala Ekadashi. On this
sacred day one should worship Lord Narayana, for He is its ruling Deity. One
should do so by follow the previously described method of fasting. Just as
among snakes Shesha-naga is the best, and among birds Garuda is the best,
among sacrifices the Ashvamedha-yajna is the best, among rivers Mother
Ganges is the best, among gods Lord Vishnu is best, and among two-legged
beings the brahmins are the best, so among all fasting days Ekadashi is by
far the best. O foremost of kings who took your birth in the Bharata dynasty,
whoever strictly observes Ekadashi becomes very dear to Me and indeed
worshipable by Me in every way. Now please listen as I describe the process
for observing Saphala Ekadashi.
On Saphala Ekadashi My devotee should worship Me by offering Me fresh
fruits according to time, place and circumstance, and by meditating on Me as
the all-auspicious Supreme Personality of Godhead.
He should offer Me jambira fruit, pomegranate, betal nuts and leaves,
coconut, guava, varieties of nuts, cloves, mangoes, and different kinds of
aromatic spices. He should also offer Me incense and bright ghee lamps, for
such an offering of lamps on Saphala Ekadashi is especially glorious. The
devotee should try to stay awake the Ekadashi night.
80
Now please hear with undivided attention as I tell you how much merit
one gets if he fasts and remains awake throughout the entire night singing
and chanting the glories of Narayana. O best of kings, there is no sacrifice or
pilgrimage that yields merit that is equal to or better than the merit one
gains by fasting on this Saphala Ekadashi. Such fasting - particularly if one
can remain awake and alert the entire night long - bestows the same merit
upon the faithful devotee as the performance of austerity for five thousand
earthly years. O lion among kings, please hear from Me the glorious history
that made this Divine Ekadashi famous.
Once there was a City called Champavati, which was ruled by the saintly
King Mahishmata. He had four sons, the eldest of whom, Lumpaka, always
engaged in all manner of very sinful activities - illicit sexual encounters with
the wives of others, gambling, and continual association with known
prostitutes. His evil deeds gradually reduced the wealth of his father, King
Mahishmata.
Lumpaka also became very critical of the numerous devas, the empowered
universal attendants of the Lord, as well as toward the brahmins, and every
day he would go out of his way to blaspheme the Vaishnavas. At last King
Mahishmata, seeing the unrepentant brazen fallen condition of his son,
exiled him to the forest. Out of fear of the king, even compassionate
relatives didn't come to Lumpaka's defense, so angry was the king toward
his son, and so sinful was this Lumpaka.
Bewildered in his exile, the fallen and rejected Lumpaka thought to
himself, "My father has sent me away, and even my kinsmen do not raise
but a finger in objection. What am I to do now?" He schemed sinfully and
thought, "I shall sneak back to the city under cover of darkness and plunder
its wealth. During the day I shall stay in the forest, and as night returns, so
shall I to the city."
So thinking, the sinful Lumpaka entered the darkness of the forest. He
killed many animals by day, and by night he stole all manner of valuable
items from the city. The city-dwelling folk apprehended him several times,
but out of fear of the king they left him alone. They thought to themselves
that it must have been the accumulated sins of Lumpaka's previous births
that had forced him to act in such a way that he lost his royal facilities and
became to act so sinfully like a common selfish thief. Though a meat-eater,
Lumpaka would also eat fruits every day.
He resided under an old banyan tree that unknown to him happened to be
very dear to Lord Vasudeva. Indeed, many worshipped as the demi-god
(representative departmental head) of all the trees in the forest. In due
course of time, while Lumpaka was doing so many sinful and condemnable
81
activities, the Saphala Ekadashi arrived. On the eve of the Ekadashi
(Dashami) Lumpaka had to pass the entire night without sleep because of
severe cold that he felt due to his scanty bedclothes (bedding).
The cold not only robbed him of all peace but almost of his very life. By
the time the sun rose, near dead, his teeth chattering and near comatose. In
fact all that Ekadashi morning, he remained in that stupor and could not
awaken out of his near comatose condition. "When midday of the Saphala
Ekadashi arrived, the sinful Lumpaka finally came to and managed to rise up
from his place under that banyan tree. But with every step he took, he
stumbled and fell to the ground. Like a lame man, he walked slowly and
hesitantly, suffering greatly from hunger and thirst in the midst of the
jungle. So weak was Lumpaka that he couldn't even concentrate to nor
muster strength to go and kill even a single animal that whole day. Instead,
he was reduced to collecting whatever fruits had fallen to the ground of their
own accord. By the time he returned to his banyan tree home, the sun had
set.
Placing the fruits on the ground next to him (at the base of the sacred
banyan tree), Lumpaka began to cry out, 'O, woe is me ! What should I do?
Dear father, what is to become of me? O Sri Hari, please be merciful to me
and accept these fruits as an offering!' Again he was forced to lie awake the
whole night without sleep, but in the meantime the all merciful Supreme
Personality of Godhead, Lord Madhusudana, had become pleased with
Lumpaka's humble offering of forest fruits, and He accepted them. Lumpaka
had unwittingly observed a full Ekadashi fast, and by the merit he reaped on
that day he regained his kingdom with no further obstacles. "Listen, O
Yudhisthira, to what happened to the son of King Mahishmata when but a
fragment of the merit spouted up within his heart." As the Sun beautifully
rose in the sky on the day following Ekadashi, a handsome horse
approached Lumpaka as if seeking him out, and stood next to him.
At the same time, a voice suddenly boomed out from the clear blue sky
saying, "This horse is for you, Lumpaka! Mount it and ride swiftly out of this
forest to greet you family! O son of King Mahishmata, by the mercy of the
Supreme lord Vasudeva and the strength of the merit you acquired by
observing Saphala Ekadashi, your kingdom will be returned to you without
any further hindrances. Such is the benefit you have gained by fasting on
this most auspicious of days. Go now, to you father and enjoy your rightful
place in the dynasty."
Upon hearing these celestial words resounding from above, Lumpaka
mounted the horse and rode back to the city of Champavati. By the merit he
had accrued by fasting on Saphala Ekadashi, he had become a handsome
82
prince once more and was able to absorb his mind in the lotus feet of the
Supreme Personality of Godhead, Hari. In other words, he had become My
pure devotee. Lumpaka offered his father, King Mahishmata, his humble
obeisances and once more accepted his princely responsibilities. Seeing his
son so decorated with Vaishnava ornaments and tilak (udhvara pundra) King
Mahishmata gave him the kingdom, and Lumpaka ruled unopposed for
many, many years. Whenever the Ekadashi came, he worshipped the
Supreme Lord Narayana with great devotion. And by the mercy of Sri
Krishna he obtained a beautiful wife and a fine son. In old age Lumpaka
handed his kingdom over to his son - just as his own father, King
Mahishmata, had handed it over to him. Lumpaka then went to the forest to
dedicate his concentrate attention to gratefully serve the Supreme Lord with
controlled mind and senses.
Purified of all material desires, he left his old material body and returned
back to home, back to Godhead, attaining a place near the lotus feet of his
worshipful Lord, Sri Krishna. O Yudhisthira, one who approaches Me as
Lumpaka did will become completely free of lamentation and anxiety.
Indeed, anyone who properly observes this glorious Saphala Ekadashi even unknowingly, like Lumpaka - will become famous in this world. He will
become perfectly liberated at death and return to the spiritual abode of
Vaikuntha. Of this there is no doubt. Moreover, one who simply hears the
glories of Saphala Ekadashi obtains the same merit derived by one who
performs a Rajasurya-yajna, and at the very least he goes to heaven in his
next birth, so where is the loss?"
Thus ends the narration of the glories of Pausha-krishna Ekadashi, or
Saphala Ekadashi, from the Bhavishya-uttara Purana.
83
Putrada Ekadashi
(Pausha shukla Ekadashi)
Gaura paksha, Narayana (Pausha) masa
The pious and saintly Yudhisthira Maharaj said, "Oh Lord, You have so
nicely explained to us the wonderful glories of the Saphala Ekadashi, which
occurs during the dark fortnight (Krishna paksha) of the month of Pausha
(December - January). Now please be merciful to me and explain to me the
details of the Ekadashi that occurs in the light fortnight (Shukla or Gaura
paksha) of this month. What is its name, and what Deity is to be worshiped
on that sacred day? Oh Purushottama, Oh Hrishikesha, please also tell me
how You can be pleased on this day?"
Lord Sri Krishna then replied, "Oh saintly king, for the benefit of all
humanity I shall now tell you how to observe fasting on the Pausha-shukla
Ekadashi.
As previously explained, everyone should observe the rules and
regulations of the Ekadashi vrata, to the very best of their ability. This
injunction also applies to the Ekadashi named Putrada, which destroys all
sins and elevates one to the spiritual abode.
The Supreme Personality of Godhead Shri Narayana, the original personality,
is the worshipable Deity of the Ekadashi, and for His faithful devotees He
happily fulfills all desires and awards full perfection. Thus among all the
animate and inanimate beings in the three worlds(lower, middle and higher
planetary systems), there is no better personality than Lord Narayana. Oh
King, now I shall narrate to you the history of Putrada Ekadashi, which
removes all kinds of sins and makes one famous and learned.
There was once a kingdom named Bhadravati, which was ruled by King
Suketumaan. His queen was the famous Shaibyaa. Because he had no son,
he spent a long time in anxiety, thinking, "If I have no son, who will carry on
my dynasty?" In this way the king meditated in a religious attitude for a
very long time, thinking, "Where should I go? What should I do? How can I
get a pious son (putra)?" In this way King Suketuman could find no
happiness any where in his kingdom, even in his own palace, and soon he
was spending more and more time inside his wife's palace, gloomily thinking
only of how he could get a son. Thus both King Suketuman and Queen
Shaibyaa were in great distress. Even when they offered tarpana (oblations
of water to their forefathers), their mutual misery made them think that it
was as undrinkable as boiling water. They thus thought that they would have
no descendants to offer tarpana to them when they died and thus become
lost souls (ghosts). The king and queen were especially upset to learn that
84
their forefathers were worried that soon there would be no one to offer them
tarpana also.
After learning of their forefather's unhappiness, the king and queen
became more and more miserable, and neither ministers, nor friends, nor
even loved ones could cheer them up. To the king, his elephants and horses
and infantry were no solace, and at last he became practically inert and
helpless.
The king thought to himself, "It is said that without a son, marriage is
wasted. Indeed, for a family man with no son, both his heart and his
splendid house remain vacant and miserable. Bereft of a son, a man cannot
liquidate the debts that he owes his forefathers, the demigods (devas) and
to other human beings. Therefore every married man should endeavor to
beget a son; thus he will become famous within this world and at last attain
the auspicious celestial realms. A son is proof of the pious activities a man
performed in his past one hundred lifetimes, and such a person achieves a
long duration of life in this world, along with good health and great wealth.
Possessing sons and grandsons in this lifetime proves that one has
worshiped Lord Vishnu, the Supreme Personality of Godhead, in the past.
The great blessing of sons, wealth, and sharp intelligence can be achieved
only by worshiping the Supreme Lord, Sri Krishna. That is my opinion."
Thinking thus, the king had no peace. He remained in anxiety day and
night, from morning to evening, and from the time he lay down to sleep at
night until the sun rose in the morning, his dreams were equally full of great
anxiety. Suffering such constant anxiety and apprehension, King
Suketumaan decided to end his misery by committing suicide. But he
realized that suicide throws a person into hellish conditions of rebirth, and so
he abandoned that idea. Seeing that he was gradually destroying himself by
his all consuming anxiety over the lack of a son, the king at last mounted his
horse and left for the dense forest alone. No one, not even the priests and
brahmins of the palace, knew where he had gone.
In that forest, which was filled with deer and birds and other animals, King
Suketuman wandered aimlessly, noting all the different kinds of trees and
shrubs, such as the fig, bel fruit, date palm, jackfruit, bakula, saptaparna,
tinduka, and tilaka, as well as the shala, taala, tamala, sarala, hingota,
arjuna, labhera, baheda, sallaki, karonda, patala, khaira, shaka and palasha
trees. All were beautifully decorated with fruits and flowers. He saw deer,
tigers, wild boar, lions, monkeys, snakes, huge bull elephants in arut, cow
elephants with their calves, and four-tusked elephants with their mates close
by. There were cows, jackals, rabbits, leopards, and hippopotamuses.
Beholding all these animals accompanied by their mates and offspring, the
85
king remembered his own menagerie, especially his palace elephants, and
became so sad that he absent mindedly wandered into their very midst.
Suddenly the king heard a jackal howl in the distance. Startled, he began
wandering about, looking around in all directions. Soon it was midday, and
the king started to tire. He was tormented by hunger and thirst also. He
thought, "What sinful deed could possibly have done so that I am now forced
to suffer like this, with my throat parched and burning, and my stomach
empty and rumbling? I have pleased the devas (demigods) with numerous
fire sacrifices and abundant devotional worship. I have given many gifts and
delicious sweets in charity to all the worthy brahmins too. And I have taken
care of my subjects as though they were my very own children. Why then
am I suffering so? What unknown sins have come to bear fruit and torment
me in this dreadful way?"
Absorbed in these thoughts, King Suketuman struggled forward, and
eventually, due to his pious credits, he came upon a beautiful lotus bearing
pond that resembled the famous Lake Manasarova. It was filled with
aquatics, including crocodiles and many varieties of fish, and graced with
varieties of lilies and lotuses. The beautiful lotuses had opened to the Sun,
and swans, cranes and ducks swam happily in its waters. Nearby were many
attractive ashramas, where there resided many saints and sages who could
fulfill the desires of anyone. Indeed, they wished everyone well. When the
king saw all this, his right arm and right eye began to quiver, a sakuna sign
(for a male) that something auspicious was about to happen. As the king
dismounted his horse and stood before the sages, who sat on the shore of
the pond, he saw that they were chanting the holy names of God on japa
beads. The king paid his obeisances and, joining his palms, addressed them
with glorified praises. Observing the respect the king offered them, the
sages said, "We are very pleased with you, Oh king. Kindly tell us why you
have come here. What is on your mind? Please inform us what is your
heart's desire."
The king replied, "Oh great sages, who are you? What are your names,
surely your presence reveals that you are auspicious saints? Why have you
come to this beautiful place? Please tell me everything."
The sages replied, "Oh king, we are known as the ten Vishvadevas (the
sons of Vishva; Vasu, Satya, Kratu, Daksha, Kala, Kama, Dhriti, Pururava,
Madrava and Kuru). We have come here to this very lovely pond to bathe.
The month of Magha (Madhava mase) will soon be here in five days (from
the Magh nakshatra), and today is the famous Putrada Ekadashi. One who
desires a son should strictly observe this particular Ekadashi". The king said,
"I have tried so hard to have a son. If you great sages are pleased with me,
86
kindly grant the boon of having a good son (putra)." The very meaning of
Putrada, the sages replied, "…is giver of a putra, pious son. So please
observe a complete fast on this Ekadashi day. If you do so, then by our
blessing and by the mercy of Lord Sri Keshava invested inus - surely you will
obtain a son." On the advice of the Vishvadevas, the king observed the
auspicious fast day of Putrada Ekadashi according to the established rules
and regulations, and on the Dvasdasi, after breaking his fast, he paid
obeisances again and again to all of them. Soon after Suketuman returned
to his palace and united with his queen. Queen Shaibya immediately became
pregnant, and exactly as the Vishvadevas had predicted, a bright faced,
beautiful son was born to them. In due course of time he became famous as
an heroic prince, and the king gladly pleased his noble son by making him
his successor. The son of Suketuman took care of his subjects very
conscientiously, just as if they were his own children.
In conclusion, Oh Yudhisthira, one who wises to fulfill his desires should
strictly observe Putrada Ekadashi. While on this planet, one who strictly
observes this Ekadashi will surely obtain a son, and after death he will
achieve liberation. Anyone who even reads or hears the glories of Putrada
Ekadashi obtains the merit earned by performing an horse sacrifice. It is to
benefit all humanity that I have explained all this to you."
Thus ends the narration of the glories of Pausha-shukla Ekadashi, or
Putrada Ekadashi, from the Bhavishya Purana of Veda Vyasadeva.
87
Shat-Tila Ekadashi
(Magha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Madhava (Magha) masa
Sat-Tila Ekadashi (Trisprisha Ekadashi) Sri Dalbhya Rishi said to Palastya
Muni, "When the spirit soul comes in contact with the material energy, he
immediately begins to perform sinful activities, such as stealing, killing, and
illicit sex. He may even perform many other terrible deeds, such as killing a
brahmin. Oh purest of personalities, please tell me how these unfortunate
souls may escape the punishment of being sent to hellish regions of
creation. Kindly inform me how, by giving even a little in charity, one may
be easily be released from the reactions of his sins."
Pulastya Muni replied, "Oh fortunate one, you have asked me an important
and confidential question, which not even Brahma, Vishnu, Shiva or Indra
has ever asked. Please listen very carefully to my answer.
With the arrival of the month of Magha (January - February), one should
bathe, carefully control his senses by giving up lust, anger, pride, jealousy,
faultfinding, and greed, and meditate on the Supreme Personality of
Godhead Lord Sri Krishna. One should then gather up some cow dung before
it touches the ground and after mixing it with sesame seeds and cotton,
form 108 balls. This should be done on the day when the constellation of
Purva-ashadha nakshatra arrives. Then one should follow the rules and
regulations of Sri Ekadashi, which I shall now explain to you.
After bathing, the person who intends to observe Ekadashi should worship
the Supreme Lord. While praying to Lord Sri Krishna by chanting His holy
name, he should promise to observe the Ekadashi fast. He should remain
awake overnight and perform a homa (fire sacrifice). Then the devotee
should perform an Arati ceremony for the pleasure of the Lord - Who holds a
conch, disk, club, and so on in His hands - offering Him sandalwood paste to
his feet, incense, camphor, a bright ghee lamp, and delicious food
preparations. Next the devotee should offer the 108 balls of cow dung,
sesame seeds, and cotton wool into the sacred fire whilst chanting such holy
names of the Lord as Purusha sukta, and other names. Throughout the
whole day and night he should also observe the standard Ekadashi vrata
(fast, which in this case is a fast from all kinds of grains and beans). On this
occasion one should offer the Lord - pumpkin, coconut, and guava. If these
items are unavailable, betel nut may be substituted.
The devotee should pray to Lord Sri Janardana, the benefactor of all living
beings, in this way: "Oh Lord Sri Krishna, You are the most merciful
Personality of Godhead and the giver of liberation to all fallen souls. Oh Lord,
88
we have fallen into the ocean of material existence. Please be kind to us. Oh
lotus-eyed divinity, please accept our most humble, affectionate and
respectful obeisances. Oh protector of the entire world, we offer You our
humble respects again and again. Oh Supreme Spirit, Oh Supreme One, Oh
source of all our forefathers, may You and Your eternal consort, Srimati
Laxmi-devi, please accept these humble offerings."
The devotee should then try to please a qualified brahmin with a warm
welcome, a pot full of water (purna kumbha), an umbrella, a pair of shoes,
and clothes (cloth - dhoti, and anga vastra), requesting him at the same
time to bestow his blessings, by which one may develop unalloyed love for
Lord Sri Krishna. According to one's ability, one may also donate a black cow
to such a brahmin, particularly to one who is very well versed in all the
injunctions of the Vedic scriptures. One should also offer him a pot full of
sesame seeds.
Oh exalted Dalbhya Muni, black sesame seeds are especially suitable for
formal worship and fire sacrifices while white or brown ones are meant to be
eaten by a qualified brahmin. One who can arrange to give both kinds of
sesame seeds (black and white or brown) especially on this Sat-tila Ekadashi
day will be promoted to at least the heavenly planets after leaving this
present body, for as many thousands of years as the number of seeds that
would be produced if the seeds he donated were sown in the ground and
grew into mature, seed bearing plants.
On this Ekadashi a faithful person should:
1) bathe in the water mixed with sesame seeds,
2) rub sesame seed paste on his body,
3) offer sesame seeds into the fire in sacrifice,
4) eat sesame seeds,
5) give sesame seeds away in charity,
6) accept charitable gifts of sesame seeds.
These are the six (sat) ways in which sesame seeds (tila) are utilised for
spiritual purification on this Ekadashi. Therefore it is called Sat-tila Ekadashi.
The great Devarishi Narad Muni once asked the Supreme Personality of
Godhead, Sri Krishna, "Oh mighty armed Lord, Oh! You who are so
affectionate to Your loving devotees, please accept my most humble
obeisances. Oh Yadava, kindly tell me the result one obtains by observing
Sat-tila Ekadashi."
89
Lord Sri Krishna replied, "Oh best of the twice born brahmins, I shall
narrate to you an account of an incident I personally witnessed. Long ago on
earth there lived an old female brahmini who worshipped Me every day with
controlled senses. She very faithfully observed many a fast, especially on
special days honouring Me (My various appearance days Janmasthami,
Rama-navami, Vaman Dwadashi, Nrisimha Chaturdashi, Varaha Dwadashi,
Gaura Purnima, etc.) and served Me with full devotion, devoid of any
personal motive. Her rigorous fasting made her quite weak and thin. She
gave charity to brahmanas and to young maidens (kanyas), and even
planned to give away her house in charity. Oh best of the brahmanas
although this spiritually minded woman gave charitable donations to worthy
people, the odd feature of her austerity was that she never gave food to
brahmanas or the devas (demigods).
I began to reflect on this curious omission: "This fine woman has purified
herself by fasting on all the auspicious occasions and by offering Me strict
devotional worship. Therefore she certainly has become eligible to enter My
personal abode, which is unattainable by ordinary persons." So I came down
to this planet to examine her, disguising Myself as a follower of Lord Shiva's,
complete with a garland of skulls draped around My neck and a begging pot
(kumandalu) in My hand.
As I approached her, she said to Me, "Oh respectful one, tell me truthfully
why You have come before me."
I replied, "Oh beautiful one, I have come to get some sacred alms from
you" whereupon she angrily threw a dense lump of mud into My begging
pot!
Oh Narada Muni I simply turned around and went back to My personal
abode, astonished at this fine brahmani's peculiar mixture of great
magnanimity and stinginess.
At last this austere lady reached the spiritual world in her self-same body,
so great were her efforts at fasting and charity. And because she had indeed
offered Me a lump of mud, I transformed that mud into a beautiful home.
However, Oh Naradaji, this particular house was just like that mud
completely devoid of any edible grains, as well as any furniture or
ornamentation, and when she entered it she found only an empty structure.
She therefore approached Me and said with great anger, "I have fasted
repeatedly on so many auspicious occasions, making my body weak and
thin. I have worshipped You and prayed to You in so many different ways for
You are truly the master and protector of all the universes. Yet despite all
this there is no food or wealth to be seen in my new home, Oh Janardana,
please tell me. Why is this?"
90
I replied,"Please return to your house. Sometime later the wives of the
devas (demigods) will pay you a visit out of curiosity to see the new arrival,
but do not open your door until they have described to you the glories and
importance of Sat-tila Ekadashi."
Hearing this, she returned to her house. Eventually the devas' wives
arrived there and in unison said, "Oh beautiful one, we have come to have
your darshan. Oh auspicious one, please open the door to your house and
let us see you."
The lady replied, "Oh most dear ones, if you want me to open this door,
you will have to describe to me the merit one obtains by observing the
sacred fast of Sat-tila Ekadashi." But to this request, not even one of the
wives responded. Later, however, they returned to the house, and one of
the wives nicely explained the sublime nature of this sacred Ekadashi. And
when the lady at last opened her door, they saw that she was neither a
demigoddess, a Gandharvi, a she-demon, nor even a Naga-patni. She was
simply an ordinary human lady.
From then on the lady observed Sat-tila Ekadashi, which awards all
material enjoyment and liberation at the same time, as it has been
described to her. And she finally received the beautiful furnishings and
grains she had expected for her home. Moreover, her once ordinary material
body was transformed into a beautiful spiritual form made of sac-cid-ananda
(eternality, knowledge, and bliss), with a fine complexion. So, by the mercy
and grace of Sat-tila Ekadashi, both the lady and her new home in the
spiritual world were at last radiantly splendid and lustrous with gold, silver,
jewels, and diamonds.
Oh Naradaji, a person should not ostentatiously observe Ekadashi out of
greed, with the hope of attaining wealth dishonestly. Selflessly, he should
simply donate sesame seed, clothes, and food according to his capacity, for
by doing so he will achieve good health and exalted spiritual consciousness,
birth after birth. Ultimately, he will be given release from the bonds of this
world (liberation) and admittance into the Lord's supreme abode will be his
to enjoy. That is my opinion, Oh best of the demigods deva-rishis.
"Oh Dalbhya Muni," Pulastya Rishi concluded, "one who properly observes
this wonderful Sat-tila Ekadashi with great faith become free from all kinds
of poverty - spiritual, mental, physical, social, and intellectual - as well as all
kinds of ill luck and evil omens (sakuna). Indeed, following this Ekadashi fast
by donating, sacrificing, or eating sesame seeds frees one of all past sin,
without a doubt. One need not wonder how this happens. The rare soul who
properly performs these acts of charity in the right devotional mood,
91
following the Vedic injunctions, will become utterly free of all sinful reactions
and go back to Godhead, back home to the spiritual world."
Thus ends the narration of the glories of Magha-krishna Ekadashi, or Sattila Ekadashi, from the sacred Bhavishya-uttara Purana of Srila Krishna
Dwaipayana Vyasa.
92
Bhaimi Ekadashi
(Jaya Ekadashi)
Gaura paksha, Madhava (Magha) masa
Yudhisthira Maharaj said, "Oh Lord of the lords, Sri Krishna, all glories
unto You! Oh Master of the universe, You alone are the source of the four
types of living entities those born from eggs, those born from perspiration,
those born from seeds and those born from embryos. You alone are the root
cause of all, Oh Lord, and therefore You are the creator, maintainer and
destroyer.
My Lord, You have so kindly explained to me the auspicious day known as
Sat-tila Ekadashi, which occurs during the dark fortnight (krishna paksha) of
the month of Magha (January - February). Now please explain to me the
Ekadashi that occurs in the light fortnight (shukla or Gaura paksha) of this
month. By what name is it known, and what is the process for observing it?
Who is the presiding Deity that is to be worshipped on this sublime day,
which is so very dear to You?"
Lord Sri Krishna replied, "Oh Yudhisthira, I shall gladly tell you about the
Ekadashi that occurs during the light half of this month of Magha.
This Ekadashi obliterates all kinds of sinful reactions and demoniac
influences that may be affecting the spirit soul. It is known as Jaya
Ekadashi, and the fortunate soul who observes a fast on this sacred day is
relieved of the great burden of ghostly existence. Thus there is no better
Ekadashi than this, for it truly bestows freedom from birth and death. It is to
be honoured very carefully and diligently. So you to listen to Me very
attentively, Oh Pandava, as I explain a wonderful historic episode regarding
this Ekadashi, an episode that I have already related in the Padma Purana.
Long, long ago in the heavenly planets, Lord Indra ruled his celestial
kingdom very nicely, and all the devas (demigods) living there were very
happy and content. In Nandana Forest, which was beautifully graced with
Parijata Flowers, Indra drank ambrosia whenever he liked and enjoyed the
service of fifty million celestial maidens, the Apsaras, who danced in ecstasy
for his pleasure. Many singers, led by Pushpadanta, sang in sweet voices
beyond compare. Chitrasena, Indra's chief musician was there in the
company of his wife Malini and his handsome son Malyavan. An Apsara
named Pushpavati became very much attracted to Malyavan; indeed Cupid's
sharp arrows pierced the core of her heart. Her beautiful body and
complexion, along with the enchanting movements of her eyebrows,
captivated Malayavan.
93
Oh King, listen as I describe the splendid beauty of Pushpavati: She has
incomparably graceful arms with which to embrace a man like a fine silken
noose; her face resembles the Moon; her lotus eyes reached almost to her
lovely ears, which were adorned with wonderful and costly ear-rings; her
thin, ornamented neck looked like a conch, having three lines; her waist was
very slender, the size of a fist; her hips were broad, and her thighs like the
trunks of banana trees; her naturally beautiful features were complemented
by gorgeous ornaments and garments; her breasts were highly raised
emphasizing her prime of youth; and to look upon her feet was to behold
newly grown red lotuses.
Seeing Pushpavati in all her heavenly beauty, Malyavan was bewitched at
once. They had come with the other performers to please Lord Indra by
singing and dancing enchantingly, but because they had become so
enamored of each other, pierced through the heart by the arrows of Cupid,
lust personified, they were utterly unable to sing or dance properly before
the lord and master of the heavenly realms. Their pronunciation was wrong
and their rhythm careless. Lord Indra understood the source of the errors at
once. Offended at the discord in the musical performance, he became very
angry and screamed, "You useless fools! You pretend to sing for me while in
a stupour of infatuation with each other! You are mocking me! I curse you
both to suffer henceforth as pisachas (hobgoblins). As husband and wife, go
to the earthly regions and reap the reactions of your offenses."
Struck dumb by these harsh words, Malyavan and Pushpavati at once
became morose and fell from the beautiful Nandana Forest in the kingdom of
heaven to a Himalayan peak here on planet Earth. Immeasurably distressed,
and their celestial intelligence vastly diminished by the effects of lord Indra's
fierce curse, they lost their sense of taste and smell, and even their sense of
touch. It was so cold and miserable high on the Himalayan wastes of snow
and ice that they could not even enjoy the oblivion of sleep. Roaming
aimlessly hither and thither in those harsh altitudes, Malyavan and
Pushpavati suffered more and more, from one moment to the next. Even
though they were situated in a cave, because of the snowfall and cold their
teeth chattered ceaselessly, and their hair stood on end because of their
fright and bewilderment.
In this utterly desperate situation, Malyavan said to Pushpavati, "What
abominable sins did we commit to have to suffer in these pisacha bodies, in
this impossible environment? This is absolutely hellish! Though hell is very
ferocious, the suffering we are undergoing here is even more abominable.
Therefore it is abundantly clear that one should never commit sins".
94
And so the forlorn lovers trudged onward in the snow and ice. By their
great good fortune, however, it so happened that very day was the all
auspicious Jaya (Bhaimi) Ekadashi, the Ekadashi of the light fortnight of the
month of Magha. Because of their misery they neglected to drink any water,
kill any game, or even eat whatever fruits and leaves were available at that
altitude, they unknowingly observed Ekadashi by fasting completely from all
food and drink. Sunk in misery Malyavn and Pushpavati collapsed beneath a
Pipal tree and did not even try to get up. The Sun had set by that time. The
night was even colder and more miserable than the day. They shivered in
the frigid snowfall as their teeth chattered in unison, and when they became
numb, they embraced just to keep warm. Locked in each others arms, they
could not enjoy neither sleep nor sex. Thus they suffered through the whole
night under the powerful curse of the deva Indra.
Still, Oh Yudhisthira, by the mercy of the fast they had by chance
(unknowingly) observed on Jaya Ekadashi, and because they had remained
awake all night, they were blessed. Please hear what happened on the next
day. As Dwdasi dawned, Malyavn and Pushpavati had given up their
demoniac forms and were once again beautiful heavenly beings wearing
lustrous ornaments and exquisite garments. As they both looked at each
other in amazement, a celestial airplane (vimana) arrived on the spot for
them. A chorus of heavenly denizens sang their praises as the reformed
couple stepped into the beautiful aircraft and proceeded directly to the
heavenly regions, buoyed up by the good wishes of everyone. Soon
Malyavan and Pushpavati arrived at Amaravati, Lord Indra's capital city, and
then they immediately went before their lord (Indradev) and offered him
their cheerful obeisances.
Lord Indra was astonished to see that they had been transformed,
restored to their original status and forms so soon after he had cursed them
to suffer as demons far, far below his celestial kingdom. Indradeva ask of
them, "What extraordinary meritorious deeds have you performed so that
you could give up your pisacha bodies so quickly after I cursed you? Who
released you from my irresistible curse?" Malyavan replied, "Oh lord, it was
by the extreme mercy of the Supreme Personality of Godhead, Lord Sri
Krishna (Vasudeva) and also by the powerful influence of the Jaya Ekadashi,
that we were released from our suffering condition as pisachas. This is the
truth, Oh master, because we executed devotional service to Lord Vishnu
(even performed unknowingly - by ajnata sukriti) by observing the day most
dear to Him, we have happily been restored to our former status."
Indradev then said, "Because you served the Supreme Lord Sri Keshava
by observing Ekadashi, you have become worshippable even by me, and I
can see that you are now completely purified of sin. Whosoever engages in
95
devotional service to Lord Sri Hari or Lord Shiva becomes praiseworthy and
worshippable even by me. Of this there is no doubt." Lord Indradev then
gave Malyavan and Pushpavati free rein to enjoy each other and wander
about his heavenly planet as they wished.
Therefore, Oh Maharaj Yudhisthira, one should strictly observe a fast on
the sacred day of Lord Hari, especially on this Jaya Ekadashi, which frees
one from the sin of killing even a twice born brahmin. A great soul who
observes this fast with full faith and devotion has in effect given all kinds of
charity, performed all kinds of sacrifice, and bathed in all the Holy places of
pilgrimage. Fasting on Jaya Ekadashi qualifies one to reside in Vaikuntha and
enjoy unending happiness for billions of yugas - indeed, forever as the soul
is eternal. Oh great king, Lord Sri Krishna continued, one who even hears or
reads these wonderful glories of Jaya Ekadashi achieves the blessed merit
attained by performing an Agnistoma fire sacrifice, during which the hymns
from the Sama-veda are recited."
Thus ends the narration of the glories of Magha-shukla Ekadashi, or Jaya
Ekadashi, from the Bhavishya-uttara Purana.
NOTES:
1. Note on Cupid: Kamadeva, lust personified, has five names according to
the Amara-kosha dictionary: kandarpa darpako 'nanga kamah panchasharaih smarah "Cupid has five names; (1) Cupid; (2) Darpaka, 'he who
prevents future events'; (3) Ananga, 'he who has no physical body'; (4)
Kama, 'lust personified'; and (5) Pancha-sharaih, 'he who holds five arrows'
". Kandarpa: In the tenth chapter of the Bhagavad Gita (BG 10:28.) Lord Sri
Krishna says, prajanash casmi kandarpah; "Of causes for procreation, I am
Kandarpa". The word Kandarpa also means "very beautiful". Kandarpa
appeared as Lord Krishna's son Pradyumna in Dwaraka. Darpaka: This name
indicates that Cupid can perceive what is to take place and prevent it from
happening. Specifically, he tries to impede pure spiritual activity by alluring
one's mind and forcibly engaging one in material sense enjoyment. Ananga:
Once, when Cupid disturbed the meditation of Lord Shiva, that powerful
deva (demigod) burned him (Cupid) to ashes. Still, Shiva gave Cupid the
benediction that he would act in the world even without a physical body like a ghost. Kama: In Bhagavad Gita BG 7:11.) Lord Sri Krishna says,
dharmavirudho bhuteshu kamo'smi: "I am sex life which is not contrary to
religious principles." Pancha-sharaih: The five arrows with which Cupid
pierces the mind of the living entities are taste, touch, sound, smell, and
sight.
96
These are the five names of the empowered deva Cupid, who enchants all
living entities and makes them do whatever he wants. Without receiving the
mercy of Guru and Krishna one cannot resist his power.
2. Note on Bhaimi/Jaya Ekadashi. It is said that if one observes upavasa
on this day then one receives entrance to Visnu's abode, even though one
has not performed the other vratas of the year. NOTE: The half day fast
(vrata) for the appearance of Lord Varahadev is also observed on this
Ekadashi day, and the utsav (festival celebration - pujas and feasting, etc.)
is observed on the Dvadashi, which is when He appeared.
97
Vijaya Ekadashi
(Phalguna Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Govinda (Phalguna) masa
Yudhisthira Maharaj said, "Oh Lord Sri Krishna, O glorious son of
Vasudeva, please be merciful to me and describe the Ekadashi that occurs
during the dark fortnight of the month of Phalguna (February-March)."
Lord Sri Krishna replied, "Oh Yudhisthira, Oh king of kings, gladly I shall
tell you about this great fast, known as Vijaya Ekadashi. Whoever observes
it certainly achieves success in this life and the next. All the sins of one who
fasts on this Ekadashi and hears its sublime glories are eradicated.
Narada Muni once asked lord Brahma, who sits on a lotus flower about the
Vijaya Ekadashi. Sri Narada said, "Oh best of all the demigods, kindly tell me
the merit one can achieve by faithfully observing Vijaya Ekadashi."
Narada's great father then replied, "My dear son, this oldest of fasting
days is pure, and it nullifies all sins. I have never revealed this to anyone
until today, but you can understand beyond any doubt that this Ekadashi
bestows the result indicated by its name (Vijaya meaning Victory).
When Lord Rama was exiled to the forest for fourteen years, He, the
goddess Sita, and His divine brother Lakshmana stayed at Panchavati as
mendicants. Mother Sita was then kidnapped by the demon Ravana, and
Lord Rama seemingly became bewildered like an ordinary man by distress.
While searching for His beloved consort, the Lord came upon the dying
Jatayu and thereafter killed His enemy Kabandha. The great devotee-vulture
Jatayu returned to Vaikuntha after telling Rama how His dear Sita had been
abducted by Ravana.
Later, Lord Rama and Sugriva, the king of the monkeys, became friends.
Together they amassed a grand army of monkeys and bears and sent
Hanumanji his minister to Sri Lanka, where he was able to see Janaki
(Srimati Sita devi) in an Ashoka grove garden. He delivered Lord Rama's
message and showed the ring proving his authenticity for rendering such
great service to the Supreme Lord Sri Rama.
With the help of Sugriva, Lord Rama proceeded toward Sri Lanka. Upon
arriving at the shore of the ocean with the army of monkeys, He could
understand that the water was uncommonly deep and hostile. Thus He said
to Lakshmana, Oh son of Sumitra, how can We earn enough merit to be able
to cross this vast ocean, the unfathomable abode of Varuna deva? I can see
no easy way to cross it, teeming as it is with sharks and other ferocious
aquatics.
98
Lakshmana replied, Oh best of all beings, Oh origin of all the devas, Oh
primal personality, the great sage Bakadalbhya lives on an island just four
miles from here. Oh Raghava, he has seen many Brahmas come and go, so
aged and wise is he. Let us go to him, take his darshan (audience) and ask
him how We can safely reach our goal.
So Rama and Lakshmana proceeded to the humble Ashram of the
incomparable Bakadalbhya Muni. Approaching him, the two Lords paid Their
respectful obeisances to him as if he were a second Vishnu. Bakadalbhya
could immediately understand, however, that Sri Rama was actually the
Supreme Personality of Godhead, who for His own reasons had appeared on
the Earth and was enacting just like a human being. "Sri Rama", said
Bakadalbhya, "Oh best of the beings, why have You come to my lowly
abode?" The Lord replied, "Oh great, twice born brahmin, I have come here
to the ocean shore with My phalanx of monkey and bear warriors in order to
cross the sea and conquer Lanka and its demon horde headed by Ravana.
Oh greatest of sages, please be merciful unto Me and please tell Me how I
can cross this vast ocean. That is why I have come to your Ashram today."
The sage said, "Oh Lord Sri Rama, I shall tell you of the most exalted of all
fasts, observing which You will surely conquer Ravana and be eternally
glorified. Kindly now listen with full attention."
"On the day before Ekadashi, fashion a water pot of gold or silver, or even
copper. Even clay will do if these metals are unavailable. Fill the pot with
pure water and then decorate it nicely with mango leaves. Cover it and place
it near a holy altar upon a mound of seven grains (the seven grains are
barley, wheat, rice, corn, chickpeas, kukani, and dahl or peas). Now take
Your morning bath, decorate the water pot with flower garlands and
sandalwood paste, and in the concave lid atop the pot place there the
barley, pomegranate, and coconut. Now with great love and devotion
worship the water pot Deity form and offer Him incense, sandalwood paste,
flowers, a ghee lamp, and a plate of sumptuous foods. Remain there awake
that night beside this sacred pot. On top of the lid filled with barley, etc.,
place a golden murthy of Lord Sri Narayana.
When Ekadashi dawns, take Your morning bath and then decorate the
water pot with fine sandalwood paste and garlands. Then worship the pot
again with first class incense, lamps, sandalwood paste and flowers dipped
in sandalwood paste, and then devoutly/devotedly place many kinds of
cooked food, pomegranate, and coconut before the water pot. Then remain
awake over night.
When the Dwadashi dawns, take the waterpot to the
bank of a holy river, or even to the shore of a small pond. After worshipping
it again properly, Oh King of kings, offer it with all the aforementioned
ingredients to a pure hearted brahmin, expert in the Vedic sciences. If You
99
and Your military commanders observe the Vijaya Ekadashi in this way, You
will surely be victorious in every way."
Lord Sri Ramachandra Bhagavan, the Supreme Personality of Godhead,
did just as Bakadalbhya Muni instructed, and thus He conquered all
demoniac forces. Similarly, anyone who observes the Vijaya Ekadashi in this
way will always be victorious in this mortal world, and after leaving this
world he/she will reside forever in the anxiety free realm of the Kingdom of
God known as the Vaikunthas.
Oh Narada, my son, from this history you can understand why one should
observe this Ekadashi fast properly, strictly following the rules and
regulations. This fast is powerful enough to eradicate all one's sinful
reactions, even the most abominable ones".
Lord Sri Krishna concluded, "Oh Yudhisthira, anyone who reads or hears
this history will attain the same great merit as that which is earned by
performing a horse sacrifice on days of yore."
Thus ends the narration of the glories of Phalguna-krishna Ekadashi or
Vijaya Ekadashi, from the Skanda Purana.
NOTES:
Sugriva a great monkey, was the son of Indra and Ahilya. She was the
wife of Gautama, one of the seven great sages who appeared from the mind
of lord Brahma. Indra disguised himself as Gautama Muni and seduced
Ahilya, who had been blessed that she would never age beyond sixteen. She
was the most beautiful lady on earth, and both Indra and the sun-god
became enamored by her beauty. One after the other, Indra and the sungod came to her in the form of Gautama Muni and had union with her, and
Sugriva and Vali were born as a result, respectively (Sugriva of Indra's union
and Vali of Surya's union). At first, Sugriva and Vali looked like human
beings, but when Gautama discovered his wife's infidelity, he angrily threw
both the boys into the ocean saying" If you are not my sons, turn into
monkeys". Thus they became monkeys. Sugriva helped his friend Rama to
find Sita devi, and in return Rama helped Sugriva regain his kingdom of
Kishkindha from his brother Vali. Regarding Gautama Muni's possessing a
spectacularly wife, the moralist Chanakhya Pandita says: Rinakarta pita
shatruh Mata cha vyabhicharini Bharya rupavati shatruh Putra shatruh
kupanditah "In this world, a man has four enemies; a father who is a debtor,
a mother who is like a prostitute, a beautiful wife, and a son who is
uninterested in spiritual science" A beautiful wife is an enemy because many
other men will be attracted to her.
100
Amalaki Ekadashi
(Phalguna shukla Ekadashi)
Gaura paksha, Govinda (Phalguna) masa
King Mandhata once said to Vasishtha Muni, “O great sage, kindly be
merciful to me and tell me of a holy fast that will benefit me eternally.”
Vasishtha Muni replied. “O king, kindly listen as I describe the best of all
fast days, Amalaki Ekadashi. He who faithfully observes a fast on this
Ekadashi obtains enormous wealth, gets free of the effects of all kinds of
sins, and attains liberation. Fasting on this Ekadashi is more purifying than
donating one thousand cows in charity to a pure brahmana. So please hear
me attentively as I tell you the story of a hunter who, though daily engaged
in killing innocent animals for his living, achieved liberation by observing a
fast on Amalaki Ekadashi following the prescribed rules and regulations of
worship.
There was once a kingdom named Vaidisha, where all the brahmanas,
kshatriyas, vaishyas, and shudras were equally endowed with Vedic
knowledge, great bodily strength, and fine intelligence. Oh lion among kings,
the whole kingdom was full of Vedic sounds, not a single person was
atheistic, and no one sinned. The ruler of this kingdom was King
Pashabinduka, a member of the dynasty of Soma, the moon. He was also
known as Chitraratha and was very religious and truthful. It is said that King
Chitraratha had the strength of ten thousand elephants and that he was very
wealthy and knew the six branches of Vedic wisdom perfectly.
During the reign of Maharaja Chitraratha, not a single person in his
kingdom attempted to practice another's dharma (duty); so perfectly
engaged in their own dharmas were all the brahmanas, kshatriyas, vaisyas,
and sudras. Neither miser nor pauper was to be seen throughout the land,
never was there ever a drought or flood. Indeed, the kingdom was free of
disease, and everyone enjoyed good health. The people rendered loving
devotional service to the Supreme Personality of Godhead, Lord Vishnu, as
did the king, who also rendered special service to Lord Shiva. Moreover,
twice a month everyone fasted on Ekadashi.
"In this way, O best of kings, the citizens of Vaidisha lived many long years
in great happiness and prosperity. Giving up all varieties of materialistic
religion, they completely dedicated themselves to the loving service of the
Supreme Lord, Hari.”
Once, in the month of Phalguna (February - March), the holy fast of
Amalakii Ekadashi arrived, conjoined with Dvadashi. King Chitraratha
101
realised that this particular fast would bestow especially great benefit, and
thus he and all the citizens of Vaidisha observed this sacred Ekadashi very
strictly, carefully following all the rules and regulations.
After bathing in the river, the king and all his subjects went to the temple
of Lord Vishnu, where an Amalaki tree grew. First the king and his leading
sages offered the tree a pot filled with water, as well as a fine canopy,
shoes, gold, diamonds, rubies, pearls, sapphires, and aromatic incense.
Then they worshiped Lord Parashurama with these prayers: "Oh Lord
Parashurama, Oh son of Renuka, Oh all-pleasing one, Oh liberator of the
worlds, kindly come beneath this holy Amalaki tree and accept our humble
obeisances." Then they prayed to the Amalaki tree: "Oh Amalaki, Oh
offspring of Lord Brahma, you can destroy all kinds of sinful reactions.
Please accept our respectful obeisances and these humble gifts. O Amalaki,
you are actually the form of Brahman, and you were once worshiped by Lord
Ramachandra Himself. Whoever circumambulates you is therefore
immediately freed of all his sins."
After offering these excellent prayers, King Chitraratha and his subjects
remained awake throughout the night, praying and worshiping according to
the regulations governing a sacred Ekadashi fast. It was during this
auspicious time of fasting and prayer that a very irreligious man approached
the assembly, a man who maintained himself and his family by killing
animals. Burdened with both fatigue and sin, the hunter saw the king and
the citizens of Vaidisha observing Amalaki Ekadashi by performing an allnight vigil, fasting, and worshiping Lord Vishnu in the beautiful forest
setting, which was brilliantly illuminated by many lamps. The hunter hid
nearby, wondering what this extraordinary sight before him was.
"What is going on here?" he thought. What he saw in that lovely forest
beneath the holy Amalaki tree was the Deity of Lord Damodara being
worshiped upon the Asana of a waterpot and he heard the devotees singing
sacred songs describing Lord Krishna's transcendental forms and pastimes.
Despite himself, that staunchly irreligious killer of innocent birds and animals
spent the entire night in great amazement as he watched the Ekadashi
celebration and listened to the glorification of the Lord.
Soon after sunrise, the king and his royal retinue - including the court
sages and all the citizens - completed their observance of Ekadashi and
returned to the city of Vaidisha. The hunter returned to his hut and happily
ate his meal. In due time the hunter died, but the merit he had gained by
fasting on Amalaki Ekadashi and hearing the glorification of the Supreme
Personality of Godhead, as well as by being forced to stay awake all night,
made him eligible to be reborn as a great king endowed with may chariots,
102
elephants, horses, and soldiers. His name was Vasuratha, the son of King
Viduratha, and he ruled over the kingdom of Jayanti.
King Vasuratha was strong and fearless, as effulgent as the Sun, and as
handsome as the Moon. In strength he was like Sri Vishnu, and in
forgiveness like the Earth itself. Very charitable and every truthful, King
Vasuratha always rendered loving devotional service to the Supreme Lord,
Sri Vishnu. He therefore became very well versed in Vedic knowledge.
Always active in the affairs of state, he enjoyed taking excellent care of his
subjects, as though they were his own children. He disliked pride in anyone
and would smash it when he saw it. He performed many kinds of sacrifices,
and he always made certain that the needy in his kingdom received enough
charity.
One day, while hunting in the jungle, King Vasuratha strayed from the
footpath and lost his way. Wandering for some time and eventually growing
weary, he paused beneath a tree and, using his arms as a pillow, fell asleep.
As he slept, some barbarian tribesmen came upon him and, remembering
their long standing enmity toward the king, began discussing among
themselves various ways to kill him. "It is because he killed our fathers,
mothers, brothers-in-law, grandsons, nephews, and uncles that we are
forced to aimlessly wander like so many madmen in the forest."
So saying, they prepared to kill King Vasuratha with various weapons,
including spears, swords, arrows, and mystic ropes. But none of these
deadly weapons could even touch the sleeping king, and soon the
uncivilised, dog-eating tribesmen grew frightened. Their fear sapped their
strength, and before long they lost what little intelligence they had and
became almost unconscious with bewilderment and weakness. Suddenly a
beautiful woman appeared from the king's body, startling the aborigines.
Decorated with many ornaments, emitting a wonderful fragrance, wearing
an excellent garland around her neck, her eyebrows drawn in a mood of
fierce anger, and her fiery red eyes ablaze, she looked like death
personified. With her blazing chakra discus she quickly killed all the tribal
hunters, who had tried to slay the sleeping king.
Just then the king awoke, and seeing all the dead tribesmen lying around
him, he was astonished. He wondered, "These are all great enemies of mine!
Who has slain them so violently? Who is my great benefactor?" At that very
moment he heard a voice from the sky: "You asked that who helped you.
Well, who is that person who alone can help anyone is distress? He is none
other than Sri Keshava, the Supreme Personality of Godhead, He who saves
all who take shelter of Him without any selfish motive."
103
Upon hearing these words, King Vasuratha became over-whelmed with
love for the Personality of Godhead Sri Keshava (Krishna). He returned to
his capital city and ruled there like a second lord Indra (king of the heavenly
regions), without any obstacles at all.
Therefore, Oh King Mandhata, the venerable Vasishtha Muni concluded,
“...anyone who observes this holy Amalaki Ekadashi will undoubtedly attain
the supreme abode of Lord Vishnu, so great is the religious merit earned
from the observance of this most sacred fast day.”
Thus ends the narration of the glories of Phalguna-shukla Ekadashi, or
Amalaki Ekadashi, from the Brahmanda Purana.
NOTE:
If the Amarlaki tree isn't available then worship the sacred Tulsi tree. Also
plant the sacred Tulsi seeds, and offer lamps to her.
104
Padmini Ekadashi
Gaura paksha, Purushottama masa
Sri Suta Goswami said, "Yudhishthira Maharaja said, Oh Janardana, what
is the name of the Ekadashi that occurs during the light fortnight (shukla
paksha) of the extra, leap year month? How does one observe it properly?
Please narrate all this to me."
The Supreme Personality of Godhead, Lord Sri Krishna, replied, "Oh
Pandava, the meritorious Ekadashi that occurs during the light fortnight of
the extra month of leap-year is called Padmini. It is very auspicious. The
fortunate soul who observes it with great determination and faith will return
to My personal abode. This extra-month Ekadashi is as powerful as I am in
nullifying sins. Even four-headed Lord Brahma cannot glorify it sufficiently.
Long ago Lord Brahma told Narada about this liberating, sin-removing
Ekadashi."
Lotus-eyed Lord Krishna became very pleased by the enquiry of
Yudhishthira and spoke to him the following pleasing words: "Oh king,
please listen carefully as I narrate to you the process of fasting on Padmini
Ekadashi, which is rarely done even by great sages.
One should begin his fast on the Dashami, the day before Ekadashi, by not
eating any Urad dahl, chickpeas, spinach, honey, or sea salt, and also by not
dining in homes of others or off bell-metal plates. These eight things should
be avoided. One should eat only once on the Dashami, sleep on the ground,
and remain celibate. On Ekadashi the devotee should rise early in the
morning but should not brush his teeth. Then he should thoroughly bathe in a place of pilgrimage, if possible. While chanting sacred hymns from the
Vedas, he should smear his body with cow dung mixed with clay, sesameseed paste, kusha grass, and the powder of Amalaki fruits.
Then the devotee should take another thorough bath, after which he
should chant the following prayers: "Oh sacred clay, you have been created
by Lord Brahma, purified by Kashyapa Muni, and lifted by Lord Krishna in His
form as Varaha, the boar incarnation. Oh clay, please purify my head, eyes,
and other limbs. Oh clay, I offer my obeisances unto you. Kindly purify me
so I may worship the Supreme Lord, Sri Hari.
Oh cow-dung, you posses medicinal and antiseptic qualities because you
have come directly from the stomach of our universal mother, the cow. You
can purify the entire planet Earth. Please accept my humble obeisances and
purify me.
105
Oh Amalaki fruits, please accept my humble obeisances. You have taken
your birth from the saliva of Lord Brahma, and thus by your very presence
the entire planet is purified. Kindly cleanse and purify my bodily limbs.
Oh Supreme Lord Vishnu, Oh God of the gods, Oh master of the universe,
Oh holder of the conch, disc, club, and lotus, please allow me to bathe in all
the holy places of pilgrimage."
Reciting these excellent prayers, chanting mantras to Lord Varuna, and
meditating on all the places of pilgrimage located on the banks of the
Ganges, one should bathe in whatever body of water is at hand. Then, Oh
Yudhishthira, the devotee should rub his body, thus purifying his mouth,
back, chest, arms, and waist as a prelude to worshipping the Supreme Lord,
who wears brilliant yellow garments and gives pleasure to all creatures. By
so doing, the devotee will destroy all his sins. Afterwards, he should chant
the sacred Gayatri mantra, offer oblations to his forefathers, and then enter
a Vishnu temple to worship Lord Narayana, the husband of the Goddess of
Fortune, Laxmi-devi.
If possible, the devotee should then fashion Deities of Sri Sri Radha and
Krishna or Shiva and Parvati out of gold and offer them nice devotional
worship. He should fill a copper or clay pot with pure water mixed with
scents, and then he should cover the pot with a cloth lid and a gold or silver
lid, in this way preparing an Asana upon which the Radha-Krishna or ShivaParvati murthis may sit for worship.
According to capacity, the devotee should then worship these murtis with
fragrant incense, a bright ghee lamp, and sandalwood paste along with
camphor, musk, kumkum, and other scents, as well as selected aromatic
flowers like white lotuses and other seasonal blooms, and also very nicely
prepared foods. On this special Ekadashi the devotees should dance and sing
ecstatically before the Deity. He should avoid prajalpa (talking unnecessarily
of ordinary, mundane conversational topics) at all costs and should not talk
to or touch low-born persons (untrained persons habituated to low acts) or a
woman in her menstrual period, or others so absorbed. On this day he
should be especially careful to speak the truth and certainly not criticize
anyone before the Deity of Lord Vishnu, the brahmins, or the spiritual
master.Rather, with other devotees he should be absorbed in listening to
Vaishnavas read the glories of Lord Vishnu from the Puranas. One should not
drink or even touch water to his lips on this Ekadashi, and one who is unable
to perform this austerity should drink only water or milk. Otherwise, the fast
is considered broken. One should remain awake that Ekadashi night, singing
and playing musical instruments for the transcendental pleasure of the
Supreme Person.
106
During the first quarter of the Ekadashi night the devotee should offer
some coconut meat to his worshippable Deity (Isthadeva), during the second
part he should offer soothing bel fruit, during the third part an orange, and
as the night draws to a close some betel nut. Remaining awake during the
first part of the Ekadashi night bestows on the devotee/sadhaka the same
merit as that gained by performing the Agnistoma-yajna. Staying awake
during the second part of the night bestows the same merit as that gained
by performing a Vajapeya-yajna. Stay awake during the third part gives one
the same merit as that attained by performing an Ashvamedha-yajna.
And one who remains awake throughout the night receives all of the above
mentioned merit, as well as the grand merit of having performed a
Rajasurya-yajna. Thus there is no better fasting day in the year than
Padmini Ekadashi. Nothing can compare to it as a giver of merit, whether it
be a fire sacrifice, knowledge, education, or austerity. Indeed, whoever
observes this sacred Ekadashi fast receives all the merit attained by bathing
in all the places of pilgrimage in the world.
After remaining awake throughout the night, the devotee should bathe at
sunrise and then worship Me nicely. He should then feed a qualified brahmin
and respectfully give him the Deity of Lord Keshava and the pot filled with
pure scented water. This gift will guarantee the devotee success in this life
and liberation in the hereafter.
Oh sinless Yudhishthira, as you have requested, I have described the rules
and regulations, as well as the benefits, regarding the Ekadashi that occurs
during the light fortnight of the extra, leap-year month.
Fasting on this Padmini day bestows merit equal to that gained by fasting on
all other Ekadashi.
The Ekadashi that occurs during the dark part of the extra month, which is
known as Parama Ekadashi, is as powerful at removing sin as this one,
Padmini.
Now please listen to Me carefully as I narrate to you a fascinating account
connected with this sacred day. Pulastya Muni once recited this history to
Naradji.
Pulastya Muni once had occasion to rescue the ten headed demon Ravana
from the prison of Kartaviry Arjuna, and upon hearing of this event Narada
Muni asked his friend, "Oh greatest of sages, since this Ravana defeated all
the demigods, including Lord Indradev, how could Kartaviry Arjuna defeat
Ravana, who was so skilled in battle?"
107
Pulastya Muni replied, "Oh great Narada, during the Tretayuga, Kartavirya
(Kartaviry Arjuna's father) took birth in the Haihaya dynasty. His capital city
was Mahishmati, and he had one thousand Queens, whom he loved very
dearly. None of them, however, was able to give him the son he wanted so
badly.
He performed sacrifices and worshipped the devas (demigods) and
forefathers (pitris), but due to the curse of some sage he was unable to
beget a son - and without a son, a king cannot enjoy his kingdom, just as a
hungry man can never really enjoy his senses.
King Kartavirya carefully considered his plight and then decided to perform
severe austerities to achieve his goal. Thus he donned a loincloth made of
bark, grew matted locks, and turned over the reins of his kingdom to his
ministers. One of his queens, Padmini - who was born in the Ikshvaku
dynasty, who was the best of all women, and who was the daughter of King
Harishchandra - saw the king leaving.
She felt that, since she was a chaste wife, her duty was to follow in the
footsteps of her beloved husband. Removing all the regal ornaments from
her beautiful body and donning but one piece of cloth, she thus followed her
husband into the forest.
At last Kartavirya reached the summit of Mount Gandhamadana, where he
performed severe austerities and penances for ten thousand years,
meditating and praying to Lord Gadadhara, who wields a club.
But still he did not get a son. Seeing her dear husband waste away to mere
skin and bone, Padmini thought of a solution to the problem. She went to
the chaste Anasuya. With great reverence, Padmini said, "Oh great lady, my
dear husband, Kartavirya, has been performing austerities for the last ten
thousand years, but Lord Krishna (Keshava), who alone can remove one's
past sins and present difficulties, has not yet become pleased with him. Oh
most fortunate one, please tell me a fast day we can observe and thus
please the Supreme Lord with our devotion, so much so that He will bless
me with a nice son who will later rule the world as emperor."
Upon hearing the appealing words of Padmini, who was very chaste and
deeply devoted to her husband, the great Anasuya replied to her in a very
cheerful mood: "Oh beautiful, lotus-eyed lady, usually there are twelve
months in a year, but after every thirty-two months an extra month is
added, and the two Ekadashi that occur during this month are called Padmini
Ekadashi and Parama Ekadashi. They fall on the Dvadashi of the light and
dark part of the month, respectively. You should fast on these days and
108
remain awake throughout the night. If you do so, the Supreme Personality
of Godhead, Sri Hari, will bless you with a son."
Oh Narada, in this way Anasuya, the daughter of the sage Kardama Muni,
explained the potency of these special Ekadashi. Hearing this, Padmini
faithfully followed the instructions to fulfill her desire for a son. Padmini
fasted completely, even from water, and remained awake all night, chanting
the glories of God and dancing in ecstasy. Lord Keshava thus became most
pleased with her devotion and appeared before her, riding on the back of the
great Garuda. The Lord said, "Oh beautiful one, you have greatly pleased Me
by fasting on the special Ekadashi of the extra month of Purushottama.
Please ask Me for a benediction."
Hearing these sublime words from the overseer of the entire universe,
Padmini offered the Supreme Lord devotional prayers and asked Him for the
boon her husband desired.
Lord Keshava (Krishna) was moved to reply, "Oh gentle lady, I am very
happy with you, for there is no month dearer to Me than this, and the
Ekadashi that occur during this month are the most dear to Me of all
Ekadashi.You have followed My devotee Anasuya's instructions perfectly,
and therefore I shall do what will please you. You and your husband will
have the desired son that you wish."
The Lord, who removes the distress of the world, then spoke to King
Kartavirya: "Oh King, please ask of Me any boon that will fulfill your heart's
desire, for your dear wife has pleased Me greatly with her devotional
fasting."
The king was very happy to hear this. Naturally he asked for the son he
had desired for so long:
"Oh master of the universe, Oh killer of the Madhu-demon, kindly grant me
a son who will never be conquered by the demigods, human beings, snakes,
demons, or hobgoblins, but whom only You can defeat.'
The Supreme Lord immediately replied, 'So be it!" and disappeared.
The king became so very pleased with his wife and returned to his palace
in her company. Padmini soon became pregnant, and the mighty-armed
Kartaviry Arjuna appeared as her son. He was the mightiest person in all the
three worlds, and thus even the ten-headed Ravana could not defeat him in
battle. Except for Lord Narayana, who holds a club, a disc, and other
symbols in His hands no one could overcome him. By the merit that resulted
from his mother's strict and faithful observance of Padmini Ekadashi, he
could defeat even the dreaded Ravana. This is not at all surprising, Oh
109
Naradji, for Kartaviry Arjuna was the fulfillment of the benediction of the
Supreme Personality of Godhead."
With these words, Pulastya Muni departed.
The Supreme Lord, Sri Krishna, concluded, "Oh sinless Yudhishthira, as
you have enquired from Me, I have explained to you the power of this
special Ekadashi. Oh best of kings, whoever observes this fast will surely
attain to My personal abode. And similarly, if you want all your desires
fulfilled, you should do likewise."
Hearing these words from the mouth of his beloved Keshava, Dharmaraja
(Yudhishthira) became filled with joy, and when the time came he faithfully
observed Padmini Ekadashi. Suta Goswami concluded, "Oh sage Saunaka, I
have explained to you all about this meritorious Ekadashi.
Anyone who devotedly fasts on the Ekadashi that occur during the extra,
leap-year months, carefully following all the rules, becomes glorious and
happily goes back to Godhead.
And one who merely hears or reads about these Ekadashi will also obtain
great merit and ultimately enter the abode of Lord Sri Hari."
Thus ends the narration of the glories of Padmini Ekadashi, the Ekadashi
that occurs during the light fortnight of the extra, leap-year month of
Purushottama, from the Skanda Purana.
110
Parama Ekadashi
Krishna paksha, Purushottama masa
Sri Yudhishthira Maharaja said, "Oh Supreme Lord, what is the name and
character of that Ekadashi that occurs during the dark fortnight (krishna
paksha) of the extra, leap year month of Purushottama.
Also, Oh master of all the universes, what is the process for observing it
properly? Kindly narrate all of this to me?"
The Supreme Personality of Godhead, Lord Sri Krishna, replied, "Oh
Yudhishthira, this meritorious day is called Parama Ekadashi. It bestows the
great benediction of an enjoyable life and ultimate liberation, release from
birth and death. The process for observing it is similar to that for observing
the Ekadashi that occurs during the light part of this month of Kartika. That
is to say, on this Ekadashi one should worship Me, the best of all living
beings, with full love and devotion. In this connection I will now tell you a
wonderful history, just as I heard it from the great sage in the city of
Kampilya.
Once a very pious brahmin named Sumedha resided in Kampilya with his
wife, Pavitra, who was extremely chaste and devoted to her husband. On
account of having committed some sin in his previous life, Sumedha was
without any money or food grains, and even though he begged many people
for food, he could not obtain any substantial amount. He hardly had
adequate food, clothing, or shelter for himself and his beautiful young wife,
who was of such excellent character that she continued to serve Sumedha
faithfully despite their poverty. When guests would come to their home,
Pavitra mataji would give them her own food, and although she often went
hungry, her beautiful, lotuslike face never faded. This fasting made her
weak, but her affection for Sumedha remained unbreakable.
Seeing all this, and lamenting his bad luck, Sumedha one day said to
Pavitra, "My dear wife, Oh most beautiful one, I beg alms from the rich but
receive scarcely a scrap. What am I to do? What possible relief is there for
our plight? Where should I go for relief? Oh most obedient and loving wife,
without enough wealth, household affairs are never successful, - na vandhu
madhye dhanahina jivanam.
Therefore please permit me to go abroad and attain some wealth. If I
make such an effort, I shall certainly obtain whatever fortune I am destined
to enjoy. Without making some endeavour a person cannot satisfy his
desires or meet his needs. Thus wise men have said that enthusiastic
111
endeavour is always auspicious." The revealed scriptures declare, udyoginah
siNgham upaiti laxmi daivena deyati ka purushah vadantii: "One who
endeavours enthusiastically will certainly attain success, but one who merely
says, 'I accept my lot in life is a lazy man".
Upon hearing this from her husband as he spoke these words, Pavitra
joined her palms and, her eyes brimming with tears, spoke to him with great
respect and affection: "I think there is no one greater or more learned than
you, my dear. One who, though in misery, is interested in the welfare of
others speaks just as you have. However, the scriptures state that whatever
wealth a person attains in his life is due to his having given charity in
previous lives, and that if one has not given charity in previous lives, then
even though he may sit a top a mound of gold as big as Mount Sumeru, he
will still remain poor.
purva-janmarjitam vidya
purva-janmarjitam dhanam
purva-janmarjitam kanya agre dhavati dhavatih
Transcendental knowledge, spiritual education, satisfying wealth, and
pleasing family members are acquired by a person who has given profuse
charity. Whatever good a person does returns to him many fold. In Manunitii, Manu Maharaja says, bhagyam phalanti sarvatra na cha vidya na cha
paurusham:
"Whatever is predestined by Viddhata, the fortune-maker, will surely
happen. One's so called good education, skill, and enthusiasm will not
necessarily guarantee to bring one success." Whatever charity a person
gives in the form of education, money, fertile land, and the like is returned
to him in a future lifetime. We gain what we have given, when given with a
good heart.
Indeed, whatever the Lord of destiny, the creator, has written as one's
fortune will certainly come to pass. No one attains any wealth without
having given in charity in his previous life. Oh best of the brahmins, since we
are now poor, in our previous lives neither you nor I must have given
any/sufficient charity to worthy persons. Therefore, Oh gracious husband,
you should remain here with me. Without you I cannot live even a moment.
"Bereft of her husband, a woman is not welcomed by her father, mother,
brother, father-in-law, or any other family members. Everyone will say, "You
have lost your husband; you are bad luck/fortune personified!" In this way I
shall be criticised severely! The Nitii-shastras says, vinaashraye na tishthanti
panditah vanita latah: "Without proper shelter and support, the following
112
three things cannot survive; a learned man/brahmin, a woman, and a
creeper."
Therefore the modern women's liberation movement is a total failure.
Furthermore, the Garuda Purana states, pati dharma pati sargah pati hi
paramam tapah patiri pritim Apanne priiyante sarva devata
"A chaste woman always thinks that pleasing her spiritually situated
husband is her heavenly pleasure, utmost duty, and greatest austerity. If
her husband is pleased (as Kulottama, Vishnu personified), she thinks the
Supreme lord and all the demigods are pleased. The Supreme Lord includes
all the devatas (demigods)."
Pavitra continued, "Please, therefore, stay with me and be satisfied with
whatever wealth we get. Whatever is destined, we shall obtain in due course
of time and enjoy here in perfect happiness."
Hearing these plaintive words from his wife, Sumedha decided to remain
in their native village. One day the great sage Kaundinya arrived at their
place, and upon seeing him the brahmin Sumedha and his wife stood up
before him and then offered him their respectful obeisances. With his head
bowed, Sumedha welcomed him: "We are very fortunate to behold you here
today, Oh wisest of sages. My life has become successful, and I am much
obliged to you."
Sumedha offered Kaumdinya Muni a comfortable seat and highly praised
his austerities and learning. "Just by having your darshan today," said
Sumedha, "I have become very fortunate." The poor brahmin couple fed the
sage as sumptuously as they could afford to according to their means, and
afterwards Pavitra asked the mendicant, "Oh most learned one, what
process can we follow to be relieved of our poverty? How can a person who
has not given anything in charity in his previous life get a good family, much
wealth, and a fine education in this life? My husband wants to leave me here
and go abroad to beg alms, but I have earnestly prayed to him to stay here
with me. I humbly told him that if one lacks wealth in the present life, it is
because of not having given sufficient charity in previous life times. And so
he has consented to remain here. It is only due to my great fortune that you
have so mercifully come here today. Now we are certain to see the end of
our poverty very soon.
Oh best of the brahmanas, please tell us how we can be free of this
perpetual misery brought on by poverty. Oh merciful one, kindly describe
some means - a place of pilgrimage we may visit, a day of fasting we may
observe, or an austerity we may perform - by which our ill fortune will end
forever."
113
Hearing this sincere supplication from the patient lady, the great sage
Kaundinya reflected silently for a moment and then said, "There is a fast day
very dear to the Supreme Personality of Godhead, Lord Hari. Fasting on this
day nullifies all kinds of sins and removes all miseries caused by poverty.
This fast day, which occurs during the dark part (krishna paksha) of the
extra, leap-year month, is known as Parama Ekadashi. It is the topmost day
of Lord Vishnu, hence the name Parama. This extra month (Purushottam
Mase), dark fortnight Ekadashi bestows all the necessities of life, such as
money and food grains, and at last gives liberation/release. When the
evening of this day comes, one should begin singing the glories of the Lord
and dancing in ecstasy, and one should continue through the entire night.
This holy fast was once observed faithfully by Lord Kuvera (the treasurer of
the devas). When Lord Shiva saw how strictly he had fasted, Shiva became
very pleased and made Kuvera the treasurer of heaven. Also, king
Harishchandra fasted on this Ekadashi after his dear wife and son had been
sold, and the king was able to get them back. Thereafter he ruled his
kingdom with no further impediments. Therefore, Oh broad-eyed lady, you
also should observe the sacred fast of Parama Ekadashi, following all the
appropriate rules and regulations and remaining awake all night."
Lord Sri Krishna continued, "Oh Yudhishthira, son of Pandu, in this way
Kaundinya Muni mercifully and affectionately instructed Pavitra about the
Parama Ekadashi fast. Then he said to Sumedha, "On the Dvadashi, the day
after Ekadashi, you should vow to observe Pancharatriki fasting according to
all the rules and regulations. After taking a bath early in the morning, you
and your good wife, along with both your parents and hers, should fast for
five days according to your ability. Then you will all become eligible to return
home, to the abode of Lord Vishnu.
A person who simply makes use of only one seat during these five days
goes to the heavenly planets. Whoever feeds qualified brahmins nicely on
these five days has in effect fed all the demigods, all human beings, and
even all the demons.
Whoever donates a pot of drinking water to a twice born brahmin during
this five-day period will gain merit equal to that gained by donating the
entire planet in charity. Anyone who gives a learned person a pot filled with
sesame seeds resides in heaven for as many years as there are seeds in the
pot. One who donates a pot filled with golden ghee will surely go to the
abode of the sun god after fully enjoying the pleasures of this earthly planet.
Whoever remains celibate during these five-days will attain celestial
happiness and enjoy with the maidens of Indraloka. Therefore both of you Sumedha and Pavitra - should fast during these five days of Pancharatrika in
114
order to be rewarded with ample grains and wealth for the rest of your lives
on this planet. The spiritual world will be your abode thereafter."
Hearing this sublime advice, the brahmin couple, Sumedha and Pavitra,
properly observed the Parama Ekadashi and the fast of Pancharatrika, and
very soon thereafter they beheld a handsome prince approaching them from
the royal palace. On the orders of Lord Brahma, the prince gave them a
beautiful, exquisitely furnished house and invited them to live in it. Praising
their austerity and patience, he also gave them an entire village for their
livelihood. Then he returned to the palace. Thus Sumedha and his wife
enjoyed all kinds of facilities in this world and at last went to the abode of
Lord Vishnu.
Anyone who observes a fast on Parama Ekadashi and also the fast of
Pancharatrika is freed from all his sins, and after enjoying life he returns to
Vishnuloka, as did the brahmin Sumedha and his faithful wife, Pavitra. It is
impossible, Oh Yudhishthira, to calculate the extent of the merit one obtains
by fasting on Parama Ekadashi, for such an observance is equal to bathing in
places of pilgrimage such as Pushkara Lake and the Ganges river, giving
cows in charity, and performing all sorts of other religious activities. One
who fasts on this day has also completed the offerings of oblations to his
forefathers in Gaya. He has, in effect, fasted on all other auspicious days.
"As in the social order the brahmin are considered the best, as amongst
four-legged creatures the cow is best, and as among demigods Lord
Indradev is the best, so among all months the extra month of leap-year is
the best.
The Pancharatrika fast - the fast of five days (panch = five, ratri = nights)
in the extra, leap year month - is said to remove all kinds of abominable
sins. But the Pancharatriki fast, together with the fasts of Parama and
Parama Ekadashi, destroys all a person's sins. If a person is unable to fast
on these days, he should observe the fasts during the extra month according
to his ability. A person who, having received a human birth, does not take a
proper bath during this extra month and then observes these Ekadashi,
which are very dear to Lord Hari, commits suicide and suffers in the cycle of
8,400,000 species. The rare human birth is meant for accumulating merit
and at last achieving liberating release from this material world. Therefore
one should by all means observe fasting on this auspicious Parama
Ekadashi."
Lord Sri Krishna concluded, "Oh sinless Yudhishthira, as you have
requested, I have described to you the wonderful merit one can attain by
fasting on the Ekadashi named Parama, which occurs during the dark part of
the extra, leap-year month. You should observe this fast if at all possible."
115
King Yudhishthira did exactly as Lord Krishna had instructed, and so did all
his brothers and their wife, Draupadi. After enjoying pleasures rarely
achieved in the material world, they returned home, back to Godhead.
Whoever, after taking a proper bath, observes a fast on these two extramonth Ekadashi will go to heaven and finally attain to the abode of Sri
Vishnu, and as he travels there he will be praised and prayed to by all the
demigods".
Thus ends the narration of the glories of Parama Ekadashi, the Ekdashi
that occurs during the dark fortnight of the extra, leap-year month, from the
Skanda Purana.
116
HINDI
पापमोचनी
कृष्ण पक्ष, त्तवष्णु (चैत्र) मासा
युथिन्ष्िर मिारार् ने भिवान श्रीकृष्ण से चैत्र (िर्
ु राि मिाराष्र के अनुसार फाल्िुन ) मास के
कृष्णपक्ष की एकादशी के बारे में र्ानने की इच्छा प्रकट की िो वे बोले: ‘रार्ेदर ! मैं िम्
ु िें इस त्तवषय
में एक पापनाशक उपाख्यान सुनाऊँिा, न्र्से चक्रविी नरे श मादिािा के पूछने पर मित्तषज लोमश ने
किा िा ।’
मादिािा ने पछ
ू ा: भिवन ्! मैं लोिों के हिि की इच्छा से यि सन
ु ना चाििा िूँ कक चैत्र मास के
कृष्णपक्ष में ककस नाम की एकादशी िोिी िै , उसकी क्या त्तवथि िै ििा उससे ककस फल की प्रान्ति
िोिी िै? कृपया ये सब बािें मुझे बिाइये ।
लोमशर्ी ने किा: नप
ज ाल की बाि िै । अतसराओां से सेत्तवि चैत्ररि नामक वन में , र्िाँ
ृ श्रेष्ि ! पूवक
िदिवों की कदयाएँ अपने ककांकरो के साि बार्े बर्ािी िुई त्तविार करिी िैं, मांर्ुघोषा नामक अतसरा
मुननवर मेघावी को मोहिि करने के मलए ियी । वे मित्तषज चैत्ररि वन में रिकर ब्रह्मचयज का पालन
करिे िे । मांर्ुघोषा मुनन के भय से आश्रम से एक कोस दरू िी ििर ियी और सुददर ढां ि से वीणा
बर्ािी िुई मिरु िीि िाने लिी । मनु नश्रेष्ि मेघावी घम
ू िे िुए उिर र्ा ननकले और उस सद
ु दर
अतसरा को इस प्रकार िान करिे दे ख बरबस िी मोि के वशीभूि िो िये । मुनन की ऐसी अवस्िा दे ख
मांर्ुघोषा उनके समीप आयी और वीणा नीचे रखकर उनका आमलांिन करने लिी । मेघावी भी उसके
साि रमण करने लिे । राि और हदन का भी उदिें भान न रिा । इस प्रकार उदिें बिुि हदन व्यिीि
िो िये । मांर्घ
ु ोषा दे वलोक में र्ाने को िैयार िुई । र्ािे समय उसने मनु नश्रेष्ि मेघावी से किा:
‘ब्रह्मन ्! अब मझ
ु े अपने दे श र्ाने की आज्ञा दीन्र्ये ।’
मेघावी बोले: दे वी! र्ब िक सवेरे की सांध्या न िो र्ाय िब िक मेरे िी पास ििरो ।
अतसरा ने किा: त्तवप्रवर! अब िक न र्ाने ककिनी िी सांध्याँए चली ियीां! मुझ पर कृपा करके बीिे
िुए समय का त्तवचार िो कीन्र्ये!
लोमशर्ी ने किा: रार्न ्! अतसरा की बाि सुनकर मेघावी चककि िो उिे । उस समय उदिोंने बीिे
िुए समय का हिसाब लिाया िो मालूम िुआ कक उसके साि रििे िुए उदिें सिावन वषज िो िये । उसे
117
अपनी िपस्या का त्तवनाश करनेवाली र्ानकर मुनन को उस पर बड़ा क्रोि आया । उदिोंने शाप दे िे िुए
किा: ‘पात्तपनी! िू त्तपशाची िो र्ा ।’ मुनन के शाप से दग्ि िोकर वि त्तवनय से निमस्िक िो बोली:
‘त्तवप्रवर! मेरे शाप का उद्िार कीन्र्ये । साि वाक्य बोलने या साि पद साि साि चलनेमात्र से िी
सत्पुरुषों के साि मैत्री िो र्ािी िै । ब्रह्मन ्! मैं िो आपके साि अनेक वषज व्यिीि ककये िैं, अि:
स्वाममन ्! मझ
ु पर कृपा कीन्र्ये ।’
मुनन बोले: भरे ! क्या करुँ ? िुमने मेरी बिुि बड़ी िपस्या नष्ट कर डाली िै । कफर भी सुनो । चैत्र
कृष्णपक्ष में र्ो एकादशी आिी िै उसका नाम िै ‘पापमोचनी ।’ वि शाप से उद्िार करनेवाली ििा
सब पापों का क्षय करनेवाली िै । सद
ु दरी! उसीका व्रि करने पर िम्
ु िारी त्तपशाचिा दरू िोिी ।
ऐसा किकर मेघावी अपने त्तपिा मुननवर च्यवन के आश्रम पर िये । उदिें आया दे ख च्यवन ने
पछ
ू ा: ‘बेटा! यि क्या ककया? िम
ु ने िो अपने पण्
ु य का नाश कर डाला!’
मेघावी बोले: त्तपिार्ी! मैंने अतसरा के साि रमण करने का पािक ककया िै । अब आप िी कोई
ऐसा प्रायन्चचि बिाइये, न्र्ससे पािक का नाश िो र्ाय ।
च्यवन ने किा: बेटा! चैत्र कृष्णपक्ष में र्ो ‘पापमोचनी एकादशी’ आिी िै , उसका व्रि करने पर
पापरामश का त्तवनाश िो र्ायेिा ।
त्तपिा का यि किन सुनकर मेघावी ने उस व्रि का अनुष्िान ककया । इससे उनका पाप नष्ट िो िया
और वे पुन: िपस्या से पररपूणज िो िये । इसी प्रकार मांर्ुघोषा ने भी इस उिम व्रि का पालन ककया ।
‘पापमोचनी’ का व्रि करने के कारण वि त्तपशाचयोनन से मक्
ु ि िुई और हदव्य रुपिाररणी श्रेष्ि अतसरा
िोकर स्विजलोक में चली ियी ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: रार्न ् ! र्ो श्रेष्ि मनुष्य ‘पापमोचनी एकादशी’ का व्रि करिे िैं उनके
सारे पाप नष्ट िो र्ािे िैं । इसको पढ़ने और सन
ु ने से सिस्र िौदान का फल ममलिा िै । ब्रह्मित्या,
सुवणज की चोरी, सुरापान और िुरुपत्नीिमन करनेवाले मिापािकी भी इस व्रि को करने से पापमुक्ि
िो र्ािे िैं । यि व्रि बिुि पुण्यमय िै ।
118
कामदा
िौरा पक्ष,, त्तवष्णु (चैत्र) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: वासद
ु े व! आपको नमस्कार िै ! कृपया आप यि बिाइये कक चैत्र शक्
ु लपक्ष में
ककस नाम की एकादशी िोिी िै ?
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ् ! एकाग्रथचि िोकर यि पुरािन किा सुनो, न्र्से वमशष्िर्ी ने रार्ा
हदलीप के पछ
ू ने पर किा िा ।
वमशष्िर्ी बोले: रार्न ्! चैत्र शुक्लपक्ष में ‘कामदा’ नाम की एकादशी िोिी िै । वि परम पुण्यमयी
िै । पापरुपी ईँिन के मलए िो वि दावानल िी िै ।
प्राचीन काल की बाि िै : नािपुर नाम का एक सुददर निर िा, र्िाँ सोने के मिल बने िुए िे ।
उस निर में पुण्डरीक आहद मिा भयांकर नाि ननवास करिे िे । पुण्डरीक नाम का नाि उन हदनों विाँ
राज्य करिा िा । िदिवज, ककदनर और अतसराएँ भी उस निरी का सेवन करिी िीां । विाँ एक श्रेष्ि
अतसरा िी, न्र्सका नाम लमलिा िा । उसके साि लमलि नामवाला िदिवज भी िा । वे दोनों पनि
पत्नी के रुप में रििे िे । दोनों िी परस्पर काम से पीड़ड़ि रिा करिे िे । लमलिा के हृदय में सदा पनि
की िी मूनिज बसी रििी िी और लमलि के हृदय में सुददरी लमलिा का ननत्य ननवास िा ।
एक हदन की बाि िै । नािरार् पुण्डरीक रार्सभा में बैिकर मनोरां र्न कर रिा िा । उस समय
लमलि का िान िो रिा िा ककदिु उसके साि उसकी तयारी लमलिा निीां िी । िािे-िािे उसे लमलिा
का स्मरण िो आया । अि: उसके पैरों की िनि रुक ियी और र्ीभ लड़खड़ाने लिी ।
नािों में श्रेष्ि ककोटक को लमलि के मन का सदिाप ज्ञाि िो िया, अि: उसने रार्ा पुण्डरीक को
उसके पैरों की िनि रुकने और िान में त्रहु ट िोने की बाि बिा दी । ककोटक की बाि सुनकर नािरार्
पुण्डरीक की आँखे क्रोि से लाल िो ियीां । उसने िािे िुए कामािुर लमलि को शाप हदया : ‘दब
ु द्
ुज िे !
िू मेरे सामने िान करिे समय भी पत्नी के वशीभि
ू िो िया, इसमलए राक्षस िो र्ा ।’
मिारार् पुण्डरीक के इिना कििे िी वि िदिवज राक्षस िो िया । भयांकर मुख, त्तवकराल आँखें और
दे खनेमात्र से भय उपर्ानेवाला रुप - ऐसा राक्षस िोकर वि कमज का फल भोिने लिा ।
लमलिा अपने पनि की त्तवकराल आकृनि दे ख मन िी मन बिुि थचन्दिि िुई । भारी द:ु ख से वि
कष्ट पाने लिी । सोचने लिी: ‘क्या करुँ ? किाँ र्ाऊँ? मेरे पनि पाप से कष्ट पा रिे िैं…’
119
वि रोिी िुई घने र्ांिलों में पनि के पीछे -पीछे घूमने लिी । वन में उसे एक सुददर आश्रम हदखायी
हदया, र्िाँ एक मुनन शादि बैिे िुए िे । ककसी भी प्राणी के साि उनका वैर त्तवरोि निीां िा । लमलिा
शीघ्रिा के साि विाँ ियी और मुनन को प्रणाम करके उनके सामने खड़ी िुई । मुनन बड़े दयालु िे ।
उस द:ु खखनी को दे खकर वे इस प्रकार बोले: ‘शुभे ! िुम कौन िो? किाँ से यिाँ आयी िो? मेरे सामने
सच-सच बिाओ ।’
लमलिा ने किा: मिामुने ! वीरिदवा नामवाले एक िदिवज िैं । मैं उदिीां मिात्मा की पुत्री िूँ । मेरा
नाम लमलिा िै । मेरे स्वामी अपने पाप दोष के कारण राक्षस िो िये िैं । उनकी यि अवस्िा दे खकर
मझ
ु े चैन निीां िै । ब्रह्मन ्! इस समय मेरा र्ो किजव्य िो, वि बिाइये । त्तवप्रवर! न्र्स पण्
ु य के द्वारा
मेरे पनि राक्षसभाव से छुटकारा पा र्ायें, उसका उपदे श कीन्र्ये ।
ॠत्तष बोले: भरे ! इस समय चैत्र मास के शक्
ु लपक्ष की ‘कामदा’ नामक एकादशी निथि िै , र्ो सब
पापों को िरनेवाली और उिम िै । िुम उसीका त्तवथिपूवक
ज व्रि करो और इस व्रि का र्ो पुण्य िो, उसे
अपने स्वामी को दे डालो । पुण्य दे ने पर क्षणभर में िी उसके शाप का दोष दरू िो र्ायेिा ।
रार्न ्! मनु न का यि वचन सन
ु कर लमलिा को बड़ा िषज िुआ । उसने एकादशी को उपवास करके
द्वादशी के हदन उन ब्रह्मत्तषज के समीप िी भिवान वासुदेव के (श्रीत्तवग्रि के) समक्ष अपने पनि के
उद्िार के मलए यि वचन किा: ‘मैंने र्ो यि ‘कामदा एकादशी’ का उपवास व्रि ककया िै, उसके पुण्य
के प्रभाव से मेरे पनि का राक्षसभाव दरू िो र्ाय ।’
वमशष्िर्ी कििे िैं: लमलिा के इिना कििे िी उसी क्षण लमलि का पाप दरू िो िया । उसने हदव्य
दे ि िारण कर मलया । राक्षसभाव चला िया और पुन: िदिवजत्व की प्रान्ति िुई ।
नप
ृ श्रेष्ि! वे दोनों पनि पत्नी ‘कामदा’ के प्रभाव से पिले की अपेक्षा भी अथिक सुददर रुप िारण
करके त्तवमान पर आरुढ़ िोकर अत्यदि शोभा पाने लिे । यि र्ानकर इस एकादशी के व्रि का
यत्नपूवक
ज पालन करना चाहिए ।
मैंने लोिों के हिि के मलए िुम्िारे सामने इस व्रि का वणजन ककया िै । ‘कामदा एकादशी’ ब्रह्मित्या
आहद पापों ििा त्तपशाचत्व आहद दोषों का नाश करनेवाली िै । रार्न ् ! इसके पढ़ने और सुनने से
वार्पेय यज्ञ का फल ममलिा िै ।
120
वरुथिनी
कृष्ण पक्ष, मिुसूदन (वैशाख) मासा
युथिन्ष्िर ने पूछा: िे वासुदेव! वैशाख मास के कृष्णपक्ष में ककस नाम की एकादशी िोिी िै ? कृपया
उसकी महिमा बिाइये।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्! वैशाख (िुर्राि मिाराष्र के अनुसार चैत्र ) कृष्णपक्ष की एकादशी
‘वरुथिनी’ के नाम से प्रमसद्ि िै । यि इस लोक और परलोक में भी सौभाग्य प्रदान करनेवाली िै ।
‘वरुथिनी’ के व्रि से सदा सुख की प्रान्ति और पाप की िानन िोिी िै । ‘वरुथिनी’ के व्रि से िी
मादिािा ििा िद
ु िम
ु ार आहद अदय अनेक रार्ा स्विजलोक को प्राति िुए िैं । र्ो फल दस िर्ार वषों
िक िपस्या करने के बाद मनुष्य को प्राति िोिा िै , विी फल इस ‘वरुथिनी एकादशी’ का व्रि
रखनेमात्र से प्राति िो र्ािा िै ।
नप
ृ श्रेष्ि! घोड़े के दान से िािी का दान श्रेष्ि िै । भमू मदान उससे भी बड़ा िै । भमू मदान से भी
अथिक मित्त्व निलदान का िै । निलदान से बढ़कर स्वणजदान और स्वणजदान से बढ़कर अदनदान िै ,
क्योंकक दे विा, त्तपिर ििा मनुष्यों को अदन से िी िन्ृ ति िोिी िै । त्तवद्वान पुरुषों ने कदयादान को भी
इस दान के िी समान बिाया िै । कदयादान के िुल्य िी िाय का दान िै , यि साक्षाि ् भिवान का
किन िै । इन सब दानों से भी बड़ा त्तवद्यादान िै । मनष्ु य ‘वरुथिनी एकादशी’ का व्रि करके
त्तवद्यादान का भी फल प्राति कर लेिा िै । र्ो लोि पाप से मोहिि िोकर कदया के िन से र्ीत्तवका
चलािे िैं, वे पुण्य का क्षय िोने पर यािनामक नरक में र्ािे िैं । अि: सवजिा प्रयत्न करके कदया के
िन से बचना चाहिए उसे अपने काम में निीां लाना चाहिए । र्ो अपनी शन्क्ि के अनुसार अपनी
कदया को आभूषणों से त्तवभूत्तषि करके पत्तवत्र भाव से कदया का दान करिा िै , उसके पुण्य की सांख्या
बिाने में थचत्रितु ि भी असमिज िैं । ‘वरुथिनी एकादशी’ करके भी मनष्ु य उसीके समान फल प्राति
करिा िै ।
रार्न ्! राि को र्ािरण करके र्ो भिवान मिस
ु द
ू न का पर्
ू न करिे िैं, वे सब पापों से मक्
ु ि िो
परम िनि को प्राति िोिे िैं । अि: पापभीरु मनष्ु यों को पण
ू ज प्रयत्न करके इस एकादशी का व्रि करना
चाहिए । यमरार् से डरनेवाला मनुष्य अवचय ‘वरुथिनी एकादशी’ का व्रि करे । रार्न ्! इसके पढ़ने
और सुनने से सिस्र िौदान का फल ममलिा िै और मनुष्य सब पापों से मुक्ि िोकर त्तवष्णुलोक में
प्रनिन्ष्िि िोिा िै ।
(सुयोग्य पािक इसको पढ़ें , सुनें और िौदान का पुण्यलाभ प्राति करें ।)
121
मोहिनी
िौरा पक्ष, मिुसूदन (वैशाख) मासा
युथिन्ष्िर ने पूछा: र्नादज न! वैशाख मास के शुक्लपक्ष में ककस नाम की एकादशी िोिी िै ? उसका
क्या फल िोिा िै ? उसके मलए कौन सी त्तवथि िै ?
भिवान श्रीकृष्ण बोले: िमजरार्! पूवक
ज ाल में परम बुद्थिमान श्रीरामचदरर्ी ने मित्तषज वमशष्िर्ी से
यिी बाि पूछी िी, न्र्से आर् िुम मुझसे पूछ रिे िो ।
श्रीराम ने किा: भिवन ्! र्ो समस्ि पापों का क्षय ििा सब प्रकार के द:ु खों का ननवारण
करनेवाला, व्रिों में उिम व्रि िो, उसे मैं सुनना चाििा िूँ ।
वमशष्िर्ी बोले: श्रीराम! िुमने बिुि उिम बाि पूछी िै । मनुष्य िुम्िारा नाम लेने से िी सब पापों
से शुद्ि िो र्ािा िै । ििात्तप लोिों के हिि की इच्छा से मैं पत्तवत्रों में पत्तवत्र उिम व्रि का वणजन
करुँ िा । वैशाख मास के शुक्लपक्ष में र्ो एकादशी िोिी िै , उसका नाम ‘मोहिनी’ िै । वि सब पापों
को िरनेवाली और उिम िै । उसके व्रि के प्रभाव से मनुष्य मोिर्ाल ििा पािक समूि से छुटकारा पा
र्ािे िैं ।
सरस्विी नदी के रमणीय िट पर भराविी नाम की सुददर निरी िै । विाँ िनृ िमान नामक रार्ा,
र्ो चदरवांश में उत्पदन और सत्यप्रनिज्ञ िे, राज्य करिे िे । उसी निर में एक वैचय रििा िा, र्ो
िन िादय से पररपण
ू ज और समद्
ु यकमज में िी लिा
ृ िशाली िा । उसका नाम िा िनपाल । वि सदा पण्
रििा िा । दस
ू रों के मलए पौसला (तयाऊ), कुआँ, मि, बिीचा, पोखरा और घर बनवाया करिा िा ।
भिवान त्तवष्णु की भन्क्ि में उसका िाहदज क अनुराि िा । वि सदा शादि रििा िा । उसके पाँच पुत्र िे
: सुमना, िनु िमान, मेघावी, सुकृि ििा िष्ृ टबुद्थि । िष्ृ टबुद्थि पाँचवाँ िा । वि सदा बड़े-बड़े पापों
में िी सांलग्न रििा िा । र्ए
ु आहद दव्ु यजसनों में उसकी बड़ी आसन्क्ि िी । वि वेचयाओां से ममलने के
मलए लालानयि रििा िा । उसकी बद्
ु थि न िो दे विाओां के पर्
ू न में लििी िी और न त्तपिरों ििा
ब्राह्मणों के सत्कार में । वि दष्ु टात्मा अदयाय के मािज पर चलकर त्तपिा का िन बरबाद ककया करिा
िा। एक हदन वि वेचया के िले में बाँि डाले चौरािे पर घूमिा दे खा िया । िब त्तपिा ने उसे घर से
ननकाल हदया ििा बदिु बादिवों ने भी उसका पररत्याि कर हदया । अब वि हदन राि द:ु ख और शोक
में डूबा ििा कष्ट पर कष्ट उिािा िुआ इिर उिर भटकने लिा । एक हदन ककसी पण्
ु य के उदय िोने
से वि मित्तषज कौन्ण्डदय के आश्रम पर र्ा पिुँचा । वैशाख का मिीना िा । िपोिन कौन्ण्डदय िांिार्ी
में स्नान करके आये िे । िष्ृ टबुद्थि शोक के भार से पीड़ड़ि िो मुननवर कौन्ण्डदय के पास िया और
122
िाि र्ोड़ सामने खड़ा िोकर बोला : ‘ब्रह्मन ् ! द्त्तवर्श्रेष्ि ! मुझ पर दया करके कोई ऐसा व्रि
बिाइये, न्र्सके पुण्य के प्रभाव से मेरी मुन्क्ि िो ।’
कौन्ण्डदय बोले: वैशाख के शक्
ु लपक्ष में ‘मोहिनी’ नाम से प्रमसद्ि एकादशी का व्रि करो । ‘मोहिनी’
को उपवास करने पर प्राखणयों के अनेक र्दमों के ककये िुए मेरु पवजि र्ैसे मिापाप भी नष्ट िो र्ािे िैं
|’
वमशष्िर्ी कििे िै: श्रीरामचदरर्ी ! मुनन का यि वचन सुनकर िष्ृ टबुद्थि का थचि प्रसदन िो िया
। उसने कौन्ण्डदय के उपदे श से त्तवथिपव
ज ‘मोहिनी एकादशी’ का व्रि ककया । नप
ू क
ृ श्रेष्ि ! इस व्रि के
करने से वि ननष्पाप िो िया और हदव्य दे ि िारण कर िरुड़ पर आरुढ़ िो सब प्रकार के उपरवों से
रहिि श्रीत्तवष्णुिाम को चला िया । इस प्रकार यि ‘मोहिनी’ का व्रि बिुि उिम िै । इसके पढ़ने और
सुनने से सिस्र िौदान का फल ममलिा िै ।’
123
अपरा
कृष्ण पक्ष, त्रत्रत्तवक्रम (ज्येष्ि) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: र्नादज न! ज्येष्ि मास के कृष्णपक्ष में ककस नाम की एकादशी िोिी िै ? मैं
उसका मािात्म्य सन
ु ना चाििा िूँ । उसे बिाने की कृपा कीन्र्ये ।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्! आपने सम्पूणज लोकों के हिि के मलए बिुि उिम बाि पूछी िै ।
रार्ेदर ! ज्येष्ि (िर्
ु राि मिाराष्र के अनस
ु ार वैशाख ) मास के कृष्णपक्ष की एकादशी का नाम
‘अपरा’ िै । यि बिुि पुण्य प्रदान करनेवाली और बड़े बडे पािकों का नाश करनेवाली िै । ब्रह्मित्या
से दबा िुआ, िोत्र की ित्या करनेवाला, िभजस्ि बालक को मारनेवाला, परननददक ििा परस्त्रीलम्पट
पुरुष भी ‘अपरा एकादशी’ के सेवन से ननचचय िी पापरहिि िो र्ािा िै । र्ो झूिी िवािी दे िा िै , माप
िौल में िोखा दे िा िै , त्रबना र्ाने िी नक्षत्रों की िणना करिा िै और कूटनीनि से आयुवेद का ज्ञािा
बनकर वैद्य का काम करिा िै … ये सब नरक में ननवास करनेवाले प्राणी िैं । परदिु ‘अपरा एकादशी’
के सवेन से ये भी पापरहिि िो र्ािे िैं । यहद कोई क्षत्रत्रय अपने क्षात्रिमज का पररत्याि करके युद्ि से
भाििा िै िो वि क्षत्रत्रयोथचि िमज से भ्रष्ट िोने के कारण घोर नरक में पड़िा िै । र्ो मशष्य त्तवद्या
प्राति करके स्वयां िी िुरुननददा करिा िै , वि भी मिापािकों से युक्ि िोकर भयांकर नरक में थिरिा िै
। ककदिु ‘अपरा एकादशी’ के सेवन से ऐसे मनुष्य भी सदिनि को प्राति िोिे िैं ।
माघ में र्ब सूयज मकर रामश पर न्स्िि िो, उस समय प्रयाि में स्नान करनेवाले मनुष्यों को र्ो
पुण्य िोिा िै, काशी में मशवरात्रत्र का व्रि करने से र्ो पुण्य प्राति िोिा िै , िया में त्तपण्डदान करके
त्तपिरों को िन्ृ ति प्रदान करनेवाला परु
ु ष न्र्स पण्
ु य का भािी िोिा िै , बि
ृ स्पनि के मसांि रामश पर
न्स्िि िोने पर िोदावरी में स्नान करनेवाला मानव न्र्स फल को प्राति करिा िै , बदररकाश्रम की
यात्रा के समय भिवान केदार के दशजन से ििा बदरीिीिज के सेवन से र्ो पुण्य फल उपलब्ि िोिा िै
ििा सूयग्र
ज िण के समय कुरुक्षेत्र में दक्षक्षणासहिि यज्ञ करके िािी,
घोड़ा और सुवणज दान करने से
न्र्स फल की प्रान्ति िोिी िै , ‘अपरा एकादशी’ के सेवन से भी मनुष्य वैसे िी फल प्राति करिा िै ।
‘अपरा’ को उपवास करके भिवान वामन की पर्
ू ा करने से मनष्ु य सब पापों से मक्
ु ि िो श्रीत्तवष्णल
ु ोक
में प्रनिन्ष्िि िोिा िै । इसको पढ़ने और सुनने से सिस्र िौदान का फल ममलिा िै ।
124
ननर्जला
िौरा पक्ष, त्रत्रत्तवक्रम (ज्येष्ि) मासा
यथु िन्ष्िर ने किा: र्नादज ! ज्येष्ि मास के शक्
ु लपक्ष में र्ो एकादशी पड़िी िो, कृपया उसका वणजन
कीन्र्ये ।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्! इसका वणजन परम िमाजत्मा सत्यविीनददन व्यासर्ी करें िे, क्योंकक
ये सम्पण
ू ज शास्त्रों के ित्त्वज्ञ और वेद वेदाांिों के पारां िि त्तवद्वान िैं ।
िब वेदव्यासर्ी किने लिे: दोनों िी पक्षों की एकादमशयों के हदन भोर्न न करे । द्वादशी के हदन
स्नान आहद से पत्तवत्र िो फूलों से भिवान केशव की पर्
ू ा करे । कफर ननत्य कमज समाति िोने के
पचचाि ् पिलेब्राह्मणों को भोर्न दे कर अदि में स्वयां भोर्न करे । रार्न ् ! र्ननाशौच और
मरणाशौच में भी एकादशी को भोर्न निीां करना चाहिए ।
यि सन
ु कर भीमसेन बोले: परम बद्
ु थिमान त्तपिामि! मेरी उिम बाि सनु नये । रार्ा यथु िन्ष्िर,
मािा कुदिी, रौपदी, अर्न
ुज , नकुल और सिदे व ये एकादशी को कभी भोर्न निीां करिे ििा मुझसे
भी िमेशा यिीकििे िैं कक: ‘भीमसेन! िुम भी एकादशी को न खाया करो…’ ककदिु मैं उन लोिों से
यिी कििा िूँ कक मुझसे भूख निीां सिी र्ायेिी ।
भीमसेन की बाि सुनकर व्यासर्ी ने किा: यहद िुम्िें स्विजलोक की प्रान्ति अभीष्ट िै और नरक
को दत्तू षि समझिे िो िो दोनों पक्षों की एकादशीयों के हदन भोर्न न करना ।
भीमसेन बोले: मिाबुद्थिमान त्तपिामि! मैं आपके सामने सच्ची बाि कििा िूँ । एक बार भोर्न
करके भी मुझसे व्रि निीां ककया र्ा सकिा, कफर उपवास करके िो मैं रि िी कैसे सकिा िूँ? मेरे उदर
में वक
ृ नामक अन्ग्न सदा प्रज्वमलि रििी िै , अि:
र्ब मैं बिुि अथिक खािा िूँ, िभी यि शाांि
िोिी िै । इसमलए मिामुन!े मैं वषजभर में केवल एक िी उपवास कर सकिा िूँ । न्र्ससे स्विज की
प्रान्ति सल
ु भ िो ििान्र्सके करने से मैं कल्याण का भािी िो सकँू , ऐसा कोई एक व्रि ननचचय करके
बिाइये । मैं उसका यिोथचि रुप से पालन करुँ िा ।
व्यासर्ी ने किा: भीम ! ज्येष्ि मास में सय
ू ज वष
ु रामश पर, शक्
ु लपक्ष में र्ो
ृ रामश पर िो या ममिन
एकादशी िो, उसका यत्नपूवक
ज ननर्जल व्रि करो । केवल कुल्ला या आचमन करने के मलए मुख में र्ल
डालसकिे िो, उसको छोड़कर ककसी प्रकार का र्ल त्तवद्वान पुरुष मुख में न डाले, अदयिा व्रि भांि िो
र्ािा िै । एकादशी को सूयोदय से लेकर दस
ू रे हदन के सूयोदय िक मनुष्य र्ल का त्याि करे िो यि
व्रि पूणि
ज ोिा िै । िदनदिर द्वादशी को प्रभािकाल में स्नान करके ब्राह्मणों को त्तवथिपूवजक र्ल और
125
सुवणज का दान करे । इस प्रकार सब कायज पूरा करके न्र्िेन्दरय पुरुष ब्राह्मणों के साि भोर्न करे ।
वषजभर में न्र्िनीएकादशीयाँ िोिी िैं, उन सबका फल ननर्जला एकादशी के सेवन से मनुष्य प्राति कर
लेिा िै , इसमें िननक भी सददे ि निीां िै । शांख, चक्र और िदा िारण करनेवाले भिवान केशव ने
मुझसे किा िा कक: ‘यहद मानवसबको छोड़कर एकमात्र मेरी शरण में आ र्ाय और एकादशी को
ननरािार रिे िो वि सब पापों से छूट र्ािा िै ।’
एकादशी व्रि करनेवाले पुरुष के पास त्तवशालकाय, त्तवकराल आकृनि और काले रां िवाले दण्ड
पाशिारी भयांकर यमदि
ू निीां र्ािे । अांिकाल में पीिाम्बरिारी, सौम्य स्वभाववाले, िाि में सद
ु शजन
िारण करनेवालेऔर मन के समान वेिशाली त्तवष्णद
ु ि
ू आखखर इस वैष्णव परु
ु ष को भिवान त्तवष्णु के
िाम में ले र्ािे िैं । अि: ननर्जला एकादशी को पूणज यत्न करके उपवास और श्रीिरर का पूर्न करो ।
स्त्री िो या पुरुष, यहदउसने मेरु पवजि के बराबर भी मिान पाप ककया िो िो वि सब इस एकादशी व्रि
के प्रभाव से भस्म िो र्ािा िै । र्ो मनुष्य उस हदन र्ल के ननयम का पालन करिा िै , वि पुण्य का
भािी िोिा िै । उसे एक-एकप्रिर में कोहट-कोहट स्वणजमर
ु ा दान करने का फल प्राति िोिा सन
ु ा िया िै
। मनष्ु य ननर्जला एकादशी के हदन स्नान, दान, र्प, िोम आहद र्ो कुछ भी करिा िै , वि सब अक्षय
िोिा िै, यि भिवान श्रीकृष्ण काकिन िै । ननर्जला एकादशी को त्तवथिपूवक
ज उिम रीनि से उपवास
करके मानव वैष्णवपद को प्राति कर लेिा िै । र्ो मनुष्य एकादशी के हदन अदन खािा िै , वि पाप
का भोर्न करिा िै । इस लोक में वि चाण्डालके समान िै और मरने पर दि
ु नज ि को प्राति िोिा िै ।
र्ो ज्येष्ि के शुक्लपक्ष में एकादशी को उपवास करके दान करें िे, वे परम पद को प्राति िोंिे ।
न्र्दिोंने एकादशी को उपवास ककया िै , वे ब्रह्मित्यारे , शराबी, चोर ििा िुरुरोिी िोने पर भी सब
पािकों से मुक्ि िो र्ािेिैं ।
कुदिीनददन! ‘ननर्जला एकादशी’ के हदन श्रद्िालु स्त्री पुरुषों के मलए र्ो त्तवशेष दान और किजव्य
त्तवहिि िैं, उदिें सुनो: उस हदन र्ल में शयन करनेवाले भिवान त्तवष्णु का पूर्न और र्लमयी िेनु
का दान करनाचाहिए अिवा प्रत्यक्ष िेनु या घि
ृ मयी िेनु का दान उथचि िै । पयाजति दक्षक्षणा और
भाँनि-भाँनि के ममष्िादनों द्वारा यत्नपूवक
ज ब्राह्मणों को सदिुष्ट करना चाहिए । ऐसा करने से
ब्राह्मण अवचय सांिुष्ट िोिे िैं और उनकेसांिुष्ट िोने पर श्रीिरर मोक्ष प्रदान करिे िैं । न्र्दिोंने शम,
दम, और दान में प्रवि
ृ िो श्रीिरर की पूर्ा और रात्रत्र में र्ािरण करिे िुए इस ‘ननर्जला एकादशी’ का
व्रि ककया िै , उदिोंने अपने साि िी बीिी िुई सौपीहढ़यों को और आनेवाली सौ पीहढ़यों को भिवान
वासद
ु े व के परम िाम में पिुँचा हदया िै । ननर्जला एकादशी के हदन अदन, वस्त्र, िौ, र्ल, शैय्या,
सुददर आसन, कमण्डलु ििा छािा दान करने चाहिए । र्ो श्रेष्िििा सुपात्र ब्राह्मण को र्ूिा दान
करिा िै , वि सोने के त्तवमान पर बैिकर स्विजलोक में प्रनिन्ष्िि िोिा िै । र्ो इस एकादशी की
महिमा को भन्क्िपूवक
ज सुनिा अिवा उसका वणजन करिा िै , वि स्विजलोक में र्ािािै । चिुदजशीयुक्ि
126
अमावस्या को सूयग्र
ज िण के समय श्राद्ि करके मनुष्य न्र्स फल को प्राति करिा िै , विी फल इसके
श्रवण से भी प्राति िोिा िै । पिले ददििावन करके यि ननयम लेना चाहिए कक : ‘मैं भिवानकेशव
की प्रसददिा के मलए एकादशी को ननरािार रिकर आचमन के मसवा दस
ू रे र्ल का भी त्याि करुँ िा ।’
द्वादशी को दे वेचवर भिवान त्तवष्णु का पूर्न करना चाहिए । िदि, िप
ू , पुष्प और सुददर वस्त्र
सेत्तवथिपव
ज पर्
ू क
ू न करके र्ल के घड़े के दान का सांकल्प करिे िुए ननम्नाांककि मांत्र का उच्चारण करे :
दे वदे व ह्रषीकेश सांसाराणजविारक ।
उदकुम्भप्रदानेन नय माां परमाां िनिम ्॥
सांसारसािर से िारनेवाले िे दे वदे व ह्रषीकेश! इस र्ल के घड़े का दान करने से आप मझ
ु े परम िनि
की प्रान्ति कराइये ।’
भीमसेन! ज्येष्ि मास में शक्
ु लपक्ष की र्ो शभ
ु एकादशी िोिी िै , उसका ननर्जल व्रि करना चाहिए ।
उस हदन श्रेष्ि ब्राह्मणों को शक्कर के साि र्ल के घड़े दान करने चाहिए । ऐसा करने से मनुष्य
भिवान त्तवष्णुके समीप पिुँचकर आनदद का अनुभव करिा िै । ित्पचचाि ् द्वादशी को ब्राह्मण
भोर्न कराने के बाद स्वयां भोर्न करे । र्ो इस प्रकार पूणज रुप से पापनामशनी एकादशी का व्रि करिा
िै , वि सब पापों से मुक्ि िोआनांदमय पद को प्राति िोिा िै ।
यि सुनकर भीमसेन ने भी इस शुभ एकादशी का व्रि आरम्भ कर हदया । िबसे यि लोक मे ‘पाण्डव
द्वादशी’ के नाम से त्तवख्याि िुई ।
127
योथिनी
कृष्ण पक्ष, वामन (आषाढ़) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: वासद
ु े व ! आषाढ़ के कृष्णपक्ष में र्ो एकादशी िोिी िै , उसका क्या नाम िै ?
कृपया उसका वणजन कीन्र्ये ।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: नप
ृ श्रेष्ि ! आषाढ़ (िुर्राि मिाराष्र के अनुसार ज्येष्ि ) के कृष्णपक्ष की
एकादशी का नाम ‘योथिनी’ िै । यि बड़े बडे पािकों का नाश करनेवाली िै । सांसारसािर में डूबे िुए
प्राखणयों के मलए यि सनािन नौका के समान िै ।
अलकापरु ी के रार्ाथिरार् कुबेर सदा भिवान मशव की भन्क्ि में ित्पर रिनेवाले िैं । उनका
‘िे ममाली’ नामक एक यक्ष सेवक िा, र्ो पर्
ू ा के मलए फूल लाया करिा िा ।
िे ममाली की पत्नी
का नाम ‘त्तवशालाक्षी’ िा । वि यक्ष कामपाश में आबद्ि िोकर सदा अपनी पत्नी में आसक्ि रििा िा
। एक हदन िे ममाली मानसरोवर से फूल लाकर अपने घर में िी ििर िया और पत्नी के प्रेमपाश में
खोया रि िया, अि: कुबेर के भवन में न र्ा सका । इिर कुबेर मन्ददर में बैिकर मशव का पूर्न कर
रिे िे । उदिोंने दोपिर िक फूल आने की प्रिीक्षा की । र्ब पर्
ू ा का समय व्यिीि िो िया िो
यक्षरार् ने कुत्तपि िोकर सेवकों से किा : ‘यक्षों! दरु ात्मा िे ममाली क्यों निीां आ रिा िै ?’
यक्षों ने किा: रार्न ् ! वि िो पत्नी की कामना में आसक्ि िो घर में िी रमण कर रिा िै । यि
सन
ु कर कुबेर क्रोि से भर िये और िरु दि िी िे ममाली को बल
ु वाया । वि आकर कुबेर के सामने खड़ा
िो िया । उसे दे खकर कुबेर बोले: ‘ओ पापी! अरे दष्ु ट! ओ दरु ाचारी! िूने भिवान की अविे लना की
िै , अि: कोढ़ से युक्ि और अपनी उस त्तप्रयिमा से त्तवयुक्ि िोकर इस स्िान से भ्रष्ट िोकर अदयत्र
चला र्ा ।’
कुबेर के ऐसा किने पर वि उस स्िान से नीचे थिर िया । कोढ़ से सारा शरीर पीड़ड़ि िा परदिु
मशव पूर्ा के प्रभाव से उसकी स्मरणशन्क्ि लुति निीां िुई । िदनदिर वि पवजिों में श्रेष्ि मेरुथिरर के
मशखर पर िया । विाँ पर मुननवर माकजण्डेयर्ी का उसे दशजन िुआ । पापकमाज यक्ष ने मुनन के चरणों
में प्रणाम ककया । मनु नवर माकजण्डेय ने उसे भय से काँपिे दे ख किा: ‘िझ
ु े कोढ़ के रोि ने कैसे दबा
मलया?’
यक्ष बोला: मुने! मैं कुबेर का अनुचर िे ममाली िूँ । मैं प्रनिहदन मानसरोवर से फूल लाकर मशव पूर्ा
के समय कुबेर को हदया करिा िा । एक हदन पत्नी सिवास के सख
ु में फँस र्ाने के कारण मझ
ु े
समय का ज्ञान िी निीां रिा, अि: रार्ाथिरार् कुबेर ने कुत्तपि िोकर मुझे शाप दे हदया, न्र्ससे मैं
128
कोढ़ से आक्रादि िोकर अपनी त्तप्रयिमा से त्रबछुड़ िया । मुननश्रेष्ि! सांिों का थचि स्वभावि:
परोपकार में लिा रििा िै , यि र्ानकर मुझ अपरािी को किजव्य का उपदे श दीन्र्ये ।
माकजण्डेयर्ी ने किा: िम
ु ने यिाँ सच्ची बाि किी िै , इसमलए मैं िम्
ु िें कल्याणप्रद व्रि का उपदे श
करिा िूँ । िुम आषाढ़ मास के कृष्णपक्ष की ‘योथिनी एकादशी’ का व्रि करो । इस व्रि के पुण्य से
िुम्िारा कोढ़ ननचचय िी दरू िो र्ायेिा ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: रार्न ् ! माकजण्डेयर्ी के उपदे श से उसने ‘योथिनी एकादशी’ का व्रि
ककया, न्र्ससे उसके शरीर को कोढ़ दरू िो िया । उस उिम व्रि का अनुष्िान करने पर वि पूणज सुखी
िो िया ।
नप
ृ श्रेष्ि! यि ‘योथिनी’ का व्रि ऐसा पुण्यशाली िै कक अठ्िासी िर्ार ब्राह्मणों को भोर्न कराने से
र्ो फल ममलिा िै , विी फल ‘योथिनी एकादशी’ का व्रि करनेवाले मनुष्य को ममलिा िै । ‘योथिनी’
मिान पापों को शादि करनेवाली और मिान पुण्य फल दे नेवाली िै । इस मािात्म्य को पढ़ने और
सन
ु ने से मनष्ु य सब पापों से मक्
ु ि िो र्ािा िै ।
129
वशयनी
िौरा पक्ष, वामन (आषाढ़) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: भिवन ्! आषाढ़ के शक्
ु लपक्ष में कौन सी एकादशी िोिी िै ? उसका नाम और
त्तवथि क्या िै ? यि बिलाने की कृपा करें ।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्! आषाढ़ शुक्लपक्ष की एकादशी का नाम ‘शयनी’ िै । मैं उसका वणजन
करिा िूँ । वि मिान पण्
ु यमयी, स्विज और मोक्ष प्रदान करनेवाली, सब पापों को िरनेवाली ििा उिम
व्रि िै । आषाढ़ शुक्लपक्ष में ‘शयनी एकादशी’ के हदन न्र्दिोंने कमल पुष्प से कमललोचन भिवान
त्तवष्णु का पूर्न ििा एकादशी का उिम व्रि ककया िै , उदिोंने िीनों लोकों और िीनों सनािन दे विाओां
का पूर्न कर मलया । ‘िररशयनी एकादशी’ के हदन मेरा एक स्वरुप रार्ा बमल के यिाँ रििा िै और
दस
ू रा क्षीरसािर में शेषनाि की शैय्या पर िब िक शयन करिा िै, र्ब िक आिामी कानिजक की
एकादशी निीां आ र्ािी, अि: आषाढ़ शक्
ु ल पक्ष की एकादशी से लेकर कानिजक शक्
ु ल एकादशी िक
मनुष्य को भलीभाँनि िमज का आचरण करना चाहिए । र्ो मनुष्य इस व्रि का अनुष्िान करिा िै , वि
परम िनि को प्राति िोिा िै , इस कारण यत्नपूवक
ज इस एकादशी का व्रि करना चाहिए । एकादशी की
राि में र्ािरण करके शांख, चक्र और िदा िारण करनेवाले भिवान त्तवष्णु की भन्क्िपूवक
ज पूर्ा करनी
चाहिए । ऐसा करनेवाले पुरुष के पुण्य की िणना करने में चिुमख
ुज ब्रह्मार्ी भी असमिज िैं ।
रार्न ्! र्ो इस प्रकार भोि और मोक्ष प्रदान करनेवाले सवजपापिारी एकादशी के उिम व्रि का पालन
करिा िै , वि र्ानि का चाण्डाल िोने पर भी सांसार में सदा मेरा त्तप्रय रिनेवाला िै । र्ो मनुष्य
दीपदान, पलाश के पिे पर भोर्न और व्रि करिे िुए चौमासा व्यिीि करिे िैं, वे मेरे त्तप्रय िैं ।
चौमासे में भिवान त्तवष्णु सोये रििे िैं, इसमलए मनुष्य को भूमम पर शयन करना चाहिए । सावन में
साि, भादों में दिी, क्वार में दि
ू और कानिजक में दाल का त्याि कर दे ना चाहिए । र्ो चौमसे में
ब्रह्मचयज का पालन करिा िै , वि परम िनि को प्राति िोिा िै । रार्न ्! एकादशी के व्रि से िी मनुष्य
सब पापों से मुक्ि िो र्ािा िै , अि: सदा इसका व्रि करना चाहिए । कभी भूलना निीां चाहिए ।
‘शयनी’ और ‘बोथिनी’ के बीच में र्ो कृष्णपक्ष की एकादशीयाँ िोिी िैं, िि
ृ स्ि के मलए वे िी व्रि
रखने योग्य िैं - अदय मासों की कृष्णपक्षीय एकादशी िि
ृ स्ि के रखने योग्य निीां िोिी । शुक्लपक्ष
की सभी एकादशी करनी चाहिए ।
130
काममका
कृष्ण पक्ष, श्रीिर (श्रवण) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: िोत्तवदद! वासद
ु े व! आपको मेरा नमस्कार िै ! श्रावण (िर्
ु राि मिाराष्र के
अनस
ु ार आषाढ़) के कृष्णपक्ष में कौन सी एकादशी िोिी िै ? कृपया उसका वणजन कीन्र्ये ।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्! सुनो । मैं िुम्िें एक पापनाशक उपाख्यान सुनािा िूँ, न्र्से पूवक
ज ाल में
ब्रह्मार्ी ने नारदर्ी के पछ
ू ने पर किा िा ।
नारदर्ी ने प्रचन ककया: िे भिवन ्! िे कमलासन! मैं आपसे यि सुनना चाििा िूँ कक श्रवण के
कृष्णपक्ष में र्ो एकादशी िोिी िै, उसका क्या नाम िै ? उसके दे विा कौन िैं ििा उससे कौन सा पण्
ु य
िोिा िै? प्रभो! यि सब बिाइये ।
ब्रह्मार्ी ने किा: नारद! सुनो । मैं सम्पूणज लोकों के हिि की इच्छा से िुम्िारे प्रचन का उिर दे रिा
िूँ । श्रावण मास में र्ो कृष्णपक्ष की एकादशी िोिी िै , उसका नाम ‘काममका’ िै । उसके स्मरणमात्र
से वार्पेय यज्ञ का फल ममलिा िै । उस हदन श्रीिर, िरर, त्तवष्णु, मािव और मिस
ु ूदन आहद नामों
से भिवान का पूर्न करना चाहिए ।
भिवान श्रीकृष्ण के पूर्न से र्ो फल ममलिा िै , वि िांिा, काशी, नैममषारण्य ििा पुष्कर क्षेत्र में
भी सुलभ निीां िै । मसांि रामश के बि
ृ स्पनि िोने पर ििा व्यिीपाि और दण्डयोि में िोदावरी स्नान से
न्र्स फल की प्रान्ति िोिी िै , विी फल भिवान श्रीकृष्ण के पूर्न से भी ममलिा िै ।
र्ो समुर और वनसहिि समूची पथ्
ृ वी का दान करिा िै ििा र्ो ‘काममका एकादशी’ का व्रि करिा
िै , वे दोनों समान फल के भािी माने िये िैं ।
र्ो ब्यायी िुई िाय को अदयादय सामथग्रयों सहिि दान करिा िै , उस मनुष्य को न्र्स फल की
प्रान्ति िोिी िै , विी ‘काममका एकादशी’ का व्रि करनेवाले को ममलिा िै । र्ो नरश्रेष्ि श्रावण मास में
भिवान श्रीिर का पूर्न करिा िै , उसके द्वारा िदिवों और नािों सहिि सम्पूणज दे विाओां की पूर्ा िो
र्ािी िै ।
अि: पापभीरु मनुष्यों को यिाशन्क्ि पूरा प्रयत्न करके ‘काममका एकादशी’ के हदन श्रीिरर का
पूर्न करना चाहिए । र्ो पापरुपी पांक से भरे िुए सांसार समुर में डूब रिे िैं, उनका उद्िार करने के
मलए ‘काममका एकादशी’ का व्रि सबसे उिम िै । अध्यात्म त्तविापरायण परु
ु षों को न्र्स फल की
प्रान्ति िोिी िै , उससे बिुि अथिक फल ‘काममका एकादशी’ व्रि का सेवन करनेवालों को ममलिा िै ।
131
‘काममका एकादशी’ का व्रि करनेवाला मनुष्य रात्रत्र में र्ािरण करके न िो कभी भयांकर यमदि
ू का
दशजन करिा िै और न कभी दि
ु नज ि में िी पड़िा िै ।
लालमखण, मोिी, वैदय
ू ज और मँि
ू े आहद से पन्ू र्ि िोकर भी भिवान त्तवष्णु वैसे सांिष्ु ट निीां िोिे,
र्ैसे िुलसीदल से पून्र्ि िोने पर िोिे िैं । न्र्सने िुलसी की मांर्ररयों से श्रीकेशव का पूर्न कर मलया
िै , उसके र्दमभर का पाप ननचचय िी नष्ट िो र्ािा िै ।
या दृष्टा ननखखलाघसांघशमनी स्पष्ृ टा वपुष्पावनी
रोिाणाममभवन्ददिा ननरसनी मसक्िादिकत्रामसनी ।
प्रत्यासत्तित्तविानयनी भिवि: कृष्णस्य सांरोत्तपिा
दयस्िा िच्चरणे त्तवमुन्क्िफलदा िस्यै िुलस्यै नम: ॥
‘र्ो दशजन करने पर सारे पापसमद
ु ाय का नाश कर दे िी िै , स्पशज करने पर शरीर को पत्तवत्र बनािी िै ,
प्रणाम करने पर रोिों का ननवारण करिी िै , र्ल से सीांचने पर यमरार् को भी भय पिुँचािी िै ,
आरोत्तपि करने पर भिवान श्रीकृष्ण के समीप ले र्ािी िै और भिवान के चरणों मे चढ़ाने पर
मोक्षरुपी फल प्रदान करिी िै , उस िुलसी दे वी को नमस्कार िै ।’
र्ो मनुष्य एकादशी को हदन राि दीपदान करिा िै , उसके पुण्य की सांख्या थचत्रिुति भी निीां
र्ानिे । एकादशी के हदन भिवान श्रीकृष्ण के सम्मुख न्र्सका दीपक र्लिा िै , उसके त्तपिर
स्विजलोक में न्स्िि िोकर अमि
ृ पान से ितृ ि िोिे िैं । घी या निल के िेल से भिवान के सामने दीपक
र्लाकर मनष्ु य दे ि त्याि के पचचाि ् करोड़ो दीपकों से पन्ू र्ि िो स्विजलोक में र्ािा िै ।’
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: युथिन्ष्िर ! यि िुम्िारे सामने मैंने ‘काममका एकादशी’ की महिमा का
वणजन ककया िै । ‘काममका’ सब पािकों को िरनेवाली िै , अि: मानवों को इसका व्रि अवचय करना
चाहिए । यि स्विजलोक ििा मिान पण्
ु यफल प्रदान करनेवाली िै । र्ो मनष्ु य श्रद्िा के साि इसका
मािात्म्य श्रवण करिा िै , वि सब पापों से मुक्ि िो श्रीत्तवष्णुलोक में र्ािा िै ।
132
पुत्रदा
िौरा पक्ष, श्रीिर (श्रवण) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: मिस
ु द
ू न! श्रावण के शक्
ु लपक्ष में ककस नाम की एकादशी िोिी िै ? कृपया मेरे
सामने उसका वणजन कीन्र्ये ।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ् ! प्राचीन काल की बाि िै । द्वापर युि के प्रारम्भ का समय िा ।
माहिष्मिीपरु में रार्ा मिीन्र्ि अपने राज्य का पालन करिे िे ककदिु उदिें कोई पत्र
ु निीां िा, इसमलए
वि राज्य उदिें सुखदायक निीां प्रिीि िोिा िा । अपनी अवस्िा अथिक दे ख रार्ा को बड़ी थचदिा िुई
। उदिोंने प्रर्ाविज में बैिकर इस प्रकार किा: ‘प्रर्ार्नो ! इस र्दम में मुझसे कोई पािक निीां िुआ िै
। मैंने अपने खर्ाने में अदयाय से कमाया िुआ िन निीां र्मा ककया िै । ब्राह्मणों और दे विाओां का
िन भी मैंने कभी निीां मलया िै । पुत्रवि ् प्रर्ा का पालन ककया िै । िमज से पथ्
ृ वी पर अथिकार र्माया
िै । दष्ु टों को, चािे वे बदिु और पत्र
ु ों के समान िी क्यों न रिे िों, दण्ड हदया िै । मशष्ट परु
ु षों का सदा
सम्मान ककया िै और ककसीको द्वेष का पात्र निीां समझा िै । कफर क्या कारण िै , र्ो मेरे घर में आर्
िक पुत्र उत्पदन निीां िुआ? आप लोि इसका त्तवचार करें ।’
रार्ा के ये वचन सन
ु कर प्रर्ा और परु ोहििों के साि ब्राह्मणों ने उनके हिि का त्तवचार करके ििन
वन में प्रवेश ककया । रार्ा का कल्याण चािनेवाले वे सभी लोि इिर उिर घूमकर ॠत्तषसेत्तवि आश्रमों
की िलाश करने लिे । इिने में उदिें मुननश्रेष्ि लोमशर्ी के दशजन िुए ।
लोमशर्ी िमज के ित्त्वज्ञ, सम्पूणज शास्त्रों के त्तवमशष्ट त्तवद्वान, दीघाजयु और मिात्मा िैं । उनका
शरीर लोम से भरा िुआ िै । वे ब्रह्मार्ी के समान िेर्स्वी िैं । एक एक कल्प बीिने पर उनके शरीर
का एक एक लोम त्तवशीणज िोिा िै, टूटकर थिरिा िै , इसीमलए उनका नाम लोमश िुआ िै । वे मिामुनन
िीनों कालों की बािें र्ानिे िैं ।
उदिें दे खकर सब लोिों को बड़ा िषज िुआ । लोिों को अपने ननकट आया दे ख लोमशर्ी ने पूछा:
‘िुम सब लोि ककसमलए यिाँ आये िो? अपने आिमन का कारण बिाओ । िुम लोिों के मलए र्ो
हििकर कायज िोिा, उसे मैं अवचय करुँ िा ।’
प्रर्ार्नों ने किा: ब्रह्मन ्! इस समय मिीन्र्ि नामवाले र्ो रार्ा िैं, उदिें कोई पुत्र निीां िै । िम
लोि उदिीांकी प्रर्ा िैं, न्र्नका उदिोंने पुत्र की भाँनि पालन ककया िै । उदिें पुत्रिीन दे ख, उनके द:ु ख
से द:ु खखि िो िम िपस्या करने का दृढ़ ननचचय करके यिाँ आये िै । द्त्तवर्ोिम! रार्ा के भाग्य से
133
इस समय िमें आपका दशजन ममल िया िै । मिापुरुषों के दशजन से िी मनुष्यों के सब कायज मसद्ि िो
र्ािे िैं । मुन!े अब िमें उस उपाय का उपदे श कीन्र्ये, न्र्ससे रार्ा को पुत्र की प्रान्ति िो ।
उनकी बाि सन
ु कर मित्तषज लोमश दो घड़ी के मलए ध्यानमग्न िो िये । ित्पचचाि ् रार्ा के प्राचीन
र्दम का वि
ज दम में मनुष्यों को
ृ ादि र्ानकर उदिोंने किा: ‘प्रर्ावदृ द! सुनो । रार्ा मिीन्र्ि पूवर्
चस
ू नेवाला िनिीन वैचय िा । वि वैचय िाँव-िाँव घूमकर व्यापार ककया करिा िा । एक हदन ज्येष्ि
के शुक्लपक्ष में दशमी निथि को, र्ब दोपिर का सूयज िप रिा िा, वि ककसी िाँव की सीमा में एक
र्लाशय पर पिुँचा । पानी से भरी िुई बावली दे खकर वैचय ने विाँ र्ल पीने का त्तवचार ककया । इिने
में विाँ अपने बछड़े के साि एक िौ भी आ पिुँची । वि तयास से व्याकुल और िाप से पीड़ड़ि िी,
अि: बावली में र्ाकर र्ल पीने लिी । वैचय ने पानी पीिी िुई िाय को िाँककर दरू िटा हदया और
स्वयां पानी पीने लिा । उसी पापकमज के कारण रार्ा इस समय पुत्रिीन िुए िैं । ककसी र्दम के पुण्य
से इदिें ननष्कण्टक राज्य की प्रान्ति िुई िै ।’
प्रर्ार्नों ने किा: मुन!े पुराणों में उल्लेख िै कक प्रायन्चचिरुप पुण्य से पाप नष्ट िोिे िैं, अि: ऐसे
पुण्यकमज का उपदे श कीन्र्ये, न्र्ससे उस पाप का नाश िो र्ाय ।
लोमशर्ी बोले: प्रर्ार्नो! श्रावण मास के शुक्लपक्ष में र्ो एकादशी िोिी िै , वि ‘पुत्रदा’ के नाम से
त्तवख्याि िै । वि मनोवाांनछि फल प्रदान करनेवाली िै । िुम लोि उसीका व्रि करो ।
यि सुनकर प्रर्ार्नों ने मुनन को नमस्कार ककया और निर में आकर त्तवथिपूवक
ज ‘पुत्रदा एकादशी’
के व्रि का अनुष्िान ककया । उदिोंने त्तवथिपूवक
ज र्ािरण भी ककया और उसका ननमजल पुण्य रार्ा को
अपजण कर हदया । ित्पचचाि ् रानी ने िभजिारण ककया और प्रसव का समय आने पर बलवान पुत्र को
र्दम हदया ।
इसका मािात्म्य सुनकर मनुष्य पापों से मुक्ि िो र्ािा िै ििा इिलोक में सुख पाकर परलोक में
स्विीय िनि को प्राति िोिा िै ।
134
6.11
अर्ा
कृष्ण पक्ष, Hrsikesa (भारपद) मासा
युथिन्ष्िर ने पूछा: र्नादज न ! अब मैं यि सुनना चाििा िूँ कक भारपद (िुर्राि मिाराष्र के
अनुसार श्रावण) मास के कृष्णपक्ष में कौन सी एकादशी िोिी िै ? कृपया बिाइये ।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्! एकथचि िोकर सन
ु ो । भारपद मास के कृष्णपक्ष की एकादशी का
नाम ‘अर्ा’ िै । वि सब पापों का नाश करनेवाली बिायी ियी िै । भिवान ह्रषीकेश का पूर्न करके
र्ो इसका व्रि करिा िै उसके सारे पाप नष्ट िो र्ािे िैं ।
पूवक
ज ाल में िररचचदर नामक एक त्तवख्याि चक्रविी रार्ा िो िये िैं, र्ो समस्ि भूमण्डल के स्वामी
और सत्यप्रनिज्ञ िे । एक समय ककसी कमज का फलभोि प्राति िोने पर उदिें राज्य से भ्रष्ट िोना पड़ा
। रार्ा ने अपनी पत्नी और पुत्र को बेच हदया । कफर अपने को भी बेच हदया । पुण्यात्मा िोिे िुए भी
उदिें चाण्डाल की दासिा करनी पड़ी । वे मुदों का कफन मलया करिे िे । इिने पर भी नप
ृ श्रेष्ि
िररचचदर सत्य से त्तवचमलि निीां िुए ।
इस प्रकार चाण्डाल की दासिा करिे िुए उनके अनेक वषज व्यिीि िो िये । इससे रार्ा को बड़ी
थचदिा िुई । वे अत्यदि द:ु खी िोकर सोचने लिे: ‘क्या करुँ ? किाँ र्ाऊँ? कैसे मेरा उद्िार िोिा?’
इस प्रकार थचदिा करिे-करिे वे शोक के समुर में डूब िये ।
रार्ा को शोकािुर र्ानकर मित्तषज िौिम उनके पास आये । श्रेष्ि ब्राह्मण को अपने पास आया िुआ
दे खकर नप
ृ श्रेष्ि ने उनके चरणों में प्रणाम ककया और दोनों िाि र्ोड़ िौिम के सामने खड़े िोकर
अपना सारा द:ु खमय समाचार कि सुनाया ।
रार्ा की बाि सन
ु कर मित्तषज िौिम ने किा: ‘रार्न ्! भादों के कृष्णपक्ष में अत्यदि कल्याणमयी
‘अर्ा’ नाम की एकादशी आ रिी िै , र्ो पुण्य प्रदान करनेवाली िै । इसका व्रि करो । इससे पाप का
अदि िोिा । िुम्िारे भाग्य से आर् के सािवें हदन एकादशी िै । उस हदन उपवास करके राि में
र्ािरण करना ।’ ऐसा किकर मित्तषज िौिम अदििाजन िो िये ।
मुनन की बाि सुनकर रार्ा िररचचदर ने उस उिम व्रि का अनुष्िान ककया । उस व्रि के प्रभाव से
रार्ा सारे द:ु खों से पार िो िये । उदिें पत्नी पुन: प्राति िुई और पुत्र का र्ीवन ममल िया । आकाश
में ददु दमु भयाँ बर् उिीां । दे वलोक से फूलों की वषाज िोने लिी ।
135
एकादशी के प्रभाव से रार्ा ने ननष्कण्टक राज्य प्राति ककया और अदि में वे पुरर्न ििा पररर्नों
के साि स्विजलोक को प्राति िो िये ।
रार्ा यथु िन्ष्िर! र्ो मनष्ु य ऐसा व्रि करिे िैं, वे सब पापों से मक्
ु ि िो स्विजलोक में र्ािे िैं ।
इसके पढ़ने और सुनने से अचवमेघ यज्ञ का फल ममलिा िै ।
136
पद्मा
िौरा पक्ष, Hrsikesa (भारपद) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: केशव! कृपया यि बिाइये कक भारपद मास के शक्
ु लपक्ष में र्ो एकादशी िोिी
िै , उसका क्या नाम िै , उसके दे विा कौन िैं और कैसी त्तवथि िै ?
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्! इस त्तवषय में मैं िुम्िें आचचयजर्नक किा सुनािा िूँ, न्र्से ब्रह्मार्ी
ने मिात्मा नारद से किा िा ।
नारदर्ी ने पूछा: चिुमख
ुज ! आपको नमस्कार िै ! मैं भिवान त्तवष्णु की आरािना के मलए आपके
मख
ु से यि सन
ु ना चाििा िूँ कक भारपद मास के शक्
ु लपक्ष में कौन सी एकादशी िोिी िै ?
ब्रह्मार्ी ने किा: मुननश्रेष्ि! िुमने बिुि उिम बाि पूछी िै । क्यों न िो, वैष्णव र्ो ििरे ! भादों के
शुक्लपक्ष की एकादशी ‘पद्मा’ के नाम से त्तवख्याि िै । उस हदन भिवान ह्रषीकेश की पूर्ा िोिी िै ।
यि उिम व्रि अवचय करने योग्य िै । सय
ज ांश में मादिािा नामक एक चक्रविी, सत्यप्रनिज्ञ और
ू व
प्रिापी रार्त्तषज िो िये िैं । वे अपने औरस पुत्रों की भाँनि िमजपूवक
ज प्रर्ा का पालन ककया करिे िे ।
उनके राज्य में अकाल निीां पड़िा िा, मानमसक थचदिाएँ निीां सिािी िीां और व्याथियों का प्रकोप भी
निीां िोिा िा । उनकी प्रर्ा ननभजय ििा िन िादय से समद्
ृ ि िी । मिारार् के कोष में केवल
दयायोपान्र्जि िन का िी सांग्रि िा । उनके राज्य में समस्ि वणों और आश्रमों के लोि अपने अपने
िमज में लिे रििे िे । मादिािा के राज्य की भमू म कामिेनु के समान फल दे नेवाली िी । उनके
राज्यकाल में प्रर्ा को बिुि सुख प्राति िोिा िा ।
एक समय ककसी कमज का फलभोि प्राति िोने पर रार्ा के राज्य में िीन वषों िक वषाज निीां िुई ।
इससे उनकी प्रर्ा भूख से पीड़ड़ि िो नष्ट िोने लिी । िब सम्पूणज प्रर्ा ने मिारार् के पास आकर इस
प्रकार किा :
प्रर्ा बोली: नप
ु नी चाहिए । परु ाणों में मनीषी परु
ु षों ने र्ल को
ृ श्रेष्ि ! आपको प्रर्ा की बाि सन
‘नार’ किा िै । वि ‘नार’ िी भिवान का ‘अयन’ (ननवास स्िान) िै , इसमलए वे ‘नारायण’ किलािे िैं
। नारायणस्वरुप भिवान त्तवष्णु सवजत्र व्यापकरुप में त्तवरार्मान िैं । वे िी मेघस्वरुप िोकर वषाज करिे
िैं, वषाज से अदन पैदा िोिा िै और अदन से प्रर्ा र्ीवन िारण करिी िै । नप
ृ श्रेष्ि ! इस समय अदन
के त्रबना प्रर्ा का नाश िो रिा िै , अि: ऐसा कोई उपाय कीन्र्ये, न्र्ससे िमारे योिक्षेम का ननवाजि िो
।
137
रार्ा ने किा: आप लोिों का किन सत्य िै , क्योंकक अदन को ब्रह्म किा िया िै । अदन से प्राणी
उत्पदन िोिे िैं और अदन से िी र्िि र्ीवन िारण करिा िै । लोक में बिुिा ऐसा सुना र्ािा िै ििा
पुराण में भी बिुि त्तवस्िार के साि ऐसा वणजन िै कक रार्ाओां के अत्याचार से प्रर्ा को पीड़ा िोिी िै ,
ककदिु र्ब मैं बुद्थि से त्तवचार करिा िूँ िो मुझे अपना ककया िुआ कोई अपराि निीां हदखायी दे िा ।
कफर भी मैं प्रर्ा का हिि करने के मलए पण
ू ज प्रयत्न करुँ िा ।
ऐसा ननचचय करके रार्ा मादिािा इने थिने व्यन्क्ियों को साि ले, त्तविािा को प्रणाम करके सघन
वन की ओर चल हदये । विाँ र्ाकर मख्
ु य मख्
ु य मनु नयों और िपन्स्वयों के आश्रमों पर घम
ू िे कफरे ।
एक हदन उदिें ब्रह्मपत्र
ु अांथिरा ॠत्तष के दशजन िुए । उन पर दृन्ष्ट पड़िे िी रार्ा िषज में भरकर अपने
वािन से उिर पड़े और इन्दरयों को वश में रखिे िुए दोनों िाि र्ोड़कर उदिोंने मुनन के चरणों में
प्रणाम ककया । मुनन ने भी ‘स्वन्स्ि’ किकर रार्ा का अमभनददन ककया और उनके राज्य के सािों
अांिों की कुशलिा पूछी । रार्ा ने अपनी कुशलिा बिाकर मुनन के स्वास्िय का समाचार पूछा । मुनन
ने रार्ा को आसन और अध्यज हदया । उदिें ग्रिण करके र्ब वे मनु न के समीप बैिे िो मनु न ने रार्ा से
आिमन का कारण पछ
ू ा।
रार्ा ने किा: भिवन ्! मैं िमाजनुकूल प्रणाली से पथ्
ृ वी का पालन कर रिा िा । कफर भी मेरे राज्य
में वषाज का अभाव िो िया । इसका क्या कारण िै इस बाि को मैं निीां र्ानिा ।
ॠत्तष बोले: रार्न ् ! सब युिों में उिम यि सत्ययुि िै । इसमें सब लोि परमात्मा के थचदिन में
लिे रििे िैं ििा इस समय िमज अपने चारों चरणों से यक्
ु ि िोिा िै । इस यि
ु में केवल ब्राह्मण िी
िपस्वी िोिे िैं, दस
ू रे लोि निीां । ककदिु मिारार् ! िम्
ु िारे राज्य में एक शर
ू िपस्या करिा िै , इसी
कारण मेघ पानी निीां बरसािे । िुम इसके प्रनिकार का यत्न करो, न्र्ससे यि अनावन्ृ ष्ट का दोष शाांि
िो र्ाय ।
रार्ा ने किा: मुननवर! एक िो वि िपस्या में लिा िै और दस
ू रे , वि ननरपराि िै । अि: मैं उसका
अननष्ट निीां करुँ िा । आप उक्ि दोष को शाांि करनेवाले ककसी िमज का उपदे श कीन्र्ये ।
ॠत्तष बोले: रार्न ्! यहद ऐसी बाि िै िो एकादशी का व्रि करो । भारपद मास के शुक्लपक्ष में र्ो
‘पद्मा’ नाम से त्तवख्याि एकादशी िोिी िै , उसके व्रि के प्रभाव से ननचचय िी उिम वन्ृ ष्ट िोिी ।
नरे श ! िुम अपनी प्रर्ा और पररर्नों के साि इसका व्रि करो ।
ॠत्तष के ये वचन सुनकर रार्ा अपने घर लौट आये । उदिोंने चारों वणों की समस्ि प्रर्ा के साि
भादों के शुक्लपक्ष की ‘पद्मा एकादशी’ का व्रि ककया । इस प्रकार व्रि करने पर मेघ पानी बरसाने
138
लिे । पथ्
ृ वी र्ल से आतलात्तवि िो ियी और िरी भरी खेिी से सुशोमभि िोने लिी । उस व्रि के प्रभाव
से सब लोि सुखी िो िये ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: रार्न ् ! इस कारण इस उिम व्रि का अनष्ु िान अवचय करना चाहिए ।
‘पद्मा एकादशी’ के हदन र्ल से भरे िुए घड़े को वस्त्र से ढकँकर दिी और चावल के साि ब्राह्मण को
दान दे ना चाहिए, साि िी छािा और र्ूिा भी दे ना चाहिए । दान करिे समय ननम्नाांककि मांत्र का
उच्चारण करना चाहिए :
नमो नमस्िे िोत्तवदद बुिश्रवणसांज्ञक ॥
अघौघसांक्षयां कृत्वा सवजसौख्यप्रदो भव ।
भुन्क्िमुन्क्िप्रदचचैव लोकानाां सुखदायकः ॥
‘बुिवार और श्रवण नक्षत्र के योि से युक्ि द्वादशी के हदन बुद्िश्रवण नाम िारण करनेवाले
भिवान िोत्तवदद! आपको नमस्कार िै … नमस्कार िै ! मेरी पापरामश का नाश करके आप मुझे सब
प्रकार के सख
ु प्रकार के सख
ु प्रदान करें । आप पण्
ु यात्मार्नों को भोि और मोक्ष प्रदान करनेवाले ििा
सख
ु दायक िैं |’
रार्न ्! इसके पढ़ने और सुनने से मनुष्य सब पापों से मुक्ि िो र्ािा िै ।
139
इन्ददरा
कृष्ण पक्ष, पद्मनाभ (अन्चवनी) मासा
ुुथिन्ष्िर ने पछ
ू ा: िे मिस
ु द
ू न! कृपा करके मझ
ु े यि बिाइये कक आन्चवन के कृष्णपक्ष में कौन सी
एकादशी िोिी िै ?
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्!
आन्चवन (िुर्राि मिाराष्र के अनुसार भारपद) के कृष्णपक्ष में
‘इन्ददरा’ नाम की एकादशी िोिी िै । उसके व्रि के प्रभाव से बड़े-बड़े पापों का नाश िो र्ािा िै । नीच
योनन में पड़े िुए त्तपिरों को भी यि एकादशी सदिनि दे नेवाली िै ।
रार्न ्! पव
ज ाल की बाि िै । सत्ययि
ू क
ु में इदरसेन नाम से त्तवख्याि एक रार्कुमार िे, र्ो
माहिष्मिीपरु ी के रार्ा िोकर िमजपव
ज प्रर्ा का पालन करिे िे । उनका यश सब ओर फैल चक
ू क
ु ा िा ।
रार्ा इदरसेन भिवान त्तवष्णु की भन्क्ि में ित्पर िो िोत्तवदद के मोक्षदायक नामों का र्प करिे िुए
समय व्यिीि करिे िे और त्तवथिपव
ज अध्यात्मित्त्व के थचदिन में सांलग्न रििे िे । एक हदन रार्ा
ू क
रार्सभा में सुखपूवक
ज बैिे िुए िे, इिने में िी दे वत्तषज नारद आकाश से उिरकर विाँ आ पिुँचे । उदिें
आया िुआ दे ख रार्ा िाि र्ोड़कर खड़े िो िये और त्तवथिपूवक
ज पूर्न करके उदिें आसन पर त्रबिाया ।
इसके बाद वे इस प्रकार बोले: ‘मुननश्रेष्ि ! आपकी कृपा से मेरी सवजिा कुशल िै । आर् आपके दशजन
से मेरी सम्पूणज यज्ञ कक्रयाएँ सफल िो ियीां । दे वषे! अपने आिमन का कारण बिाकर मुझ पर कृपा
करें ।
नारदर्ी ने किा: नप
ृ श्रेष्ि! सुनो । मेरी बाि िुम्िें आचचयज में डालनेवाली िै । मैं ब्रह्मलोक से
यमलोक में िया िा । विाँ एक श्रेष्ि आसन पर बैिा और यमरार् ने भन्क्िपव
ज मेरी पर्
ू क
ू ा की । उस
समय यमरार् की सभा में मैंने िुम्िारे त्तपिा को भी दे खा िा । वे व्रिभांि के दोष से विाँ आये िे ।
रार्न ्! उदिोंने िुमसे किने के मलए एक सददे श हदया िै , उसे सुनो । उदिोंने किा िै : ‘बेटा ! मुझे
‘इन्ददरा एकादशी’ के व्रि का पुण्य दे कर स्विज में भेर्ो ।’ उनका यि सददे श लेकर मैं िुम्िारे पास
आया िूँ । रार्न ् ! अपने त्तपिा को स्विजलोक की प्रान्ति कराने के मलए ‘इन्ददरा एकादशी’ का व्रि करो
।
रार्ा ने पूछा: भिवन ्! कृपा करके ‘इन्ददरा एकादशी’ का व्रि बिाइये । ककस पक्ष में , ककस निथि
को और ककस त्तवथि से यि व्रि करना चाहिए ।
नारदर्ी ने किा: रार्ेदर! सुनो । मैं िुम्िें इस व्रि की शुभकारक त्तवथि बिलािा िूँ । आन्चवन मास
के कृष्णपक्ष में दशमी के उिम हदन को श्रद्िायुक्ि थचि से प्रिःकाल स्नान करो । कफर
140
मध्याह्नकाल में स्नान करके एकाग्रथचि िो एक समय भोर्न करो ििा रात्रत्र में भूमम पर सोओ ।
रात्रत्र के अदि में ननमजल प्रभाि िोने पर एकादशी के हदन दािुन करके मँि
ु िोओ । इसके बाद
भन्क्िभाव से ननम्नाांककि मांत्र पढ़िे िुए उपवास का ननयम ग्रिण करो:
अघ न्स्ित्वा ननरािारः सवजभोित्तववन्र्जिः ।
चवो भोक्ष्ये पण्
ु डरीकाक्ष शरणां मे भवाच्यि
ु ॥
‘कमलनयन भिवान नारायण! आर् मैं सब भोिों से अलि िो ननरािार रिकर कल भोर्न करुँ िा ।
अच्यि
ु ! आप मझ
ु े शरण दें |’
इस प्रकार ननयम करके मध्याह्नकाल में त्तपिरों की प्रसदनिा के मलए शालग्राम मशला के सम्मुख
त्तवथिपूवक
ज श्राद्ि करो ििा दक्षक्षणा से ब्राह्मणों का सत्कार करके उदिें भोर्न कराओ । त्तपिरों को
हदये िुए अदनमय त्तपण्ड को सँघ
ू कर िाय को खखला दो । कफर िप
ू और िदि आहद से भिवान
ह्रत्तषकेश का पूर्न करके रात्रत्र में उनके समीप र्ािरण करो । ित्पचचाि ् सवेरा िोने पर द्वादशी के
हदन पुनः भन्क्िपूवक
ज श्रीिरर की पूर्ा करो । उसके बाद ब्राह्मणों को भोर्न कराकर भाई बदिु, नािी
और पुत्र आहद के साि स्वयां मौन िोकर भोर्न करो ।
रार्न ्! इस त्तवथि से आलस्यरहिि िोकर यि व्रि करो । इससे िुम्िारे त्तपिर भिवान त्तवष्णु के
वैकुण्ििाम में चले र्ायेंिे ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: रार्न ्! रार्ा इदरसेन से ऐसा किकर दे वत्तषज नारद अदििाजन िो िये ।
रार्ा ने उनकी बिायी िुई त्तवथि से अदि: पुर की राननयों, पुत्रों और भत्ृ योंसहिि उस उिम व्रि का
अनुष्िान ककया ।
141
पापाांकुशा
िौरा पक्ष, पद्मनाभ (अन्चवनी) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: िे मिस
ु द
ू न! अब आप कृपा करके यि बिाइये कक आन्चवन के शक्
ु लपक्ष में
ककस नाम की एकादशी िोिी िै और उसका मािात्म्य क्या िै ?
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्! आन्चवन के शुक्लपक्ष में र्ो एकादशी िोिी िै , वि ‘पापाांकुशा’ के
नाम से त्तवख्याि िै । वि सब पापों को िरनेवाली, स्विज और मोक्ष प्रदान करनेवाली, शरीर को ननरोि
बनानेवाली ििा सुददर स्त्री, िन ििा ममत्र दे नेवाली िै । यहद अदय कायज के प्रसांि से भी मनुष्य इस
एकमात्र एकादशी को उपास कर ले िो उसे कभी यम यािना निीां प्राति िोिी ।
र्न ्! एकादशी के हदन उपवास और रात्रत्र में र्ािरण करनेवाले मनष्ु य अनायास िी हदव्यरुपिारी,
चिुभर्
ुज , िरुड़ की ध्वर्ा से युक्ि, िार से सुशोमभि और पीिाम्बरिारी िोकर भिवान त्तवष्णु के िाम
को र्ािे िैं । रार्ेदर ! ऐसे पुरुष मािप
ृ क्ष की दस, त्तपिप
ृ क्ष की दस ििा पत्नी के पक्ष की भी दस
पीहढ़यों का उद्िार कर दे िे िैं । उस हदन सम्पूणज मनोरि की प्रान्ति के मलए मुझ वासुदेव का पूर्न
करना चाहिए । न्र्िेन्दरय मनु न थचरकाल िक किोर िपस्या करके न्र्स फल को प्राति करिा िै , वि
फल उस हदन भिवान िरुड़ध्वर् को प्रणाम करने से िी ममल र्ािा िै ।
र्ो पुरुष सुवणज, निल, भूमम, िौ, अदन, र्ल, र्ूिे और छािे का दान करिा िै , वि कभी यमरार्
को निीां दे खिा । नप
ु ष को भी चाहिए कक वि स्नान, र्प ध्यान आहद करने के बाद
ृ श्रेष्ि! दररर परु
यिाशन्क्ि िोम, यज्ञ ििा दान विैरि करके अपने प्रत्येक हदन को सफल बनाये ।
र्ो िोम, स्नान, र्प, ध्यान और यज्ञ आहद पण्
ु यकमज करनेवाले िैं, उदिें भयांकर यम यािना निीां
दे खनी पड़िी । लोक में र्ो मानव दीघाजयु, िनाढय, कुलीन और ननरोि दे खे र्ािे िैं, वे पिले के
पुण्यात्मा िैं । पुण्यकिाज पुरुष ऐसे िी दे खे र्ािे िैं । इस त्तवषय में अथिक किने से क्या लाभ, मनुष्य
पाप से दि
ु नज ि में पड़िे िैं और िमज से स्विज में र्ािे िैं ।
रार्न ्! िुमने मुझसे र्ो कुछ पूछा िा, उसके अनुसार ‘पापाांकुशा एकादशी’ का मािात्म्य मैंने
वणजन ककया । अब और क्या सुनना चाििे िो?
142
रमा
कृष्ण पक्ष, दामोदर (Karttika) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: र्नादज न! मझ
ु पर आपका स्नेि िै , अि: कृपा करके बिाइये कक कानिजक के
कृष्णपक्ष में कौन सी एकादशी िोिी िै ?
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्न ्! कानिजक (िुर्राि मिाराष्र के अनुसार आन्चवन) के कृष्णपक्ष में
‘रमा’ नाम की त्तवख्याि और परम कल्याणमयी एकादशी िोिी िै । यि परम उिम िै और बड़े-बड़े
पापों को िरनेवाली िै ।
वजकाल में मच
ु क
ु ु दद नाम से त्तवख्याि एक रार्ा िो चक
ु े िैं, र्ो भिवान श्रीत्तवष्णु के भक्ि और
सत्यप्रनिज्ञ िे । अपने राज्य पर ननष्कण्टक शासन करनेवाले उन रार्ा के यिाँ नहदयों में श्रेष्ि
‘चदरभािा’ कदया के रुप में उत्पदन िुई । रार्ा ने चदरसेनकुमार शोभन के साि उसका त्तववाि कर
हदया । एक बार शोभन दशमी के हदन अपने ससुर के घर आये और उसी हदन समूचे निर में पूवव
ज ि्
हढांढ़ोरा त्तपटवाया िया कक: ‘एकादशी के हदन कोई भी भोर्न न करे ।’ इसे सुनकर शोभन ने अपनी
तयारी पत्नी चदरभािा से किा : ‘त्तप्रये ! अब मझ
ु े इस समय क्या करना चाहिए, इसकी मशक्षा दो ।’
चदरभािा बोली: प्रभो! मेरे त्तपिा के घर पर एकादशी के हदन मनुष्य िो क्या कोई पालिू पशु आहद
भी भोर्न निीां कर सकिे । प्राणनाि! यहद आप भोर्न करें िे िो आपकी बड़ी ननददा िोिी । इस
प्रकार मन में त्तवचार करके अपने थचि को दृढ़ कीन्र्ये ।
शोभन ने किा: त्तप्रये! िम्
ु िारा किना सत्य िै । मैं भी उपवास करुँ िा । दै व का र्ैसा त्तविान िै , वैसा
िी िोिा ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: इस प्रकार दृढ़ ननचचय करके शोभन ने व्रि के ननयम का पालन ककया
ककदिु सूयोदय िोिे िोिे उनका प्राणादि िो िया । रार्ा मुचक
ु ु दद ने शोभन का रार्ोथचि दाि सांस्कार
कराया । चदरभािा भी पनि का पारलौककक कमज करके त्तपिा के िी घर पर रिने लिी ।
नप
ृ श्रेष्ि! उिर शोभन इस व्रि के प्रभाव से मददराचल के मशखर पर बसे िुए परम रमणीय दे वपुर
को प्राति िुए । विाँ शोभन द्त्तविीय कुबेर की भाँनि शोभा पाने लिे । एक बार रार्ा मच
ु क
ु ु दद के
निरवासी त्तवख्याि ब्राह्मण सोमशमाज िीिजयात्रा के प्रसांि से घूमिे िुए मददराचल पवजि पर िये, र्िाँ
उदिें शोभन हदखायी हदये । रार्ा के दामाद को पिचानकर वे उनके समीप िये । शोभन भी उस समय
द्त्तवर्श्रेष्ि सोमशमाज को आया िुआ दे खकर शीघ्र िी आसन से उि खड़े िुए और उदिें प्रणाम ककया ।
143
कफर क्रमश : अपने ससुर रार्ा मुचक
ु ु दद, त्तप्रय पत्नी चदरभािा ििा समस्ि निर का कुशलक्षेम पूछा
।
सोमशमाज ने किा: रार्न ्! विाँ सब कुशल िैं । आचचयज िै ! ऐसा सद
ु दर और त्तवथचत्र निर िो किीां
ककसीने भी निीां दे खा िोिा । बिाओ िो सिी, आपको इस निर की प्रान्ति कैसे िुई?
शोभन बोले: द्त्तवर्ेदर! कानिजक के कृष्णपक्ष में र्ो ‘रमा’ नाम की एकादशी िोिी िै , उसीका व्रि
करने से मुझे ऐसे निर की प्रान्ति िुई िै । ब्रह्मन ् ! मैंने श्रद्िािीन िोकर इस उिम व्रि का अनुष्िान
ककया िा, इसमलए मैं ऐसा मानिा िूँ कक यि निर स्िायी निीां िै । आप मुचक
ु ु दद की सुददरी कदया
चदरभािा से यि सारा वि
ृ ादि कहियेिा ।
शोभन की बाि सुनकर ब्राह्मण मुचक
ु ु ददपुर में िये और विाँ चदरभािा के सामने उदिोंने सारा
वि
ृ ादि कि सुनाया ।
सोमशमाज बोले: शुभे! मैंने िुम्िारे पनि को प्रत्यक्ष दे खा । इदरपुरी के समान उनके दद्
ु जिषज निर का
भी अवलोकन ककया, ककदिु वि निर अन्स्िर िै । िुम उसको न्स्िर बनाओ ।
चदरभािा ने किा: ब्रह्मषे! मेरे मन में पनि के दशजन की लालसा लिी िुई िै । आप मझ
ु े विाँ ले
चमलये । मैं अपने व्रि के पुण्य से उस निर को न्स्िर बनाऊँिी ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: रार्न ्! चदरभािा की बाि सन
ु कर सोमशमाज उसे साि ले मददराचल
पवजि के ननकट वामदे व मुनन के आश्रम पर िये । विाँ ॠत्तष के मांत्र की शन्क्ि ििा एकादशी सेवन के
प्रभाव से चदरभािा का शरीर हदव्य िो िया ििा उसने हदव्य िनि प्राति कर ली । इसके बाद वि पनि
के समीप ियी । अपनी त्तप्रय पत्नी को आया िुआ दे खकर शोभन को बड़ी प्रसदनिा िुई । उदिोंने उसे
बुलाकर अपने वाम भाि में मसांिासन पर बैिाया । िदनदिर चदरभािा ने अपने त्तप्रयिम से यि त्तप्रय
वचन किा: ‘नाि ! मैं हिि की बाि कििी िूँ, सनु नये । र्ब मैं आि वषज से अथिक उम्र की िो ियी,
िबसे लेकर आर् िक मेरे द्वारा ककये िुए एकादशी व्रि से र्ो पुण्य सांथचि िुआ िै , उसके प्रभाव से
यि निर कल्प के अदि िक न्स्िर रिे िा ििा सब प्रकार के मनोवाांनछि वैभव से समद्
ृ थिशाली रिे िा
।’
नप
ृ श्रेष्ि! इस प्रकार ‘रमा’ व्रि के प्रभाव से चदरभािा हदव्य भोि, हदव्य रुप और हदव्य आभरणों
से त्तवभूत्तषि िो अपने पनि के साि मददराचल के मशखर पर त्तविार करिी िै । रार्न ्!
मैंने िुम्िारे
समक्ष ‘रमा’ नामक एकादशी का वणजन ककया िै । यि थचदिामखण ििा कामिेनु के समान सब
मनोरिों को पण
ू ज करनेवाली िै ।
144
प्रबोथिनी
िौरा पक्ष, दामोदर (Karttika) मासा
भिवान श्रीकृष्ण ने किा: िे अर्न
ुज ! मैं िम्
ु िें मन्ु क्ि दे नेवाली कानिजक मास के शक्
ु लपक्ष की
‘प्रबोथिनी एकादशी’ के सम्बदि में नारद और ब्रह्मार्ी के बीच िुए वािाजलाप को सन
ु ािा िूँ । एक बार
नारादर्ी ने ब्रह्मार्ी से पूछा: ‘िे त्तपिा! ‘प्रबोथिनी एकादशी’ के व्रि का क्या फल िोिा िै , आप कृपा
करके मुझे यि सब त्तवस्िारपूवक
ज बिायें ।’
ब्रह्मार्ी बोले: िे पुत्र ! न्र्स वस्िु का त्रत्रलोक में ममलना दष्ु कर िै , वि वस्िु भी कानिजक मास के
शुक्लपक्ष की ‘प्रबोथिनी एकादशी’ के व्रि से ममल र्ािी िै । इस व्रि के प्रभाव से पूवज र्दम के ककये
िुए अनेक बुरे कमज क्षणभर में नष्ट िो र्ािे िै । िे पुत्र ! र्ो मनुष्य श्रद्िापूवक
ज इस हदन िोड़ा भी
पुण्य करिे िैं, उनका वि पुण्य पवजि के समान अटल िो र्ािा िै । उनके त्तपि ृ त्तवष्णुलोक में र्ािे िैं ।
ब्रह्मित्या आहद मिान पाप भी ‘प्रबोथिनी एकादशी’ के हदन रात्रत्र को र्ािरण करने से नष्ट िो र्ािे
िैं ।
िे नारद! मनष्ु य को भिवान की प्रसदनिा के मलए कानिजक मास की इस एकादशी का व्रि अवचय
करना चाहिए । र्ो मनष्ु य इस एकादशी व्रि को करिा िै , वि िनवान, योिी, िपस्वी ििा इन्दरयों
को र्ीिनेवाला िोिा िै , क्योंकक एकादशी भिवान त्तवष्णु को अत्यांि त्तप्रय िै ।
इस एकादशी के हदन र्ो मनष्ु य भिवान की प्रान्ति के मलए दान, िप, िोम, यज्ञ (भिवादनामर्प
भी परम यज्ञ िै । ‘यज्ञानाां र्पयज्ञोऽन्स्म’ । यज्ञों में र्पयज्ञ मेरा िी स्वरुप िै ।’ - श्रीमद्भिवदिीिा )
आहद करिे िैं, उदिें अक्षय पुण्य ममलिा िै ।
इसमलए िे नारद! िुमको भी त्तवथिपूवक
ज त्तवष्णु भिवान की पूर्ा करनी चाहिए । इस एकादशी के
हदन मनुष्य को ब्रह्ममुिूिज में उिकर व्रि का सांकल्प लेना चाहिए और पूर्ा करनी चाहिए । रात्रत्र को
भिवान के समीप िीि, नत्ृ य, किा-कीिजन करिे िुए रात्रत्र व्यिीि करनी चाहिए ।
‘प्रबोथिनी एकादशी’ के हदन पुष्प, अिर, िप
ू आहद से भिवान की आरािना करनी चाहिए,
भिवान को अध्यज दे ना चाहिए । इसका फल िीिज और दान आहद से करोड़ िुना अथिक िोिा िै ।
र्ो िुलाब के पुष्प से, बकुल और अशोक के फूलों से, सफेद और लाल कनेर के फूलों से, दव
ू ाजदल
से, शमीपत्र से, चम्पकपुष्प से भिवान त्तवष्णु की पूर्ा करिे िैं, वे आवािमन के चक्र से छूट र्ािे िैं
। इस प्रकार रात्रत्र में भिवान की पूर्ा करके प्राि:काल स्नान के पचचाि ् भिवान की प्रािजना करिे िुए
145
िुरु की पूर्ा करनी चाहिए और सदाचारी व पत्तवत्र ब्राह्मणों को दक्षक्षणा दे कर अपने व्रि को छोड़ना
चाहिए ।
र्ो मनष्ु य चािम
ु ाजस्य व्रि में ककसी वस्िु को त्याि दे िे िैं, उदिें इस हदन से पन
ु ः ग्रिण करनी
चाहिए । र्ो मनुष्य ‘प्रबोथिनी एकादशी’ के हदन त्तवथिपूवक
ज व्रि करिे िैं, उदिें अनदि सुख ममलिा िै
और अांि में स्विज को र्ािे िैं ।
146
उत्पत्ति
कृष्ण पक्ष, Kesava (Margasirsha) मासा
उत्पत्ति एकादशी का व्रि िे मदि ॠिु में मािजशीषज मास के कृष्णपक्ष (िर्
ु राि मिाराष्र के अनस
ु ार
कानिजक) को करना चाहिए । इसकी किा इस प्रकार िै :
युथिन्ष्िर ने भिवान श्रीकृष्ण से पूछा: भिवन ्! पुण्यमयी एकादशी निथि कैसे उत्पदन िुई? इस
सांसार में वि क्यों पत्तवत्र मानी ियी ििा दे विाओां को कैसे त्तप्रय िुई?
श्रीभिवान बोले: कुदिीनददन! प्राचीन समय की बाि िै । सत्ययुि में मुर नामक दानव रििा िा ।
वि बड़ा िी अदभि
ु , अत्यदि रौर ििा सम्पण
ू ज दे विाओां के मलए भयांकर िा । उस कालरुपिारी
दरु ात्मा मिासरु ने इदर को भी र्ीि मलया िा । सम्पण
ू ज दे विा उससे परास्ि िोकर स्विज से ननकाले
र्ा चक
ु े िे और शांककि ििा भयभीि िोकर पथ्
ृ वी पर त्तवचरा करिे िे । एक हदन सब दे विा मिादे वर्ी
के पास िये । विाँ इदर ने भिवान मशव के आिे सारा िाल कि सुनाया ।
इदर बोले: मिे चवर! ये दे विा स्विजलोक से ननकाले र्ाने के बाद पथ्
ृ वी पर त्तवचर रिे िैं । मनुष्यों के
बीच रिना इदिें शोभा निीां दे िा । दे व! कोई उपाय बिलाइये । दे विा ककसका सिारा लें ?
मिादे वर्ी ने किा: दे वरार्! र्िाँ सबको शरण दे नेवाले, सबकी रक्षा में ित्पर रिने वाले र्िि के
स्वामी भिवान िरुड़ध्वर् त्तवरार्मान िैं, विाँ र्ाओ । वे िुम लोिों की रक्षा करें िे ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: यथु िन्ष्िर! मिादे वर्ी की यि बाि सन
ु कर परम बद्
ु थिमान दे वरार् इदर
सम्पूणज दे विाओां के साि क्षीरसािर में िये र्िाँ भिवान िदािर सो रिे िे । इदर ने िाि र्ोड़कर
उनकी स्िुनि की ।
इदर बोले: दे वदे वेचवर! आपको नमस्कार िै ! दे व! आप िी पनि, आप िी मनि, आप िी किाज और
आप िी कारण िैं । आप िी सब लोिों की मािा और आप िी इस र्िि के त्तपिा िैं । दे विा और दानव
दोनों िी आपकी वददना करिे िैं । पुण्डरीकाक्ष! आप दै त्यों के शत्रु िैं । मिस
ु ूदन ! िम लोिों की रक्षा
कीन्र्ये । प्रभो! र्िदनाि! अत्यदि उग्र स्वभाववाले मिाबली मुर नामक दै त्य ने इन सम्पूणज
दे विाओां को र्ीिकर स्विज से बािर ननकाल हदया िै । भिवन ्! दे वदे वेचवर! शरणाििवत्सल! दे विा
भयभीि िोकर आपकी शरण में आये िैं । दानवों का त्तवनाश करनेवाले कमलनयन! भक्िवत्सल!
दे वदे वेचवर! र्नादज न! िमारी रक्षा कीन्र्ये… रक्षा कीन्र्ये । भिवन ्! शरण में आये िुए दे विाओां की
सिायिा कीन्र्ये ।
147
इदर की बाि सुनकर भिवान त्तवष्णु बोले: दे वरार्! यि दानव कैसा िै ? उसका रुप और बल कैसा
िै ििा उस दष्ु ट के रिने का स्िान किाँ िै ?
इदर बोले: दे वेचवर! पव
ज ाल में ब्रह्मार्ी के वांश में िालर्ांघ नामक एक मिान असरु उत्पदन िुआ
ू क
िा, र्ो अत्यदि भयांकर िा । उसका पुत्र मुर दानव के नाम से त्तवख्याि िै । वि भी अत्यदि उत्कट,
मिापराक्रमी और दे विाओां के मलए भयांकर िै । चदराविी नाम से प्रमसद्ि एक निरी िै, उसीमें स्िान
बनाकर वि ननवास करिा िै । उस दै त्य ने समस्ि दे विाओां को परास्ि करके उदिें स्विजलोक से बािर
कर हदया िै । उसने एक दस
ू रे िी इदर को स्विज के मसांिासन पर बैिाया िै । अन्ग्न, चदरमा, सय
ू ,ज
वायु ििा वरुण भी उसने दस
ू रे िी बनाये िैं । र्नादज न ! मैं सच्ची बाि बिा रिा िूँ । उसने सब कोई
दस
ू रे िी कर मलये िैं । दे विाओां को िो उसने उनके प्रत्येक स्िान से वांथचि कर हदया िै ।
इदर की यि बाि सन
ु कर भिवान र्नादज न को बड़ा क्रोि आया । उदिोंने दे विाओां को साि लेकर
चदराविी निरी में प्रवेश ककया । भिवान िदािर ने दे खा कक “दै त्यरार् बारां बार िर्जना कर रिा िै
और उससे परास्ि िोकर सम्पूणज दे विा दसों हदशाओां में भाि रिे िैं ।’ अब वि दानव भिवान त्तवष्णु
को दे खकर बोला: ‘खड़ा रि … खड़ा रि ।’ उसकी यि ललकार सुनकर भिवान के नेत्र क्रोि से लाल
िो िये । वे बोले : ‘ अरे दरु ाचारी दानव! मेरी इन भुर्ाओां को दे ख ।’ यि किकर श्रीत्तवष्णु ने अपने
हदव्य बाणों से सामने आये िुए दष्ु ट दानवों को मारना आरम्भ ककया । दानव भय से त्तवह्लल िो उिे ।
पाण््डनददन ! ित्पचचाि ् श्रीत्तवष्णु ने दै त्य सेना पर चक्र का प्रिार ककया । उससे नछदन मभदन िोकर
सैकड़ो योद्िा मौि के मुख में चले िये ।
इसके बाद भिवान मिस
ु द
ू न बदररकाश्रम को चले िये । विाँ मसांिाविी नाम की िफ
ु ा िी, र्ो बारि
योर्न लम्बी िी । पाण््डनददन ! उस िुफा में एक िी दरवार्ा िा । भिवान त्तवष्णु उसीमें सो िये ।
वि दानव मुर भिवान को मार डालने के उद्योि में उनके पीछे पीछे िो लिा िी िा । अि: उसने भी
उसी िुफा में प्रवेश ककया । विाँ भिवान को सोिे दे ख उसे बड़ा िषज िुआ । उसने सोचा : ‘यि दानवों
को भय दे नेवाला दे विा िै । अि: नन:सददे ि इसे मार डालँ ि
ू ा ।’ यथु िन्ष्िर ! दानव के इस प्रकार
त्तवचार करिे िी भिवान त्तवष्णु के शरीर से एक कदया प्रकट िुई, र्ो बड़ी िी रुपविी, सौभाग्यशामलनी
ििा हदव्य अस्त्र शस्त्रों से सुसन्ज्र्ि िी । वि भिवान के िेर् के अांश से उत्पदन िुई िी । उसका
बल और पराक्रम मिान िा । युथिन्ष्िर! दानवरार् मुर ने उस कदया को दे खा । कदया ने युद्ि का
त्तवचार करके दानव के साि युद्ि के मलए याचना की । युद्ि नछड़ िया । कदया सब प्रकार की
यद्
ु िकला में ननपण
ु िी । वि मरु नामक मिान असरु उसके िुांकारमात्र से राख का ढे र िो िया । दानव
के मारे र्ाने पर भिवान र्ाि उिे । उदिोंने दानव को िरिी पर इस प्रकार ननष्प्राण पड़ा दे खकर
कदया से पूछा : ‘मेरा यि शत्रु अत्यदि उग्र और भयांकर िा । ककसने इसका वि ककया िै ?’
148
कदया बोली: स्वाममन ्! आपके िी प्रसाद से मैंने इस मिादै त्य का वि ककया िै ।
श्रीभिवान ने किा: कल्याणी! िुम्िारे इस कमज से िीनों लोकों के मुनन और दे विा आनन्ददि िुए
िैं। अि: िम्
ज िोने पर
ु िारे मन में र्ैसी इच्छा िो, उसके अनस
ु ार मझ
ु से कोई वर माँि लो । दे वदल
ु भ
भी वि वर मैं िुम्िें दँ ि
ू ा, इसमें िननक भी सांदेि निीां िै ।
वि कदया साक्षाि ् एकादशी िी िी।
उसने किा: ‘प्रभो! यहद आप प्रसदन िैं िो मैं आपकी कृपा से सब िीिों में प्रिान, समस्ि त्तवघ्नों
का नाश करनेवाली ििा सब प्रकार की मसद्थि दे नेवाली दे वी िोऊँ । र्नादज न! र्ो लोि आपमें भन्क्ि
रखिे िुए मेरे हदन को उपवास करें िे, उदिें सब प्रकार की मसद्थि प्राति िो । मािव! र्ो लोि उपवास,
नक्ि भोर्न अिवा एकभुक्ि करके मेरे व्रि का पालन करें , उदिें आप िन, िमज और मोक्ष प्रदान
कीन्र्ये ।’
श्रीत्तवष्णु बोले: कल्याणी! िुम र्ो कुछ कििी िो, वि सब पूणज िोिा ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: यथु िन्ष्िर ! ऐसा वर पाकर मिाव्रिा एकादशी बिुि प्रसदन िुई । दोनों
पक्षों की एकादशी समान रुप से कल्याण करनेवाली िै । इसमें शक्
ु ल और कृष्ण का भेद निीां करना
चाहिए । यहद उदयकाल में िोड़ी सी एकादशी, मध्य में पूरी द्वादशी और अदि में ककांथचि ् त्रयोदशी िो
िो वि ‘त्रत्रस्पश
ृ ा एकादशी’ किलािी िै । वि भिवान को बिुि िी त्तप्रय िै । यहद एक ‘त्रत्रस्पश
ृ ा
एकादशी’ को उपवास कर मलया र्ाय िो एक िर्ार एकादशी व्रिों का फल प्राति िोिा िै ििा इसी
प्रकार द्वादशी में पारण करने पर िर्ार िन
ु ा फल माना िया िै । अष्टमी, एकादशी, षष्िी, िि
ृ ीय
और चिद
ु ज शी - ये यहद पव
ू नज िथि से त्तवद्ि िों िो उनमें व्रि निीां करना चाहिए । परवनिजनी निथि से
युक्ि िोने पर िी इनमें उपवास का त्तविान िै । पिले हदन में और राि में भी एकादशी िो ििा दस
ू रे
हदन केवल प्राि: काल एकदण्ड एकादशी रिे िो पिली निथि का पररत्याि करके दस
ू रे हदन की
द्वादशीयुक्ि एकादशी को िी उपवास करना चाहिए । यि त्तवथि मैंने दोनों पक्षों की एकादशी के मलए
बिायी िै ।
र्ो मनुष्य एकादशी को उपवास करिा िै , वि वैकुण्ििाम में र्ािा िै , र्िाँ साक्षाि ् भिवान
िरुड़ध्वर् त्तवरार्मान रििे िैं । र्ो मानव िर समय एकादशी के मािात्मय का पाि करिा िै, उसे
िर्ार िौदान के पण्
ज इस मािात्म्य का श्रवण
ु य का फल प्राति िोिा िै । र्ो हदन या राि में भन्क्िपव
ू क
करिे िैं, वे नन:सांदेि ब्रह्मित्या आहद पापों से मुक्ि िो र्ािे िैं । एकादशी के समान पापनाशक व्रि
दस
ू रा कोई निीां िै ।
149
मोक्षदा
िौरा पक्ष, Kesava (Margasirsha) मासा
यथु िन्ष्िर बोले: दे वदे वेचवर! मािजशीषज मास के शक्
ु लपक्ष में कौन सी एकादशी िोिी िै ? उसकी क्या
त्तवथि िै ििा उसमें ककस दे विा का पर्
ू न ककया र्ािा िै ? स्वाममन ्! यि सब यिािज रुप से बिाइये ।
कृष्ण ने किा: नप
ृ श्रेष्ि! मािजशीषज मास के शुक्लपक्ष की एकादशी का वणजन करुँ िा, न्र्सके
श्रवणमात्र से वार्पेय यज्ञ का फल ममलिा िै । उसका नाम ‘मोक्षदा एकादशी’ िै र्ो सब पापों का
अपिरण करनेवाली िै । रार्न ्! उस हदन यत्नपूवक
ज िुलसी की मांर्री ििा िप
ू दीपाहद से भिवान
दामोदर का पूर्न करना चाहिए । पूवाजक्ि त्तवथि से िी दशमी और एकादशी के ननयम का पालन करना
उथचि िै । मोक्षदा एकादशी बड़े-बड़े पािकों का नाश करनेवाली िै । उस हदन रात्रत्र में मेरी प्रसददिा के
मलए नत्ृ य, िीि और स्िुनि के द्वारा र्ािरण करना चाहिए । न्र्सके त्तपिर पापवश नीच योनन में
पड़े िों, वे इस एकादशी का व्रि करके इसका पण्
ु यदान अपने त्तपिरों को करें िो त्तपिर मोक्ष को प्राति
िोिे िैं । इसमें िननक भी सांदेि निीां िै ।
पव
ज ाल की बाि िै , वैष्णवों से त्तवभत्तू षि परम रमणीय चम्पक निर में वैखानस नामक रार्ा रििे
ू क
िे । वे अपनी प्रर्ा का पत्र
ु की भाँनि पालन करिे िे । इस प्रकार राज्य करिे िुए रार्ा ने एक हदन
राि को स्वतन में अपने त्तपिरों को नीच योनन में पड़ा िुआ दे खा । उन सबको इस अवस्िा में दे खकर
रार्ा के मन में बड़ा त्तवस्मय िुआ और प्राि: काल ब्राह्मणों से उदिोंने उस स्वतन का सारा िाल कि
सुनाया ।
रार्ा बोले: ब्रह्माणो! मैने अपने त्तपिरों को नरक में थिरा िुआ दे खा िै । वे बारां बार रोिे िुए मुझसे
यों कि रिे िे कक: ‘िुम िमारे िनुर् िो, इसमलए इस नरक समुर से िम लोिों का उद्िार करो। ’
द्त्तवर्वरो ! इस रुप में मुझे त्तपिरों के दशजन िुए िैं इससे मुझे चैन निीां ममलिा । क्या करुँ ? किाँ
र्ाऊँ? मेरा हृदय रुँ िा र्ा रिा िै । द्त्तवर्ोिमो! वि व्रि, वि िप और वि योि, न्र्ससे मेरे पव
ज
ू र्
ित्काल नरक से छुटकारा पा र्ायें, बिाने की कृपा करें । मुझ बलवान ििा सािसी पुत्र के र्ीिे र्ी
मेरे मािा त्तपिा घोर नरक में पड़े िुए िैं! अि: ऐसे पुत्र से क्या लाभ िै ?
ब्राह्मण बोले: रार्न ्! यिाँ से ननकट िी पवजि मुनन का मिान आश्रम िै । वे भूि और भत्तवष्य के
भी ज्ञािा िैं । नप
ृ श्रेष्ि! आप उदिीां के पास चले र्ाइये ।
150
ब्राह्मणों की बाि सुनकर मिारार् वैखानस शीघ्र िी पवजि मुनन के आश्रम पर िये और विाँ उन
मुननश्रेष्ि को दे खकर उदिोंने दण्डवि ् प्रणाम करके मुनन के चरणों का स्पशज ककया । मुनन ने भी रार्ा
से राज्य के सािों अांिों की कुशलिा पूछी ।
रार्ा बोले: स्वाममन ्! आपकी कृपा से मेरे राज्य के सािों अांि सकुशल िैं ककदिु मैंने स्वतन में दे खा
िै कक मेरे त्तपिर नरक में पड़े िैं । अि: बिाइये कक ककस पुण्य के प्रभाव से उनका विाँ से छुटकारा
िोिा?
रार्ा की यि बाि सुनकर मुननश्रेष्ि पवजि एक मुिूिज िक ध्यानस्ि रिे । इसके बाद वे रार्ा से
बोले:
‘मिारार्! मािजशीषज के शुक्लपक्ष में र्ो ‘मोक्षदा’ नाम की एकादशी िोिी िै , िुम सब लोि उसका
व्रि करो और उसका पुण्य त्तपिरों को दे डालो । उस पुण्य के प्रभाव से उनका नरक से उद्िार िो
र्ायेिा ।’
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: युथिन्ष्िर ! मुनन की यि बाि सुनकर रार्ा पुन: अपने घर लौट आये ।
र्ब उिम मािजशीषज मास आया, िब रार्ा वैखानस ने मुनन के किनानुसार ‘मोक्षदा एकादशी’ का व्रि
करके उसका पुण्य समस्ि त्तपिरोंसहिि त्तपिा को दे हदया । पुण्य दे िे िी क्षणभर में आकाश से फूलों
की वषाज िोने लिी । वैखानस के त्तपिा त्तपिरोंसहिि नरक से छुटकारा पा िये और आकाश में आकर
रार्ा के प्रनि यि पत्तवत्र वचन बोले: ‘बेटा! िुम्िारा कल्याण िो ।’ यि किकर वे स्विज में चले िये ।
रार्न ्! र्ो इस प्रकार कल्याणमयी ‘मोक्षदा एकादशी’ का व्रि करिा िै , उसके पाप नष्ट िो र्ािे िैं
और मरने के बाद वि मोक्ष प्राति कर लेिा िै । यि मोक्ष दे नेवाली ‘मोक्षदा एकादशी’ मनष्ु यों के मलए
थचदिामखण के समान समस्ि कामनाओां को पूणज करनेवाली िै । इस मािात्मय के पढ़ने और सुनने से
वार्पेय यज्ञ का फल ममलिा िै ।
151
सफला
कृष्ण पक्ष, नारायण (Pausha) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: स्वाममन ्! पौष मास के कृष्णपक्ष (िर्
ु ., मिा. के मलए मािजशीषज) में र्ो
एकादशी िोिी िै , उसका क्या नाम िै ? उसकी क्या त्तवथि िै ििा उसमें ककस दे विा की पर्
ू ा की र्ािी
िै ? यि बिाइये ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: रार्ेदर! बड़ी बड़ी दक्षक्षणावाले यज्ञों से भी मझ
ु े उिना सांिोष निीां िोिा,
न्र्िना एकादशी व्रि के अनुष्िान से िोिा िै । पौष मास के कृष्णपक्ष में ‘सफला’ नाम की एकादशी
िोिी िै । उस हदन त्तवथिपूवक
ज भिवान नारायण की पूर्ा करनी चाहिए । र्ैसे नािों में शेषनाि,
पक्षक्षयों में िरुड़ ििा दे विाओां में श्रीत्तवष्णु श्रेष्ि िैं, उसी प्रकार सम्पूणज व्रिों में एकादशी निथि श्रेष्ि िै
।
रार्न ्! ‘सफला एकादशी’ को नाम मांत्रों का उच्चारण करके नाररयल के फल, सुपारी, त्रबर्ौरा ििा
र्मीरा नीांबू, अनार, सुददर आँवला, लौंि, बेर ििा त्तवशेषि: आम के फलों और िप
ू दीप से श्रीिरर
का पर्
ू न करे । ‘सफला एकादशी’ को त्तवशेष रुप से दीप दान करने का त्तविान िै । राि को वैष्णव
परु
ु षों के साि र्ािरण करना चाहिए । र्ािरण करनेवाले को न्र्स फल की प्रान्ति िोिी िै , वि िर्ारों
वषज िपस्या करने से भी निीां ममलिा ।
नप
ु काररणी किा सन
ु ो । चम्पाविी नाम से त्तवख्याि एक परु ी
ृ श्रेष्ि! अब ‘सफला एकादशी’ की शभ
िै , र्ो कभी रार्ा माहिष्मि की रार्िानी िी । रार्त्तषज माहिष्मि के पाँच पुत्र िे । उनमें र्ो ज्येष्ि
िा, वि सदा पापकमज में िी लिा रििा िा । परस्त्रीिामी और वेचयासक्ि िा । उसने त्तपिा के िन को
पापकमज में िी खचज ककया । वि सदा दरु ाचारपरायण ििा वैष्णवों और दे विाओां की ननददा ककया
करिा िा । अपने पुत्र को ऐसा पापाचारी दे खकर रार्ा माहिष्मि ने रार्कुमारों में उसका नाम लुम्भक
रख हदया। कफर त्तपिा और भाईयों ने ममलकर उसे राज्य से बािर ननकाल हदया । लम्
ु भक ििन वन में
चला िया । विीां रिकर उसने प्राय: समूचे निर का िन लूट मलया । एक हदन र्ब वि राि में चोरी
करने के मलए निर में आया िो मसपाहियों ने उसे पकड़ मलया । ककदिु र्ब उसने अपने को रार्ा
माहिष्मि का पुत्र बिलाया िो मसपाहियों ने उसे छोड़ हदया । कफर वि वन में लौट आया और माांस
ििा वक्ष
ृ ों के फल खाकर र्ीवन ननवाजि करने लिा । उस दष्ु ट का त्तवश्राम स्िान पीपल वक्ष
ृ बिुि वषों
परु ाना िा । उस वन में वि वक्ष
ु थि लम्
ु भक विीां ननवास
ृ एक मिान दे विा माना र्ािा िा । पापबद्
करिा िा ।
152
एक हदन ककसी सांथचि पुण्य के प्रभाव से उसके द्वारा एकादशी के व्रि का पालन िो िया । पौष
मास में कृष्णपक्ष की दशमी के हदन पात्तपष्ि लुम्भक ने वक्ष
ृ ों के फल खाये और वस्त्रिीन िोने के
कारण रािभर र्ाड़े का कष्ट भोिा । उस समय न िो उसे नीांद आयी और न आराम िी ममला । वि
ननष्प्राण सा िो रिा िा । सूयोदय िोने पर भी उसको िोश निीां आया । ‘सफला एकादशी’ के हदन भी
लम्
ु भक बेिोश पड़ा रिा । दोपिर िोने पर उसे चेिना प्राति िुई । कफर इिर उिर दृन्ष्ट डालकर वि
आसन से उिा और लँ िड़े की भाँनि लड़खड़ािा िुआ वन के भीिर िया । वि भूख से दब
ज और पीड़ड़ि
ु ल
िो रिा िा । रार्न ् ! लुम्भक बिुि से फल लेकर र्ब िक त्तवश्राम स्िल पर लौटा, िब िक सूयद
ज ेव
अस्ि िो िये । िब उसने उस पीपल वक्ष
ृ की र्ड़ में बिुि से फल ननवेदन करिे िुए किा: ‘इन फलों
से लक्ष्मीपनि भिवान त्तवष्णु सांिुष्ट िों ।’ यों किकर लुम्भक ने रािभर नीांद निीां ली । इस प्रकार
अनायास िी उसने इस व्रि का पालन कर मलया । उस समय सिसा आकाशवाणी िुई: ‘रार्कुमार!
िुम ‘सफला एकादशी’ के प्रसाद से राज्य और पुत्र प्राति करोिे ।’ ‘बिुि अच्छा’ किकर उसने वि
वरदान स्वीकार ककया । इसके बाद उसका रुप हदव्य िो िया । िबसे उसकी उिम बुद्थि भिवान
त्तवष्णु के भर्न में लि ियी । हदव्य आभूषणों से सुशोमभि िोकर उसने ननष्कण्टक राज्य प्राति ककया
और पांरि वषों िक वि उसका सांचालन करिा रिा । उसको मनोज्ञ नामक पुत्र उत्पदन िुआ । र्ब वि
बड़ा िुआ, िब लम्
ु भक ने िरु ां ि िी राज्य की ममिा छोड़कर उसे पत्र
ु को सौंप हदया और वि स्वयां
भिवान श्रीकृष्ण के समीप चला िया, र्िाँ र्ाकर मनुष्य कभी शोक में निीां पड़िा ।
रार्न ् ! इस प्रकार र्ो ‘सफला एकादशी’ का उिम व्रि करिा िै , वि इस लोक में सख
ु भोिकर
मरने के पचचाि ् मोक्ष को प्राति िोिा िै । सांसार में वे मनष्ु य िदय िैं, र्ो ‘सफला एकादशी’ के व्रि में
लिे रििे िैं, उदिीां का र्दम सफल िै । मिारार्! इसकी महिमा को पढ़ने, सुनने ििा उसके अनुसार
आचरण करने से मनुष्य रार्सूय यज्ञ का फल पािा िै ।
153
पुत्रदा
िौरा पक्ष, नारायण (Pausha) मासा
यथु िन्ष्िर बोले: श्रीकृष्ण! कृपा करके पौष मास के शक्
ु लपक्ष की एकादशी का मािात्म्य बिलाइये ।
उसका नाम क्या िै? उसे करने की त्तवथि क्या िै ? उसमें ककस दे विा का पर्
ू न ककया र्ािा िै ?
भिवान श्रीकृष्ण ने किा: रार्न ्! पौष मास के शुक्लपक्ष की र्ो एकादशी िै, उसका नाम ‘पुत्रदा’ िै
।
‘पुत्रदा एकादशी’ को नाम-मांत्रों का उच्चारण करके फलों के द्वारा श्रीिरर का पूर्न करे । नाररयल के
फल, सप
ु ारी, त्रबर्ौरा नीांबू, र्मीरा नीांब,ू अनार, सद
ु दर आँवला, लौंि, बेर ििा त्तवशेषि: आम के
फलों से दे वदे वेचवर श्रीिरर की पर्
ू ा करनी चाहिए । इसी प्रकार िप
ू दीप से भी भिवान की अचजना करे
।
‘पत्र
ु दा एकादशी’ को त्तवशेष रुप से दीप दान करने का त्तविान िै । राि को वैष्णव परु
ु षों के साि
र्ािरण करना चाहिए । र्ािरण करनेवाले को न्र्स फल की प्रान्ति िोनि िै , वि िर्ारों वषज िक
िपस्या करने से भी निीां ममलिा । यि सब पापों को िरनेवाली उिम निथि िै ।
चराचर र्ििसहिि समस्ि त्रत्रलोकी में इससे बढ़कर दस
ू री कोई निथि निीां िै । समस्ि कामनाओां
ििा मसद्थियों के दािा भिवान नारायण इस निथि के अथिदे विा िैं ।
पव
ज ाल की बाि िै , भराविीपरु ी में रार्ा सक
ू क
ु े िम
ु ान राज्य करिे िे । उनकी रानी का नाम चम्पा
िा । रार्ा को बिुि समय िक कोई वांशिर पुत्र निीां प्राति िुआ । इसमलए दोनों पनि पत्नी सदा
थचदिा और शोक में डूबे रििे िे । रार्ा के त्तपिर उनके हदये िुए र्ल को शोकोच््वास से िरम करके
पीिे िे । ‘रार्ा के बाद और कोई ऐसा निीां हदखायी दे िा, र्ो िम लोिों का िपजण करे िा …’ यि सोच
सोचकर त्तपिर द:ु खी रििे िे ।
एक हदन रार्ा घोड़े पर सवार िो ििन वन में चले िये । पुरोहिि आहद ककसीको भी इस बाि का
पिा न िा । मि
ृ और पक्षक्षयों से सेत्तवि उस सघन कानन में रार्ा भ्रमण करने लिे । मािज में किीां
मसयार की बोली सन
ु ायी पड़िी िी िो किीां उल्लओ
ु ां की । र्िाँ ििाँ भालू और मि
ृ दृन्ष्टिोचर िो रिे िे
। इस प्रकार घूम घूमकर रार्ा वन की शोभा दे ख रिे िे, इिने में दोपिर िो ियी । रार्ा को भूख और
तयास सिाने लिी । वे र्ल की खोर् में इिर उिर भटकने लिे । ककसी पुण्य के प्रभाव से उदिें एक
उिम सरोवर हदखायी हदया, न्र्सके समीप मुननयों के बिुि से आश्रम िे । शोभाशाली नरे श ने उन
आश्रमों की ओर दे खा । उस समय शुभ की सूचना दे नेवाले शकुन िोने लिे । रार्ा का दाहिना नेत्र और
154
दाहिना िाि फड़कने लिा, र्ो उिम फल की सूचना दे रिा िा । सरोवर के िट पर बिुि से मुनन
वेदपाि कर रिे िे । उदिें दे खकर रार्ा को बड़ा िषज िुआ । वे घोड़े से उिरकर मुननयों के सामने खड़े िो
िये और पि
ृ क् पि
ृ क् उन सबकी वददना करने लिे । वे मुनन उिम व्रि का पालन करनेवाले िे । र्ब
रार्ा ने िाि र्ोड़कर बारां बार दण्डवि ् ककया, िब मुनन बोले : ‘रार्न ्! िम लोि िुम पर प्रसदन िैं।’
रार्ा बोले: आप लोि कौन िैं? आपके नाम क्या िैं ििा आप लोि ककसमलए यिाँ एकत्रत्रि िुए िैं?
कृपया यि सब बिाइये ।
मुनन बोले: रार्न ् ! िम लोि त्तवचवेदेव िैं । यिाँ स्नान के मलए आये िैं । माघ मास ननकट आया िै
। आर् से पाँचवें हदन माघ का स्नान आरम्भ िो र्ायेिा । आर् िी ‘पुत्रदा’ नाम की एकादशी िै ,र्ो
व्रि करनेवाले मनुष्यों को पुत्र दे िी िै ।
रार्ा ने किा: त्तवचवेदेविण! यहद आप लोि प्रसदन िैं िो मुझे पुत्र दीन्र्ये।
मुनन बोले: रार्न ्! आर् ‘पुत्रदा’ नाम की एकादशी िै । इसका व्रि बिुि त्तवख्याि िै । िुम आर् इस
उिम व्रि का पालन करो । मिारार्! भिवान केशव के प्रसाद से िुम्िें पुत्र अवचय प्राति िोिा ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: यथु िन्ष्िर! इस प्रकार उन मनु नयों के किने से रार्ा ने उक्ि उिम व्रि
का पालन ककया । मित्तषजयों के उपदे श के अनुसार त्तवथिपूवक
ज ‘पुत्रदा एकादशी’ का अनुष्िान ककया ।
कफर द्वादशी को पारण करके मुननयों के चरणों में बारां बार मस्िक झुकाकर रार्ा अपने घर आये ।
िदनदिर रानी ने िभजिारण ककया । प्रसवकाल आने पर पुण्यकमाज रार्ा को िेर्स्वी पुत्र प्राति िुआ,
न्र्सने अपने िण
ु ों से त्तपिा को सांिष्ु ट कर हदया । वि प्रर्ा का पालक िुआ ।
इसमलए रार्न ्! ‘पुत्रदा’ का उिम व्रि अवचय करना चाहिए । मैंने लोिों के हिि के मलए िुम्िारे
सामने इसका वणजन ककया िै । र्ो मनुष्य एकाग्रथचि िोकर ‘पुत्रदा एकादशी’ का व्रि करिे िैं, वे इस
लोक में पत्र
ु पाकर मत्ृ यु के पचचाि ् स्विजिामी िोिे िैं। इस मािात्म्य को पढ़ने और सन
ु ने से
अन्ग्नष्टोम यज्ञ का फल ममलिा िै ।
155
षटनिला
कृष्ण पक्ष, मािव (माघ) मासा
यथु िन्ष्िर ने श्रीकृष्ण से पछ
ू ा: भिवन ्! माघ मास के कृष्णपक्ष में कौन सी एकादशी िोिी िै ? उसके
मलए कैसी त्तवथि िै ििा उसका फल क्या िै? कृपा करके ये सब बािें िमें बिाइये ।
श्रीभिवान बोले: नप
ृ श्रेष्ि ! माघ (िुर्राि मिाराष्र के अनुसार पौष) मास के कृष्णपक्ष की
एकादशी ‘षटनिला’ के नाम से त्तवख्याि िै , र्ो सब पापों का नाश करनेवाली िै । मनु नश्रेष्ि पल
ु स्त्य ने
इसकी र्ो पापिाररणी किा दाल््य से किी िी, उसे सुनो ।
दाल््य ने पछ
ू ा: ब्रह्मन ्! मत्ृ यल
ु ोक में आये िुए प्राणी प्राय: पापकमज करिे रििे िैं । उदिें नरक में
न र्ाना पड़े इसके मलए कौन सा उपाय िै ? बिाने की कृपा करें ।
पुलस्त्यर्ी बोले: मिाभाि ! माघ मास आने पर मनुष्य को चाहिए कक वि निा िोकर पत्तवत्र िो
इन्दरयसांयम रखिे िुए काम, क्रोि, अिां कार ,लोभ और चि
ु ली आहद बरु ाइयों को त्याि दे । दे वाथिदे व
भिवान का स्मरण करके र्ल से पैर िोकर भूमम पर पड़े िुए िोबर का सांग्रि करे । उसमें निल और
कपास ममलाकर एक सौ आि त्तपांड़डकाएँ बनाये । कफर माघ में र्ब आराज या मूल नक्षत्र आये, िब
कृष्णपक्ष की एकादशी करने के मलए ननयम ग्रिण करें । भली भाँनि स्नान करके पत्तवत्र िो शुद्ि भाव
से दे वाथिदे व श्रीत्तवष्णु की पूर्ा करें । कोई भूल िो र्ाने पर श्रीकृष्ण का नामोच्चारण करें । राि को
र्ािरण और िोम करें । चददन, अरिर्ा, कपरू , नैवेघ आहद सामग्री से शांख, चक्र और िदा िारण
करनेवाले दे वदे वेचवर श्रीिरर की पूर्ा करें । ित्पचचाि ् भिवान का स्मरण करके बारां बार श्रीकृष्ण नाम
का उच्चारण करिे िुए कुम्िड़े, नाररयल अिवा त्रबर्ौरे के फल से भिवान को त्तवथिपूवक
ज पूर्कर
अध्यज दें । अदय सब सामथग्रयों के अभाव में सौ सुपाररयों के द्वारा भी पूर्न और अध्यजदान ककया र्ा
सकिा िै । अध्यज का मांत्र इस प्रकार िै :
कृष्ण कृष्ण कृपालुस्त्वमििीनाां िनिभजव ।
सांसाराणजवमग्नानाां प्रसीद पुरुषोिम ॥
नमस्िे पण्
ु डरीकाक्ष नमस्िे त्तवचवभावन ।
सुब्रह्मण्य नमस्िेSस्िु मिापुरुष पूवर्
ज ॥
िि
ृ ाणाध्यं मया दिां लक्ष्म्या सि र्ित्पिे ।
156
सन्च्चदानददस्वरुप श्रीकृष्ण! आप बड़े दयालु िैं । िम आश्रयिीन र्ीवों के आप आश्रयदािा िोइये ।
िम सांसार समुर में डूब रिे िैं, आप िम पर प्रसदन िोइये । कमलनयन ! त्तवचवभावन ! सुब्रह्मण्य !
मिापुरुष ! सबके पूवर्
ज ! आपको नमस्कार िै ! र्ित्पिे! मेरा हदया िुआ अध्यज आप लक्ष्मीर्ी के साि
स्वीकार करें ।’
ित्पचचाि ् ब्राह्मण की पूर्ा करें । उसे र्ल का घड़ा, छािा, र्ूिा और वस्त्र दान करें । दान करिे
समय ऐसा किें : ‘इस दान के द्वारा भिवान श्रीकृष्ण मुझ पर प्रसदन िों ।’ अपनी शन्क्ि के अनुसार
श्रेष्ि ब्राह्मण को काली िौ का दान करें । द्त्तवर्श्रेष्ि! त्तवद्वान परु
ु ष को चाहिए कक वि निल से भरा
िुआ पात्र भी दान करे । उन निलों के बोने पर उनसे न्र्िनी शाखाएँ पैदा िो सकिी िैं, उिने िर्ार
वषों िक वि स्विजलोक में प्रनिन्ष्िि िोिा िै । निल से स्नान िोम करे , निल का उबटन लिाये, निल
ममलाया िुआ र्ल पीये, निल का दान करे और निल को भोर्न के काम में ले ।’
इस प्रकार िे नप
ृ श्रेष्ि! छ: कामों में निल का उपयोि करने के कारण यि एकादशी ‘षटनिला’
किलािी िै , र्ो सब पापों का नाश करनेवाली िै ।
157
र्या
िौरा पक्ष, मािव (माघ) मासा
यथु िन्ष्िर ने भिवान श्रीकृष्ण से पछ
ू ा: भिवन ्! कृपा करके यि बिाइये कक माघ मास के शक्
ु लपक्ष
में कौन सी एकादशी िोिी िै , उसकी त्तवथि क्या िै ििा उसमें ककस दे विा का पर्
ू न ककया र्ािा िै ?
भिवान श्रीकृष्ण बोले: रार्ेदर! माघ मास के शुक्लपक्ष में र्ो एकादशी िोिी िै , उसका नाम ‘र्या’
िै । वि सब पापों को िरनेवाली उिम निथि िै । पत्तवत्र िोने के साि िी पापों का नाश करनेवाली ििा
मनुष्यों को भाि और मोक्ष प्रदान करनेवाली िै । इिना िी निीां , वि ब्रह्मित्या र्ैसे पाप ििा
त्तपशाचत्व का भी त्तवनाश करनेवाली िै । इसका व्रि करने पर मनुष्यों को कभी प्रेियोनन में निीां र्ाना
पड़िा । इसमलए रार्न ् ! प्रयत्नपूवक
ज ‘र्या’ नाम की एकादशी का व्रि करना चाहिए ।
एक समय की बाि िै । स्विजलोक में दे वरार् इदर राज्य करिे िे । दे विण पाररर्ाि वक्ष
ृ ों से युक्ि
नांदनवन में अतसराओां के साि त्तविार कर रिे िे । पचास करोड़ िदिवों के नायक दे वरार् इदर ने
स्वेच्छानुसार वन में त्तविार करिे िुए बड़े िषज के साि नत्ृ य का आयोर्न ककया । िदिवज उसमें िान
कर रिे िे, न्र्नमें पष्ु पददि, थचत्रसेन ििा उसका पत्र
ु - ये िीन प्रिान िे । थचत्रसेन की स्त्री का नाम
मामलनी िा । मामलनी से एक कदया उत्पदन िुई िी, र्ो पष्ु पवदिी के नाम से त्तवख्याि िी ।
पुष्पददि िदिवज का एक पुत्र िा, न्र्सको लोि माल्यवान कििे िे । माल्यवान पुष्पवदिी के रुप पर
अत्यदि मोहिि िा । ये दोनों भी इदर के सांिोषािज नत्ृ य करने के मलए आये िे । इन दोनों का िान िो
रिा िा । इनके साि अतसराएँ भी िीां । परस्पर अनुराि के कारण ये दोनों मोि के वशीभूि िो िये ।
थचि में भ्रान्दि आ ियी इसमलए वे शद्
ु ि िान न िा सके । कभी िाल भांि िो र्ािा िा िो कभी िीि
बांद िो र्ािा िा । इदर ने इस प्रमाद पर त्तवचार ककया और इसे अपना अपमान समझकर वे कुत्तपि िो
िये ।
अि: इन दोनों को शाप दे िे िुए बोले: ‘ओ मख
ू ो! िम
ु दोनों को थिक्कार िै ! िम
ु लोि पनिि और
मेरी आज्ञाभांि करनेवाले िो, अि: पनि पत्नी के रुप में रििे िुए त्तपशाच िो र्ाओ ।’
इदर के इस प्रकार शाप दे ने पर इन दोनों के मन में बड़ा द:ु ख िुआ । वे हिमालय पवजि पर चले िये
और त्तपशाचयोनन को पाकर भयांकर द:ु ख भोिने लिे । शारीररक पािक से उत्पदन िाप से पीड़ड़ि
िोकर दोनों िी पवजि की कददराओां में त्तवचरिे रििे िे । एक हदन त्तपशाच ने अपनी पत्नी त्तपशाची से
किा : ‘िमने कौन सा पाप ककया िै , न्र्ससे यि त्तपशाचयोनन प्राति िुई िै ? नरक का कष्ट अत्यदि
158
भयांकर िै ििा त्तपशाचयोनन भी बिुि द:ु ख दे नेवाली िै । अि: पूणज प्रयत्न करके पाप से बचना चाहिए
।’
इस प्रकार थचदिामग्न िोकर वे दोनों द:ु ख के कारण सख
ू िे र्ा रिे िे । दै वयोि से उदिें माघ मास
के शुक्लपक्ष की एकादशी की निथि प्राति िो ियी । ‘र्या’ नाम से त्तवख्याि वि निथि सब निथियों में
उिम िै । उस हदन उन दोनों ने सब प्रकार के आिार त्याि हदये, र्ल पान िक निीां ककया । ककसी
र्ीव की हिांसा निीां की, यिाँ िक कक खाने के मलए फल िक निीां काटा । ननरदिर द:ु ख से युक्ि
िोकर वे एक पीपल के समीप बैिे रिे । सय
ू ाजस्ि िो िया । उनके प्राण िर लेने वाली भयांकर रात्रत्र
उपन्स्िि िुई । उदिें नीांद निीां आयी । वे रनि या और कोई सख
ु भी निीां पा सके ।
सूयाजदय िुआ, द्वादशी का हदन आया । इस प्रकार उस त्तपशाच दां पनि के द्वारा ‘र्या’ के उिम व्रि
का पालन िो िया । उदिोंने राि में र्ािरण भी ककया िा । उस व्रि के प्रभाव से ििा भिवान त्तवष्णु
की शन्क्ि से उन दोनों का त्तपशाचत्व दरू िो िया । पुष्पवदिी और माल्यवान अपने पूवरु
ज प में आ िये
। उनके हृदय में विी पुराना स्नेि उमड़ रिा िा । उनके शरीर पर पिले र्ैसे िी अलांकार शोभा पा रिे
िे ।
वे दोनों मनोिर रुप िारण करके त्तवमान पर बैिे और स्विजलोक में चले िये । विाँ दे वरार् इदर के
सामने र्ाकर दोनों ने बड़ी प्रसदनिा के साि उदिें प्रणाम ककया ।
उदिें इस रुप में उपन्स्िि दे खकर इदर को बड़ा त्तवस्मय िुआ! उदिोंने पूछा: ‘बिाओ, ककस पुण्य के
प्रभाव से िुम दोनों का त्तपशाचत्व दरू िुआ िै ? िुम मेरे शाप को प्राति िो चक
ु े िे, कफर ककस दे विा ने
िुम्िें उससे छुटकारा हदलाया िै ?’
माल्यवान बोला: स्वाममन ्! भिवान वासुदेव की कृपा ििा ‘र्या’ नामक एकादशी के व्रि से िमारा
त्तपशाचत्व दरू िुआ िै ।
इदर ने किा: … िो अब िुम दोनों मेरे किने से सुिापान करो । र्ो लोि एकादशी के व्रि में ित्पर
और भिवान श्रीकृष्ण के शरणािि िोिे िैं, वे िमारे भी पूर्नीय िोिे िैं ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: रार्न ्! इस कारण एकादशी का व्रि करना चाहिए । नप
ृ श्रेष्ि! ‘र्या’
ब्रह्मित्या का पाप भी दरू करनेवाली िै । न्र्सने ‘र्या’ का व्रि ककया िै , उसने सब प्रकार के दान दे
हदये और सम्पूणज यज्ञों का अनुष्िान कर मलया । इस मािात्म्य के पढ़ने और सुनने से अन्ग्नष्टोम
यज्ञ का फल ममलिा िै ।
159
र्या
कृष्ण पक्ष, िोत्तवांदा (फाल्िुन) मासा
यथु िन्ष्िर ने पछ
ू ा: िे वासद
ु े व! फाल्िन
ु (िर्
ु राि मिाराष्र के अनस
ु ार माघ) के कृष्णपक्ष में ककस
नाम की एकादशी िोिी िै और उसका व्रि करने की त्तवथि क्या िै ? कृपा करके बिाइये ।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: युथिन्ष्िर! एक बार नारदर्ी ने ब्रह्मार्ी से फाल्िुन के कृष्णपक्ष की
‘त्तवर्या एकादशी’ के व्रि से िोनेवाले पण्
ु य के बारे में पछ
ू ा िा ििा ब्रह्मार्ी ने इस व्रि के बारे में
उदिें र्ो किा और त्तवथि बिायी िी, उसे सुनो:
ब्रह्मार्ी ने किा: नारद! यि व्रि बिुि िी प्राचीन, पत्तवत्र और पाप नाशक िै । यि एकादशी
रार्ाओां को त्तवर्य प्रदान करिी िै , इसमें िननक भी सांदेि निीां िै ।
त्रेिायुि में मयाजदा पुरुषोिम श्रीरामचदरर्ी र्ब लांका पर चढ़ाई करने के मलए समुर के ककनारे
पिुँच,े िब उदिें समर
ु को पार करने का कोई उपाय निीां सझ
ू रिा िा । उदिोंने लक्ष्मणर्ी से पछ
ू ा:
‘सुममत्रानददन ! ककस उपाय से इस समुर को पार ककया र्ा सकिा िै ? यि अत्यदि अिाि और
भयांकर र्ल र्दिुओां से भरा िुआ िै । मुझे ऐसा कोई उपाय निीां हदखायी दे िा, न्र्ससे इसको
सुिमिा से पार ककया र्ा सके ।‘
लक्ष्मणर्ी बोले: िे प्रभु! आप िी आहददे व और पुराण पुरुष पुरुषोिम िैं । आपसे क्या नछपा िै ?
यिाँ से आिे योर्न की दरू ी पर कुमारी द्वीप में बकदाल््य नामक मुनन रििे िैं । आप उन प्राचीन
मुनीचवर के पास र्ाकर उदिीांसे इसका उपाय पूनछये ।
श्रीरामचदरर्ी मिामुनन बकदाल््य के आश्रम पिुँचे और उदिोंने मुनन को प्रणाम ककया । मित्तषज ने
प्रसदन िोकर श्रीरामर्ी के आिमन का कारण पूछा ।
श्रीरामचदरर्ी बोले: ब्रह्मन ्! मैं लांका पर चढ़ाई करने के उद्िेचय से अपनी सेनासहिि यिाँ आया िूँ
। मुन!े अब न्र्स प्रकार समुर पार ककया र्ा सके, कृपा करके वि उपाय बिाइये ।
बकदाल्भय मुनन ने किा: िे श्रीरामर्ी! फाल्िुन के कृष्णपक्ष में र्ो ‘त्तवर्या’ नाम की एकादशी
िोिी िै, उसका व्रि करने से आपकी त्तवर्य िोिी । ननचचय िी आप अपनी वानर सेना के साि समुर
को पार कर लेंिे । रार्न ्! अब इस व्रि की फलदायक त्तवथि सुननये:
दशमी के हदन सोने, चाँदी, िाँबे अिवा ममट्टी का एक कलश स्िात्तपि कर उस कलश को र्ल से
भरकर उसमें पल्लव डाल दें । उसके ऊपर भिवान नारायण के सुवणजमय त्तवग्रि की स्िापना करें ।
160
कफर एकादशी के हदन प्राि: काल स्नान करें । कलश को पुन: स्िात्तपि करें । माला, चददन, सुपारी
ििा नाररयल आहद के द्वारा त्तवशेष रुप से उसका पूर्न करें । कलश के ऊपर सतििादय और र्ौ रखें
। िदि, िप
ू , दीप और भाँनि भाँनि के नैवेघ से पूर्न करें । कलश के सामने बैिकर उिम किा वािाज
आहद के द्वारा सारा हदन व्यिीि करें और राि में भी विाँ र्ािरण करें । अखण्ड व्रि की मसद्थि के
मलए घी का दीपक र्लायें । कफर द्वादशी के हदन सूयोदय िोने पर उस कलश को ककसी र्लाशय के
समीप (नदी, झरने या पोखर के िट पर) स्िात्तपि करें और उसकी त्तवथिवि ् पूर्ा करके दे व
प्रनिमासहिि उस कलश को वेदवेिा ब्राह्मण के मलए दान कर दें । कलश के साि िी और भी बड़े बड़े
दान दे ने चाहिए । श्रीराम ! आप अपने सेनापनियों के साि इसी त्तवथि से प्रयत्नपूवक
ज ‘त्तवर्या
एकादशी’ का व्रि कीन्र्ये । इससे आपकी त्तवर्य िोिी ।
ब्रह्मार्ी कििे िैं: नारद! यि सुनकर श्रीरामचदरर्ी ने मुनन के किनानुसार उस समय ‘त्तवर्या
एकादशी’ का व्रि ककया । उस व्रि के करने से श्रीरामचदरर्ी त्तवर्यी िुए । उदिोंने सांग्राम में रावण को
मारा, लांका पर त्तवर्य पायी और सीिा को प्राति ककया । बेटा! र्ो मनष्ु य इस त्तवथि से व्रि करिे िैं,
उदिें इस लोक में त्तवर्य प्राति िोिी िै और उनका परलोक भी अक्षय बना रििा िै ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: युथिन्ष्िर! इस कारण ‘त्तवर्या’ का व्रि करना चाहिए । इस प्रसांि को
पढ़ने और सन
ु ने से वार्पेय यज्ञ का फल ममलिा िै ।
161
आमलकी
िौरा पक्ष, िोत्तवांदा (फा ल्िुन) मासा
यथु िन्ष्िर ने भिवान श्रीकृष्ण से किा: श्रीकृष्ण! मझ
ु े फाल्िन
ु मास के शक्
ु लपक्ष की एकादशी का
नाम और मािात्म्य बिाने की कृपा कीन्र्ये ।
भिवान श्रीकृष्ण बोले: मिाभाि िमजनददन! फाल्िुन मास के शुक्लपक्ष की एकादशी का नाम
‘आमलकी’ िै । इसका पत्तवत्र व्रि त्तवष्णल
ु ोक की प्रान्ति करानेवाला िै । रार्ा मादिािा ने भी मिात्मा
वमशष्िर्ी से इसी प्रकार का प्रचन पूछा िा, न्र्सके र्वाब में वमशष्िर्ी ने किा िा :
‘मिाभाि! भिवान त्तवष्णु के िक
ू ने पर उनके मख
ु से चदरमा के समान कान्दिमान एक त्रबदद ु प्रकट
िोकर पथ्
ृ वी पर थिरा । उसीसे आमलक (आँवले) का मिान वक्ष
ृ उत्पदन िुआ, र्ो सभी वक्ष
ृ ों का
आहदभूि किलािा िै । इसी समय प्रर्ा की सन्ृ ष्ट करने के मलए भिवान ने ब्रह्मार्ी को उत्पदन
ककया और ब्रह्मार्ी ने दे विा, दानव, िदिवज, यक्ष, राक्षस, नाि ििा ननमजल अांिःकरण वाले मित्तषजयों
को र्दम हदया । उनमें से दे विा और ॠत्तष उस स्िान पर आये, र्िाँ त्तवष्णुत्तप्रय आमलक का वक्ष
ृ िा
। मिाभाि ! उसे दे खकर दे विाओां को बड़ा त्तवस्मय िुआ क्योंकक उस वक्ष
ृ के बारे में वे निीां र्ानिे िे ।
उदिें इस प्रकार त्तवन्स्मि दे ख आकाशवाणी िुई: ‘मित्तषजयो! यि सवजश्रेष्ि आमलक का वक्ष
ृ िै , र्ो
त्तवष्णु को त्तप्रय िै । इसके स्मरणमात्र से िोदान का फल ममलिा िै । स्पशज करने से इससे दि
ु ना और
फल भक्षण करने से नििन
ु ा पुण्य प्राति िोिा िै । यि सब पापों को िरनेवाला वैष्णव वक्ष
ृ िै । इसके
मूल में त्तवष्णु, उसके ऊपर ब्रह्मा, स्कदि में परमेचवर भिवान रुर, शाखाओां में मुनन, टिननयों में
दे विा, पिों में वस,ु फूलों में मरुद्िण ििा फलों में समस्ि प्रर्ापनि वास करिे िैं । आमलक
सवजदेवमय िै । अि: त्तवष्णुभक्ि पुरुषों के मलए यि परम पूज्य िै । इसमलए सदा प्रयत्नपूवक
ज
आमलक का सेवन करना चाहिए ।’
ॠत्तष बोले: आप कौन िैं? दे विा िैं या कोई और? िमें िीक िीक बिाइये ।
पुन: आकाशवाणी िुई: र्ो सम्पूणज भूिों के किाज और समस्ि भुवनों के स्रष्टा िैं, न्र्दिें त्तवद्वान
परु
ु ष भी कहिनिा से दे ख पािे िैं, मैं विी सनािन त्तवष्णु िूँ।
दे वाथिदे व भिवान त्तवष्णु का यि किन सुनकर वे ॠत्तषिण भिवान की स्िुनि करने लिे । इससे
भिवान श्रीिरर सांिुष्ट िुए और बोले: ‘मित्तषजयो! िुम्िें कौन सा अभीष्ट वरदान दँ ?ू
ॠत्तष बोले: भिवन ्! यहद आप सांिुष्ट िैं िो िम लोिों के हिि के मलए कोई ऐसा व्रि बिलाइये, र्ो
स्विज और मोक्षरुपी फल प्रदान करनेवाला िो ।
162
श्रीत्तवष्णुर्ी बोले: मित्तषजयो! फाल्िुन मास के शुक्लपक्ष में यहद पुष्य नक्षत्र से युक्ि एकादशी िो िो
वि मिान पुण्य दे नेवाली और बड़े बड़े पािकों का नाश करनेवाली िोिी िै । इस हदन आँवले के वक्ष
ृ के
पास र्ाकर विाँ रात्रत्र में र्ािरण करना चाहिए । इससे मनुष्य सब पापों से छुट र्ािा िै और सिस्र
िोदान का फल प्राति करिा िै । त्तवप्रिण ! यि व्रि सभी व्रिों में उिम िै , न्र्से मैंने िुम लोिों को
बिाया िै ।
ॠत्तष बोले: भिवन ्! इस व्रि की त्तवथि बिाइये । इसके दे विा और मांत्र क्या िैं? पूर्न कैसे करें ?
उस समय स्नान और दान कैसे ककया र्ािा िै ?
भिवान श्रीत्तवष्णुर्ी ने किा: द्त्तवर्वरो! इस एकादशी को व्रिी प्राि:काल ददििावन करके यि
सांकल्प करे कक ‘ िे पुण्डरीकाक्ष ! िे अच्युि! मैं एकादशी को ननरािार रिकर दस
ु रे हदन भोर्न करुँ िा
। आप मझ
ु े शरण में रखें ।’ ऐसा ननयम लेने के बाद पनिि, चोर, पाखण्डी, दरु ाचारी, िरु
ु पत्नीिामी
ििा मयाजदा भांि करनेवाले मनुष्यों से वि वािाजलाप न करे । अपने मन को वश में रखिे िुए नदी में ,
पोखरे में , कुएँ पर अिवा घर में िी स्नान करे । स्नान के पिले शरीर में ममट्टी लिाये ।
मत्तृ िका लिाने का मांत्र
अचवक्रादिे रिक्रादिे त्तवष्णुक्रादिे वसुदिरे ।
मत्तृ िके िर मे पापां र्दमकोटयाां समन्र्जिम ् ॥
वसुदिरे ! िुम्िारे ऊपर अचव और रि चला करिे िैं ििा वामन अविार के समय भिवान त्तवष्णु ने
भी िुम्िें अपने पैरों से नापा िा । मत्तृ िके! मैंने करोड़ों र्दमों में र्ो पाप ककये िैं, मेरे उन सब पापों को
िर लो ।’
स्नान का मांत्र
त्वां माि: सवजभि
ू ानाां र्ीवनां ििु रक्षकम ्।
स्वेदर्ोद्मभज्र्र्ािीनाां रसानाां पिये नम:॥
स्नािोSिां सवजिीिेषु ह्रदप्रस्रवणेषु च ्।
नदीषु दे वखािेषु इदां स्नानां िु मे भवेि ्॥
‘र्ल की अथिष्िात्री दे वी! मािः! िुम सम्पूणज भूिों के मलए र्ीवन िो । विी र्ीवन, र्ो स्वेदर् और
उद्मभज्र् र्ानि के र्ीवों का भी रक्षक िै । िम
ु रसों की स्वाममनी िो । िम्
ु िें नमस्कार िै । आर् मैं
163
सम्पूणज िीिों, कुण्डों, झरनों, नहदयों और दे वसम्बदिी सरोवरों में स्नान कर चक
ु ा । मेरा यि स्नान
उक्ि सभी स्नानों का फल दे नेवाला िो ।’
त्तवद्वान परु
ु ष को चाहिए कक वि परशरु ामर्ी की सोने की प्रनिमा बनवाये । प्रनिमा अपनी शन्क्ि
और िन के अनुसार एक या आिे माशे सुवणज की िोनी चाहिए । स्नान के पचचाि ् घर आकर पूर्ा
और िवन करे । इसके बाद सब प्रकार की सामग्री लेकर आँवले के वक्ष
ृ के पास र्ाय । विाँ वक्ष
ृ के
चारों ओर की र्मीन झाड़ बुिार, लीप पोिकर शुद्ि करे । शुद्ि की िुई भूमम में मांत्रपािपूवक
ज र्ल से
भरे िुए नवीन कलश की स्िापना करे । कलश में पांचरत्न और हदव्य िदि आहद छोड़ दे । चवेि
चददन से उसका लेपन करे । उसके कण्ि में फूल की माला पिनाये । सब प्रकार के िप
ू की सि
ु दि
फैलाये । र्लिे िुए दीपकों की श्रेणी सर्ाकर रखे । िात्पयज यि िै कक सब ओर से सुददर और मनोिर
दृचय उपन्स्िि करे । पूर्ा के मलए नवीन छािा, र्ूिा और वस्त्र भी मँिाकर रखे । कलश के ऊपर एक
पात्र रखकर उसे श्रेष्ि लार्ों(खीलों) से भर दे । कफर उसके ऊपर परशुरामर्ी की मूनिज (सुवणज की)
स्िात्तपि करे ।
त्तवशोकाय नम:’ किकर उनके चरणों की,
‘त्तवचवरुत्तपणे नम:’ से दोनों घुटनों की,
‘उग्राय नम:’ से र्ाँघो की,
‘दामोदराय नम:’ से कहटभाि की,
‘पिनाभाय नम:’ से उदर की,
‘श्रीवत्सिाररणे नम:’ से वक्ष: स्िल की,
‘चकक्रणे नम:’ से बायीां बाँि की,
‘िहदने नम:’ से दाहिनी बाँि की,
‘वैकुण्िाय नम:’ से कण्ि की,
‘यज्ञमख
ु ाय नम:’ से मख
ु की,
‘त्तवशोकननिये नम:’ से नामसका की,
‘वासुदेवाय नम:’ से नेत्रों की,
‘वामनाय नम:’ से ललाट की,
164
‘सवाजत्मने नम:’ से सांपूणज अांिो ििा मस्िक की पूर्ा करे ।
ये िी पूर्ा के मांत्र िैं। िदनदिर भन्क्ियुक्ि थचि से शुद्ि फल के द्वारा दे वाथिदे व परशुरामर्ी को
अध्यज प्रदान करे । अध्यज का मांत्र इस प्रकार िै :
नमस्िे दे वदे वेश र्ामदग्दय नमोSस्िु िे ।
िि
ृ ाणाध्यजमममां दिमामलक्या युिां िरे ॥
दे वदे वेचवर! र्मदन्ग्ननददन! श्री त्तवष्णुस्वरुप परशुरामर्ी! आपको नमस्कार िै , नमस्कार िै ।
आँवले के फल के साि हदया िुआ मेरा यि अध्यज ग्रिण कीन्र्ये ।’
िदनदिर भन्क्ियक्
ु ि थचि से र्ािरण करे । नत्ृ य, सांिीि, वाघ, िाममजक उपाख्यान ििा श्रीत्तवष्णु
सांबांिी किा वािाज आहद के द्वारा वि रात्रत्र व्यिीि करे । उसके बाद भिवान त्तवष्णु के नाम ले लेकर
आमलक वक्ष
ृ की पररक्रमा एक सौ आि या अट्िाईस बार करे । कफर सवेरा िोने पर श्रीिरर की आरिी
करे । ब्राह्मण की पूर्ा करके विाँ की सब सामग्री उसे ननवेहदि कर दे । परशुरामर्ी का कलश, दो
वस्त्र, र्ि
ू ा आहद सभी वस्िए
ु ँ दान कर दे और यि भावना करे कक : ‘परशरु ामर्ी के स्वरुप में
भिवान त्तवष्णु मझ
ु पर प्रसदन िों ।’ ित्पचचाि ् आमलक का स्पशज करके उसकी प्रदक्षक्षणा करे और
स्नान करने के बाद त्तवथिपूवक
ज ब्राह्मणों को भोर्न कराये । िदनदिर कुटुन्म्बयों के साि बैिकर
स्वयां भी भोर्न करे ।
सम्पूणज िीिों के सेवन से र्ो पुण्य प्राति िोिा िै ििा सब प्रकार के दान दे ने दे र्ो फल ममलिा िै,
वि सब उपयक्
ुज ि त्तवथि के पालन से सुलभ िोिा िै । समस्ि यज्ञों की अपेक्षा भी अथिक फल ममलिा
िै , इसमें िननक भी सांदेि निीां िै । यि व्रि सब व्रिों में उिम िै ।’
वमशष्िर्ी कििे िैं: मिारार्! इिना किकर दे वेचवर भिवान त्तवष्णु विीां अदििाजन िो िये ।
ित्पचचाि ् उन समस्ि मित्तषजयों ने उक्ि व्रि का पूणरु
ज प से पालन ककया । नप
ृ श्रेष्ि ! इसी प्रकार िुम्िें
भी इस व्रि का अनुष्िान करना चाहिए ।
भिवान श्रीकृष्ण कििे िैं: युथिन्ष्िर! यि दि
ज ज व्रि मनुष्य को सब पापों से मुक्ि करनेवाला िै ।
ु ष
165
पद्ममनी
िौरा पक्ष, पुरुषोिम मास
अर्न
ुज ने किा: िे भिवन ्! अब आप अथिक (लौंद/ मल/ परु
ु षोिम) मास की शक्
ु लपक्ष की
एकादशी के त्तवषय में बिायें, उसका नाम क्या िै ििा व्रि की त्तवथि क्या िै ? इसमें ककस दे विा की
पूर्ा की र्ािी िै और इसके व्रि से क्या फल ममलिा िै ?
श्रीकृष्ण बोले: िे पािज! अथिक मास की एकादशी अनेक पण्
ु यों को दे नेवाली िै , उसका नाम
‘पद्ममनी’ िै । इस एकादशी के व्रि से मनुष्य त्तवष्णुलोक को र्ािा िै । यि अनेक पापों को नष्ट
करनेवाली ििा मुन्क्ि और भन्क्ि प्रदान करनेवाली िै । इसके फल व िुणों को ध्यानपूवक
ज सुनो:
दशमी के हदन व्रि शुरु करना चाहिए । एकादशी के हदन प्राि: ननत्यकक्रया से ननवि
ृ िोकर पुण्य क्षेत्र
में स्नान करने चले र्ाना चाहिए । उस समय िोबर, मत्तृ िका, निल, कुश ििा आमलकी चण
ू ज से
त्तवथिपव
ज स्नान करना चाहिए । स्नान करने से पिले शरीर में ममट्टी लिािे िुए उसीसे प्रािजना
ू क
करनी चाहिए: ‘िे मत्तृ िके ! मैं िुमको नमस्कार करिा िूँ । िुम्िारे स्पशज से मेरा शरीर पत्तवत्र िो ।
समस्ि औषथियों से पैदा िुई और पथ्
ू से
ृ वी को पत्तवत्र करनेवाली, िुम मुझे शुद्ि करो । ब्रह्मा के िक
पैदा िोनेवाली! िुम मेरे शरीर को छूकर मुझे पत्तवत्र करो । िे शांख चक्र िदािारी दे वों के दे व!
र्िदनाि! आप मुझे स्नान के मलए आज्ञा दीन्र्ये ।’
इसके उपरादि वरुण मांत्र को र्पकर पत्तवत्र िीिों के अभाव में उनका स्मरण करिे िुए ककसी
िालाब में स्नान करना चाहिए । स्नान करने के पचचाि ् स्वच्छ और सुददर वस्त्र िारण करके सांध्या,
िपजण करके मांहदर में र्ाकर भिवान की िप
ू , दीप, नैवेघ, पष्ु प, केसर आहद से पर्
ू ा करनी चाहिए ।
उसके उपरादि भिवान के सम्मुख नत्ृ य िान आहद करें ।
भक्िर्नों के साि भिवान के सामने पुराण की किा सुननी चाहिए । अथिक मास की शुक्लपक्ष
की ‘पद्ममनी एकादशी’ का व्रि ननर्जल करना चाहिए । यहद मनष्ु य में ननर्जल रिने की शन्क्ि न िो िो
उसे र्ल पान या अल्पािार से व्रि करना चाहिए । रात्रत्र में र्ािरण करके नाच और िान करके
भिवान का स्मरण करिे रिना चाहिए । प्रनि पिर मनुष्य को भिवान या मिादे वर्ी की पूर्ा करनी
चाहिए ।
पिले पिर में भिवान को नाररयल, दस
ू रे में त्रबल्वफल, िीसरे में सीिाफल और चौिे में सुपारी,
नारां िी अपजण करना चाहिए । इससे पिले पिर में अन्ग्न िोम का, दस
ू रे में वार्पेय यज्ञ का, िीसरे में
अचवमेघ यज्ञ का और चौिे में रार्सूय यज्ञ का फल ममलिा िै । इस व्रि से बढ़कर सांसार में कोई
166
यज्ञ, िप, दान या पुण्य निीां िै । एकादशी का व्रि करनेवाले मनुष्य को समस्ि िीिों और यज्ञों का
फल ममल र्ािा िै ।
इस िरि से सय
ू ोदय िक र्ािरण करना चाहिए और स्नान करके ब्राह्मणों को भोर्न करना
चाहिए । इस प्रकार र्ो मनुष्य त्तवथिपूवक
ज भिवान की पूर्ा ििा व्रि करिे िैं, उनका र्दम सफल
िोिा िै और वे इस लोक में अनेक सुखों को भोिकर अदि में भिवान त्तवष्णु के परम िाम को र्ािे िैं
। िे पािज ! मैंने िुम्िें एकादशी के व्रि का पूरा त्तविान बिा हदया ।
अब र्ो ‘पद्ममनी एकादशी’ का भन्क्िपूवक
ज व्रि कर चक
ज सुनो
ु े िैं, उनकी किा कििा िूँ, ध्यानपूवक
। यि सुददर किा पुलस्त्यर्ी ने नारदर्ी से किी िी : एक समय कािजवीयज ने रावण को अपने बांदीिि
ृ
में बांद कर मलया । उसे मुनन पुलस्त्यर्ी ने कािजवीयज से त्तवनय करके छुड़ाया । इस घटना को सुनकर
नारदर्ी ने पल
ु स्त्यर्ी से पछ
ू ा : ‘िे मिारार् ! उस मायावी रावण को, न्र्सने समस्ि दे विाओां सहिि
इदर को र्ीि मलया, कािजवीयज ने ककस प्रकार र्ीिा, सो आप मुझे समझाइये ।’
इस पर पल
ु स्त्यर्ी बोले: ‘िे नारदर्ी! पिले कृिवीयज नामक एक रार्ा राज्य करिा िा । उस रार्ा
को सौ न्स्त्रयाँ िीां, उसमें से ककसीको भी राज्यभार सँभालनेवाला योग्य पत्र
ु निीां िा । िब रार्ा ने
आदरपूवक
ज पन्ण्डिों को बुलवाया और पुत्र की प्रान्ति के मलए यज्ञ ककये, परदिु सब असफल रिे ।
न्र्स प्रकार द:ु खी मनुष्य को भोि नीरस मालूम पड़िे िैं, उसी प्रकार उसको भी अपना राज्य पुत्र
त्रबना दःु खमय प्रिीि िोिा िा । अदि में वि िप के द्वारा िी मसद्थियों को प्राति र्ानकर िपस्या
करने के मलए वन को चला िया । उसकी स्त्री भी (िररचचदर की पत्र
ु ी प्रमदा) वस्त्रालांकारों को
त्यािकर अपने पनि के साि िदिमादन पवजि पर चली ियी । उस स्िान पर इन लोिों ने दस िर्ार
वषज िक िपस्या की परदिु मसद्थि प्राति न िो सकी । रार्ा के शरीर में केवल ि्ड़डयाँ रि ियीां । यि
दे खकर प्रमदा ने त्तवनयसहिि मिासिी अनसूया से पूछा: मेरे पनिदे व को िपस्या करिे िुए दस िर्ार
वषज बीि िये, परदिु अभी िक भिवान प्रसदन निीां िुए िैं, न्र्ससे मुझे पुत्र प्राति िो । इसका क्या
कारण िै ?
इस पर अनसूया बोली कक अथिक (लौंद/मल ) मास में र्ो कक छिीस मिीने बाद आिा िै , उसमें
दो एकादशी िोिी िै । इसमें शुक्लपक्ष की एकादशी का नाम ‘पद्ममनी’ और कृष्णपक्ष की एकादशी का
नाम ‘परमा’ िै । उसके व्रि और र्ािरण करने से भिवान िम्
ु िें अवचय िी पत्र
ु दें िे ।
इसके पचचाि ् अनसूयार्ी ने व्रि की त्तवथि बिलायी । रानी ने अनसूया की बिलायी त्तवथि के
अनस
ु ार एकादशी का व्रि और रात्रत्र में र्ािरण ककया । इससे भिवान त्तवष्णु उस पर बिुि प्रसदन िुए
और वरदान माँिने के मलए किा ।
167
रानी ने किा: आप यि वरदान मेरे पनि को दीन्र्ये ।
प्रमदा का वचन सुनकर भिवान त्तवष्णु बोले: ‘िे प्रमदे ! मल मास (लौंद) मुझे बिुि त्तप्रय िै । उसमें
भी एकादशी निथि मझ
ु े सबसे अथिक त्तप्रय िै । इस एकादशी का व्रि ििा रात्रत्र र्ािरण िम
ु ने
त्तवथिपूवक
ज ककया, इसमलए मैं िुम पर अत्यदि प्रसदन िूँ ।’ इिना किकर भिवान त्तवष्णु रार्ा से
बोले: ‘िे रार्ेदर! िुम अपनी इच्छा के अनुसार वर माँिो । क्योंकक िुम्िारी स्त्री ने मुझको प्रसदन
ककया िै ।’
भिवान की मिरु वाणी सुनकर रार्ा बोला: ‘िे भिवन ्! आप मुझे सबसे श्रेष्ि, सबके द्वारा पून्र्ि
ििा आपके अनिररक्ि दे व दानव, मनुष्य आहद से अर्ेय उिम पुत्र दीन्र्ये ।’ भिवान ििास्िु
किकर अदििाजन िो िये । उसके बाद वे दोनों अपने राज्य को वापस आ िये । उदिीांके यिाँ कािजवीयज
उत्पदन िुए िे । वे भिवान के अनिररक्ि सबसे अर्ेय िे । इदिोंने रावण को र्ीि मलया िा । यि
सब ‘पद्ममनी’ के व्रि का प्रभाव िा । इिना किकर पुलस्त्यर्ी विाँ से चले िये ।
भिवान श्रीकृष्ण ने किा: िे पाण्डुनददन अर्न
ुज ! यि मैंने अथिक (लौंद/मल/परु
ु षोिम) मास के
शक्
ु लपक्ष की एकादशी का व्रि किा िै । र्ो मनष्ु य इस व्रि को करिा िै , वि त्तवष्णल
ु ोक को र्ािा िै
।पद्ममनी एकादशी
अर्न
ुज ने किा: िे भिवन ्! अब आप अथिक (लौंद/ मल/ परु
ु षोिम) मास की शक्
ु लपक्ष की
एकादशी के त्तवषय में बिायें, उसका नाम क्या िै ििा व्रि की त्तवथि क्या िै ? इसमें ककस दे विा की
पूर्ा की र्ािी िै और इसके व्रि से क्या फल ममलिा िै ?
श्रीकृष्ण बोले: िे पािज! अथिक मास की एकादशी अनेक पण्
ु यों को दे नेवाली िै , उसका नाम
‘पद्ममनी’ िै । इस एकादशी के व्रि से मनुष्य त्तवष्णुलोक को र्ािा िै । यि अनेक पापों को नष्ट
करनेवाली ििा मुन्क्ि और भन्क्ि प्रदान करनेवाली िै । इसके फल व िुणों को ध्यानपूवक
ज सुनो:
दशमी के हदन व्रि शुरु करना चाहिए । एकादशी के हदन प्राि: ननत्यकक्रया से ननवि
ृ िोकर पुण्य क्षेत्र
में स्नान करने चले र्ाना चाहिए । उस समय िोबर, मत्तृ िका, निल, कुश ििा आमलकी चण
ू ज से
त्तवथिपूवक
ज स्नान करना चाहिए । स्नान करने से पिले शरीर में ममट्टी लिािे िुए उसीसे प्रािजना
करनी चाहिए: ‘िे मत्तृ िके ! मैं िुमको नमस्कार करिा िूँ । िुम्िारे स्पशज से मेरा शरीर पत्तवत्र िो ।
समस्ि औषथियों से पैदा िुई और पथ्
ू से
ृ वी को पत्तवत्र करनेवाली, िुम मुझे शुद्ि करो । ब्रह्मा के िक
पैदा िोनेवाली! िुम मेरे शरीर को छूकर मुझे पत्तवत्र करो । िे शांख चक्र िदािारी दे वों के दे व!
र्िदनाि! आप मझ
ु े स्नान के मलए आज्ञा दीन्र्ये ।’
168
इसके उपरादि वरुण मांत्र को र्पकर पत्तवत्र िीिों के अभाव में उनका स्मरण करिे िुए ककसी
िालाब में स्नान करना चाहिए । स्नान करने के पचचाि ् स्वच्छ और सुददर वस्त्र िारण करके सांध्या,
िपजण करके मांहदर में र्ाकर भिवान की िप
ू , दीप, नैवेघ, पुष्प, केसर आहद से पूर्ा करनी चाहिए ।
उसके उपरादि भिवान के सम्मुख नत्ृ य िान आहद करें ।
भक्िर्नों के साि भिवान के सामने पुराण की किा सुननी चाहिए । अथिक मास की शुक्लपक्ष
की ‘पद्ममनी एकादशी’ का व्रि ननर्जल करना चाहिए । यहद मनुष्य में ननर्जल रिने की शन्क्ि न िो िो
उसे र्ल पान या अल्पािार से व्रि करना चाहिए । रात्रत्र में र्ािरण करके नाच और िान करके
भिवान का स्मरण करिे रिना चाहिए । प्रनि पिर मनष्ु य को भिवान या मिादे वर्ी की पर्
ू ा करनी
चाहिए ।
पिले पिर में भिवान को नाररयल, दस
ू रे में त्रबल्वफल, िीसरे में सीिाफल और चौिे में सप
ु ारी,
नारां िी अपजण करना चाहिए । इससे पिले पिर में अन्ग्न िोम का, दस
ू रे में वार्पेय यज्ञ का, िीसरे में
अचवमेघ यज्ञ का और चौिे में रार्सूय यज्ञ का फल ममलिा िै । इस व्रि से बढ़कर सांसार में कोई
यज्ञ, िप, दान या पुण्य निीां िै । एकादशी का व्रि करनेवाले मनुष्य को समस्ि िीिों और यज्ञों का
फल ममल र्ािा िै ।
इस िरि से सूयोदय िक र्ािरण करना चाहिए और स्नान करके ब्राह्मणों को भोर्न करना
चाहिए । इस प्रकार र्ो मनुष्य त्तवथिपूवक
ज भिवान की पूर्ा ििा व्रि करिे िैं, उनका र्दम सफल
िोिा िै और वे इस लोक में अनेक सख
ु ों को भोिकर अदि में भिवान त्तवष्णु के परम िाम को र्ािे िैं
। िे पािज ! मैंने िम्
ु िें एकादशी के व्रि का परू ा त्तविान बिा हदया ।
अब र्ो ‘पद्ममनी एकादशी’ का भन्क्िपूवक
ज व्रि कर चक
ज सुनो
ु े िैं, उनकी किा कििा िूँ, ध्यानपूवक
। यि सद
ु दर किा पल
ु स्त्यर्ी ने नारदर्ी से किी िी : एक समय कािजवीयज ने रावण को अपने बांदीिि
ृ
में बांद कर मलया । उसे मुनन पुलस्त्यर्ी ने कािजवीयज से त्तवनय करके छुड़ाया । इस घटना को सुनकर
नारदर्ी ने पुलस्त्यर्ी से पूछा : ‘िे मिारार् ! उस मायावी रावण को, न्र्सने समस्ि दे विाओां सहिि
इदर को र्ीि मलया, कािजवीयज ने ककस प्रकार र्ीिा, सो आप मुझे समझाइये ।’
इस पर पुलस्त्यर्ी बोले : ‘िे नारदर्ी ! पिले कृिवीयज नामक एक रार्ा राज्य करिा िा । उस
रार्ा को सौ न्स्त्रयाँ िीां, उसमें से ककसीको भी राज्यभार सँभालनेवाला योग्य पुत्र निीां िा । िब रार्ा
ने आदरपूवक
ज पन्ण्डिों को बुलवाया और पुत्र की प्रान्ति के मलए यज्ञ ककये, परदिु सब असफल रिे ।
न्र्स प्रकार द:ु खी मनष्ु य को भोि नीरस मालम
ू पड़िे िैं, उसी प्रकार उसको भी अपना राज्य पत्र
ु
त्रबना दःु खमय प्रिीि िोिा िा । अदि में वि िप के द्वारा िी मसद्थियों को प्राति र्ानकर िपस्या
करने के मलए वन को चला िया । उसकी स्त्री भी (िररचचदर की पुत्री प्रमदा) वस्त्रालांकारों को
169
त्यािकर अपने पनि के साि िदिमादन पवजि पर चली ियी । उस स्िान पर इन लोिों ने दस िर्ार
वषज िक िपस्या की परदिु मसद्थि प्राति न िो सकी । रार्ा के शरीर में केवल ि्ड़डयाँ रि ियीां । यि
दे खकर प्रमदा ने त्तवनयसहिि मिासिी अनसूया से पूछा: मेरे पनिदे व को िपस्या करिे िुए दस िर्ार
वषज बीि िये, परदिु अभी िक भिवान प्रसदन निीां िुए िैं, न्र्ससे मुझे पुत्र प्राति िो । इसका क्या
कारण िै ?
इस पर अनसूया बोली कक अथिक (लौंद/मल ) मास में र्ो कक छिीस मिीने बाद आिा िै , उसमें
दो एकादशी िोिी िै । इसमें शक्
ु लपक्ष की एकादशी का नाम ‘पद्ममनी’ और कृष्णपक्ष की एकादशी का
नाम ‘परमा’ िै । उसके व्रि और र्ािरण करने से भिवान िम्
ु िें अवचय िी पत्र
ु दें िे ।
इसके पचचाि ् अनसूयार्ी ने व्रि की त्तवथि बिलायी । रानी ने अनसूया की बिलायी त्तवथि के
अनस
ु ार एकादशी का व्रि और रात्रत्र में र्ािरण ककया । इससे भिवान त्तवष्णु उस पर बिुि प्रसदन िुए
और वरदान माँिने के मलए किा ।
रानी ने किा: आप यि वरदान मेरे पनि को दीन्र्ये ।
प्रमदा का वचन सुनकर भिवान त्तवष्णु बोले: ‘िे प्रमदे ! मल मास (लौंद) मुझे बिुि त्तप्रय िै । उसमें
भी एकादशी निथि मुझे सबसे अथिक त्तप्रय िै । इस एकादशी का व्रि ििा रात्रत्र र्ािरण िुमने
त्तवथिपव
ज ककया, इसमलए मैं िम
ू क
ु पर अत्यदि प्रसदन िूँ ।’ इिना किकर भिवान त्तवष्णु रार्ा से
बोले: ‘िे रार्ेदर! िुम अपनी इच्छा के अनुसार वर माँिो । क्योंकक िुम्िारी स्त्री ने मुझको प्रसदन
ककया िै ।’
भिवान की मिरु वाणी सन
ु कर रार्ा बोला: ‘िे भिवन ्! आप मझ
ु े सबसे श्रेष्ि, सबके द्वारा पन्ू र्ि
ििा आपके अनिररक्ि दे व दानव, मनुष्य आहद से अर्ेय उिम पुत्र दीन्र्ये ।’ भिवान ििास्िु
किकर अदििाजन िो िये । उसके बाद वे दोनों अपने राज्य को वापस आ िये । उदिीांके यिाँ कािजवीयज
उत्पदन िुए िे । वे भिवान के अनिररक्ि सबसे अर्ेय िे । इदिोंने रावण को र्ीि मलया िा । यि
सब ‘पद्ममनी’ के व्रि का प्रभाव िा । इिना किकर पल
ु स्त्यर्ी विाँ से चले िये ।
भिवान श्रीकृष्ण ने किा: िे पाण्डुनददन अर्न
ुज ! यि मैंने अथिक (लौंद/मल/पुरुषोिम) मास के
शुक्लपक्ष की एकादशी का व्रि किा िै । र्ो मनुष्य इस व्रि को करिा िै , वि त्तवष्णुलोक को र्ािा िै ।
170
परमा
कृष्ण पक्ष, पुरुषोिम मास
अर्न
ुज बोले: िे र्नादज न! आप अथिक (लौंद/मल/परु
ु षोिम) मास के कृष्णपक्ष की एकादशी का
नाम ििा उसके व्रि की त्तवथि बिलाइये । इसमें ककस दे विा की पर्
ू ा की र्ािी िै ििा इसके व्रि से
क्या फल ममलिा िै ?
श्रीकृष्ण बोले: िे पािज! इस एकादशी का नाम ‘परमा’ िै । इसके व्रि से समस्ि पाप नष्ट िो र्ािे
िैं ििा मनुष्य को इस लोक में सुख ििा परलोक में मुन्क्ि ममलिी िै । भिवान त्तवष्णु की िप
ू , दीप,
नैवेि, पुष्प आहद से पूर्ा करनी चाहिए । मित्तषजयों के साि इस एकादशी की र्ो मनोिर किा
कान्म्पल्य निरी में िुई िी, कििा िूँ । ध्यानपूवक
ज सुनो :
कान्म्पल्य निरी में सुमेिा नाम का अत्यांि िमाजत्मा ब्राह्मण रििा िा । उसकी स्त्री अत्यदि पत्तवत्र
ििा पनिव्रिा िी । पूवज के ककसी पाप के कारण यि दम्पनि अत्यदि दररर िा । उस ब्राह्मण की
पत्नी अपने पनि की सेवा करिी रििी िी ििा अनिथि को अदन दे कर स्वयां भूखी रि र्ािी िी ।
एक हदन सुमेिा अपनी पत्नी से बोला: ‘िे त्तप्रये! िि
ृ स्िी िन के त्रबना निीां चलिी इसमलए मैं
परदे श र्ाकर कुछ उद्योि करुँ ।’
उसकी पत्नी बोली: ‘िे प्राणनाि! पनि अच्छा और बुरा र्ो कुछ भी किे , पत्नी को विी करना
चाहिए । मनुष्य को पूवर्
ज दम के कमों का फल ममलिा िै । त्तविािा ने भाग्य में र्ो कुछ मलखा िै , वि
टाले से भी निीां टलिा । िे प्राणनाि! आपको किीां र्ाने की आवचयकिा निीां, र्ो भाग्य में िोिा, वि
यिीां ममल र्ायेिा ।’
पत्नी की सलाि मानकर ब्राह्मण परदे श निीां िया । एक समय कौन्ण्डदय मुनन उस र्िि आये ।
उदिें दे खकर सम
ु ेिा और उसकी पत्नी ने उदिें प्रणाम ककया और बोले: ‘आर् िम िदय िुए । आपके
दशजन से िमारा र्ीवन सफल िुआ ।’मनु न को उदिोंने आसन ििा भोर्न हदया ।
भोर्न के पचचाि ् पनिव्रिा बोली: ‘िे मुननवर! मेरे भाग्य से आप आ िये िैं । मुझे पूणज त्तवचवास िै
कक अब मेरी दरररिा शीघ्र िी नष्ट िोनेवाली िै । आप िमारी दरररिा नष्ट करने के मलए उपाय बिायें
।’
इस पर कौन्ण्डदय मनु न बोले : ‘अथिक मास’ (मल मास) की कृष्णपक्ष की ‘परमा एकादशी’ के व्रि
से समस्ि पाप, द:ु ख और दरररिा आहद नष्ट िो र्ािे िैं । र्ो मनष्ु य इस व्रि को करिा िै , वि
171
िनवान िो र्ािा िै । इस व्रि में कीिजन भर्न आहद सहिि रात्रत्र र्ािरण करना चाहिए । मिादे वर्ी
ने कुबेर को इसी व्रि के करने से िनाध्यक्ष बना हदया िै ।’
कफर मनु न कौन्ण्डदय ने उदिें ‘परमा एकादशी’ के व्रि की त्तवथि कि सन
ु ायी । मनु न बोले: ‘िे
ब्राह्मणी! इस हदन प्राि: काल ननत्यकमज से ननवि
ज पांचरात्रत्र व्रि आरम्भ करना
ृ िोकर त्तवथिपूवक
चाहिए । र्ो मनुष्य पाँच हदन िक ननर्जल व्रि करिे िैं, वे अपने मािा त्तपिा और स्त्रीसहिि स्विजलोक
को र्ािे िैं । िे ब्राह्मणी ! िुम अपने पनि के साि इसी व्रि को करो । इससे िम्
ु िें अवचय िी मसद्थि
और अदि में स्विज की प्रान्ति िोिी |’
कौन्ण्डदय मुनन के किे अनुसार उदिोंने ‘परमा एकादशी’ का पाँच हदन िक व्रि ककया । व्रि समाति
िोने पर ब्राह्मण की पत्नी ने एक रार्कुमार को अपने यिाँ आिे िुए दे खा । रार्कुमार ने ब्रह्मार्ी की
प्रेरणा से उदिें आर्ीत्तवका के मलए एक िाँव और एक उिम घर र्ो कक सब वस्िओ
ु ां से पररपण
ू ज िा,
रिने के मलए हदया । दोनों इस व्रि के प्रभाव से इस लोक में अनदि सुख भोिकर अदि में स्विजलोक
को िये ।
िे पािज! र्ो मनष्ु य ‘परमा एकादशी’ का व्रि करिा िै , उसे समस्ि िीिों व यज्ञों आहद का फल
ममलिा िै । न्र्स प्रकार सांसार में चार पैरवालों में िौ, दे विाओां में इदररार् श्रेष्ि िैं, उसी प्रकार मासों
में अथिक मास उिम िै । इस मास में पांचरात्रत्र अत्यदि पुण्य दे नेवाली िै । इस मिीने में ‘पद्ममनी
एकादशी’ भी श्रेष्ि िै । उसके व्रि से समस्ि पाप नष्ट िो र्ािे िैं और पुण्यमय लोकों की प्रान्ति िोिी
िै ।
172
HUNGARIAN (Magyar)
Papamochani Ekadashi
(Chaitra Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Vishnu (Chaitra) masa
Judhisthira Maharadzsa így szólt:
- Ó, Legfelsőbb Úr, hallottam tőled a Phálguna hónap (február-március)
világos felére eső Ámalaki Ekádasi magyarázatát, és most arról az Ekádasiról
szeretnék hallani, amely Csaitra hónap (március-április) sötét felében fordul
elő. Mi a neve, ó, Uram, és a megtartásával milyen eredményeket lehet
elérni? - Az Istenség Legfelsőbb Személyisége, az Úr Sri Krsna így válaszolt:
- Ó, legjobb király, örömmel elmondom neked és mindenki javára, milyen
dicsőséges az az Ekádasi, amelyet Pápamocsani néven ismernek. Egykor
Lómása Risi már elmondta ennek az Ekádasinak a történetét Mándhátá
császárnak.
Mándháta király így szólt a risihez:
- Ó, nagy bölcs, kérlek, mondd meg nekem, valamennyi ember javára, mi a
neve annak az Ekádasinak, amely Csaitra hónap sötét felére esik, és kérlek,
magyarázd el, hogyan kell megtartani. Kérlek, mondd el azt is, milyen
előnyökre tesz szert az, aki megtartja ezt az Ekádasit. - Lómása Risi így
válaszolt:
- A Csaitra hónap sötét felére eső Ekádasi neve Pápamocsani Ekádasi. A
hittel teli bhakta számára megsemmisíti a kísértetek és démonok befolyását.
Ó, oroszlán az emberek között, ez az Ekádasi megadja az élet igazi
tökéletességét is, mindenféle vágyat teljesít, megtisztítja az életet minden
bűnös visszahatástól, és megtartóját tökéletesen erényessé teszi.
Most kérlek, hallgass meg egy történelmi eseményt ezzel az Ekádasival és
Csitrarathával, a Gandharvák (mennyei zenészek) vezetőjével
kapcsolatosan.
Egyszer egy szép tavaszi napon Csitraratha a mennyei táncosnők
társaságában egy gyönyörű erdőben sétált, ahol nagyon sokféle virág nyílt.
A lányokkal együtt sok más gandharvához és kinnarához csatlakozott, de
éppen akkor látogatott oda maga az Úr Indra, a mennyek királya is.
Mindenki úgy érezte, egyetlen kert sem különb, mint ez az erdő. Ott volt
számos bölcs is, akik lemondásokat és vezekléseket végeztek. Csaitra és
173
Vaisákha (április-május) hónapokban a félistenek különleges élvezettel
kerestek fel ezt a mennyei kertet.
Abban az erdőben lakott egy Medhávi nevű nagy bölcs, és a rendkívül
vonzó táncosnők folyton azzal próbálkoztak, hogy elcsábítsák. Különösen
egy Mandzsughosá nevű leányzó törte azon a fejét, hogyan is csábíthatná el
az emelkedett munit, de nem mert nagyon közel menni hozzá, annyira
tisztelte a bölcset és annyira rettegett az erejétől, amit sok-sok évi aszkézis
után nyert el. A bölcstől vagy két mérföldnyire verte fel a sátrát, és nagyon
édesen kezdett énekelni, miközben a dobján játszott. Még a szerelem istene
is izgatottá vált, amikor meglátta őt, meghallotta bájos éneklését, és
megérezte szantálpép-kenőcse illatát. Eszébe jutott a saját szerencsétlen
kalandja az Úr Sivával, és úgy döntött, azzal áll bosszút, hogy elcsábítja
Medhávit.
Mandzsughosá szemöldökét íjként, pillantását idegként, szemét nyílként,
keblét pedig tartóként használva közeledett a szerelem istene Medhávihoz,
hogy megkísértse, törje meg transzát és fogadalmait. Más szóval a szerelem
istene Mandzsughosát hívta segítségül, és mikor a leány rátekintett a nagy
erejű és vonzó fiatal bölcsre, őt magát is felizgatta a kéjvágy. Mandzsughosá
látta, hogy a csinos Medhávi nagyon intelligens és művelt, tiszta fehér
bráhmana zsinórt visel a vállára vetve, szannjászi botot tart, miközben ott ül
Csjavana Risi ásramájában, ezért elébe lépett.
Photobucket
Csábítóan énekelni kezdett, miközben az övén és a bokája körül viselt kis
csengettyűk gyönyörű zenei szimfóniában csendültek össze karpereceivel.
Egészen elbűvölte a bölcs Medhávit. Megértette, hogy ez a gyönyörű fiatal
hölgy egyesülni kíván vele, és ebben a pillanatban a szerelem istene tovább
fokozta Mandzsughosá iránti vonzalmát azzal, hogy elengedte az ízlelés,
érintés, látás, szaglás és hallás hatalmas fegyvereit.
Mandzsughosá lassanként közeledett Medhávihoz, teste mozgásával és
édes pillantásokkal bűvölve el őt. Kecsesen letette a dobját, majd átölelte a
bölcset két karjával éppen úgy, ahogyan a lián fonja körül az erős fát.
Medhávit annyira lenyűgözte, hogy megszakította meditációját, és úgy
döntött, játszadozik vele egy kicsit - ebben a pillanatban vége is volt szíve
és elméje tisztaságának. Még az éjszaka és a nappal közötti különbséget is
elfelejtette, úgy ment el a leánnyal, hogy hosszú, hosszú ideig vele töltse
kedvét.
Amikor Mandzsughosá látta, hogy a fiatal jógi szentsége megrendült, úgy
határozott, ott hagyja és hazatér. Így szólt hát:
174
- Ó, nagy bölcs, kérlek, engedd meg nekem, hogy hazatérjek. - Medhávi így
felelt:
- De még csak most jöttél ide, szépséges leány. Kérlek, legalább holnapig
maradj velem.
Mandzsughosá félt a bölcs jógi erejétől, ezért pontosan ötvenhét évig,
kilenc hónapig és három napig maradt vele, de Medhávi számára ez is csak
egyetlen pillanatnak tűnt. Megint így kérlelte:
- Kérlek, engedd, hogy távozzak! - Medhávi így könyörgött:
- Ó, kedvesem, hallgass meg. Maradj velem még egy éjszakát, és aztán
elmehetsz holnap reggel. Csak addig maradj velem, amíg el nem végeztem
a reggeli kötelességeimet, és el nem énekeltem a szent gájatri mantrát.
Kérlek, várj addig!
Mandzsughosá még mindig félt a bölcs nagy jógaerejétől, kényszeredetten
elmosolyodott és megkérdezte:
- Meddig tart, amíg befejezed a reggeli himnuszaidat és szertartásaidat?
Kérlek, légy kegyes, és gondolj arra, már eddig is mennyi időt töltöttél
velem.
A bölcs végiggondolta, hány éve van már együtt Mandzsughosával, és
ezután nagy megdöbbenéssel így szólt:
- De hiszen több, mint ötvenhét évet töltöttem veled! -Szemei kivörösödtek
és szikrákat kezdtek hányni. Most úgy látta Mandzsughosát, mint magát a
halált és lelki élete megrontóját.
- Te gonosz asszony! Elhamvaszottad vezekéseim összes nehezen
megszerzett eredményét! - Dühében reszketett, és megátkozta
Mandzsughosát:
- Ó, bűnös nőszemély, te keményszívű, te gyalázatos! Ó, rossz asszony,
elátkozlak, légy ezentúl gonosz kísértet, pisácsa! - A bölcs Medhávi átkától
lesújtva a szépséges Mandzsughosá alázatosan esengett hozzá:
- Ó, bráhmanák legjobbja, kérlek, légy kegyes hozzám, és vond vissza az
átkod! Ó, nagy bölcs, azt mondják, a tiszta bhaktákkal való társulás azonnali
eredményekkel jár, de az átkuk csak hét nap után fogan meg. Ötvenhét évig
veled voltam, ó, uram, könyörülj meg rajtam! - A bölcs megenyhült:
- Ó, nyájas hölgy! Most mit tegyek? Tönkretetted vezekléseim összes
kincsét. Jól van, elmondom neked, hogyan szabadulhatsz meg ettől az
átoktól. A március/április hónap fogyó holdjának idejére eső Ekádasit
Pápamocsainak hívják, és ez minden bűnös visszahatást el tud pusztítani. Ha
175
szigorúan és nagy hittel megtartod ezt az Ekádasit, nem kell többé
kísértetként élned.
Ezután a bölcs Medhávi visszatért apja, a bölcs Csjavana ásramájába.
Amint a bölcs Csjavana meglátta elbukott fiát, nagyon elkeseredett, és így
siránkozott:
- Ó, jaj! Ó, jaj! Ó, fiam, mit tettél? Tönkretetted magad. Nem kellett volna
elpusztítanod vezekléseid összes kincsét pusztán azért, mert egy közönséges
hölgy elkábított. - A bölcs Medhávi így búsongott:
- Ó, tisztelt apám! Szerencsétlenségből nagy bűnöket követtem el egy
apszará társaságában. Ezért kérlek, mondd el, hogyan vezekelhetem le a
bűnös visszahatásokat. - Bűnbánó fia szavait hallva, a bölcs Csjavana így
szólt:
- Ó fiam! Minden bűnös visszahatása megsemmisül annak, aki megtartja a
Pápamocsani Ekádasit, amely március/április hónap fogyó holdjának idejére
esik. Ezért ezt az Ekádasit kell megtartanod.
Apja kedves szavait hallva a bölcs Medhávi különös lelkesedéssel tartotta
meg ezt az Ekádasit. Ennek hatására valamennyi bűnös visszahatása
megsemmisült, és nagyon jámborrá vált. Időközben Mandzsughosá is
megtartotta ezt a nagyon kedvező Pápamocsani Ekádasit, és kiszabadult a
kísértet létformából.
Ekkor az Úr Krisna Juddhistira királynak levonta a következtetést:
- Kedves királyom, pusztán ennek a Pápamocsani Ekádasinak a
megtartásával minden bűnös visszahatás automatikusan megsemmisül. Aki
ennek az Ekádasinak a dicsőségét hallja vagy akár csak olvas róla, olyan
eredményt ér el, mintha ezer tehenet adományozott volna. Ennek az
Ekádasinak a megtartása gyökerestől kiirtja még az olyan bűnök
visszahatásait is, mint egy bráhmana vagy egy magzat megölése, borivás és
kapcsolat a guru feleségével.
A lényeg, hogy mivel ez a szent Ekádasi mindennél kedvezőbb és minden
bűnt elpusztít, mindenkinek szigorúan meg kell tartania.
Megjegyzés:
1. Miután Úr Shiva elvesztette kedves feleségét Satit a szent Prajapati
Daksha területén, Shiva elpusztította ezt a területet. Eztuán visszahozta a
halálból az Apósát Daksha azáltal, hogy egy kecske fejét adta oda neki, és
végül leült, hogy aztán megkezdje 6000 évig tartó meditációját. Az Úr
176
Brahmá elküldte hozzá Kámada dévát, hogy segítségével megtörje Shiva
meditációját. Használva nyilainak illatát, látását, érintését és hangját
megtámadta Sivát, aki végül felébredt a mély meditációból. Siva annyira
mérges lett Cupidóra emiatt, hogy azonnal hamuvá égette a harmadik
szemének pillantásával.
2. A nőkkel való érintkezés annyira erős, hogy a férfi azonnal
megfeletkezik az időről, térről és még saját indentitásáról is. Ahogyan a Nitishastra is említi, striya charitram purushasya bhabyam daivo vijanati kuto
manushyah: "Még a félistenek sem képesek egy nőnek a viselkedését
megjósolni. Ahogy egy férfinak sem tudják megérteni a szecséjét és azt,
hogy az hogyan fogja befolyásolni a sorsát. Yajnavalkya Munitól idézve, "Egy
(nőtlen) személynek, aki lelki életre vágyik, az összes érintkezést fel kell
adnia a nőkkel, beleértve azt is, hogy nőkre gondol, nőkre néz, beszélgessen
velük egy félreeső helyen, szolgálatot fogadjon el tőlük, vagy szexuális
kapcsolatot létesítsen velük."
177
Kamada Ekadashi
(Chaitra shukla Ekadashi)
Gaura parsha, Vihnu (Chaitra) masa
A Kámadá Ekádasi dicsőségét a Varáha Purána írja le, az Úr Krsna és
Maharadzsa Judhisthíra közötti beszélgetésben.
Egy alkalommal Maharadzsa Judhisthíra megkérdezte az Úr Krsnát, a Jadu
dinasztia koronáját:
- Ó, Úr Vászudeva! Kérlek, fogadd alázatos hódolatomat. Ó, Uram! Kérlek,
beszélj nekem arról az Ekádasiról, amely március/április hónap növekvő
holdjának idejére esik. Azt is magyarázd el, hogyan kell megtartani ezt az
Ekádasit, és mi a haszna. - Az Úr Krsna így válaszolt:
- Kedves Judhisthíra Maharadzsaám, kérlek, hallgasd meg figyelmesen,
hogyan írja le ezt az Ekádasit a Purána. Egykor Maharadzsa Dilip, az Úr
Rámacsandra dédapja megkérdezte a lelki tanítómesterét, a bölcs
Vaszisthát, mi a neve, és hogyan kell megtartani azt az Ekádasit, amely
március/április hónap növekvő holdjának idejére esik.
A bölcs Vaszistha így felelt:
- Ó, király! Most teljesítem a vágyadat. Ennek az Ekádasinak a neve
Kámadá. Ez a szent Ekádasi minden bűnös visszahatást hamuvá éget, és
betartójának azt a kiváltságot adja, hogy fia születik. Most kérlek, hallgasd
meg tőlem, hogy ez az Ekádasi milyen dicsőséges.
Régen, nagyon régen volt egy Ratnapur (Bhogipur) nevű város.
Ebben a gazdag városban Pundarika király uralkodott. Mindenhová
elkísérték az alattvalói, akik között ott voltak a gandharvák, a kinnarák és az
apszarák is. Ebben a városban egy Lalitá nevű gyönyörű apszará és egy
jóképű gandharva férjként és feleségként éltek. Rendkívül szerették
egymást, és különféle szórakozásnak hódoltak gazdag házukban. Lalitá
szívében a férje iránti szeretet, és Lalit szívében a felesége iránti szeretet
olyan forró volt, hogy egyetlen pillanatra sem bírtak elszakadni egymástól.
Egyszer Pundarika király udvarában sok Gandharva énekelt és táncolt, és
Lalit is velük énekelt a felesége nélkül. Lalitá távolléte miatt Lalit hangja
megbicsaklott, rosszul lépett, hibásan mondta a szöveget. Volt a
hallgatóságban egy Karkotáka nevű kígyó, aki ismerte ennek az okát, és
panaszt emelt Pundarika királynál Lalit viselkedése miatt. Ekkor a király
nagyon dühbe gurult, és a következőképpen átkozta meg Lalitot:
178
- Ó, bűnös! Ó, bolond! Annyira csak a feleséged iránti kéjvágyad irányít,
hogy megzavartad az énekes-táncos előadást. Megátkozlak: légy ezentúl
emberevő, kannibál.
Pundarika király átka miatt Lalit azonnal nagy démonná változott. Amikor
Lalitá meglátta a férje hihetetlen és ádáz külsejű formáját, a szíve nagyon
megsajdult. Éjjel-nappal mély bánat gyötörte, csak arra tudott gondolni, mit
tegyen, hová menjen. A kínos helyzettel mit sem törődve az erdőben élt a
férjével.
Egyszer, amikor Lalitá a sűrű erdőt járta a hitvesével, a Vindhja hegység
csúcsán megpillantotta a bölcs Sringi legszentebb ásramáját. Azonnal
odament, és tiszteletteljes hódolatát ajánlotta a bölcsnek. A hölgy láttán a
bölcs megkérdezte:
- Ó,szépséges, ki vagy? Kinek a lánya vagy? Miért jöttél ide? - Lalitá így
felelt:
- Ó, nagy lélek, a Viradhanva nevű Gandharva lánya vagyok. A nevem
Lalitá. Elátkozott férjemmel jöttem ide. Ó, nagy bölcs! A férjem a
gandharvák királya, Pundarika átka miatt vált démonná. Ó, bráhmana!
Nagyon elkeserít, amikor rettenetes és ádáz formáját látom. Ó, Uram,
kérlek, magyarázd el a vezeklés folyamatát, amellyel a férjem
megszabadulhat az átoktól. Ó, bráhmanák legjobbja! Kérlek, tanítsd meg
nekünk, mit kell tennünk, hogy ez a démoni létforma megszűnjön! - Lalitá
buzgó kérelmét hallva a nagy bölcs Sringi így vigasztalta:
- Ó, Gandharva leánya! Pár nap múlva itt lesz a Kámadá nevű Ekádasi,
amely március/április hónap növekvő holdjának idejére esik. Aki szigorúan
megtartja ennek az Ekádasinak a fogadalmát, annak minden vágya teljesül.
Ó, nyájas hölgy! Az utasításom szerint kell megtartanod ezt az Ekádasit és
az ezzel szerzett összes érdemet át kell adnod a férjednek. Ekkor ennek az
eredményeképpen a férjed azonnal megszabadul az átoktól.
Ó, király! Miután Lalitá ezt az utasítást kapta a bölcstől, örömmel
megtartotta az Ekádasi fogadalmát. Dvádasin leült a bráhmanák és a
Legfelsőbb Úr Vászudéva elé, és kijelentette:
- Betartottam a Kámadá Ekádasi fogadalmát, hogy megszabadítsam az
átoktól a férjemet. Most a megszerzett jámborságom hatására szabaduljon
meg a férjem ettől a démoni létformától. - Démonná változott férje, Lalit is
jelen volt. Amint Lalitá befejezte az imáját, démon-férje azonnal
megszabadult minden bűntől és visszanyerte isteni Gandharva formáját.
Ettől fogva Lalit és Lalitá boldogan éltek együtt.
Az Úr Krsna így folytatta:
179
- Ó, Judhisthíra Maharádzsa! Ó, legjobb király! Aki meghallgatja a Kámadá
Ekádasi e csodálatos történetét, annak a böjtöt minden bizonnyal meg is kell
tartania, a legjobb képessége szerint. Nincs jobb Ékádasi-fogadalom, mint a
Kámadá Ekádasié, mert ez még a bráhmana gyilkosság bűnét is eltörli, és
hatásos a démoni átkok ellen.
180
Varuthini Ekadashi
(Vaisakha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Madhusudana (Vaisakha) masa
Az április/május hónap fogyó holdjának idejére eső Varathini Ekádasi
dicsőségét a Bhavisjottara Purána írja le, az Úr Krsna és Maharadzsa
Judhisthíra közötti beszélgetésben.
Egy alkalommal Maharádzsa Judhisthíra így szólt Sri Krsnához:
- Ó, Vászudeva! Alázatos hódolatomat ajánlom neked. Kérlek, mutasd be azt
az Ekádasit, amely április/május hónap fogyó holdjának idejére esik. Mondd
el, mi a neve, befolyása és dicsősége. - Az Úr Krsna így válaszolt:
- Kedves királyom, ezt az Ekádasit Varathinínek hívják. Jó szerencsét hoz
ebben és még a következő életben is. Ha az élőlény megtartja ennek az
Ekádasinak a fogadalmát, mely enyhíti bűnös visszahatásait, eléri az örök
boldogságot, és nagy szerencse éri. E fogadalom megtartásával a
boldogtalan feleség szerencsés lesz, az emberi lény boldogságot és jólétet ér
el ebben az életben és a következőben is. Megszabadul a születés és halál
körforgásától, minden bűnös visszahatása megsemmisül, és eléri az Úr
odaadó szolgálatát.
Mandata király úgy szabadult fel, hogy megfelelően megtartotta ezt az
Ekádasit. Sok király szabadult fel így, köztük Dhundhumara. Csupán a
Varuthiní Ekádasinak a megtartásával annyi eredményt lehet elérni, mint
tízezer évnyi lemondás végzésével. Annyi jámborságot halmozhatsz fel a
Varuthiní Ekádasi megtartásával, mintha Kuruksetrán 40 kiló aranyat
adományoznál a napfogyatkozás idején.
Ó, legjobb király! Jobb egy elefántot adományozni, mint egy lovat. Földet
adományozni jobb, mint elefántot, a szezámmagvak adományozása pedig
többet ér, mint a földé. Aranyat adományozni jobb, mint szezámmagvakat,
ehető magvak adományozása még jobb, mint az aranyé. Bizony, nincs jobb
az ehető magvak adományozásánál. Ó, legjobb király! Ehető magvak
adományozásával elégedetté lehet tenni az ősatyákat, a félisteneket és
valamennyi élőlényt. A művelt tudósok megállapították, hogy egy leány
elajándékozása éppen annyit ér, mint az ehető magvak adományozása.
Maga a Legfelsőbb Úr az ehető magvak adományozását tehenek
adományozásával tartotta egyenlőnek. Ezen túlmenően valamennyi
adományozás között a legkiválóbb, ha másokat tudással ajándékozunk meg.
A Varathiní Ekádasi megtartásával valamennyi adományozás eredményére
szert lehet tenni. Az, aki leánya eladásából él, bizonyosan nagy bűnt követ
el, és csak arra méltó, hogy a pokolban éljen a végső megsemmisülésig.
181
Ezért soha senkinek sem szabad vagyont elfogadnia a lányáért cserébe. Ó,
királyok királya! Az a házigazda, aki kapzsiságból pénzért eladja leányát, a
következő életében macska lesz. De össze sem számlálhatja jámborsága
érdemeit az, aki legjobb tehetsége szerint felékesíti a lányát, és
odaajándékozza egy méltó vőlegénynek, legyen az akár Csitragupta,
Jamarádzsa főtitkára. Aki ezt az Ekádasit meg akarja tartani, ne egyen
harangfém edényből, ne fogyasszon húst, maszura gramot, csicseriborsót,
spenótot, mézet, ne fogadjon el mások által főzött ételt, ne egyen egynél
többször, és ne éljen nemi életet az Ekádasi előtti naptól kezdve. Ne
játsszon szerencsejátékokat, ne aludjon, ne egyen bételdiót, ne mosson
fogat, ne káromoljon senkit, ne pletykáljon, ne szóljon bűnös személyhez,
ne guruljon méregbe és ne hazudjon Ekádasi napján. Az Ekádasi utáni napon
ne egyen harangfémből készült tányérból, ne fogyasszon húst, maszura
gramot és mézet, tartózkodjon a hazugságoktól, testgyakorlástól, kemény
munkától, ne egyen egynél többször, ne éljen nemi életet, ne borotválja le a
haját vagy az arcát, ne kenje be a testét olajjal, és ne egyen mások által
főzött ételt. Ezeket mind gondosan el kell kerülnie, különben tönkreteszi az
Ekádasi fogadalmát. Ettől eltekintve egyes tilalmak nemcsak erre a három
napra vonatkoznak, hanem mindig. Ha valaki az előírt szabályok és
utasítások szerint tartja meg a Varuthiní Ekádasi fogadalmát, összes bűnös
visszahatása megsemmisül, és eléri végső célját. Az, aki Ekádasi napján
éjjel fennmarad és az Úr Dzsanárdanát imádja, minden bűntől megszabadul,
és eléri az élet legmagasabb célját. Aki hall vagy olvas ennek az Ekádasinak
a dicsőségéről, bizonyosan annyi eredményre tesz szert, mintha ezer
tehenet adományozna, és valamennyi bűnös visszahatásától megszabadulva
Visnu hajlékára jut.
182
Mohini Ekadashi
(Vaisakha sukla Ekadashi)
Gaura paksha, Madhusudana (Vaisakha) masa
A Szúrja Purána írja le az április/május hónap növekvő holdjának idejére
eső Mohiní Ekádasi dicsőségét. Egy alkalommal Maharadzsa Judhisthíra
megkérdezte az Úr Krsnát:
- Ó, Dzsanárdana! Mi a neve annak az Ekádasinak, amely április/május
hónap növekvő holdjának idejére esik, és milyen folyamattal kell
megtartani? Milyen érdem szerezhető a megtartásával? Kérlek, magyarázd
el nekem mindezt részletesen.
Az Úr Krisna így válaszolt:
- Ó, Dharma fia! Kérlek, hallgass figyelmesen, amint elmesélem neked azt a
történetet, amelyet egykor a bölcs Vaszistha mondott el az Úr
Rámacsandrának.
Valamikor, nagyon régen az Úr Rámacsandra így szólt a nagy bölcs
Vaszisthához:
- Ó, tisztelt bölcs! Nagy az én bánatom, mivel távol vagyok Szítától,
Dzsanaka király leányától. Kérlek, ismertesd velem a nagy fogadalmat,
amelynek betartásával minden bűnös visszahatás és bánat elenyészik.
A nagy bölcs, Vaszistha, aki Rámacsandra lelki tanítómestere volt, így
szólt:
- Kedves Ráma, a Te értelmed éles, és hittel teli. Mi több, a kérdésed az
egész emberiség javára válik. Pusztán a Te mindeneknél kedvezőbb szent
neveid éneklésével és a róluk való megemlékezéssel valamennyi élőlény
megtisztulhat és méltóvá válhat arra, hogy minden kiválóságot elérjen.
Mégis megemlítek neked egy nagy fogadalmat a közönséges emberek
javára. Ó, Úr Ráma! Az április/május hónap növekvő holdjának idejére eső
Ekádasi Mohiní Ekádasiként híres, és rendkívül kedvező. Ennek az
Ekádasinak a megtartásával elpusztul minden bűnös visszahatás, anyagi
szenvedés és az illúziók hálója. Most kérlek, hallgasd figyelmesen, amint
erről a legkegyesebb Ekádasiról beszélek Neked.
Volt egy Bhadravati nevű szépséges város a szent Szaraszvatí folyó
partján, ahol Djutimana király uralkodott. Ó, Úr Ráma! Ez a türelmes és
igazmondó király a Hold-dinasztiában született. Ugyanabban a városban élt
az Úr Visnu egyik jámbor és gazdag bhaktája, akit Dhanapálának hívtak. Ez
a Dhanapála sok dharmasálát avagy vendégházat, iskolát, Visnu-templomot,
közkórházat, széles utat és piacteret építtetett a közönséges emberek
183
javára. Azt is elintézte, hogy vizet és élelmiszert osszanak; kutakat és
tavakat ásatott, hogy legyen hűvös és tiszta ivóvíz, virágos- és
gyümölcsöskerteket is létre hozatott. Megfelelő módon használta fel a
vagyonát mindenki javára, és igazán becsületére vált a nevének. Az Úr Visnu
e jámbor bhaktája, mások jótevőjeként mindig békés volt és állandóan az Úr
Visnu odaadó szolgálatát végezte. Öt fia volt, mégpedig Szamana,
Djutimana, Medhavi, Szukriti és Dhristabuddhi. Dhristabuddhi bizonyult a
legbűnösebbnek. Rendkívül gonosz és rossz természetű volt, mindig rossz
társaságban forgott, törvénytelen kapcsolatokat tartott fenn tisztátalan
nőkkel. Kedvét lelte a szerencsejátékban és a borivásban. Még abban is
örömöt talált, ha más élőlényeket kínozhatott vagy megölt. Mindenféle bűnt
elkövetett, ezért hamarosan a legjámborabb apa utálatos fiává és a család
szégyenévé lett. Sohasem tisztelte a félisteneket, a vendégeket, az
ősatyákat vagy a bráhmanákat. Állandóan azon törte a fejét, hogy bűnt
bűnre halmozzon, miközben megvetésre méltó életet élt. Ez a bűnös
gazember Dhristabuddhi sok haszontalan dologra fecsérelte apja egész
vagyonát. Mindig utálatos ételeket evett, folyton bort nyakalt. Egy napon
Dhanapála meglátta, hogy szégyentelen fia nyilvános helyen ráteszi a kezét
egy prostituált vállára, emiatt rendkívül megharagudott rá. Még aznap
kidobta elkényeztetett fiát a házból. Ezzel Dhristabuddhi mindenkinek a
szeretetét elvesztette, apjáét, anyjáét, testvéreiét, rokonaiét és barátaiét.
Elvesztette a varnásramában és a jámbor közösségben elfoglalt helyzetét, és
mindenki meggyűlölte.
Miután kidobták az apja házából, Dhrstabuddhi személyes ruhái és
ékszerei eladásából kapott pénzzel hódolt bűnös hajlamainak, ami
hamarosan elfogyott. Elegendő étel hiányában a teste lassan elgyengült,
lesoványodott. Úgynevezett csaló barátai belátták, hogy elszegényedett,
otthagyták, és mindenféle ürüggyel kárhoztatták.
Dhristabuddhi tele volt szorongással. Sem étele, sem ruhája nem maradt,
és rendkívül kínozta az éhség. Töprengeni kezdett:
- Hát most mitévő legyek? Hová menjek? Hogy fogok megélni?
Sokat gondolkodott, majd eldöntötte, nincs más megoldás, lopnia kell
ahhoz, hogy megéljen. Elkezdte hát járni a várost. A király testőrei néha
nyakon csípték, de aztán eszükbe jutott apja nagysága, ezért elengedték.
Miután már többször elkapták és szabadon engedték, egy alkalommal
megint letartóztatták egy egészen különleges lopás miatt. A király elé vitték,
aki súlyos büntetést szabott ki rá. A király így szólt:
- Ó, bűnös, ostoba teremtmény, nem maradhatsz tovább ebben a
királyságban, mert te vagy a legnagyobb bűnös! Egyelőre elengedlek, de
azonnal hagyd el ezt a királyságot, és menj, ahova neked tetszik.
184
Dhristabuddhi rettegett az újabb büntetéstől, így elhagyta a királyságot. Jó
messzire ment, mígnem egy sűrű erdőbe jutott. Ebben az erdőben már
annyira szenvedett az éhségtől és szomjúságtól, hogy válogatás nélkül
megölte az állatokat és a madarakat, majd nyers húsukat fogyasztotta el.
Éveken át kóborolt az erdőben vadászként, a kezében mindig íjat és nyilat
tartott, leölte az ártatlan állatokat, és más bűnös tetteket követett el.
Egy napon a mindig szerencsétlen és aggodalmaskodó Dhristabuddhi
éppen az erdőt rótta, mikor valamilyen múltbeli jámbor cselekedet
következtében elérkezett a nagy bölcs és aszkéta, Kaundinja szent
ásramájához. Vaiszakha (április/május) hónapja volt, és a nagy bölcs
Kaundinja éppen hazatért, miután megfürdött a Gangeszban. A gondviselés
úgy akarta, hogy a nagy bánattal és szomorúsággal sújtott Dhristabuddhi
véletlenül megérintett egy vízcseppet, amely a bölcs ruhájáról hullt alá.
Dhristabuddhi azonnal megszabadult bűnös visszahatásaitól. Összetett
kezekkel és nagy alázattal szólt a bölcs Kaundinjához:
- Ó, nagy bráhmana, én vagyok a leggyarlóbb ember a világon! Nincs olyan
gaztett, amit ne követtem volna el. Most kérlek, tanítsd meg nekem azt a
legkiválóbb vezeklést, amelyet még egy olyan nyomorult személy is
elvégezhet, amilyen én vagyok. Határtalanul sok bűnt követtem el, így
elvesztettem a házamat, vagyonomat, a rokonaimat és a barátaimat. Az
elme gyötrelmeinek óceánjában fuldoklom.
A nagy bölcs Kaundinja, meghallván Dhrstabuddhi szavait, maga is
elbúsult a másik bánata láttán, és így szólt:
- Elmondok neked egy kiváló módszert, amellyel minden bűnös visszahatást
nagyon rövid idő alatt megsemmisíthetsz; kérlek, hallgass figyelmesen. Az
április/május hónap növekvő holdjának idejére eső Mohiní Ekádasi a sok-sok
életen át felhalmozott bűnös visszahatások akkora hegyét pusztítja el, mint
a Szumeru. Ezért ezt az Ekádasit kell nagy hittel megtartanod.
Mikor Dhristabuddhi végighallgatta a nagy bölcs szavait, megörült, és illő
módon megtartotta ezt az Ekádasit a bölcs által elmondott szabályok és
utasítások szerint. Ó, legjobb király! E Mohiní Ekádasi megtartásával a
gazember Dhristabuddhi nagyon hamar megszabadult minden bűnös
visszahatástól, majd isteni testet öltve, Garuda hátán lovagolva tért vissza
az Úr Visnu mindeneknél kedvezőbb hajlékára. Ó, Rámacsandra! Ez a
fogadalom eloszlat mindenféle illúziót és a tudatlanság sötétségét. A szent
vizekben való fürdéssel, adományozással és áldozatok végzésével
felhalmozott jámborságot össze sem lehet összehasonlítani azzal a keggyel,
amit a a Mohiní Ekádasi megtartója elér.
185
Megjegyzés:
Ha a szent böjt Dvadasi napjára esik, akkor ez szintén Ekadasi néven
szerepel a Védikus szövegekben.
Ezenkívül, a Garuda Puranában (1:125.6), Lord Brahma így szól Narada
Muninak:
"Óh bráhmana, ezt a böjtöt mindenképpen tartani kellene, ha teljes Ekadasi
van, ami az Ekadasi és Dwadasi keveréke,vagya a három böjt keveréke
(Ekadasi, Dwadasi, and Trayodasi) de soha, ha a következő két böjt esik egy
időre Dashami and Ekadasi.
Ez szintén szerepel a Hari Bhakti Vilasaan, Vaishnava smriti shastraban, és
megtalálható a Srila Bhaktisiddhanta Saraswati Thakura által írt Prabhupad
in his Navadwip Panjika introduction című műben.
186
Apara Ekadashi
(Jyeshtha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Trivikrama (Jyeshtha) masa
A Brahmánanda Purána az Úr Krisna és Maharádzsa Judhisthíra közötti
beszélgetésben mutatja be az Apará Ekádasit, amely május/június hónap
növekvő holdja idejére esik.
Egy alkalommal Maharádzsa Judhisthíra megkérdezte az Úr Krsnát:
- Ó Úr Krsna, ó Dzsanárdana, mi a neve annak az Ekádasinak, amely
május/június hónap növekvő holdjának idejére esik, és miért dicsőséges?
Kérlek, hogy mondj el nekem mindent. - Az Úr Krsna így válaszolt:
- Ó Maharádzsa Judhisthíra, intelligens kérdést tettél fel, amely valóban
mindenkinek a javára válik. Ezt az Ekádasit Aparának hívják. Ó király! Ez az
Ekádasi rendkívül nagy jámborságot ad azoknak, akik megtartják, és
valamennyi bűnös visszahatásukat megsemmisíti. Ennek a Ekádasinak a
megtartásával nagyon sok súlyos bűn megsemmisül, például egy bráhmana
megölése, egy tehén megölése, magzat megölése abortusz útján, mások
bírálata, törvényellenes nemi élet, hazugságok, hamis tanúságtétel,
kérkedés mások előtt, a Védák olvasása vagy tanítása pénzért, valamint az,
ha valaki összeírja a saját szentírását. Egy csaló, egy hamis asztrológus és
egy sarlatán orvos éppen annyira bűnös, mint az, aki hamisan tanúskodik.
Mindezeket a bűnöket gyökerestől kiírtja az Apará Ekádasi megtartása.
Bármely ksatrija, aki felhagy a hivatásával és elszalad a csatamezőről,
biztosan le fog esni foglalkozásbeli helyzetéből, és a pokolra jut. Ha viszont
egy ilyen személy nagy hittel megtartja ezt az Ekádasit, ő is eléri a mennyei
bolygókat.
Az Úr Krsna így folytatta:
- Ó király! Biztosan nagy bűnöket halmoz fel egy tanítvány, aki káromolja a
lelki tanítómesterét, miután megkapta tőle a tudást. De még egy ilyen
elkárhozott, bűnös személy is megszabadulhat a bűnös visszahatásaitól és
elérheti a legmagasabb célját, ha ezt az Ekádasit megtartja. Ó királyok
királya! Azt az eredményt, amit valaki azzal nyer, hogy háromszor megfürdik
a Puskar tóban Kártika hónapban, azt a jámborságot, amit azzal gyűjt, hogy
fürdőt vesz Prajágnál január havában, amikor a Nap a Bak jegyébe lép,
azokat az eredményeket, amelyeket azzal szerez, hogy megtartja a Sivaratri
fogadalmat Kásiban és áldozatokat ajánlj fel Visnu lótuszvirág lábainak
Gajában, azokat a kedvező eredményeket, amelyeket azért kap, mert akkor
fürdött a Gautamí folyóban, amikor a Jupiter bolygó az Oroszlánba lépett, ha
ellátogatott Kedarnáthába a Kumbha-mela alatt, ha felkereste Badrináthát
187
és ott imádkozott, ha napfogyatkozás alatt fürdött a Kuruksetrán, vagy ha
elefántokat, lovakat, teheneket, aranyat és földet adományozott mindezeket könnyen megkaphatja, ha megtartja az Apará Ekádasi
fogadalmát.
Olyan ez, mint a bűnös tettek fáját kivágó éles fejsze, olyan, mint a
lobogó erdőtűz, amely hamuvá éget minden bűnös tettet. Olyan, mint a
bűnös tettekből született sötétséget eloszlató, ragyogó Nap, és olyan, mint
az oroszlán a szarvasnak, a bűnös tettek erdejében. Ó király! Az ember eléri
az Úr Visnu mindeneknél kedvezőbb hajlékát, ha megtartja ezt az Ekádasit,
és az Úr Visnut az Ő Trivikrama formájában imádja. Mindenki megszabadul
összes bűnös visszahatásától, aki hall vagy olvas ennek az Ekádasinak a
dicsőségéről, amelyet mindenki javára mondtam el neked.
1. Pushkara-kshetra, Nyugat-Indiában, az egyetlen hely a Földön, ahol az Úr
Brahma temploma megtalálható.
2. A Védák világosan leírják, narah budbuda samah: "Az emberi létforma az
életben olyan, mint egy buborék a vízben".
A vízben rengeteg buborék található, melyek pár másodperc után
felrobbannak.
Ezért ha az ember nem használja a ritkának számító emberi testét, hogy
az Istenség Legfelsőbb Személyiségének, Sri Krisnának végezzen
szolgálatot, az életének nincs nagyobb értelme, vagy jelentősége, mint a
vízben szétrobbanó buborékbak.
Ezért az Úr arra utasít minket, hogy böjtöljünk Hari-vasara, vagy Ekadasi
napján.
Ezzel kapcsolatban, Srila A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada a
következőt írja a Srimad Bhagavatamban: (SB 2:1:4 magyarázata):
"Az anyagi természet hatalmas óceánjában az idő hullámai dobálnak
bennünket, és amit életkörülményeknek nevezünk, azok csupán a tajtékzó
buborékok, amelyek testi önmagunkként, feleségünkként, gyermekeinkként,
a társadalomként, az ország népeként, stb. jelennek meg előttünk. Mivel
nem tudunk az önvalóról, áldozatul esünk a tudatlanság erejének, s arra
vesztegetjük az emberi létforma értékes energiáját, hogy hiábavalóan
kutatunk az örök élet feltételei után, amelyek nem léteznek ebben az anyagi
világban”.
188
Pandava Nirjala Ekadashi
(Jyeshtha shukla Ekadashi, or Bhimaseni nirjala Ekadashi)
Gaura paksha, Trivikrama (Jyeshtha) masa
A május/június hónapra (a növekvő hold idejére) eső Nirdzsalá Ekádasiról
a Brahma-vaivarta Purána beszél, a Vjászadeva és Bhímaszena közötti
beszélgetésben.
Egyszer Bhímaszena, Judhisthíra öccse, a nagy bölcshöz, Vjászadevához
fordult:
- Ó megműveltebb és legnagyobb imádatra méltó nagyapa, kérlek, hallgasd
meg a kérésemet. A bátyám, Judhisthíra, anyám, Kuntideví, a fivéreim,
Ardzsuna, Nakula és Szahadeva, valamint Draupadi semmit nem esznek
Ekádasi napján. Mindig azt mondják nekem, de különösen Judhisthíra, hogy
nekem is böjtölnöm kellene Ekádasin. De én mindig azt mondom nekik,
tudom ugyan, hogy az Ekádasin tartott böjt a szentírások parancsa, mégsem
bírom elviselni az éhséget, és ezért képtelen vagyok böjtölni. Adhatok
adományokat a legjobb tehetségem szerint, imádhatom az Úr Kesavát a
megfelelő szabályok és előírások szerint, de böjtölni nem tudok. Ezért
kérlek, oktass engem, hogyan nyerhetem el az Ekádasi eredményét anélkül,
hogy böjtölnöm kellene.
Bhímaszéna szavait hallva Sri Vjászadeva így szólt: „Ó Bhíma! Ha a mennyei
bolygókra akarsz jutni és el akarod kerülni a pokoli bolygókat, akkor
tartózkodnod kell az evéstől minden hónap mindkét Ekádasiján."
Bhíma így szólt: „Ó nagy bölcs! Számomra lehetetlen, hogy minden évben
24 Ekádasin át böjtöljek, az Úr utasítása szerint. De mit is mondjak arról,
hogy éjjel és nappal böjtöljek, amikor még egy pillanatra sem tudom
elviselni az éhségemet. Az éhség 'brika'-ként ('brika' jelentése: farkas)
ismert tüze mindig ott van a gyomromban, és csak a falánk evés oltja el.
Évente egy napig még csak tudok böjtölni, ha nagyon összeszedem magam.
Ezért kérlek, taníts meg engem arra a fogadalomra, amit be tudok tartani,
és jó eredményekre tehetek szert ebben az életben és a következőben."
Sri Vjászadeva így szólt:
- Ó király! Te már hallottál tőlem a védikus vallásos elvekről és az emberi
lények kötelességeiről. De ebben a Kali korszakban nem mindenki képes
betartani ezeket a szabályokat és előírásokat. Ezért most elmondok neked
egy felséges módszert, amellyel nagy eredményeket érhetsz el. Valamennyi
Purána lényege ez a módszer. Soha sem jut a pokolra az, aki böjttel tartja
meg a növekvő és a fogyó hold Ekádasijait.
189
Vjászadeva e szavait hallva Bhímaszena, a legerősebb harcos megrettent,
remegni kezdett, mint egy levél a banjan fán, és így szólt:
- Ó nagyapa! Mit tegyek? Teljesen képtelen vagyok arra, hogy egész évben,
havonta kétszer böjtöljek. Ezért, ó Uram, kegyeskedj megtanítani a
legnagyobb érdemmel járó fogadalomra, valamint arra, hogyan érhetek el a
megtartásával valamennyi eredményt. - Ekkor Sri Vjászadeva így válaszolt:
- Nirdzsalá Ekádasinak nevezik azt a napot, amely május/június hónap
növekvő holdjának idejére esik, és a Nap vagy a Bika vagy az Ikrek
csillagképében tartózkodik. Ezen az Ekádasin teljes böjtöt kell tartani, még
vizet sem szabad inni. Még a megtisztulást szolgáló acsamanát is úgy kell
elvégezni, hogy csak annyi vizet lehet meginni, amennyiben meg lehet
mártani egyetlen mustármagot vagy egy csepp aranyat. Ilyen kis vizet végy
a tenyeredbe, amelyet úgy tartasz, hogy a tehén füléhez hasonlítson. Ha
valaki ennél több vagy kevesebb vizet iszik, az annyi, mintha bort inna.
Ezen az Ekádasin egyáltalán nem szabad enned, különben megszegted a
fogadalmat. Még vizet sem szabad innod Ekádasi napkeltétől Dvádasi
napnyugtáig. Ilyen módon, ha szigorúan, vízivás nélkül megtartod ezt az
Ekádasit, annyi eredményre tehetsz szert, mintha az év összes Ekádasiját
megtartottad volna.
Dvádasi napján, kora reggel meg kell fürdened, aranyat és vizet kell
adományoznod a bráhmanáknak. Ezután boldogan együtt étkezhetsz a
brahmanákkal.
Ó Bhímaszena! Most kérlek, hallgasd meg, mennyi jámborságot
halmozhatsz fel ennek az Ekádasinak a megtartásával. Pusztán ezzel annyi
eredményt érhetsz el, mintha az egész évben valamennyi Ekádasit
megtartottál volna. Egy alkalommal így szólt hozzám az Úr Visnu, aki
kagylót, korongot, buzogányt és lótuszvirágot tart a kezében: 'Ha egy
személy feladja a vallás minden változatát, meghódol előttem, és megtartja
ezt a Nirdzsalá Ekádasit, amely nekem nagyon-nagyon kedves, bizonyosan
megszabadul minden bűnös visszahatástól. A Kali-jugában nem lehet elérni
a legmagasabb célt a vagyon elajándékozásával, semmi haszonra nem lehet
szert tenni a szmárta szabályok és előírások betartásával. A védikus vallásos
elvek már nem is léteznek ebben a Káli korszakban, amelyet sokféle hiba
szennyez.
Ó Váju fia! Mit mondhatnék még? Bizony, az evés minden Ekádasin tilos,
Nirdzsalá Ekádasin még a vízivás is. De ennek az Ekádasinak a
megtartásával annyi jámborságot szerzel, mintha felkerestél volna
valamennyi szent helyet. A halál idején egy ilyen személyhez nem az ádáz
külsejű Jamadúták közelednek, hanem az isteni külsejű Visnudúták viszik
190
magukkal Visnu hajlékába. Aki ennek az Ekádasinak a megtartása után vizet
és teheneket adományoz, valamennyi bűnös tettétől megszabadul.
Amikor a többi Pándava meghallotta, milyen dicsőséges ez az Ekádasi,
elhatározták, hogy meg fogják tartani. Attól a naptól fogva Bhímaszena is
megtartotta ezt a Nirdzsalá Ekádasit, amely Pándava Nirdzsalá vagy
Bhímaszena Ekádasi néven vált híressé. Ennek az Ekádasinak a
megtartásával még azok a bűnös tettek is hamuvá égnek, amelyek akkorák,
mint a Szumeru vagy a Mandra hegy. Ó király! Az Úr Krsna kijelentette:
kimeríthetetlenekké válnak a Nirdzsalá Ekádasin napján végzett jámbor
tettek, például fürdés a szent helyeken, adományozás, védikus mantrák
éneklése és áldozatok bemutatása.
Aki odaadással olvas vagy hall ennek az Ekádasinak a dicsőségéről, az
visszatér Vaikuntha hajlékába. Ha meghallgatja, milyen dicsőséges ez az
Ekádasi, éppen annyi eredményt nyer, mintha egyszerre tartaná meg az
Amávaszjá és Pratipada fogadalmait, valamint áldozatokat ajánlana fel az
ősatyáknak nap-fogyatkozás alatt.
191
Yogini Ekadashi
(Ashadha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Vamana (Ashadha) masa
A Brahma-vaivarta Purána az Úr Krsna és Maharadzsa Judhisthíra közötti
beszélgetésben írja le, mennyire dicsőséges az az Ekádasi, amely
június/július havában a fogyó hold idejére esik.
Egy alkalommal Maharadzsa Judhisthíra így szólt:
- Ó Legfelsőbb Úr! Ó Madhuszúdana! Hallottam a Nirdzsalá Ekádasi
dicsőségét. Most arról az Ekádasiról szeretnék hallani, amely június/július
hónapban a fogyó hold idejére esik. - Az Úr Krsna így válaszolt:
- Ó király! Beszélni fogok arról az Ekádasiról, amely június/július havára
esik. Ennek az Ekádasinak a neve Joginí, elpusztít minden súlyos bűnös
visszahatást, és kiszabadít az anyagi létezés óceánjából. Ó legjobb király!
Most elmondok neked egy történetet a Puránákból, amely megvilágítja ezt
az igazságot:
Kuvera, Alakapuri királya, rendíthetetlen híve volt az Úr Sivának, és
rendszeresen imádta őt. Volt egy Hema nevű Jaksa kertésze, akinek
Viszalaksi volt a felesége. Viszalaksi rendkívül szép volt, és Hema nagyon
ragaszkodott hozzá. Hema rendszeresen virágokat szedett a Manaszaszarovara tóból, és azokat átadta Kuverának, a Jaksák királyának, hogy
imádja az Úr Sivát. Egy alkalommal elhozta ugyan a virágokat a Manaszaszarovara tóból, de ahelyett, hogy azokat Kuverához vitte volna, drága
hitvese szerelmétől megkötözötten otthon maradt.
Ó király! Így aztán Kuvera azon a napon nem kapott virágot. A Jaksák
királya hat órán át várt Hemára. A virágok hiányában nem tudta bevégezni
az Úr Siva imádatát. Rendkívül dühös lett, és azonnal elküldte a szolgáját,
tudja meg, miért késik a kertész.
Egy idő múlva a Jaksa küldönc visszatért, és így szólt a királyhoz:
- Ó uram, Hema otthon élvezi a felesége társaságát.
E szavakat hallva Kuvera még dühösebb lett, és azonnal megparancsolta a
szolgáinak, hogy hozzák elé Hemát. Hema Mali rájött, hogy nagy hibát
követett el, szégyenkezve, nagy félelemmel lépett Kuvera elé, és felajánlotta
tiszteletteljes hódolatát. Kuvera már egész testében reszketett, a szemei
vörösekké váltak a haragtól, és így szólt:
192
- Ó te bűnös! Ó vallásos elvek elpusztítója, tiszteletlen voltál az én imádatra
legméltóbb urammal, Sri Sankarával, a saját érzékkielégítéseddel
foglalkoztál, ezért most megátkozlak. Fehér lepra fog sújtani, és örökre távol
kell élned szeretett feleségedtől. Ó alantas osztálybeli bolond! Azonnal el kell
hagynod ezt a helyet!
Amint Kuvera megátkozta, Hema Mali azonnal lezuhant Alakapuriból, és
ebben a világban született meg. Fehér lepra sanyargatta, és rendkívül
nyomorult helyzetben élt. Így jutott el egy csodálatos, sűrű erdőbe, saját
gondolataival is küszködve, étel és víz nélkül. Ebben az erdőben éjjel-nappal
az éhség és szomjúság kínjaitól szenvedett. Nappal nem találhatott semmi
boldogságot, éjjel nem tudott aludni. Télen-nyáron sokat kínlódott. De mivel
nagy hittel segített az Úr Siva imádatában, az emlékezete ép maradt. Igaz,
hogy sokféle bűnt elkövetett, de emlékezett a korábbi tetteire, tiszta és éber
maradt a tudata.
Sokat vándorolt az erdőben, aztán szerencsésen megérkezett a Himalája
hegyhez. Ide-oda járkált, és a gondviselés kegyéből olyan nagy szerencse
érte, hogy találkozott a nagy bölccsel Márkandejával, aki a legjobb az
aszkéták között, és aki hét kalpán át él. Mivel Hema Mali nagyon bűnösnek
érezte magát, megállt, és a bölcstől illő távolságban ajánlotta fel alázatos
hódolatát. A jószívű bölcs, Márkandeja maga elé szólította a leprasújtotta
embert, és megkérdezte:
- Ó te! Hogyan jutottál ebbe a szörnyű bajba? Milyen bűnös és kárhozatos
tetteket követtél el, hogy ilyen nyomorult helyzetet kell elszenvedned?'Ennek hallatára Hema Mali így válaszolt:
- Ó nagy bölcs! Kuverának, a Jaksák királyának a kertésze vagyok. A nevem
Hema Mali. Rendszeresen virágokat szedtem a Manasza Szarovara tóból, és
átadtam azokat uramnak, Kuverának. Kuvera ezekkel a virágokkal imádta az
Úr Sivát. Egy napon megkésve adtam át uramnak a virágokat, mert kéjes
vágyaimat elégítettem ki a feleségemmel. Ezért Kuvera, a Jaksák királya
megharagudott és megátkozott engem. Ezért szenvedem most a fehér lepra
nyomorúságát, ezért kellett elválnom a hitvesemtől. De most nem tudom,
hogy ez a szerencsétlen lélek miért vált hirtelen olyan szerencséssé, hogy
olyan nagy személyiséggel találkozzon, amilyen te vagy. Hallottam, hogy a
szentek mindig nagyon nagy szomorúsággal látják mások szenvedését, és
azon vannak, hogy jót tegyenek. Ó nagy bölcs! Ma ez az elbukott lélek
kedvező eredményekre vágyakozik, és meghódol előtted. Kérlek, légy olyan
kegyes, és szabadítsd meg.
A nagy bölcs Márkandeja részvéttel szólt hozzá: '
193
- Ó kertész! Megtanítok neked egy rendkívül kedvező és áldásos fogadalmat.
Tartsd meg a Joginí néven ismert Ekádasit, amely június/július hónap fogyó
holdjának idejére esik. Jámborságának hatására biztosan meg fogsz
szabadulni attól az átoktól, hogy leprában szenvedsz.
A nagy bölcs, Márkandeya e tanításának hallatára Hema Mali nagyon
megörült, és hálásan ajánlotta fel alázatos tiszteletét. Ezután kellően
megtartotta ezt a szent Ekádasi-fogadalmat, ahogyan a bölcs oktatta. A
fogadalom hatására visszanyerte félisteni formáját. Ezután hazatért és újból
a feleségével élhetett.
A Joginí Ekádasi megtartása annyi eredménnyel jár, mintha valaki
megvendégelne 88000 bráhmanát. Ez az Ekádasi minden bűnös visszahatást
megsemmisít és nagy jámborságot ad.
194
Shayani Ekadashi
(Padma or Deva shayani Ekadashi)
Gaura paksha, Vamana (Ashadha) masa
Egy alkalommal Maharadzsa Judhisthíra így szólt: „Ó Kesava! Mi a neve
annak az Ekádasinak, amely június/július hónapban a növekvő hold idejére
esik? Melyik istenséget kell imádni ezen a szent napon, és mik a szabályok
és az előírások ennek az Ekádasinak a megtartásához? Kérlek, magyarázd el
nekem ezeket a részleteket."
Az Úr Krsna így válaszolt: „Ó, ennek a világnak a fenntartója! Sri Nárada
Muni már feltette ezt a kérdést az Úr Brahmának. Most kérlek, hallgasd meg
tőlem azt a csodálatos történetet, amelyet az Úr Brahmá mesélt el válaszul
Nárada Muninak. Egyszer a nagy szónok és legjobb bölcs, Nárada így szólt
az Úr Brahmához: 'Ó apám! Mi a neve annak az Ekádasinak, amely
június/július hónapban a növekvő hold idejére esik? Kegyeskedj
elmagyarázni, hogyan kell megtartanom ezt az Ekádasit, hogy a Legfelsőbb
Úr Visnunak örömet szerezzen.'
Az Úr Brahmá így válaszolt: 'Nincs más fogadalom ebben az anyagi
világban, amely annyira szent, mint az Ekádasi fogadalma. Nagyon is meg
kell tartani az Ekádasi-fogadalmat, hogy valamennyi bűnös visszahatás
megsemmisüljön. Biztosan a pokolra jut az a személy, aki nem tartja meg
az Ekádasit ebben a világban. A június/július hónap növekvő holdjának
idejére eső Ekádasit Devsajáni vagy Padmá Ekádasinak hívják. Ezt az
Ekádasit kell megtartanod, hogy örömet szerezz a Legfelsőbb Úr
Hrsíkesának.'
A Purána elmondja, hogy volt egy Mandata nevű szent császár, aki az
egész világ felett uralkodott. A napisten dinasztiájában született, rendkívül
hatalmas volt, és mindig az igazság bajnoka. Ez a király kegyesen és
gyengéden bánt az alattvalóival, mintha azok a saját gyermekei lettek volna.
E jámbor király birodalmában nem volt éhínség, szárazság, semmiféle
betegség. Az összes alattvalója békésen, minden aggodalom nélkül élt, és
nagyon gazdag volt. Nem volt olyan érték a király kincseskamrájában, ami
ne törvényesen került volna oda. Ilyen módon a király és alattvaló boldogan
élték világukat.
Sok-sok év után, a gondviselés és néhány bűnös tett miatt három
egymásra következő éven át nem esett az eső a királyságban. Mivel nem
volt étel, az emberek nagyon szenvedtek az éhségtől, és tele voltak
aggodalmakkal. Élelem hiányában nem lehetett bemutatni a különböző
áldozatokat, és a Védákat sem tanulmányozták. Ekkor az összes alattvaló a
195
király elé járult, és könyörögni kezdtek: 'Ó király! Kérünk, hallgasd meg a
szavainkat, amelyek végső soron a javunkra válnak. A szentírásokban a
vizet így említik: 'Nara'. A Legfelsőbb Úr az 'ajanában' lakozik, ezért az egyik
neve Nárájana. A Legfelsőbb Úr Visnu a felhők formájában mindent áthat.
Egyedül Ő küldi az esőt. Az ehető magvak az esőből keletkeznek, és az
élőlények magvakon élnek. Alattvalóid most éppen nagyon szenvednek, és
megfogyatkozik a számuk, mivel nincs ennivalójuk. Ó legjobb király! Kérlek,
találj valami orvosságot nyomorúságos helyzetünkre, állítsd vissza a békét
és a jólétet közöttünk.'
A király így válaszolt: 'Igaz az, amit mondtok. Az ehető magvakat úgy
tekintik, mint Brahmant. Mindent az ehető magvak tartanak fenn. Az egész
világ élőlényei magvakon élnek. A Puránák és egyéb szentírások világosan
megmondják, hogy a király bűnös tettei miatt ő maga és alattvalói is
szenvednek. Bár a saját vizsgálódásommal és értelmemmel semmilyen
hibámat nem látom, mégis azon leszek, hogy mindent megtegyek, ami
alattvalóim javára szolgál.'
Miután Mandata király mindezt elmondta, összehívta nagyobb seregeit, és
miután felajánlotta a hódolatát Brahmának, behatolt az erdőbe.
Rendszeresen végiglátogatta a nagy bölcsek és aszkéták ottani ásramáit.
Miközben a király ilyen módon járta az erdőt, a gondviselés kegyéből
találkozott a nagy bölccsel, Angirával, Brahmá fiával. A bölcs Angira éppen
olyan ragyogó volt, mint Brahmá, és fényessége megvilágította mind a négy
égtájat. Amint az érzékein uralkodó király meglátta őt, azonnal leszállt a
kocsijáról, és tiszteletteljes hódolatát ajánlotta fel a bölcs lábainál. Ezután
összetette a kezeit, és imákat ajánlott fel. Viszonzásul a bölcs megáldotta a
királyt.
Ezután a bölcs megkérdezte tőle, hogy miért jött és hogy megy a sora a
királyságának. A király így válaszolt: 'Ó Uram! A vallásos elvek szerint
uralkodtam a királyságomban, de az utóbbi három évben mégsem esett az
eső. Ezért az alattvalóim rendkívül szenvednek, én pedig nem tudtam
megszüntetni az okát, hiszen nem tudom, hogy mi az. Ma eljöttem a te
lótuszvirág lábaidhoz. Kegyeskedj megmondani nekem, hogyan élhetnének
alattvalóim békében, hogyan érhetik el a jó szerencsét.
A bölcs Angira így válaszolt: 'Ó király! Ez a jelenlegi világkorszak, a
Szatja-juga valamennyi közül a legjobb. Ebben a jugában az emberek a
Legfelsőbb Brahmant imádják. A négy vallásos elv is megnyilvánul ebben a
jugában. Senki másnak nem kell vezekléseket végeznie, kivéve a
bráhmanáknak. Ennek ellenére egy súdra ezt teszi a te királyságodban.
Törvényellenes magatartása miatt szenveded el a következményeket a
196
szárazság formájában. Ezért próbálkozz meg azzal, hogy megölöd, és így
békét és jólétet hozol a királyságodba.'
A király így szólt: 'Ó nagy bölcs, számomra lehetetlen, hogy megöljek egy
ártatlan személyt, aki vezekléseket végez. Ezért arra kérlek, taníts nekem
valami egyszerű megoldást.'
Ezután a bölcs felelt, 'Ó király, ha így van, akkor tartsd meg a Padmá vagy
Devasajáni néven ismert szent Ekádasit, amely június/július hónapban a
növekvő hold idejére esik. E fogadalom hatására biztosan lesz eső a
királyságodban. Ez az Ekádasi megad minden jó szerencsét és
tökéletességet. Minden akadályt megsemmisít a tökéletesség útján. Ó király!
Ezt az Ekádasit kell megtartanod, az alattvalóiddal együtt.'
Miután a király végighallgatta a nagy bölcs bíztató szavait, felajánlotta a
hódolatát és visszatért a palotájába. Azután, Asádha vagy június/július
havában a kellő módon megtartotta ezt a kedvező Padmá vagy Sajaná
Ekádasit. Ennek hatására csak úgy ömlött az eső a királyságában. Nem volt
többé vízhiány, hamarosan az egész világ megtelt ehető magvakkal, és a
Legfelsőbb Úr Hrsíkesa kegyéből mindenki boldogan élt. Ezért mindenkinek
az a kötelessége, hogy megtartsa ezt a szent Ekádasit, amely mindenkinek
boldogságot és felszabadulást adományoz. Minden bűnös visszahatása
megsemmisül annak, aki hallja és olvassa ennek az Ekádasinak a
dicsőségét.
Ezt az Ekádasit Visnu Sajani Ekádasi néven is ismerik. A bhakták
különleges odaadással tartják meg ezt az Ekádasit, hogy örömet
szerezzenek az Úr Visnunak. Nem törekszenek sem anyagi élvezetekre, sem
felszabadulásra, inkább azért imádkoznak, hogy tiszta odaadó szolgálatot
végezhessenek az Úrnak. Ezzel az Ekádasival kezdődik a Csaturmaszja híres
fogadalma. A bhakták azzal tartják meg a Csaturmaszja-fogadalmat, hogy
az Úr kedvteléseit hallgatják és éneklik négy hónapon keresztül, azzal a
nappal kezdve, amelyen az Úr Hari lefekszik, egészen addig a napig,
amelyen felébred."
Maharadzsa Judhisthíra így szólt az Úr Krsnához, „Ó Krsna! Kérlek, mondd
el nekem, hogyan kell megtartani ezt a Sri Visnu Sajaná Vratát vagy
Csaturmaszja-vratát." Az Úr Krsna így válaszolt: „Ó király! Amikor a Nap a
Rák jegyében tartózkodik, akkor Sri Madhuszúdana, az egész világegyetem
Ura aludni tér, és amikor a Nap átmegy a Mérleg jegyébe, az Űr felébred. A
Csaturmaszja-fogadalom Sajaná Ekádasi napján kezdődik. Ó Judhisthíra
király! Fürdés után az Úr Visnut sárga ruhába kell öltöztetni. Ezután ágyat
kell készíteni, le kell teríteni fehér lepellel, és le kell fektetni az Urat. Még
előbb a képzett bráhmanáknak meg kell fürdetniük az öt hozzávalóval,
197
amelyek a joghurt, tej, ghí, méz és cukor. Ezután le kell törölni az Úr testét
egy kendővel, és be kell kenni illatos szantálpéppel. Ezután füstölő, ghí
mécses és virágok felajánlásával, odaadással kell imádni az Urat.
A Csaturmaszja-fogadalom betartását el lehet kezdeni akár az Ekádasi,
akár a Dvádasi, Púrnimá, Astami vagy Szankranti napján (amikor a Nap a
Rák jegyébe lép). A Csaturmaszja-fogadalom azon a Dvádasi napon ér
véget, amely az Utthána Ekádasi utáni napra esik, Kártika havában. Az a
személy, aki az Úr Hariról megemlékezve tartja meg a Csaturmaszjafogadalmat, napként ragyogó repülőgépen tér vissza az Úr Visnu hajlékába.
Hét életen át kimeríthetetlen boldogságot kap az, aki kitakarítja a
templomot és udvarát, virágokkal és kúszónövényekkel díszíti, valamint
legjobb képessége szerint megvendégeli a bráhmanákat a fogadalom végén.
Aki a fogadalom alatt ghí mécseseket ajánl fel az Úrnak, szerencsés és
gazdag lesz. Aki három különböző időpontban - reggel, délben és este - 108szor elmondja a Gajatri mantrát, annak nem kell többé bűnös tetteket
elkövetnie. Nagy örömet lel az Úr Vjászadeva az ilyen személyben, aki
visszatér Visnu hajlékába. Aki a fogadalom végén 28 vagy 108 edény
szezámmagot ajánlj fel az intelligens bráhmanáknak, az megszabadul a
teste, elméje és beszéde által felhalmozott bűnös visszahatásoktól. Minden
betegségtől megszabadul, és értelmes gvermekei lesznek
Annak, aki az odaadó szolgálatot gyakorolja, nem szabad ágyban aludnia
abban a négy hónapban, amely alatt az Úr Dzsanárdana pihen.
Csaturmaszja alatt tilos a nemi élet, kivéve a havi vérzés napjait. Ezt a
fogadalmat böjttel kell megtartani - ez lehet csak vacsora, napi egyszeri
étkezés, vagy az, hogy valaki csak azt eszi meg, ami jön, anélkül, hogy
kérné. Aki Csaturmaszja alatt az Úr Visnu előtt énekel és imádkozik, a
Gandharvák bolygójára kerül. Aki felhagy a gÚr (nádcukor, szörp vagy szirup
formájában) vagy juggery (a kókuszpálma nedvéből nyert cukor)
élvezetével, fiúk és fiúunokák áldásában részesül. Az olaj elhagyásával
széppé válik és elpusztulnak az ellenségei. Ha a keserű, csípős, savanyú,
édes és sós ételek ízéről mond le, csúnyaságán és testszagán
diadalmaskodik. A mennyei bolygókra jutnak és Vidjádharákká válnak azok,
akik felhagynak a virágok élvezetével. Minden betegsége elmúlik annak, aki
nem rág többé bételdiót. Ha valaki a puszta padlóról eszik, eléri Indra
mennyei hajlékát. Ha a tej és joghurt élvezetéről mond le Krsna kedvéért,
Goloka legfelsőbb hajlékába jut. Az, aki nem vágja le a körmeit és nem
borotválja le a fejét, annyira szerencsés lesz, hogy megérintheti az Úr Visnu
lótuszvirág lábait. Hattyúvonta repülőgépen tér vissza az Úr hajlékába az,
aki körüljárja az Úr templomát."
198
Kamika Ekadashi
(Shravana Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Sridhara (Shravana) masa
A Kámiká Ekádasit a Brahma-vaivárta Purána írja le az Úr Krsna és
Maharadzsa Judhisthíra közötti beszélgetésben.
Maharadzsa Judhisthíra így szólt: „Ó Legfelsőbb Úr Krsna! Hallottam tőled
a Devasajani Ekádasi dicsőségét. Most arról az Ekádasiról szeretnék hallani,
amely a fogyó hold idejére esik, július/augusztus havában. Ó Uram,
kegyeskedj elmagyarázni a dicsőségét."
Az Úr Krsna így válaszolt: „Ó király! Kérlek, hallgasd meg figyelmesen,
amit elmondok e szent Ekádasi-fogadalomról, amely minden bűnt
megsemmisít. Valamikor régen egy alkalommal Nárada Muni ugyanezt
kérdezte az Úr Brahmától, tudni akarta, mely istenséget kell imádni ezen a
napon, és milyen folyamattal kell ezt az Ekádasit betartani.
Az Úr Brahmá, az egész világegyetem lelki tanítómestere így válaszolt: 'A
július/augusztus havában a fogyó hold idejére eső Ekádasit Kámiká
Ekádasinak hívják. Ha meghallgatod ennek az Ekádasinak a dicsőségét,
annyi eredményt nyersz, mintha elvégeztél volna egy Badzsapeja áldozatot.
Ezen a kedvező napon az Úr Visnut kell imádni, aki kagylót, korongot,
buzogányt és lótuszt tart a kezében. Ez éppen olyan jó, mintha olyan szent
helyeken élnél vagy fürdenél, mint a Gangá mente, vagy Kási, Naimisaranja
és Puskar. Ha ezen a napon az Úr Krsnát imádod, könnyen eléred még azt
az eredményt is, amit akkor sem nyerhetsz el, ha fürdőt veszel
Kedarnáthában, Kuruksetrán vagy a napfogyatkozás alatt. Ezért
mindenkinek az a kötelessége, hogy szigorúan megtartsa ezt a Kámiká
Ekádasit az Úr Visnu imádatával.'
Ahogyan a víz sem érintheti meg a lótuszlevelet, ugyanúgy e Kámiká
Ekádasi hatására a személy távol tud maradni a bűntől. Bárki megszabadul
minden bűntől, aki Tulaszi levelekkel imádja az Úr Harit. Pusztán a Tulaszi
láttán megsemmisül a bűnös visszahatás, a Tulaszi megérintésétől
megtisztul a test. Minden bajod meggyógyul, ha imákat ajánlasz fel a
Tulaszinak, ha megfürdeted, nem kell félned Jamarádzsától, a halál urától.
Ha Tulaszit ültetsz, olyan szerencsés leszel, hogy az Úr Krsnával élhetsz, és
ha Tulaszi leveleket ajánlasz fel a Legfelsőbb Úr lábainál, eléred a tiszta
odaadó szolgálatot. Még Csitra Gupta sem képes felbecsülni annak a
jámborságát, aki Ekádasi napján felajánlja a hódolatát és egy ghí mécsest az
ilyen Tulaszinak. Másodlagos eredményként a bráhmana- vagy a
magzatgyilkosság bűne is megsemmisül a Kámiká Ekádasi megtartásával.
199
Aki nagy hittel hallgatja vagy olvassa, milyen dicsőséges ez az Ekádasi,
bizonyosan eléri Visnu hajlékát.
200
Pavitropana Ekadashi
(Shravana shukla or Putrada Ekadashi)
Gaura paksha, Sridhara (Shravana) masa
A Pavitrá Ekádasi dicsőségét a Bhavisjottara Purána írja le az Úr Krisna és
Maharadzsa Judhisthíra közötti beszélgetésben.
Egy alkalommal Maharadzsa Judhisthíra megkérdezte Krsnát, „Ó
Madhuszúdana, Madhu démon megölője, mi a neve és miért olyan
dicsőséges az az Ekádasi, amely jólius/augusztus hónapban a növekvő hold
idejére esik? Kérlek, magyarázd ezt el nekem részletesen."
Az Úr Krsna így válaszolt: „Ó király! E szent Ekádasit Pavitrá Ekádasinak
hívják. Most kérlek, hallgasd meg figyelmesen, amit elmondok erről az
Ekádasiról, amely megsemmisíti a bűnös visszahatásokat. Aki meghallgatja
ennek az Ekádasinak a dicsőségét, ugyanazt az eredményt kapja, mint aki
elvégzett egy Vadzsapeja áldozatot. ,
Régesrégen, a Dvápara-juga kezdetén volt egy Mahidzsit nevű király, aki
Máhismatípurí királyságban uralkodott. A királynak nem voltak fiai, és bármit
is csinált, boldogtalan volt. Sem ebben, sem a következő életben nem
boldog az a családos ember, akinek nincs fia. A király sok-sok éven át
próbálkozott azzal, hogy fia legyen, de nem volt elég szerencsés ahhoz,
hogy kapjon egy ékszerhez hasonló fiút, aki minden örömet megad neki. Egy
napon a király belátta, mennyire szánalmas a helyzete. Összehívta
valamennyi alattvalóját, akikkel úgy bánt, mintha a saját gyermekei lettek
volna, és így szólt hozzájuk: „Ó kedves alattvalóim, az egész életemben
soha nem követtem el bűnt, nem gyarapítottam a kincseimet törvényellenesen szerzett vagyonnal, nem fosztottam ki a bráhmanákat és a
félisteneket, sőt helyes magatartással hódítottam meg ezt a világot, és
mindannyiótokat úgy tartottam, mint a gyermekeimet. Soha nem haboztam
kiszabni a méltó büntetést, még azokra sem, akik olyan kedvesek nekem,
mint a testvérem és a rokonaim, és kellő tisztelettel voltam még az
ellenségem iránt is, ha az kegyes és jámbor volt. Ó bráhmanák, annak
ellenére, hogy ilyen módon jártam a vallás ösvényét, még sincs egy fiam.
Kérlek benneteket, gondolkodjatok el, mi lehet ennek az oka, és adjatok
tanácsot."
Mahádzsit király e panaszos szavait hallva, a bráhmana tanácsadók
meghányták-vetették a dolgot maguk között, és úgy döntöttek, hogy a király
érdekében elvonulnak az erdőbe, és felkeresik a múltat, jelent és jövőt
ismerő nagy bölcsek ásramáit. Miután beléptek az erdőbe és ide-oda
vándoroltak, különböző nagy bölcs ásramájára bukkantak. Végül Lomása
201
Munival találkoztak, aki komoly lemondásokat végzett. Teste lelki volt,
boldogsággal teljes, és szigorúan betartotta a böjtölés fogadalmát.
Uralkodott az érzékein, ismerte az örök vallásos elvek tudományát, valamint
nagyon jártas volt a szentírásokban. Éppen olyan sokáig élt, mint Brahmá,
és a tündöklő szent az ő fia volt. Amikor Brahmá egy kalpája végetér, lehullt
a testéről egy szőrszál (loma). Ezért nevezik Lomásának ezt a bölcset. A
bölcs Lomasa ismerte a múltat, jelent és jövőt.
A király tanácsadói a nagy bölcstől elbűvölten felajánlották neki a
hódolatukat, és alázattal szólították meg: 'Ó nagy bölcs! Nagy szerencsénk,
hogy egy olyan nagy lélekkel találkoztunk, amilyen te vagy.' A bölcs Lomasa
megkérdezte: 'Kik vagytok? Miért jöttetek ide? Miért dicsértek engem
ennyire?' A bráhmanák így felelték: 'Ó, nagy bölcs! Azért jöttünk hozzád,
hogy megoldd a problémánkat. Ó Urunk! A királyunknak, Mahádzsitnak
nincsenek fiai. Mi az ő alattvalói vagyunk, és a király úgy bánik velünk, mint
a saját gyermekeivel. Nagyon fáj nekünk, hogy szomorúnak látjuk. Ó
bráhmanák legjobbja, itt akarjuk végezni a szigorú lemondásokat. A király
jószerencséje, hogy ma egy olyan nagy személyiséggel találkoztunk,
amilyen te vagy. Bizonyos, hogy minden tökéletességet el lehet érni egy
nagy személyiség darsanájával. Kérünk, taníts bennünket, mondd el, hogyan
lehet a királyunknak egy fia.'
Miután a bölcs Lomasa meghallgatta őszinte imáikat, egy pillanatra mély
meditációba merült, és azonnal látta Mahádzsit király előző életét. Ezután
elmondta, hogy a király az előző életében szegény vaisja, vagyis kereskedő
volt. Egyszer bűnt követett el. Faluról falura utazgatott üzleti ügyekben, és
egyszer nagyon erőt vett rajta a szomjúság. Dvádasi volt és délidő, július
havában. Hamarosan talált egy szépséges tavat, és elhatározta, hogy iszik a
vizéből. Éppen akkor érkezett oda egy tehén is az újszülött borjával, hogy
vizet igyon. Amint a tehén inni kezdett a tóból, a kereskedő azonnal
elzavarta, és maga kezdett inni. Mivel a szomjas tehenet elkergette, a
kereskedő bűnt követett el. Ezért nem lehet most fia. bár jámborsága révén
most Mahádzsit királyként született meg.
A nagy bölcs e szavait hallva a király tanácsadói így szóltak, 'Ó, nagy
bölcs! A Puránák azt mondják, hogy a jámborság hatása minden bűnös
visszahatást eltöröl. Ezért arra kérünk, mondd el nekünk, hogyan semmisül
meg a király valamennyi bűnös visszahatása, és hogyan kaphat egy fiat.'
Lomasa, a nagy bölcs így válaszolt: 'Van egy híres, kedvező Ekádasi,
amelyet Pavitrá Ekádasi néven ismernek, és ez július/augusztus hónapban a
növekvő hold idejére esik. Nektek és királyotoknak meg kell tartanotok ezt
az Ekádasit, a megfelelő módon. Ezután át kell adnotok a királyotoknak
minden jámborságot, amit ennek az Ekádasinak a megtartásával
202
szereztetek. Ha követitek az utasításomat, a király bizonyosan abban az
áldásban részesül, hogy lesz egy fia.'
A király valamennyi tanácsadója boldog és elégedett lett, amint
meghallották e szavakat a bölcs Lomasától. Felajánlották neki a hódolatukat,
és hazatértek. Ezután találkoztak Mahádzsit királlyal, és részletesen
elmondták neki, amit a nagy bölcstől hallottak.
Ezután, amikor a kellő idő eljött, a király tanácsadói megemlékeztek a
bölcs tanácsáról, és a királlyal együtt megfelelő módon megtartották a
Pavitrá Ekádasi fogadalmát. Dvádasi napján minden megszerzett
jámborságukat átadták a királynak, ahogyan a bölcs javasolta. E jámborság
erejénél fogva a királynő terhes lett, és az idők során szépséges fiat szült.
Ó Judhisthíra király! Aki megtartja ezt a szent Ekádasit, megszabadul
bűnös visszahatásaitól, boldog lesz ebben az életében és a következőben.
Aki ennek az Ekádasinak a dicsőségéről hall, ebben az életében attól lesz
boldog, hogy van egy fia, és a következő életében visszatér az Istenséghez.
203
Ananda Ekadashi
(Bhadrapada Krishna or Aja Ekadashi)
Krishna paksha, Hrsikesa (Bhadrapada) masa
Az Ánanda Ekádasi dicsőségét a Brahma-vaivarta Purána írja le az Úr
Krisna és Maharadzsa Judhisthíra közötti beszélgetésben.
Maharadzsa Judhisthíra így szólt: „Ó Krsna! Hogyan nevezik azt az
Ekádasit, amely a fogyó hold idejére esik augusztus/szeptember havában?
Kérlek, légy kegyes hozzám, és magyarázd el ezt."
Az Úr Krsna így válaszolt: „Ó király! Hallgasd meg teljes figyelemmel.
Ánanda Ekádasi a neve ennek a kedvező napnak, amely minden bűnt
megsemmisít. Az, aki megtartja ennek az Ekádasinak a fogadalmát és
imádja az Úr Hrsíkesát, az érzékek urát, megszabadul bűnös tettei
visszahatásaitól.
Valamikor régen volt egy Hariscsandra nevű híres császár. Nagyon
igazságos és becsületes volt. Egyszer valami ismeretlen tett miatt, és hogy
beválthassa az ígéretét, elvesztette a királyságát. Még saját magát, a
feleségét és a fiát is el kellett adnia. Ó király! Ez a jámbor császár egy
kutyaevő utolsó cselédje lett. Az igazságba vetett szilárd hitét mégis
megtartotta. Gazdája, a kutyaevő parancsára már a halottégető helyen, a
halott testek ruháit is elfogadta fizetségül. Annak ellenére, hogy ilyen
alantas szolgálatot végzett, mégsem tántorodott el az igazságtól és a helyes
magatartástól. Ilyen módon telt el sok-sok év.
Aztán, egy napon a király nagy boldogtalanságában töprengeni kezdett:
'Mit tegyek? Hová menjek? Hogyan fogok megszabadulni?' Gautama, a nagy
bölcs meglátta a király bánatát, és odalépett hozzá. A nagy bölcset látva a
király azt gondolta, az Úr Brahmá mások javára teremtette meg a
bráhmanákat. Ezután felajánlotta a hódolatát ennek a legjobb bráhmanának,
és megállt előtte összetett kezekkel, majd elmondta neki az egész,
szánalmas történetét.
Gautama, a nagy bölcs megdöbbenten hallgatta a király kétségbeesett
szavait, és így szólt: 'Ó király! Az Ánanda Ekádasi, amely
augusztus/szeptember havában a fogyó hold idejéreesik, rendkívül kedvező,
és minden bűnt megsemmisít. Jó szerencséd, hogy nemsokára itt lesz ez az
Ekádasi. Tartsd meg böjtöléssel és azzal, hogy egész éjjel ébren maradsz.
Ennek eredményeképpen hamarosan valamennyi bűnös visszahatásod
megsemmisül. Ó legjobb király! Csak a te hatásodra jöttem ide.'
204
Miután ezen a módon oktatta Hariscsandra királyt, a nagy bölcs Gautama
eltűnt. Ezután a király a bölcs utasítását követve megtartotta az Ánanda
Ekádasi fogadalmát, és valamennyi bűnös visszahatásától megszabadult."
Az Úr Krsna így szólt: „Ó oroszlánhoz hasonló király! Ennek az Ekádasinak
olyan csodálatos hatása van, hogy azonnal megszűnik minden szenvedés,
amit a sors rendeléséből még sok-sok éven át el kellene viselni. Ennek az
Ekádasinak köszönhetően Hariscsandra király visszanyerte a feleségét, és a
halott fia újraéledt. A félistenek dobolni kezdtek, és virágesőt szórtak alá az
égből. Ezután, ennek az Ekádasinak köszönhetően, a király minden
akadályoztatás nélkül élvezte a királyságát. Végül még a lelki világba is
eljutott, rokonaival, társaival és alattvalóival együtt. Ó királyt Az, aki
megtartja ezt az Ekádasit, minden bűntől megszabadul, és a lelki világba
megy."
205
Parshva Ekadashi
(Parivartini or Vamana Ekadashi)
Gaura paksha, Hrsikesa (Bhadrapada) masa
Maharadzsa Judhisthíra megkérdezte az Úr Krsnát: „Mi a neve annak az
Ekádasinak, amely a növekvő hold idejére esik augusztus/szeptember
havában? Ki az imádandó Istenség és hogyan kell ezt az Ekádasit
megtartani, és milyen érdemet nyer az, aki megtartja? Kérlek, magyarázd el
nekem mindezt részletesen."
Az Úr Krsna így válaszolt: „Ó király! Az augusztus/szeptember havában a
fogyó hold idejére eső Ekádasit Pársva Ekádasinak hívják. Ez az Ekádasi
nagyon kedvező. Felszabadulást ad és minden bűnt megsemmisít. Már is
legyőzi egy személy valamennyi bűnös visszahatását, ha pusztán csak hall a
dicsőségéről. Annyi jámborságot lehet szerezni ennek az Ekádasinak a
megtartásával, amennyit még egy Vadzsapeja áldozattal sem. Ezt az
Ekádasit Dzsajanti Ekádasi néven is ismerik. A három világ valamennyi
lakója imádja azt, aki ezen a napon nagy odaadással imádja az Úr Vámana
Dévát. Az, aki lótuszvirággal imádja a lótusszemű Úr Visnut, az kétségkívül
visszajut az Úr hajlékába. Ezen az Ekádasin az alvó úr a bal oldaláról a jobb
oldalára fordul. Ezért nevezik Pársva Parivartininak (oldalakat változtató).”
Maharadzsa Judhisthíra így szólt: ,,Ó Dzsanárdana! Hallottam, amit
elmondtál, de ennek ellenére mégis kétségeim vannak. Ó Uram Ura! Hogyan
alszol, és hogyan fordulsz az egyik oldaladról a másikra? Hogyan kell
betartani a Csaturmaszja fogadalmat? Mit tegyenek az emberek, amikor
alszol? Miért kötözted meg kötelekkel Báli Maharadzsát? Ó Uram! Kérlek,
mondj el nekem mindent részletesen, hogy megszűnjenek a kétségeim.
Az Úr Krsna így válaszolt: „Ó oroszlánhoz hasonló király! A Treta-jugában
volt egy Báli nevű nagy bhaktám. Bár démonikus családban született,
rendszeresen imádott engem, és különféle imákat ajánlott fel. Imádta a
bráhmanákat is, és áldozatokat mutatott be. Hamarosan olyan kiváló lett,
hogy legyőzte Indrát, a mennyek királyát, és meghódította a mennyei
bolygót. Ekkor Indra eljött hozzám az összes többi félistennel és a bölcsekkel
együtt. Én meghallgattam az imáikat, felvettem egy törpe (Vámana)
formáját, és kis brahmacsárinak öltözötten elmentem a király áldozati
arénájába.
Megkértem Bálit, adományozzon nekem három lépésnyi földet. Amikor Báli
azt kívánta, hogy ennél valami többet kérjek, nagyon elszántan azt
mondtam, hogy megelégszem azzal, amit kértem. Báli király és a felesége,
Vindhjavali megajándékoztak a három lépésnyi földdel.
206
Az Úr Vámanadeva azonban az Istenség Legfelsőbb Személyisége volt, és
lassanként kiterjesztette a testét. Egyetlen lépéssel bejárta az alacsonyabb
bolygórendszereket, a második lépésével pedig az egész bolygórendszert, a
mennyel együtt. Amikor helyet kért a harmadik lépéséhez, Báli király
összetett kezekkel felajánlotta a saját fejét. Ekkor az Úr Vámanadeva Báli
király fején tette meg a harmadik lépést. Alázatával teljesen elégedetten
megáldottam, hogy állandóan vele éljek.
"Megjegyzés:
Az Ekadasit követő nap Sri Vamana Dvadashi: Úr Vamanadev megjelenési
napja. A böjt délig tartandó. A böjt dél elmúlását követően praszádammal
törhető meg. A következő nap (Sri Vamana Dvadashi), szintén délig böjt
tartandó és ilyenkor érdemes plusz Mahamantra japa meditációt végezni,
közben imádkozva az Úrhoz oltalomért. Ezt a böjtöt az Úr Vamanadevanak
ajánlott ínycsiklandozó Mahápraszádammal törjük meg!"
207
Indira Ekadashi
(Ashwin Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Padmanabha (Ashwini) masa
Maharadzsa Judhisthíra így szólt:
- Ó Krisna! Ó Madhuszúdana! Ó Madhu démon megölője! Mi a neve annak az
Ekádasinak, amely szeptember/október havában a fogyó hold idejére esik?
Milyen szabályok és előírások vonatkoznak a megtartására, és a megtartója
milyen érdemet nyer? - Az Úr Krisna így válaszolt:
- E szent Ekádasi neve Indirá Ekádasi. Az, aki ezt az Ekádasit megtartja,
megszabadíthatja romlott ősatyáit, és valamennyi bűnös visszahatása
megsemmisül.
Ó király! Volt egy Indraszéna nevű király, aki a Szatja-jugában élt. Nagy
hozzáértéssel igázta le az ellenségeit, és nagy jólétet teremtett a
királyságában, Máhismatipuriban. Boldogan élt gyermekei és unokái
körében. Mindig nagyon ragaszkodott az Úr Visnu odaadó szolgálatához.
Állandóan lelki tudásban elmerült bhaktaként azzal töltötte az idejét, hogy
Sri Govinda, a megszabadulás adományozója szent neveit énekelte.
Egy napon, amikor a király boldogan üldögélt a királyi trónján, hirtelen
megjelent előtte Sri Nárada Muni az égből. Amikor a király megpillantotta a
nagy bölcset, összetette a kezeit, azonnal felállt, és felajánlotta neki
tiszteletteljes hódolatát. Tizenhat dologgal, illő módon imádta őt. Miután a
bölcs boldogan leült, megkérdezte Indraszenát:
- Ó nagy király! Mindenki boldog, mindenkinek jól megy a sora a
királyságodban? Megszilárdult az elméd a vallásos elvekben, és Visnu
odaadó szolgálatát végzed? - A király így válaszolt:
- Ó legjobb bölcs! Minden jó és kedvező a te kegyelmedből. Ma sikeressé
vált az életem a te társaságodban, és áldozataim bemutatása meghozta a
gyümölcsét. Ó bölcs a félistenek között! Kérlek, mondd meg, miért kerestél
fel. - Nárada Muni meghallgatta a király alázatos szavait, és így szólt:
- Ó oroszlánhoz hasonlatos király! Hallgasd meg, milyen csodálatos dolog
történt velem.
Ó legjobb király! Egy alkalommal az Úr Brahmá hajlékából Jamarádzsa
hajlékába mentem. Jamarádzsa tiszteletteljesen üdvözölt és illő módon
imádott engem. Miután kényelmesen elhelyezkedtem, imákat ajánlottam fel
a kegyes, igazságos Jamarádzsának. Később megláttam a te nagyon jámbor
apádat Jamarádzsa seregében. Azért került oda, mert megszegett egy
208
fogadalmat. Ó király! Megkért engem, hogy adjak át neked egy üzenetet.
Így szólt: 'Indraszena, Máhismatipuri királya az én fiam. Ó Uram, kérlek,
mondd meg neki, hogy az előző életemben elkövetett bűnös tetteim miatt
most Jamarádzsa hajlékában élek. Tartsa meg ezért az Indirá Ekádasi
fogadalmát, és adja át nekem ennek jámborságát. Akkor megszabadulok a
jelenlegi élethelyzetemből.
Nárada Muni így folytatta:
- Ó király! Ezt kéri tőled az apád. Meg kell tartanod az Indirá Ekádasi
fogadalmat hogy az apád a leki világba jusson. - Indraszena király
megkérdezte:
- Ó bölcs a félistenek között, kegyeskedj elmagyarázni nekem, milyen
folyamattal kell megtartani ezt az Indirá Ekádasit. - Nárada Muni így
válaszolt:
- Az Ekádasi előtti napon kora reggel meg kell fürdened, és nagy hittel kell
felajánlanod az adományokat, hogy elégedetté tedd az ősatyáidat. Ekádasi
napján csak egyszer ehetsz, és éjjel a padlón kell aludnod. Kora reggel kell
felkelned, mosd meg a fogadat, a kezed, a szád és fürödj meg. Ezután
fogadd meg, hogy nem adod át magad semmilyen anyagi élvezetnek, és
tarts teljes böjtöt. Imádkozz az Úrhoz is, ezekkel a szavakkal: 'Ó
lótusszemű, nálad keresek menedéket.
Ezután, délben, a sálagráma-sílá előtt ajánld fel az adományokat az
ősatyáknak, a megfelelő szabályok és előírások szerint. Majd a bráhmanákat
kell imádnod azzal, hogy pompásan megvendégeled őket és daksinát
adományozol nekik. Az ételek maradékait a teheneknek kell adni. A nap
folyamán az Úr Hrsikesát imádd, ajánlj fel neki nagy odaadással
szantálpépet, virágokat, füstölőt, lámpást és ételeket. Éjjel ébren kell
maradnod, énekelj, hallgasd meg és emlékezz meg a Legfelsőbb Úr neveiről,
formáiról, tulajdonságairól és kedvteléseiről. Másnap reggel imádd az Úr
Harit, és vendégeld meg a bráhmanákat Utána törd meg a böjtöt azzal, hogy
együtt étkezel a fivéreiddel, gyermekeiddel, unokáiddal és rokonaiddal,
teljes csendben. Ó király! Ha megtartod ezt az Ekádasit, ahogyan most
elmondtam neked, az apád biztosan eljut Visnu hajlékába.
Miután mindezt elmondta, Nárada Muni eltűnt.
Indraszena király szigorúan, Nárada Muni utasításai szerint megtartotta
ezt az Ekádasit, gyermekei, szolgái és mások kíséretében. Ennek
eredményeképpen virágok záporoztak alá a mennyből, és Indraszena király
apja, Garuda hátán, azonnal az Úr Visnu hajlékába repült. Indraszena király
most már minden akadály nélkül uralkodott a királyságában. Élete végén
rábízta ezt a királyságot a fiára, ő maga pedig visszatért a lelki világba. Ilyen
209
dicsőséges az Indirá Ekádasi. Az, aki erről hall vagy olvas, megszabadul
minden bűnös visszahatástól, és végül visszatér Visnu hajlékába.
210
Pashankusha Ekadashi
(Ashwin shukla Ekadashi)
Gaura paksha, Padmanabha (Ashwini) masa
Maharadzsa Judhisthíra így szólt:
- Ó, Madhuszúdana, mi a neve annak az Ekádasinak, amely a növekvő hold
idejére esik, szeptember/október havában? Kérlek, légy olyan kegyes, és
magyarázd ezt el nekem.
Az Úr Krisna így válaszolt:
- Ó, legjobb király! Ennek az Ekádasinak a neve Pásánkuszá Ekádasi. Most
kérlek, hallgasd meg ennek az Ekádasinak a dicsőségét, amely valamennyi
bűnt megsemmisít. Egyesek úgy is hívják, Papankusza Ekádasi. Ezen a
napon különösen az Úr Padmanábhát kell imádni. Ez az Ekádasi mennyei
örömöket, felszabadulást és kívánt eredményeket adományoz. Pusztán az Úr
Visnu szent nevei éneklésével annyi jámborságot lehet szerezni, mint a föld
valamennyi szent helyének végiglátogatásával. Ha egy feltételekhez kötött
lélek elkövet ugyan különféle bűnös tetteket illúzió alatt, ám menedéket
keres és hódolatát ajánlja az Úr Hari lótuszvirág lábainál, aki valamennyi
elesett lelket megszabadít, akkor az ilyen személynek nem kell a pokolba
mennie.
Azok a Vaisnavák, akik az Úr Sivát bírálják, és azok a Saivaiták, akik az Úr
Visnut bírálják, kétségkívül mind a pokolra jutnak. Az ezer lóáldozat vagy
száz Rádzsaszúja áldozat bemutatásával nyert eredmény még egytizenhatod része sem lehet annak a jámborságnak, amit az nyer, aki
megtartja ezt az Ekádasit. Nincs szentebb nap ennél, amely nagyon kedves
az Úr Padmanabhának.
Ó, király! Amint valaki elmulasztja ennek az Ekádasinak a megtartását,
megtelepszenek testében a bűnök. Ez az Ekádasi a megtartójának mennyei
örömöket, felszabadulást, szép nőket, gazdagságot, ehető magvakat ad,
valamint megszabadít a betegségektől. Ó, Föld fenntartója! Az, aki
megtartja ezt az Ekádasit és ezen az éjszakán virraszt, könnyen eljut az Úr
Visnu hajlékába.
Az Úr Krsna így folytatta:
- Ó, legjobb a király között! E fogadalom megtartásával tíz nemzedéket
szabadíthatsz meg az édesanyád családjából, tíz nemzedéket az édesapád
családjából, és tíz nemzedéket a feleségedéből. Ha egy személy
211
gyermekkorában, fiatalkorában vagy öregkorában megtartja ezt az Ekádasit,
nem kell elszenvednie az anyagi létezés nyomorúságát. Az, aki szigorúan
megtartja ezt a Pásánkuszá vagy Papankusza Ekádasit, megszabadul minden
bűnös visszahatástól, és élete végén visszatér az Úr Visnu hajlékába. Ha
aranyat, szezámmagvakat, földet, teheneket, ehető magvakat, vizet,
ernyőket vagy cipőket adományoz, nem kell Jamarádzsa hajlékába mennie.
Aki jámbor tettek nélkül tölti el a napot, az akkor is halott, ha lélegzik.
Lélegzését a kovács fújtatójához hasonlítják.
Ó, legjobb király! Jamarádzsa nem bünteti meg azt, aki kutakat és tavakat
ás mások hasznára, földet és házakat adományoz, vagy más jámbor tetteket
hajt végre, például bemutatja az áldozatokat. Egyedül a jámborság
eredménye, hogy az emberek sokáig élnek, gazdagok lesznek, előkelő
családban születnek, és megszabadulnak a betegségektől. Ha megtartod ezt
az Ekádasit, ennek az lesz a közvetlen eredménye, hogy eléred Krisna
odaadó szolgálatát, a közvetett eredménye pedig az, hogy ideiglenes, anyagi
előnyökre teszel szert.
212
Rama Ekadashi
(Karttika Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Damodara (Karttika) masa
Maharadzsa Judhisthíra így szólt:
- Ó, Dzsanárdana! Mi a neve annak az Ekádasinak, amely október/november
havában a fogyó hold idejére esik? Kérlek, magyarázd ezt el nekem. Az Úr
Krisna így válaszolt:
- Ó oroszlán a királyok között! Ennek az Ekádasinak a neve Ramá Ekádasi,
és minden bűnös visszahatást legyőz. Most kérlek, hallgasd meg e szent
Ekádasi dicsőségét.Valamikor régesrégen volt egy Mucukunda nevű híres
király. Jó barátja volt Indrának, a mennyek királyának. Olyan
személyiségekkel is barátkozott, mint Jamarádzsa, Varuna, Kuvera és
Vibhiszana. Ez a király nagyon igazságos volt, és mindig ragaszkodott az Úr
Visnu odaadó szolgálatához. Királyságában a megfelelő módon uralkodott.Az
idők folyamán Mucukunda királynak lánya született. Csandrabhaga, a
legkiválóbb folyó után nevezték el. Idővel házasságot kötött a
jóképűSobhanával, aki Csandraszena fia volt. Egyszer Sobhana Ekádasi
napján ment el apósa házába. Csandrabhagát nagy aggodalom töltötte el, és
töprengeni kezdett:- Ó Uram! Most mi lesz? A férjem nagyon gyenge, és
nem bírja elviselni az éhséget. Ráadásul az apám nagyon szigorú. Ekádasi
előtti napon általában elküldi egy szolgáját, hogy kihirdesse, ezen a napon
senki sem ehet.Amikor ez a szokás Sobhana fülébe jutott, így szólt kedves
feleségéhez:- Ó, kedvesem! Most mit csináljak? Mit tehetek, hogy
megvédjem az életemet, és ne hágjam át a király parancsát? Csandrabhaga így felelt:- Ó uram! Apám királyságában ma még az
elefántoknak, lovaknak és egyéb állatoknak sem engedik meg, hogy
egyenek, az emberi lényekről nem is beszélve. Ó férjem, akkor hogyan
ehetnének az emberek? Ó tisztelt férjem! Ha ma enned kell, akkor vissza
kell térned a házadba. Alaposan gondold meg, és döntsd el. - Sobhana
meghallgatta a felesége szavait, majd így válaszolt-:- Valóban igaz, amit
mondasz, de én meg kívánom tartani ezt az Ekádasit. Ami a sorsom, az
biztosan bekövetkezik.Sobhana eldöntötte hát, hogy megtartja ezt a szent
Ekádasit, az éhség és a szomjúság mégis erőt vett rajta . Amikor a Nap
lenyugodott, az összes Vaisnava és jámbor ember nagyon boldog lett. Ó,
oroszlán a királyok között! Az egész éjszakát boldogan töltötték, énekeltek
és imádták a Legfelsőbb Urat. Sobhana szervezete azonban már nem bírta
tovább, és meghalt, éppen napkelte előtt. Mucukunda király elvégezte
Sobhana királyhoz méltó temetési szertartásait, és a testét illatos szantálfamáglyán égette el. Apja parancsának megfelelően Csandrabhaga nem égette
213
el magát a halotti máglyán, más szóval, nem halt meg a férjével együtt.
Elvégezte férje sráddha ceremóniáját, és azontúl az apja hazában élt.Ó
király! Közben Sobhana, mivel megtartotta a Ramá Ekádasit, király lett
Devapura gyönyörű városában, amely a Mandara hegy csúcsára épült.
Pompás palotában lakott, ahol az oszlopok drágakövekkel kirakott aranyból
voltak, a falakat csillogó kövek és kristályok díszítették. Gyönyörű fehér
ernyőt tartottak a feje fölé, amelyeket dúsan felékszerezett arany korona
ékesített. Füleiben fülkarikákat, nyakán nyakéket, karjain arany
karpereceket viselt. Ilyen díszesen ült Sobhana a királyi trónon. Mindig
Gandharvák és Apszarák szolgálták, és éppen olyannak látszott, mint Indra,
a menny királya.Egy Szomasarma nevű bráhmana, Mucukundapura egy
lakója beutazta a szent helyeket, egy napon Sobhana királyságába ért.
Sobhanát Mucukunda király vejének tartva, odalépett hozá. Amint a király
megpillantotta őt, összetett kezekkel felállt, azután tiszteletteljes hódolatát
ajánlotta a bráhmanának. Ezután a hogy létéről érdeklődött, és
megkérdezte, hogy vannak apósa, Mucukunda, a felesége, Csandrabhaga és
Mucukundapur összes lakói. A bráhmana tájékoztatta a királyt, hogy
mindenki békében és harmóniában él. Végül így szólt, nagy ámulattal:Király! Még soha sem láttam olyan gyönyörű várost, mint ez. Kérlek, mondd
el nekem, hogyan tettél szert egy ilyen királyságra. - A király így válaszolt:Azért kaptam ezt az ideiglenes királyságot, mert megtartottam a Rama
Ekádasit, amely a növekvő hold idejére esik, október/november havában. Ó,
legkivűlóbb bráhmana, kérlek, áruld el nekem, hogyan maradhat fenn
örökké a királyságom. Gondolom, azért kaptam ingatag királyságot, mert hit
nélkül tartottam meg az Ekádasit. Kérlek, mesélj el mindent
Csandrabhagának, Mucukunda király gyönyörű leányának, úgy vélem, ő
állandóvá tudja tenni ezt a királyságot.Miután a bráhmana végig hallgatta
Sobhana királyt, visszatért Mucukundapurba, és mindent részletesen
elmondott Csandrabhagának. Csandrabhaga végighallgatta, a nagyon
megörült, és így lelkendezett a bráhmanához:- Ó nagy bráhmana! Amit
elmondtál, olyannak tűnik, mint egy álom! - Erre Szomasarma, a bráhmana
így szólt:- Ó leányom! Saját szememmel láttam a férjedet Devpuriban,
láttam az egész királyságát is, amely olyan ragyogó, mint a Nap, de azt is
elmondta, hogy ez a királyság nem állandó. Ezért kérlek, próbáld meg
állandóvá tenni valahogy. - Csandrabhaga így felelt:- Ó tisztelt bráhmana,
kérlek, vigyél engem oda, mert forró vágy ébredt bennem, hogy lássam a
férjemet. Jámborságom erejéből fogom állandóvá tenni a királyságát. Ó,
kétszer született! Kérlek, intézd el valahogy, hogy láthassam. Te is
részesülsz ennek áldásában, hiszen segítesz abban, hogy újra
találkozhassunk mi, akiknek egyszer elváltak útjaik.Ezután Szomasarma
elvitte Csandrabhagát Vamadeva ásramájába a Mandara hegy lábához.
Miután Vamadeva meghallotta a tündöklő arcú Csandrabhaga történetét,
felavatta őt a védikus mantrákkal. A bölcs Vamadevától kapott mantrák és
214
az Ekádasi megtartása eredményeként felhalmozott jámborság erejéből
Csandrabhaga lelki testet kapott, és boldogan járult a férje elé.Sobhana
úszott a boldogságban, amikor megpillantotta feleségét. Csandrabhaga így
köszöntötte őt:- Ó tisztelt férjem, kérlek, halld meg áldást hozó szavaimat.
Apám házában nyolc éves koromtól fogva szigorúan megtartottam az
Ekádasit. Tegye ez a felhalmozott jámborság állandóvá a királyságodat,
virágozzon a megsemmisülés idejéig.Ezután Csandrabhaga gazdag
ékszerekkel díszített isteni testet kapott. A Ramá Ekádasi hatására Sobhana
is isteni testet kapott, így élvezhette a felesége társaságát a Mandara hegy
csúcsán. Ezért, ó király, a Rama Ekádasi éppen olyan, mint egy minden
kívánságot teljesítő tehén,vagy egy érintőkő!Az Úr Krsna folytatta:- Ó király,
most tehát elmagyaráztam neked a kedvező Rama Ekádasi dicsőségét. Az a
személy, aki szigorúan megtartja ezt az Ekádasi-fogadalmat, kétségkívül
megszabadul a bráhmana gyilkosság bűnétől. Ahogyan a fekete és a fehér
tehenek egyaránt fehér tejet adnak, a fogyó és növekvő hold Ekádasijai is
egyformán felszabadítják megtartóikat. Minden bűnös visszahatástól
megszabadul és boldogan lakozikaz Úr Visnu hajlékában az, aki hall ennek
az Ekádasinak a dicsőségéről.Rama Ekádasi dicsőségét a Brahma-vaivárta
Purána írja le az Úr Krisna és Judhisthíra Maharádzsa közötti
beszélgetésben.Maharadzsa Judhisthíra így szólt:
- Ó, oroszlán a királyok között! Ennek az Ekádasinak a neve Rama Ekádasi,
és minden bűnös visszahatást legyőz. Most kérlek, hallgasd meg e szent
Ekádasi dicsőségét.
Valamikor réges-régen volt egy Mucukunda nevű híres király. Jó barátja
volt Indrának, a mennyek királyának. Olyan személyiségekkel is barátkozott,
mint Jamarádzsa, Varuna, Kuvera és Vibhisana. Ez az igen igazságos király
mindig ragaszkodott az Úr Visnu odaadó szolgálatához. Királyságában a
megfelelő módon uralkodott. Az idők folyamán Mucukunda királynak lánya
született akit a legkiválóbb folyó után Csandrabhagának neveztek el. Idővel
házasságot kötött Csandraszena jóképű fiával, Sobhanával.
Egyszer Sobhana Ekádasi napján ment el apósa házába. Csandrabhagát
nagy aggodalom töltötte el, és töprengeni kezdett:
- Ó, Uram! Most mi lesz? A férjem nagyon gyenge, és nem bírja elviselni az
éhséget. Ráadásul az apám nagyon szigorú. Ekádasi előtti napon általában
elküldi az egyik szolgáját, hogy kihirdesse, ezen a napon senki sem ehet. Amikor ez a szokás Sobhana fülébe jutott, így szólt kedves feleségéhez:
- Ó, kedvesem! Most mit csináljak? Mit tehetek, hogy megvédjem az
életemet, és ne szegjem meg a király parancsát? - Csandrabhaga így felelt:
215
- Ó, uram! Apám királyságában ma még az elefántoknak, lovaknak és egyéb
állatoknak sem engedik meg, hogy egyenek, az emberi lényekről nem is
beszélve. Ó, férjem, akkor hogyan ehetnének az emberek? Ó, tisztelt
férjem! Ha ma enned kell, akkor vissza kell térned a házadba. Alaposan
gondold át, és döntsd el. - Sobhana meghallgatta felesége szavait, majd így
felelt:
- Valóban igaz, amit mondasz, de én meg kívánom tartani ezt az Ekádasit. A
sorsommal nem ellenkezhetek.
Sobhana eldöntötte hát, hogy megtartja ezt a szent Ekádasit, az éhség és a
szomjúság mégis erőt vett rajta. Amikor a Nap lenyugodott, az összes
Vaisnava és jámbor ember nagyon boldog lett.
Ó, oroszlán a királyok között! Az egész éjszakát boldogan töltötték,
énekeltek és imádták a Legfelsőbb Urat. Sobhana szervezete azonban már
nem bírta tovább, és meghalt, éppen napkelte előtt. Mucukunda király
elvégezte Sobhana királyhoz méltó temetési szertartásait, és a testét illatos
szantálfa-máglyán égette el. Apja parancsának megfelelően Csandrabhaga
nem égette el magát a halotti máglyán, más szóval, nem halt meg a férjével
együtt. Elvégezte férje sráddha ceremóniáját, és azontúl az apja hazában
élt.
Ó, király! Közben Sobhana, mivel megtartotta a Rama Ekádasit, király lett
Dévapura gyönyörű városában, amely a Mandara hegy csúcsára épült.
Pompás palotában lakott, ahol az oszlopok drágakövekkel kirakott aranyból
voltak, a falakat csillogó kövek és kristályok díszítették. Gyönyörű fehér
ernyőt tartottak a feje fölé, amelyeket dúsan felékszerezett arany korona
ékesített. Füleiben fülkarikákat, nyakán nyakéket, karjain arany
karpereceket viselt. Feldíszítve ült Sobhana a királyi trónon. Mindig
Gandharvák és Apszarák szolgálták, és éppen olyannak látszott, mint Indra,
a mennyek királya.
Egy Szomasarma nevű bráhmana, Mucukundapura egyik lakója beutazta a
szent helyeket, majd egy napon Sobhana királyságába ért. Sobhanát
Mucukunda király vejének tartva, odalépett hozzá. Amint a király
megpillantotta őt, összetett kezekkel felállt, azután tiszteletteljes hódolatát
ajánlotta a bráhmanának. Ezután a hogylétéről érdeklődött, és megkérdezte,
hogy van apósa, Mucukunda, a felesége, Csandrabhaga és Mucukundapur
összes lakója. A bráhmana tájékoztatta a királyt, hogy mindenki békében és
harmóniában él. Végül nagy ámulattal így szólt:
- Királyom! Még soha sem láttam ehhez hasonlatos gyönyörű várost. Kérlek,
mondd el nekem, hogyan tettél szert egy ilyen királyságra! - A király így
válaszolt:
216
- Azért kaptam ezt az ideiglenes királyságot, mert megtartottam a Rama
Ekádasit, amely a növekvő hold idejére esik, október/november havában. Ó,
legkivűlóbb bráhmana, kérlek, áruld el nekem, hogyan maradhat fenn
örökké a királyságom. Gondolom, azért kaptam ideiglenes királyságot, mert
hit nélkül tartottam meg az Ékádasit. Kérlek, mesélj el mindent
Csandrabhagának, Mucukunda király gyönyörű leányának, úgy vélem, ő
állandóvá tudja tenni ezt a birodalmat. - Miután a bráhmana végig hallgatta
Sobhana királyt, visszatért Mucukundapurba, és mindent részletesen
elmondott Csandrabhagának. Csandrabhaga nagyon megörült, és így
lelkendezett:
- Ó nagy bráhmana! Amit elmondtál, olyannak tűnik, mint egy álom! - Erre
Szomasarma, a bráhmana így szólt:
- Ó leányom! Saját szememmel láttam a férjedet Devapuriban, láttam az
egész királyságát is, amely olyan ragyogó, mint a Nap, de azt is elmondta,
hogy ez a királyság nem állandó. Ezért kérlek, próbáld meg állandóvá tenni
valahogy. - Csandrabhaga így felelt:
- Ó tisztelt bráhmana, kérlek, vigyél engem oda, mert forró vágy ébredt
bennem, hogy lássam a férjemet. Jámborságom erejéből fogom állandóvá
tenni a királyságát. Ó, kétszer született! Kérlek, intézd el valahogy, hogy
láthassam. Te is részesülsz ennek áldásában, hiszen segítesz abban, hogy
újra találkozhassunk mi, akiknek egyszer elváltak útjaik.
Ezután Szomasarma elvitte Csandrabhagát Vamadeva ásramájába a
Mandara hegy lábához. Miután Vamadeva meghallotta a tündöklő arcú
Csandrabhaga történetét, felavatta őt a védikus mantrákkal. A bölcs
Vamadevától kapott mantrák és az Ekádasi megtartása eredményeként
felhalmozott jámborság erejéből Csandrabhaga lelki testet kapott, és
boldogan járult a férje elé.
Sobhana úszott a boldogságban, amikor megpillantotta feleségét.
Csandrabhaga így köszöntötte őt:
- Ó tisztelt férjem, kérlek, halld meg áldást hozó szavaimat. Apám házában
nyolc éves koromtól fogva szigorúan megtartottam az Ekádasit. Tegye ez a
felhalmozott jámborság állandóvá a királyságodat, virágozzon a
megsemmisülés idejéig.
Ezután Csandrabhaga gazdag ékszerekkel díszített isteni testet kapott. A
Rama Ekádasi hatására Sobhana is isteni testet kapott, így élvezhette a
felesége társaságát a Mandara hegy csúcsán. Ezért, ó király, a Rama Ekádasi
éppen olyan, mint egy minden kívánságot teljesítő tehén,vagy egy érintőkő!
Az Úr Krisna így folytatta:
217
- Ó király, most tehát elmagyaráztam neked a kedvező Rama Ekádasi
dicsőségét. Az a személy, aki szigorúan megtartja ezt az Ekádasifogadalmat, kétségkívül megszabadul a bráhmana gyilkosság bűnétől.
Ahogyan a fekete és a fehér tehenek egyaránt fehér tejet adnak, a fogyó és
növekvő hold Ekádasijai is egyformán felszabadítják megtartóikat. Minden
bűnös visszahatástól megszabadul és boldogan lakozik az Úr Visnu
hajlékában az, aki hall ennek az Ekádasinak a dicsőségéről.
218
Utthana Ekadashi
(Haribodhini Ekadashi or Devothani Ekadashi)
Gaura paksha, Damodara (Karttika) masa
Egy alkalommal az Úr Brahmá így szólt Nárada Munihoz:
- Ó legjobb bölcs! Kérlek, hallgasd meg, milyen dicsőséges az Utthána
Ekádasi, amely minden bűnös visszahatást megsemmisít, gyarapítja a
jámborságot, és megajándékoz a felszabadulással. A Gangesz
felsőbbrendűsége érintetlen volt, amíg meg nem jelent ebben a világban az
Utthána Ekádasi, amely a növekvő hold idejére esik október/november
havában, és minden bűnt hamuvá éget. Az óceán és a tó kegyessége
páratlan volt, amíg meg nem jelent az Utthána Ekádasi. Ennek az
Ekádasinak a megtartásával könnyedén el lehet érni ugyanazt az eredményt,
mint ezer óáldozat és száz Rádzsaszúja áldozat bemutatásával.
Miután meghallotta az Úr Brahmá szavait, Nárada Muni így szólt:
- Ó kedves apám! Kérlek, mondd el nekem, mi az érdeme annak, aki
naponta csak egyszer eszik, aki csak este vacsorázik vagy teljes böjt tart?Az Úr Brahmá így válaszolt:
- Ha valaki ezen a napon csak egyszer eszik, ennek az egy életének
valamennyi bűnös visszahatása megsemmisül. Ha csak vacsorázik, két
életének bűnös visszahatásai semmisülnek meg. A teljes böjt hét élet bűnös
visszahatásait tudja elpusztítani.
Ó kedves fiam! Ez az Utthána Ekádasi mindent megad, ami nem látott,
nem kívánt és ritka a három világban (Értsd ezalatt, hogy amit még sose
láttunk, vagy amiről nincs tudomásunk, az után nem kívánkozunk.). Ez az
Ekádasi hamuvá égeti a súlyos bűnöket, legyenek bár akkorák, mint a
Mandara hegy. Ó, oroszlán a bölcsek között, ha egy személy összegyűjt
valamennyi jámborságot ezen az Ekádasí-napon, akkor a Szumeru heggyel
egyenlő eredményt nyer. A vallásos elvek nem maradhatnak meg azok
testében, akik nem imádkoznak az Úrhoz, akik megszegték a fogadalmaikat,
ateisták, káromolják a Védákat, beszennyezik a szentírásokat, más feleségét
élvezik vagy ostobák. Nem szabad bűnös tetteket elkövetni, sőt, kegyes
cselekedeteket kell végrehajtani. Nem semmisülnek meg a vallásos elvei
annak, aki a kegyes cselekedetekre hajlik. Száz életének bűnös
visszahatásait győzi le az, aki nagy bizalommal tartja meg az Utthána
Ekádasi fogadalmát. Ha ezen az éjszakán ébren marad, múlt, jelen és jövő
nemzedékei mind visszatérnek Visnu hajlékába.
219
Ó, Nárada! Minden felhalmozott jámborsága teljesen megsemmisül annak,
aki nem tartja meg az Ekádasi fogadalmát Kártika hónapjában, és nem
imádja az Úr Visnut. Ó legjobb bráhmana! Biztos, hogy Kártika hónapjában
az Úr Visnut kell imádni. Az, aki Kártika havában saját maga által főzött
ételeket eszik, elnyeri a Csandrajana vrata eredményét. Ha ebben a
hónapban az Úr Visnuról hall és énekel, annak éppen annyi az eredménye,
mintha száz tehenet ajándékozott volna el. A szentírások rendszeres
tanulmányozásával annyi eredményt nyer, mint ezer áldozat bemutatásával.
Az Úr örök hajlékába kerül az, aki meghallgatja azt, aki az Úrról beszél, és
tehetsége szerint daksinát ad neki.
Nárada Muni így szólt:
- „Ó Uram! Kegyeskedj elmagyarázni nekem, milyen folyamattal kell
megtartani az Ekádasit. - Brahmá nagyapa így felelt:
- Ó kétszer születettek legjobbja, reggel korán kell felkelni, a Brahma
Muhurtha idején. Mosd meg a szád, fürödj meg, és imádd az Úr Kesavát.
Aztán tégy fogadalmat, miközben a következő mantrát énekled: "Böjtölni
fogok Ekádasi napján, és Dvádasi napján csak egyszer eszem. Ó
Pundarikáksa! Ó Acsjuta! Meghódolok előtted. Kérlek, védelmezz meg."
Örömmel, nagy odaadással kell megtartani az Ekádasi fogadalmát, egész
éjjel ébren kell maradni az Úr Visnu közelében. Közben az Úr
transzcendentális tulajdonságairól kell hallani és énekelni. Mindenfajta
kapzsisággal fel kell hagyni Ekádasi napján. Minden jámbor személy eléri
legfelsőbb célját, aki betartja ezeket az utasításokat.
Az Úr Brahmá így folytatta:
- Ha valaki kádamba virágokkal imádja az Úr Dzsanárdanát, nem fog
Jamarádzsa hajlékába jutni. Ha Kártika havában rózsákkal imádja az Úr
Garudadvadzsát vagy az Úr Visnut, biztosan elnyeri a felszabadulást.
Ha bakula és asóka virágokkal imádja az Urat, akkor mindaddig
megszabadul a bánkódástól,amíg a Nap és a Hold felkelnek az égen. Ha az
Urat sarni levelekkel imádja, elkerüli Jamarádzsa büntetését. Ha az esős
évszakban csampaka virágokkal imádja az Úr Visnut, a félistenek irányítóját,
akkor nem kell ismét megszületnie az anyagi világban. Ha sárgaszínű kétaki
virágokat ajánl fel az Úr Visnunak, akkor valamennyi, több millió élet alatt
felhalmozott bűnös visszahatása megsemmisül. Ha az Úr Dzsagannáthának
ajánl fel piros színű, illatos, százszirmú lótuszvirágokat, akkor az Úrnak abba
a hajlékába tér vissza, amelyet Svetadvípa néven ismernek. Ó legjobb
bráhmana! Ekádasi éjszakáján ébren kell maradni. Dvádasi napján az Úr
Visnut kell imádni, és a fogadalmat a bráhmanák megvendégelésével kell
teljessé tenni.
220
A Legfelsőbb Úr nagyon elégedett lesz azzal, aki a képességének
megfelelően imádja lelki tanítómesteréi és adományokat ajánl fel neki.
221
Utpanna Ekadashi
(Margasirsha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Kesava (Margasirsha) masa
Szúta Goszvámi így szólt:
- Ó művelt bráhmanák, valamikor régen az Úr Sri Krsna, az Istenség
Legfelsőbb Személyisége magyarázta el, mennyire dicsőséges Sri Ekádasi,
és milyen szabályok és előírások érvényesek a böjt megtartására ezen a
szent napon. Ó, bráhmanák legjobbja, aki hall arról, mi az eredete és milyen
dicső a szent böjt az Ekádasi napjain, az a boldogság sokféle formáját élvezi
ebben az anyagi világban, és utána egyenesen az Úr Visnu hajlékába jut.
Ardzsuna, Prthá fia megkérdezte az Urat:
- Ó Dzsanárdana, milyen kedvező haszna van annak, ha valaki teljes böjtöt
tart, csak vacsorát vagy csak ebédet eszik Ekádasin, és milyen szabályok
vonatkoznak a különféle Ekádasi napok megtartására? Kérlek, mondd el
nekem mindezt.
A Legfelsőbb Úr, Krsna felelt:
- Ó, Ardzsuna, a kezdőknek az Ekádasi böjtöt legelőször a tél elején,
Márgasirsa (november-december) hónap sötét felének Ekádasiján kell
elkezdenie. Dasamin, az Ekádasi előtti napon tisztítsa meg szépen a fogait.
Aztán, a Dasami nyolcadik részében, amikor a nap lenyugvóban van,
fogyassza el a vacsoráját. Másnap reggel a bhaktának a szabályok és az
előírások szerint fogadalmat kell tennie, hogy böjtölni fog. Délben fürödjön
meg alaposan egy folyóban, tóban vagy tavacskában. A folyóban vett fürdés
tisztít meg a legjobban, a tóban vett fürdés kevésbé, míg a tavacskában vett
a legkevésbé. Ha nincs a közelben sem folyó, sem tó, sem tavacska,
kútvízben is megfürödhet. A bhaktának azt az imát kell elmondania, amely a
Földanya neveit tartalmazza: „Ó Asvakránte! Ó Rathakránte! Ó Visnukránte!
Ó Vaszundhare! Ó Mrttike! Ó Földanya! Kérlek, végy el kegyesen minden
bűnt, amelyet számos elmúlt életemben halmoztam fel, hogy beléphessek a
Legfelsőbb Úr szent hajlékába”. Ennek elmondása közben sárral kell
bekennie a testét.
A böjt napján a bhakta ne beszéljen kutyaevőkkel, tolvajokkal vagy
képmutatókkal, sem pedig azokkal, akik elmulasztották vallásos
kötelességeiket. Kerülje a társalgást a rágalmazókkal, azokkal, akik
gyalázzák a félisteneket, a védikus szentírásokat vagy a bráhmanákat; ne
beszéljen olyan gonosz emberekkel, mint akik tiltott nőkkel élnek nemi
életet, akikről tudják, hogy fosztogatók vagy templomokat rabolnak ki. Ha
222
ilyen személyhez szól vagy akár csak meglát egy ilyen Ekádasin, meg kell
tisztítania magát azzal, hogy egyenesen a Napba tekint. Ezután a bhaktának
Govindát kell imádnia, nagy tisztelettel elsőosztályú ételekkel, virágokkal, és
így tovább. Otthonában ajánljon fel az Úrnak egy mécsest, a tiszta odaadás
tudatában. Ne aludjon napközben, és teljesen tartózkodjon a nemi élettől.
Sem ételt, sem vizet ne vegyen magához, hanem egész éjjel nagy örömmel
énekeljen az Úr dicsőségéről és játsszon hangszereken az Ő örömére. Miután
a bhakta egész éjjel tiszta tudatban virrasztott, adjon adományokat a
képzett bráhmanáknak, ajánlja fel nekik alázatos tiszteletét, sértéseiért
pedig kérjen bocsánatot.
Azoknak, akik az odaadó szolgálatot komolyan veszik, a hónap sötét
felében adódó Ekádasikat éppen olyan jónak kell tekintenie, mint azokat,
amelyek a hónap világos felére esnek. Ó király, soha sem szabad
különbséget tenni e kétféle Ekádasi között.
Kérlek, hallgasd, amint elmondom, milyen eredményekre tesz szert az, aki
az Ekádasit így tartja meg. A Sankhoddháraként ismert szent
zarándokhelyen vett fürdő, ahol az Úr megölte a Sankhászura démont, vagy
az Úr Gadádhara megpillantásának érdeme még egy-tizenhatod része sem
annak az érdemnek, amit az nyer, aki böjtöl Ekádasin. Mondják, ha valaki
olyan hétfőn adományoz, amikor telihold van, annak százezerszer annyi az
eredménye, mint a közönséges adományozásnak. Ó, gazdaság elnyerője, az,
aki aszankránti (napéjegyenlőség) napján adományoz, a közönséges
eredmény négyszázezerszeresét kapja. De ha egyszerűen csak böjtöl
Ekádasin, nemcsak ezekre a kedvező eredményekre tesz szert, hanem még
azokra is, amelyeket Kuruksetrán kapni a Nap vagy a Hold fogyatkozásakor.
Továbbá a tökéletes hitű lélek, aki teljes böjtöt tart Ekádasin, százszor annyi
érdemet szerez, mint az, aki bemutat egy Asvamedha-yajnát (lóáldozatot).
Aki akár csak egyetlen Ekádasit is betart, pontosan ugyanannyi érdemet
nyer, mint az, aki hatvanezer éven át minden egyes napon százezernyi
koldust táplál. És az a személy, aki csak egyetlen egyszer, megfelelően
megtartja az Ekádasit, tízszer annyi érdemet kap, mint aki ezer tehenet
adományoz egy Védákban jártas bráhmanának.
Aki csak egyetlen brahmacsarit megetet, tízszer annyi érdemet nyer, mint
az, aki tíz jó bráhmanát vendégel meg a saját házában. De a brahmacsári
táplálásával nyert érdem ezerszeresét szerzi meg az, aki földet ajándékoz
egy tiszteletreméltó, de szűkölködő bráhmanának, és ezerszer többet, mint
amennyit azzal szerezne, ha feleségül ad egy szűz leányt egy fiatal, művelt,
felelősségteljes férfihez. Ennél is tízszer kedvezőbb gyermekeket nevelni és
a lelki ösvényre terelni őket, semmi jutalmat sem várva el viszonzásul. Meg
ennél is tízszer jobb azonban ehető magvakat adni az éhezőknek. Bizony, az
223
a legeslegjobb, ha adományokat adunk a szükséget szenvedőknek, ennél
soha sem volt és nem is lesz jobb adományozás.
Ó Kunti fia, az összes ősatya és a félistenek a mennyei bolygókon nagyon
elégedettek lesznek, ha valaki ehető magvakat adományoz. Fel sem lehet
mérni, azonban mennyi érdemet nyer az, aki teljes böjtöt tart Ekádasin. Ó
Ardzsuna, legkiválóbb a Kuruk között, ez az érdem olyan nagy, hogy még a
félistenek sem tudják felfogni, és ennek az érdemnek a felét szerzi meg az,
aki Ekádasin csak vacsorát fogyaszt.
Ezen az Úr Hari napján böjtölni kell, vagy úgy, hogy a magvaktól és a
babtól tartózkodva naponta csak egyszer, délben vagy este eszünk, vagy
teljes böjtöt tartunk. Az olyan folyamatok, mint zarándokhelyeken időzés,
adományozás, áldozatok bemutatása csak addig kérkedhetnek, ameddig az
Ekádasi el nem érkezett. Ezért az Ekádasit mindenkinek meg kell tartania,
aki retteg az anyagi létezés szenvedéseitől. Ekádasin nem szabad
kagylóhéjból vizet inni, nem szabad megölni olyan élőlényeket, mint a halak
vagy a disznók, és sem magvakat, sem babot nem szabad enni. Ó Ardzsuna,
ezzel elmondtam neked a böjtölés legjobb módszereit, ahogyan kérted
Tőlem.
Ezután Ardzsuna megkérdezte:
- Ó Uram, szerinted ezer védikus áldozat sem ér annyit, mint egyetlen
Ekádasi böjt. Ez hogyan lehetséges? Hogyan vált a leginkább érdemdússá az
Ekádasi az összes nap közül?
Az Úr Sri Krsna így válaszolt
- Elmondom neked, hogy az összes nap közül miért az Ekádasi tisztít meg a
legjobban. Egyszer, valamikor a Szatja jugában élt egy megdöbbentően
félelmetes démon, Mura nevű. Mindig nagyon dühös volt, minden félistent
megfélelmlített, legyőzte Indrát, az ég királyát; Vivaszvánt, a napistent; a
nyolc Vaszut; az Úr Brahmát; Vájut, a szélistent; és Agnit, a tűzistent.
Rettenetes erejével mindenkit az uralma alá hajtott.
Ekkor az Úr Indra felkereste az Úr Sivát, és így szólt:
- Mindannyian lezuhantunk bolygóinkról, most gyámoltalanul kóborlunk a
földön. Ó Uram, hogyan könnyíthetnénk ezen a szenvedésen? Mi lesz a
sorsunk, félisteneké?
Az Úr Siva így felelt:
- Ó félistenek legjobbja, menj el arra a helyre, ahol az Úr Visnu, Garuda
lovasa lakozik. Ő Dzsagannátha, valamennyi világegyetem ura és menedéke
is. Minden lelket oltalmaz, aki meghódolt előtte.
224
Az Úr Krsna így folytatta:
- Ó, Ardzsuna, gazdagság elnyerője, miután az Úr Indra meghallotta az Úr
Siva szavait, a félistenekkel együtt arra a helyre ment, ahol ott pihent az Úr
Dzsagannátha, a világegyetem ura, minden lélek oltalmazója. Amint a
félistenek megpillantották a vízen alvó Urat, összetették kezüket és Indra
vezetésével a következő imákat mondták:
- Ó Istenség Legfelsőbb Személyisége, minden hódolat neked. Ó urak Ura.
Te, akit a legkiválóbb félistenek dicsérnek, ó minden démon ellensége, ó
lótusz-szemű Úr, ó Madhuszúdana (a Madhu démon megölője), kérünk,
oltalmazz meg minket. Mi félistenek, Mura démontól való félelmünkben
jöttünk ide, hogy menedéket találjunk. Ó Dzsagannátha, mindent te alkotsz,
mindennek a teremtője te vagy. Te vagy valamennyi világegyetem anyja és
apja, a félistenek legjobb gyámolítója, egyedül te hozhatsz nekik békét.
Egyedül te vagy a föld, az ég és mindenek jótevője.
- Te vagy Siva, Brahmá és Visnu is, a három világ fenntartója. Te vagy a
Nap, a Hold és a tüz istenei. Te vagy a tisztított vaj, az áldozati felajánlás, a
szent tűz, a mantrák, a szertartások, a papok és a dzsapa csendes
mormolása. Te vagy maga az áldozat, annak felajánlója és eredménye
élvezője, az Istenség Legfelsőbb Személyisége. Ebben a három világban
semmi sem létezhet Tőled függetlenül, legyen akár mozgó, akár
mozdulatlan. Ó Legfelsőbb Úr, urak Ura, mindazok védelmezője vagy, akik
menedéket kerestek nálad. Ó legfelsőbb misztikus, ó rettegők menedéke,
kérlek ments meg, oltalmazz meg minket. A démonok legyőztek minket,
félisteneket, és így lezuhantunk a mennyei birodalomból. Ó világegyetem
Ura, tisztségeinktől megfosztva kóborlunk ezen a Föld bolygón.
Az Úr Krsna folytatta:
Sri Visnu, az Istenség Legfelsőbb Személyisége végighallgatta Indrát és a
többi félistent, majd így válaszolt:
- Melyik démon képes úgy megtéveszteni valamennyi félistent, hogy le
tudjon titeket győzni? Mi a neve és hol lakik? Honnan szerzi erejét és
menedékét? Ó Indra, mondj el nekem mindent és ne félj.
Az Úr Indra így válaszolt
- Ó Legfelsőbb Istenség, ó urak Ura, ki legyőzöd a félelmet tiszta bhaktáid
szívében, ki olyan kegyes vagy hűséges szolgáidhoz. Volt egyszer egy
hatalmas démon a Brahman dinasztiában, akit Nádidzsanghának hívtak.
Rendkívül félelmetes volt, nem akart semmi mást, csak hogy elpusztítsa a
félisteneket, és egy gyalázatos fiút nemzett, Mura nevűt.
225
Mura nagy fővárosa Csandrávati. A rettenetesen gonosz és hatalmas Mura
démon innen hódította meg az egész világot, uralma alá hajotta az összes
félistent, elűzte őket mennyei királyságukból. Átvette Indra, a mennyek
királya; Agni, a tűzisten, Jama; a halálisten, Váju, a szélisten; Isa vagy az
Úr Siva; Szóma, a holdisten; Nairrti, az égtájak ura; és Pasi vagy Varuna, a
vízisten szerepét. Már fényt is sugároz a napisten szerepében, átváltozott
felhőkké is. A félistenek képtelenek legyőzni. Ó Uram, Visnu, kérünk, öld
meg ezt a démont, és tedd győztesekké a félisteneket.
Amikor az Úr Dzsanárdana meghallotta Indra szavait, nagyon haragos lett,
és így szólt:
- Ó hatalmas félistenek, most együttesen menjetek el Mura fővárosába,
Csandravatiba!
Az összegyűlt félistenek felbátorodtak, és az Úr Hari vezetésével
elvonultak Csandravatiba. Amikor Mura, a démonok között a legnagyobb,
ezer meg ezer más démon társaságában, akik mind ragyogóan fénylő
fegyvereket viseltek, meglátta a félisteneket, irtóztató hangon felmordult Az
erőskarú démonok lesújtottak a félistenekre, akik azon voltak, hogy
elhagyják a csatateret és a tíz égtáj felé meneküljenek. A dühöngő démonok
megpillantották a csatatéren a Legfelsőbb Úr Hrsikesát, az érzékek urát, és
különböző fegyverekkel a kezükben rárontottak. Alig támadták meg a
kardot, korongot és buzogányt viselő Urat, Ő máris átfúrta tagjaikat éles,
mérgező nyilaival. Sokezernyi démon halt meg így az Úr kezétől. Végül a fő
démon, Mura szállt harcba az Úrral. Mura a misztikus erőit használta fel
arra, hogy haszontalanná tegyen minden fegyvert, amelyet a Legfelsőbb Úr
Hrsikesa bevetett. Amikor az Úr még a különféle fegyvereivel sem tudta
legyőzni a démont - sem azokkal, amelyeket elhajítanak, sem azokkal,
amelyeket tartanak - puszta kézzel kezdett harcolni, amelyek olyan erősek
voltak, mint a vasszegekkel kivert buzogányok. Az Úr ezer mennyei éven át
birkózott Murával, és akkor, látszólag kimerülten Badarikásramába ment.
Ott az Úr Jogésvara, valamennyi jógi között a legnagyobb, a világegyetem
Ura belépett a Himávati nevű, gyönyörűszép barlangba, hogy megpihenjen.
Ó, Dhanandzsaja, gazdagság elnyerője, ennek a barlangnak 99 mérföld volt
az átmérője, de csak egy a bejárata. Félelemből mentem oda, de azért is,
hogy aludjak. Efelől nincs kétség, ó, Pándu fia, mert a nagy ütközet igen
elfárasztott. A démonok követtek engem abba a barlangba, és amikor látták,
hogy alszom, azt gondolták a szívükben: „Ma én ölöm meg Harit, aki minden
démont megölt!”
Míg a gonosz Mura ilyen terveket szőtt, megjelent a testemből egy
ragyogóan szép fiatal leány. Ó Pándu fia, Mura látta, hogy valamennyi
ragyogó fegyverem nála van, és készen áll a harcra. Ez a leány szólította
226
harcba Murát, aki fel is készült és harcolni kezdett, de nagy megdöbbenéssel
látta, hogy a leány megállás nélkül vív vele. Ekkor a démonok királya így
szólt:
- Ki teremtette ezt a haragvó, félelmetes leányt, aki olyan erővel harcol
ellenem, mintha a mennykő sújtana rám? - Így szólván, a démon folytatta a
küzdelmet a lánnyal.
Ez a vakítóan fényes istennő hirtelen összetörte Mura összes fegyverét, és
egy szempillantás alatt megfosztotta a harci szekerétől. Mura meglódult,
hogy puszta kézzel támadjon rá, de amikor a leány ezt meglátta, dühödten
levágta a fejét. A démonok rögtön a földre zuhantak, és Jamarádzsa
hajlékába mentek. Aki még megmaradt az Úr ellenségei közül, félelmében es
tehetetlenségében a földalatti Pátála birodalomba menekült. Ekkor a
Legfelsőbb Úr felébredt, látta maga előtt a halott démont és a leányt, aki
összetett kezekkel hajolt meg előtte. Meglepetés tükröződött a világegyetem
Ura arcán, és így szólt:
- Ki ölte meg ezt a gonosz démont? Könnyedén legyőzte valamennyi
félistent, a Gandharvákat, még magát Indrát is, társaival, a Marutokkal
együtt, legyőzte a Nágákat (kígyókat), az alacsonyabb bolygók uralkodóit.
Még engem is legyőzött, félelmemben rejtőztem el ebben a barlangban. Ki
az, aki ilyen könyörületesen megvédelmezett engem, miután elfutottam a
csatatérről és idejöttem, hogy ebben a barlangban aludjak? A leány így
szólt:
- Én öltem meg ezt a démont, miután megjelentem transzcendentális
testedből. Bizony, ó Úr Hari, amint meglátta, hogy alszol, meg akart ölni
téged. De én megértettem, mi a szándéka, aki tövis a három világ
oldalában, megöltem ezt a gaz gonosztevőt, és minden félistent
megszabadítottam a félelemtől. Én a Te nagy mahá-sakti vagyok, a Te belső
energiád, aki félelmet kelt minden ellenséged szívében. Megöltem ezt a
rendkívül félelmetes démont, hogy megoltalmazzam a három világot. Kérlek,
ó Uram, mondd meg nekem, miért lepett meg annyira, hogy ezt a démont
holtan látod?
227
Mokshada Ekadashi
(Margashirsha shukla Ekadashi)
Gaura paksha, Kesava (Margasirsha) masa
Judhisthira Maharadzsa így szólt:
- Ó, Visnu, mindenek ura, a három világ gyönyörűsége, ó, világegyetem ura,
ó, világ teremtője, ó, legidősebb személyiség, ó, lények legjobbja, a
legnagyobb tisztelettel ajánlom fel neked a hódolatomat! Ó, urak Ura,
kegyeskedj megválaszolni néhány kérdésemet valamennyi élőlény javára. Mi
a neve annak az Ekádasinak, amely Márgasirsa hónap világos felére esik, és
minden bűnt megsemmisít? Hogyan kell helyesen megtartani, és mely
istenséget kell imádni azon a szent napon? Ó, Uram, kérlek, magyarázd el
nekem részletesen.
Az Úr Srí Krsna így válaszolt:
- Ó, Judhisthira, a te érdeklődésed nagyon kedvező és híressé fog tenni.
Ahogy az előbb elmagyaráztam neked, a számomra legkedvesebb Utpanná
Mahá-dvádasi - amely Márgasirsa hónap sötét felére esik, és amely az a
nap, amelyen Ekádasi-deví megjelent a testemből, hogy megölje Mura
démont - az a nap, amely minden élőnek és élettelennek csakis a hasznára
válhat a három világban. Most leírom neked azt az Ekádasit, amely
Márgasirsa hónap világos felében van. Ez az Ekádasi Moksadá néven vált
híressé, mert megtisztítja a hittel teljes bhaktát és megajándékozza a
felszabadulással. Ezen a napon az Úr Dámodarát kell imádni, teljes
figyelemmel, füstölővel, ghí lámpással, virágokkal és tulaszi mandzsarikkal
(bimbókkal).
Ó királyok legjobbja, kérlek, hallgasd meg, amint most elmondom ennek
az Ekádasinak ősi és kedvező történetét. Pusztán e történet
meghallgatásával annyi érdemet lehet szerezni, mint egy lóáldozat
elvégzésével. Aki ezt az érdemet elnyeri, annak pokolra jutott ősei, anyja,
fiai és többi rokona is a mennybe mehetnek. Ó, király, már csak ezért is
kísérd figyelemmel ezt a történetet!
Volt egyszer egy gyönyörű szép város, Csampaka-nagara nevű, amelyet
odaadó vaisnavák díszítettek. A szent királyok legjobbja, Maharádzsa
Vaikhánasza úgy uralkodott alattvalóin, mint saját fiain és lányain. Ebben a
fővárosban a bráhmanák mind járatosak voltak a négyféle védikus
ágazatban. Egyik éjszaka a király azt álmodta, hogy az apja borzalmas
kínokat szenved egy pokolbolygón. A királyt elfogta a részvét, könnyeket
228
ontott apjáért. Másnap reggel Maharadzsa Vaikhánasza elmesélte álmát a
kétszer született bráhmanák tanácsa előtt:
- Ó, bráhmanák! - mondta a király - A múlt éjjel álmomban azt láttam, hogy
az apám egy pokolbolygón szenved. Hozzám kiáltott: - Ó, fiam, kérlek,
szabadíts meg e pokol kínjaitól!
Most nincs nyugodalmam, és még ez a gyönyörű szép királyság is
elviselhetetlenné vált számomra. Lovaim, elefántjaim, szekereim sem adnak
örömet, a hatalmas kincsesházam egyáltalán nem tesz boldoggá. Ó,
bráhmanák legjobbja, minden, még a saját feleségem és a fiaim is
boldogtalanná tesznek, mióta láttam, hogy drága apám pokoli kínokat
szenved. Ó, bráhmanák, hová menjek, mit tegyek, hogy enyhítsem ezt a
szenvedést? Félelemtől és bánattól ég a testem! Kérlek, mondjátok meg, mit
adományozzak, hogyan böjtöljek, milyen vezeklést vagy milyen mély
meditációt végezzek, hogy megszabadítsam ettől a kínlódástól az apámat és
feloldozhassam az őseimet? Ó, bráhmanák legjobbja, mi haszna
nagyhatalmú fiúnak lenni, ha az apának egy pokolbolygón kell szenvednie?
Bizony, teljesen haszontalan az ilyen fiú élete! - A kétszer született
bráhmanák így válaszoltak:
- Ó, király, az erdős hegyen, innen nem messze van egy ásrama, ahol
Parvata Muni, a nagy szent lakik. Kérünk, menj el hozzá, mert ő mindennek
a múltját, jelenét és jövőjét ismeri, és biztosan segít rajtad nagy bajodban.
Amikor az elcsüggedt király meghallotta ezt a tanácsot, azonnal elindult a
híres bölcs, Parvata Muni ásramájába. Az ásrama nagyon nagy volt, igen sok
művelt bölcsnek adott otthont, akik nagy hozzáértéssel énekelték a négy
Véda szent himnuszait. A szent ásramához közeledve a király megpillantotta
Parvata Munit, aki úgy ült a többi bölcs között, mint egy második Úr
Brahmá, a születetlen teremtő.
Maharadzsa Vaikhászana alázatos tiszteletét ajánlotta a muninak,
leszegett fejjel, majd egész testével eléje borulva. Miután a király leült,
Parvata Muni megkérdezte, hogyan megy a sora hatalmas királyság hét
tartományának. A muni azt is megkérdezte, vannak-e gondok a
királyságában, mindenki békés és boldog-e. A király így válaszolt a
kérdezősködésre:44
- Ó,dicső bölcs, kegyelmedből királyságom mind a hét részének jól megy a
sora. Mégis van egy nehézség, amely nemrég merült fel és azért jöttem el
hozzád, ó, bráhmana, hogy ezt megoldd hozzáértő útmutatásoddal.
229
Ekkor Parvata Muni, a bölcsek legjobbja lehunyta s szemét, és a király
múltján, jelenén és jövőjén meditált. Pár pillanat múlva kinyitotta a szemét,
és megszólalt.
- Apád azért szenved, mert nagy bűnt követett el, én pedig most rájöttem,
mi az. Előző életében összeveszett a feleségével, midőn szexuálisan élvezte
őt menstruációja időszakában. A felesége megpróbált ellenállni neki és
hangosan kiáltott: "Segítsen már valaki, kérem! Kérlek, ó, férjem, ne
szakítsd meg a havi periódusomat!" Férje azonban nem hagyta békén.
Emiatt a szörnyű bűn miatt zuhant apád ilyen pokoli helyzetbe.
Vaikhászana király így szólt:
- Ó, bölcsek legnagyobbja, milyen böjtöléssel vagy adakozással
szabadíthatom meg az apámat ebből a helyzetből? Kérlek, mondd el nekem,
hogyan vehetem el bűnös visszahatásainak a terhét, melyek akadályozzák őt
abban, hogy elérje a végső felszabadulást? - Parvata Muni így felelt:
- Márgasirsa hónap világos felében van egy Moksadának nevezett Ekádasi.
Ha szigorúan, teljes böjttel megtartod ezt a szent Ekádasit, és az így nyert
érdemet egyenesen az apádnak adod, megszabadul ettől a fájdalomtól és
azonnal felszabadul.
Ezt hallva, Maharadzsa Vaikhászana hálás köszönetet mondott a nagy
bölcsnek, majd visszatért a palotájába.
Ó, Judhisthira, amikor eljött Márgasirsa hónap világos fele, Maharadzsa
Vaikhászana teljes hittel és tökéletesen megtartotta az Ekádasi böjtöt,
feleségével, gyermekeivel és a többi rokonával együtt. Kötelességtudóan
átadta böjtje érdemét az apjának, és amikor a felajánlást elvégezte,
gyönyörű virágok záporoztak alá a mennyből. A félistenek követe
magasztalta az öreg királyt, és felkísérte a mennyei birodalomba. Fia mellett
elhaladva az apa így szólt: - Kedves fiam, legyen sok szerencséd! Végre
elértem a mennyei birodalmat.
Ó, Pándu fia, aki szigorúan, a szabályoknak és előírásoknak megfelelően
betartja a szent Moksadá Ekádasit, halála után eléri a teljes és tökéletes
felszabadulást. Nincs jobb böjtnap, mint Márgasirsa hónap világos felének
Ekádasija, ó, Judhisthira, mert ez kristálytiszta és bűntelen nap. Aki hittel
telve teljesen betartja ezt az Ekádasit, amely olyan, mint a csintámani (a
minden kívánságot teljesítő drágakő), külön érdemeket nyer, amelyeket
nehéz összeszámlálni, mert ez a nap felemelhet a mennyei bolygókig és még
azokon is túl - a tökéletes felszabadulásig.
Így végződik a Márgasirsa-sukla Ekádasi vagy Moksadá Ekádasi
dicsőségének története, a Brahmánda Puránából.
230
Megjegyzés:
1. Egy király birodalmának hét része maga a király, miniszterei, kincsei,
hadserege, szövetségesei, a bráhmanák, a királyságában elvégzett
áldozatok és az alattvalói szükségletei.
2. Ha valaki az Ekádasit egy halott, a pokolban szenvedő őséért tartja,
akkor az általa elnyert érd­em lehetővé teszi, hogy őse elhagyja a poklot és
belépjen a mennyei birodalomba, ahol aztán gyakorolhatja Krsna odaadó
szolgálatát, és visszatérhet az Istenséghez. De aki a saját lelki
felemel­kedéséért tartja meg az Ekádasit, saját maga megy vissza az
Istenséghez, és az anyagi világba nem tér vissza soha.
231
Saphala Ekadashi
(Pausha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Narayana (Pausha) masa
Judhisthira Mahárádzs így szólt:
- Ó Sri Krsna, hogyan hívják azt az Ekádasit, amely Pausa hónap (dec.-jan.)
sötét felére esik? Hogyan tartják meg, és melyik múrtit kell imádni azon a
napon? Kérlek, mondd el nekem ezt részletesen, ó Dzsanárdana. Az
Istenség Legfelsőbb Személyisége így válaszolt:
- Ó királyok legjobbja, részletesen elmondom neked a Pausa-krsna Ekádasi
dicsőségeit, mivel hallani kívánod.
Nekem sem az áldozat, sem az adományozás nem szerez olyan örömet,
mint azok a bhaktáim, akik teljes böjtöt tartanak Ekádasin. Ezért Ekádasin,
az Úr Hari napján mindenkinek böjtölnie kell, a legjobb képességei szerint. Ó
Judhisthirám, kérlek, hallgasd meg osztatlan értelemmel, mennyire
dicsőséges az a Pausa-krsna Ekádasi, amely Dvádasira esik. Mint korábban
elmagyaráztam, nem szabad különbséget tenni a sok Ekádasi között. Ó,
király, most elmondom neked, hogyan kell megtartani a Pausa-krsna
Ekádasit, mert ez az egész emberiség javára válik.
A Pausa-krsna Ekádasit Szaphalá Ekádasi néven is ismerik. Ezen a szent
napon az Úr Nárájanát kell imádni, mert Ő az uralkodó murti. A böjtölés
korábban leírt módszerét kell követni. Ahogyan a kígyók között Sesa-nága, a
madarak között Garuda, az áldozatok között az Asvamédha-jagja, a folyók
között Gangá anya, a félistenek között az Úr Visnu, és a kétlábú lények
között a bráhmanák a legjobbak, valamennyi böktnap között a legjobb az
Ekádasi. Ó, legkiválóbb király, ki a Bharata dinasztiában születtél, nagyon
kedves lesz az a számomra, aki szigorúan megtartja az Ekádasit, és
mindenféle módon tiszteletben részesítem. Most hallgasd meg, amint
elmondom, hogyan kell a Szaphalá Ekádasit megtartani.
Szaphalá Ekádasin a bhaktámnak azzal kell imádnia engem, hogy friss
gyümölcsöket ajánl fel a hely, az idő és a körülmények szerint. Meditáljon
rajtam, mint a mindeneknél kedvezőbb, Legfelsőbb Személyiségen. Ajánljon
fel nekem jámbira gyümölcsöt, gránátalmát, betelt, kókuszdiót, guavát,
dióféléket, szegfűszeget, mangókat és különféle aromás fűszereket. Füstölőt
és fényes ghí lámpásokat is ajánljon fel, mert az ilyen lámpások felajánlása
Szaphalá Ekádasin különösen dicsőséges. A bhaktának meg kell kísérelnie,
hogy egész éjjel bren maradjon.
232
Most kérlek, hallgasd meg osztatlan figyelemmel,amint elmondom neked,
mennyi érdemet nyer az, aki böjtöl és az egész éjszaka ébren marad. Ó
királyok legjobbja, nincs olyan áldozat vagy zarándoklat, amely éppen annyi
vagy több érdemmel járna, mint a Szaphalá Ekádasin való böjtölés. Ez a böjt
– különösen ha valaki egész éjjel ébren tud maradni és virraszt – éppen
annyi érdemet nyújt a hittel teljes bhaktának, mintha ötezer éven át
önsanyargatásokat végezne. Ó oroszlán a királyok között, kérlek, hallgasd
meg ennek az Ekádasinak a dicsőséges történetét.
Volt egyszer egy Csampávatí nevű város, ahol a szent király, Máhismata
uralkodott. Négy fia volt, akik közül a legidősebb, Lumpaka mindig nagyon
bűnös dolgokkal foglalta el magát: törvényellenes nemi élet mások
feleségeivel, szerencsejátékok, állandó kapcsolat ismert prostituáltakkal.
Gonosz tettei lassanként felemésztették apja, Máhismata király vagyonát.
Lumpaka kritizálni kezdte a félisteneket és a bráhmanákat, és minden nap
gyalázta a vaisnavákat. Végül Máhismata király belátta, milyen helyzetbe
került a fia, és száműzte az erdőbe. A királytól való félelmükben még a
résztvétteljes rokonok sem siettek Lumpaka védelmére, olyan dühös volt a
király, és Lumpaka annyira bűnös. Lumpaka nagyon megzavarodott a
száműzetésben, és ezt gondoíta: „Apám elküldött, még a rokonaim sem
éltek ellenvetéssel. Hát most mit csináljak?” Bűnös tervet szőtt, kigondolta,
hogy sötétség leple alatt visszalopakodik a városba, és kifosztja apja
gazdagságát. Napközben az erdőben marad, de éjjel visszatér a városba.
Ilyen gondolatokkal hatolt be Lumpaka a sötét erdőbe.Napközben számos
állatot megölt, éjjel pedig értékes dolgokat lopott el a városból. A városlakók
többször elkapták, de békén is hagyták a királytól való félelmükben. Azt
gondolták, biztosan a korábbi születéseiben elkövetett bűnök miatt
veszítette el királyi képességeit, ezért cselekszik ilyen bűnös módon.
Bár Lumpaka húsevő volt, minden nap gyümölcsöket is evett. Egy öreg
banjan fa alatt tanyázott, amely véletlenül nagyon kedves volt az Úr
Vászudévának. Mi több, ezt a fát sokan az erdő összes fája isteneként
tisztelték. Lumpaka sok-sok bűnös és kárhozatos dolgot követett el, de
amikor eljött az ideje, megérkezett Szaphalá Ekádasi. A megelőző napon
Lumpakának az egész éjjelt álmatlanul kellett töltenie, annyira fázott, és
olyan vékony volt a takarója. A hideg nemcsak elrabolta a nyugalmát, de
majdnem meg is ölte. Mire a Nap felkelt, a fogai vacogtak, alig volt
eszméleténél, és még Ekádasi reggelén sem tudta összeszedni magát
kábulatából.
Mire eljött a délidő, a bűnös Lumpaka valahogy összeszedte magát és
felkelt helyéről, a banjan fa alatt. De lépten-nyomon megbotlott és elesett.
Lassan és húzódozva vánszorgott, mint a sánta ember, nagyon szenvedett
233
az éhségtől és a szomjúságtól a vadon közepében. Annyira elgyengült, hogy
egyetlen állatot sem tudott megölni azon a napon. Mi több, arra fanyalodott,
hogy azokata gyümölcsöket szedje össze, amelyek lehullottak a földre. Mire
visszatért a banjan fához, lenyugodott a nap. Lumpaka maga mellé tette a
gyümölcsöket, a földre, és jajveszékelni kezdett.
- Ó, jaj nekem! Mit csináljak? Drága apám, mi lesz belőlem? Ó Sri Hari,
kérlek, könyörülj rajtam, és fogadd el ezeket a gyümölcsöket!' Megint
álmatlanul kellett töltenie az egész éjszakát, de közben az Istenség
Legfelsőbb Személyisége, Madhuszúdana örömet talált Lumpaka erdei
gyümölcs-felajánlásában, és elfogadta azt. Lampaka, ha nem is tudatosan,
de teljes Ekádasi-böjtöt tartott, és azzal az érdemmel, amelyet azon a napon
nyert, minden további akadály nélkül visszakapta a királyságát.
Hallgasd meg, ó Judhisthira, mi törént Máhismata király fiával, kinek
szívében éppen csak egy kevéske érdem sarjadt.
Amikor a Nap teljes pompájában felkelt az Ekádasit követő napon, egy
markos ló közeledett, és megállt Lumpaka mellett. Ugyanakkor a tiszta kék
égből váratlanul megszólalt egy hang: 'Lumpaka, ez a ló a tied. Ülj fel, fogd
vágtára, és üdvözöld a családodat! Ó Máhismata király fia, az Úr Vászudeva
kegyelméből és a Szaphalá Ekádasi megtartásával szerzett érdemből minden
további akadály nélkül visszakapod a királyságodat. Ennyi hasznot szereztél
azzal, hogy böjtöltél ezen a kedvező napon. Menj most az apádhoz, és
élvezd jogos helyedet a dinasztiában.'
A mennyei szavak hallatára Lumpaka felült a lóra, és visszalovagolt
Csampávati városába. A Szaphalá Ekádasin való böjtöléssel szerzett érdem
erejénél fogva megint szép külsejű herceggé vált, és el tudta meríteni az
elméjét az Istenség Legfelsőbb Személyisége, Hari lótuszvirág lábaiban. Más
szavakkal az Én tiszta bhaktámmá vált.
Lumpaka tiszteletteljes hódolatát ajánlotta az apjának, Máhismata
királynak, és visszavette hercegi felelősségét. Amikor Máhismata király látta,
hogy Lumpakát vaisnava jelvények és tilaka díszítik, neki adta a királyságát,
és Lumpaka sok-sok éven át uralkodott anélkül, hogy ellenségei lettek
volna. Valahányszor eljött az Ekádasi, nagy odaadással imádta a Legfelsőbb
Urat. És Sri Krsna kegyelmében szépséges feleséget, kiváló fiat kapott.
Öregségére átadta a királyságot a fiának - éppen úgy, ahogyan azt az ő
apja, Máhismata király adta neki - és azután visszavonult az erdőbe, hogy
szabályozott elmével és érzékekkel szolgálja a Legfelsőbb Urat. Minden
anyagi vágytól megtisztulva hagyta el a testét, és hazatért, vissza az
Istenséghez, az Úr Sri Krsna lótuszvirág lábaihoz közeli helyet nyerve.
234
Ó Judhisthira, aki úgy közeledik hozzám, mint Lumpaka tette, teljesen
megszabadul a siránkozástól és aggódástól. Mi több, mindenki híres lesz
ebben a világban, aki ezt a dicsőséges Ekádasit megfelelően megtartja még akkor is, ha öntudatlanul, mint Lumpaka. Halálakor tökéletesen
felszabadul és visszatér Vaikunthába. Efelől nincs kétség. Sőt az is, aki csak
hall Saphalá Ekádasi dicsőségéről, ugyanannyi érdemet nyer, mint az, aki
elvégez egy Rádzsaszúja-jagját, és végül, a következő születésében a
mennybe megy.
Így végződik a Pausa-krsna Ekádasi vagy Saphalá Ekádasi dicsőségének
története, a Bhavisja-uttara Puránából.
235
Putrada Ekadashi
(Pausha shukla Ekadashi)
Gaura paksha, Narayana (Pausha) masa
Judhisthira Maharadzsa szólt:
- Ó Uram, olyan szépen elmondtad, milyen dicsőséges a kedvező Szaphalá
Ekádasi, amely Pausa hónap (dec.-jan.) sötét felére esik. Most kérlek, légy
kegyes hozzám, és magyarázd el e hónap világos felének Ekádasiját. Mi a
neve, és melyik múrtit kell imádni azon a szent napon? Ó, Purusóttama! Ó,
Hrsikesa, kérlek, mondd el nekem, mivel lehet neked örömöt szerezni ezen a
napon! - Az Úr Sri Krsna így felelt:
- Ó király, elmondom neked az emberiség üdvéért, hogyan kell megtartani a
böjtöt Pausa-sukla Ekádasin. Ahogy korábban elmagyaráztam, mindenkinek
a legjobb képességei szerint kell betartani az Ekádasi szabályait és
előírásait. Ez az utasítás érvényes a Putradának nevezett Ekádasira is, amely
minden bűnt elpusztít és felemel a lelki hajlékba. Ennek az Ekádasinak az
imádandó múrtija Sri Nárájana, a Legfelsőbb Úr, az eredeti személyiség.
Boldogan teljesíti hűséges bhaktája minden vágyát, és megadja a teljes
tökéletességet. Az élő és élettelen lények között, a három világban nincs
jobb személyiség, mint az Úr Nárájana.
Ó, király, most elmondom neked a Putradá Ekádasi történetét, amely
mindenféle bűnt megsemmisít, híressé és műveltté tesz.
Volt egyszer egy Bhadrávati nevű királyság, ahol Szuketumán király
uralkodott, oldalán a híres Saibjá királynéval.
Szuketumán király sehol sem talált boldogságot a királyságában, még a
saját palotájában sem, és hamarosan egyre több időt töltött a felesége
palotájában, és csüggedten másra sem gondolt, mint arra, hogyan lehetne
fia. Így aztán Szuketumán király is, Saibjá királyné nagyon bánatosak
voltak. Még amikor tarpanát (vízáldozat az ősöknek) mutattak be, közös
szenvedésükben úgy vélték, az éppen annyira ihatatlan, mint a forró víz.
Elképzelték, hogy nem lesz utódjuk, aki tarpanát ajánlhatna értük, miután
meghaltak. A király és a királyné különösképpen elkeseredtek, amikor
megtudták, már az őseik is amiatt aggódtak, hogy hamarosan nem lesz, aki
értük tarpanát ajánljon. Őseik boldogtalanságáról hallva a király és a
királynő egyre csak gyötrődtek, senki sem tudta őket felvidítani: sem a
miniszterek, sem a barátaik, de még szeretteik se. A királyt nem
vigasztalták meg elefántjai, lovai és hadserege, végül mindentől elment a
kedve és tétlenné vált.
236
A király így gondolkodott:
- Azt mondják, fiúáldás nélkül a házasság elfecsérelt dolog. Bizony, ha egy
családos embernek nincs fia, a szíve csak sajog, pompás palotája üres. Fiú
hiányában az ember nem róhatja le az adósságot, amivel az őseinek, a
félisteneknek és a többi emberi lénynek tartozik.Ezért minden
házasembernek arra kell törekednie, hogy fiat nemzzen, így válik híressé
ezen a világon, és végül így jut el a kedvező mennyei birodalomba. A fiú a
bizonyíték arra, hogy az ember jámbor tetteket hajtott végre száz meg száz
elmúlt életében. Így hosszú életű lesz ezen a világon, jó egészséget és nagy
gazdagságot élvezhet. Ha valakinek fiai és fiú unokái vannak, ez azt
bizonyítja, hogy a múltban az Úr Visnut, az Istenség Legfelsőbb
Személyiségét imádta. A fiak, gazdagság és kiváló értelem áldásait csak a
Legfelsőbb Úr, Sri Krsna imádatával lehet elérni. Ez a véleményem.
A királynak nem volt nyugta ezektől a gondolatoktól. Éjjel-nappal
szomorkodott, reggeltől estig, és attól fogva, hogy este aludni tért, a reggeli
napkeltéig még az álmai is tele voltak aggodalmaskodással. Szuketumán
király már annyira szenvedett a nyugtalanságtól, hogy elhatározta,
öngyilkossággal vet véget a szenvedésének. Aztán belátta, aki öngyilkos, az
a pokolba zuhan alá következő megtestesülésében, ezért elállt ettől a
szándékától. Látta azonban, ahogy lassanként tönkreteszi magát, elemészti
az aggodalom, amiért nincs fia, végül felült a lovára, s egyes egyedül
elvonult a sűrű erdőbe. Senki sem tudta, hová ment, még a palota papjai és
bráhmanái sem.
Szuketumán király céltalanul vándorolt a szarvasokkal, madarakkal és
különféle állatokkal teli erdőben, és megfigyelte az összes fát és bokrot,
mint például a füge, bael gyümölcs, datolya, pálma, jackfruit, bakula,
szaptaparná, tinduka és tilaka, valamint a sála, tála, tamála, szaralá,
hingotá, ardzsuna, labherá, bahedá, událaki, korondá, patala, khaira, sáka
és palása fák. Valamennyi gyönyörű gyümölcsökkel és virágokkal
ékeskedett. Látott szarvasokat, tigriseket, vadkant, oroszlánokat, majmokat,
kígyókat, óriási, dühöngő elefántbikákat, elefántteheneket a borjaikkal, és
négy agyarú elefántokat, hozzájuk simuló társaikkal. Voltak tehenek,
sakálok, nyulak, leopárdok és vízilovak. Amikor a király látta, hogy
mindezeket az állatokat a társaik és utódaik kísérik, eszébe jutott a saját
állatsereglete, főleg a palota elefántjai, és annyira elszomorodott, hogy
szórakozottságában egyenesen az állatok közé tévedt .
Hirtelen meghallotta egy sakál vonítását a távolból. Megrémült, ide-oda
kóborolt, minden irányba kémlelve. Hamarosan eljött a dél, a király pedig
kezdett elfáradni. Éhség és szomjúság kínozta. Azt gondolta:
237
- Ugyan milyen bűnös tettet követhettem el, hogy most így kell
szenvednem, kitikkadva és égő torokkal? Sok-sok tűzáldozattal, gazdag
imádattal szereztem örömöt a félisteneknek. Sok ajándékot, finom
édességeket adományoztam az arra érdemes bráhmanáknak. Ugyanúgy
törődtem az alattvalóimmal, mintha a saját gyermekeim lettek volna. Miért
kell így szenvednem? Milyen ismeretlen bűnök értek utól, hogy ezen a
szörnyűséges módon kínozzanak?
Ezek a gondolatok kergették egymást Szuketumán király fejében,
miközben azon küszködött, hogy előre haladjon, majd végül, jámbor tettei
következtében eljutott egy gyönyörűséges tóhoz, amely a híres
Mánaszarovarahoz hasonlított. Tele volt vízi állatokkal, mindenféle hallal,
krokodillal is; liliomok ékesítették. Gyönyörű lótuszvirágok nyújtóztak a Nap
felé, a hattyúk, darvak és kacsák boldogan úszkáltak a vízben. Számos
vonzó ásramára bukkant a közelben, ahol sok-sok szent és bölcs élt, akik
teljesíteni tudták bárkinek a kívánságát. Mi több, mindenkinek csak jót
kívántak. Amikor a király mindezt meglátta, a jobb karja és szeme remegni
kezdett, ami annak a jele, hogy valami nagyon szerencsés dolog fog
történni. Amikor leszállt a lováról és megállt a tó partján ülő bölcsek előtt,
hallotta, hogy Isten szent neveit éneklik dzsapa láncaikon. A király
felajánlotta a hódolatát, majd összetett kezeivel magasztalta őket. Nagy
öröm töltötte el a jelenlétükben. A bölcsek elfogadták a király tiszteletteljes
köszöntését, majd így szóltak:
- Nagyon szívesen látunk, ó király. Kérünk, mondd el, miért jöttél ide. Mi
bánt? Mondd el, mi a vágyad. - A király vissza kérdezett:
- Ó nagy bölcsek, kik vagytok? Mi a nevetek, ó kiváló szentek? Miért jöttetek
erre a gyönyörű helyre? Kérlek, mondjatok el nekem mindent. A bölcsek így
feleltek:
- Ó király, mi vagyunk a Visvadevák; azért jöttünk, hogy megfürödjünk
ebben a bájos tóban. Öt nap múlva itt van Mágha hónap, és ma van a híres
Putradá Ekádasi. Szigorúan meg kell tartania ezt az Ekádasit annak, aki fiúra
vágyik.- A király így válaszolt:
- Már mindent megpróbáltam, hogy fiam legyen. Nagy bölcsek, ha nektek is
úgy tetszik, kérlek, ajándékozzatok meg egy derék fiúval. - A bölcsek így
feleltek:
- Putradá azt jelenti: az, aki fiút ad. Kérünk, tarts teljes böjtöt ezen az
Ekádasi napon. Ha megteszed, a mi áldásunkkal - és az Úr Krsna
kegyelméből - biztosan kapsz egy fiat.
A Visvedevák tanácsára a király valamennyi szabálynak és előírásnak
megfelelően megtartotta Putradá Ekádasi kedvező böjtnapját, Dvádasin, a
238
böjt megtörése után pedig újra meg újra valamennyiüknek felajánlotta a
hódolatát. Szuketumán nem sokkal ezt követően visszatért a palotájába.
Saibjá királynő áldott állapotba került, majd ragyogó arcú, szépséges fia
született, pontosan úgy, ahogyan azt a Visvedevák megjósolták. Idővel
hősies hercegként híressé vált, a boldog király azzal örvendeztette meg a
fiát, hogy beiktatta utódjának. Szuketumán fia nagyon lelkiismeretesen
viselte gondját az alattvalóinak, éppen úgy, mintha a saját gyermekei lettek
volna.
Következésképpen, ó Judhisthira, annak, aki kívánságai beteljesülésére
vágyik, szigorúan meg kell tartania a Putradá Ekádasit. Míg ezen a bolygón
van, biztosan fiat nyer, halála után pedig eléri a felszabadulást. Aki csak
elolvassa vagy meghallja Putradá Ekádasi dicsőségét, egy lóáldozat
bemutatásával felérő érdemre tesz szert. Mindezt az egész emberiség
üdvéért magyaráztam el neked.
Így végződik a Pausa-sukla Ekádasi vagy Putradá Ekádasi dicsőségének
története, a Bhavisja Puránából.
Megjegyzés:
A tíz Visvedeva, Visvá fiai: Vaszu, Szatja, Kratu, Daksa, Kála, Káma, Dhrti,
Pururavá, Mádrava és Kuru.
Szanszkrt nyelven „valakinek a fia" putra Pu egy bizonyos pokol neve, és
a „megszabadítani" eszköze. Ezért a putra szó jelentése „olyan személy, aki
megszabadít a Pu nevű pokolból". Ezért minden házas embernek arra kell
törekednie, hogy legalább egy fia legyen, és őt megfelelően kell tanítania;
akkor az apa megszabadul egy pokoli létállapottól. De ez a parancs nem
vonatkozik az Úr Visnu vagy Krsna komoly bhaktáira, mert az Úr lesz a fiuk,
apjuk és anyjuk. Továbbá, Csanakja Pandita mondja, natjam márápitá
gjánam dharmÓ bhrátá dajá szakkásántih patni ksamá putrah padete mama
vándhaváh: „Az igazság az anyám, a tudás az apám, foglalkozásbeli
kötelességem a bátyám, jószívűség a barátom, békés nyugalom a
feleségem, és a megbocsátás a fiam. Ők hatan az én családtagjaim." Az Úr
bhaktájának legfontosabb huszonhat tulajdonsága közül a megbocsátás az
első. Ezért a bhaktának még külön is arra kell törekednie, hogy ezt az erényt
fejlessze. Itt Csanakja így szól, „A megbocsátás a fiam", és ezért az Úr
bhaktája még akkor is megtarthatja a Putradá Ekádasit, imádkozhat azért,
hogy ilyen „fia" legyen, ha különben a lemondás útját járja.
239
Shat-Tila Ekadashi
(Magha-krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Madhava (Magha) masa
Dálbhja Rsi így szólt Pulasztja Munihoz:
- Amikor a szellemi lélek kapcsolatba kerül az anyagi energiával, azonnal
bűnös cselekedetekbe fog, mint amilyenek a lopás, gyilkosság és
törvényellenes nemi élet. Sok más szörnyű tettet is elkövethet, például
megölhet egy bráhmanát. Ó, legtisztább személyiség, kérlek, mondd el
nekem, hogyan kerülhetik el ezek a szerencsétlen lelkek a büntetést, nehogy
a teremtés pokoli tájékaira küldjék őket. Kegyesen világosíts fel, meg lehete könnyen szabadulni a bűnöktől, akár egy kis adományozással.
Pulasztja Muni így felelt:
- Ó, milyen szerencsés vagy! Jó és bizalmas kérdést tettél fel nekem,
amilyet még Brahmá, Visnu, Siva vagy Indra sem tett fel. Kérlek, nagyon
figyelmesen hallgasd végig válaszomat!
Mágha (január-február) hónap megérkeztével az ember fürödjön meg,
gondosan uralkodjon az érzékein azáltal, hogy felhagy a haraggal,
büszkeséggel, féltékenységgel, hibakereséssel és kapzsisággal, valamint
meditáljon az Istenség Legfelsőbb Személyiségén, Sri Krisnán. Ezután kevés
tehéntrágyát gyűjtsön, még mielőtt az a földre esett volna. Ezt az anyagot
keverje el szezámmaggal és gyapottal, 108 golyót formáljon belőle. Mindezt
azon a napon tegye, amelyen feltűnik az égen a Parvájajhánaksatra
konstelláció. Ezután tartsa be az Ekádasi szabályait és előírásait, amelyeket
most elmondok neked.
Aki meg akarja tartani az Ekádasit, fürdés után a Legfelsőbb Urat imádja.
Miközben az Úr Krisnához imádkozik, nevét énekelve ígérje meg, hogy
megtartja az Ekádasi böjtöt. Éjjel virrasszon és végezzem el egy homát.
Ezután a bhakta ajánljon fel áratit az Úrnak, aki kagylókürtöt, korongot,
buzogányt, stb. tart a kezeiben, majd ajánljon fel neki szantálpépet,
füstölőt, kámfort, fényes ghí lámpást és ízletes ételeket. Ezután ajánlja fel a
108 tehéntrágya-szezámmag-gyapot golyót a szent tűzben, és énekelje
közben a Legfelsőbb Úr, Krisna szent nevét. Egész nap és egész éjjel tartsa
a szokásos Ekádasi böjtöt, amely ebben az esetben a mindenféle magvaktól
és babtól való tartózkodást jelenti. Ez alkalommal ajánljon fel az Úrnak
tököt, kókuszdiót és guavát. Ha ezeket nem tudja beszereznie,
helyettesítheti bétellel.
240
A bhakta így imádkozzon az Úr Dzsanárdanához, valamennyi lény
jótevőjéhez:
- Ó, Uram, Sri Krsna, Te vagy az Istenség Legkönyörületesebb
Személyisége, valamennyi elesett lélek felszabadítója. Ó, Uram, az anyagi
létezés óceánjába estünk. Kérünk, légy kegyes hozzánk. Ó, lótusz-szemű
Istenség, kérünk, fogadd el legalázatosabb és legszeretetteljesebb
hódolatunkat. Ó, világ védelmezője, újra meg újra felajánljuk neked a
hódolatunkat. Ó, Legfelsőbb Lélek, ó, Legfőbb, ó, összes őseink
védelmezője, Téged és örök társad, Srimati Laksmí-devít kérjük, fogadjátok
el ezeket az alázatos felajánlásokat.
Ezután a bhakta igyekezzen elégedetté tenni egy képzett bráhmanát
meleg üdvözléssel, vízzel teli edénnyel, ernyővel, egy pár cipővel és
ruhákkal. Kérje az áldását, hogy kialakuljon benne a Krisna iránti vegyítetlen
szeretet. A lehetőségeihez mérten fekete tehenet is ajándékozhat a
bráhmanának, különösen olyannak, aki alaposan ismeri a védikus
szentírások parancsait. Ajánljon fel neki szezámmagvakkal teli edényt is.
Ó, magasztos Dálbhja Muni, a fekete szezámmag különösen alkalmas a
hivatalos imádathoz és a tűzáldozatokhoz, míg a fehér vagy barna
szezámmag arra való, hogy egy képzett bráhmana megegye. Aki ezen a
szent Szat-tila Ekádasin mindkét fajta szezámmagot biztosítja, a mennyei
bolygókra emelkedik ezerszer annyi évre, mint amennyi mag termett volna,
ha az elajándékozott magvakat elvetették volna a földbe, és azok érett,
magvakat termő növényekké fejlődtek volna.
Ezen az Ekádasin tiszta hitű ember szezámmagvakkal kevert vízben
fürödjön, szezámmag kenőcsöt dörzsöljön a testére, szezámmagvakat
ajánljon fel áldozatképpen, szezámmagvakat egyen, szezámmagvakat
adományozzon, és fogadja el a kegyesen neki ajándékozott
szezámmagvakat. A lelki megtisztulásra e hat (szat) módon használják fel a
szezámmagvakat (tila) ezen az Ekádasin. Ezért nevezik Szat-tilá Ekádasinak.
A nagy Devarsi Náradadzsí megkérdezte egyszer az Istenség Legfelsőbb
Személyiségét, Sri Krisnát:
- Ó, hatalmas karú Úr, aki olyan jóságos vagy szerető bhaktáidhoz, kérlek,
fogadd el a legalázatosabb tiszteletemet. Ó Jádava, kérlek mondd el nekem,
hogy a Szat-tilá Ekádasi megtartása milyen eredményt hoz? - Az Úr Sri
Krsna válaszolt:
- Ó, kétszer születettek legjobbja, elmondok neked egy eseményt, amelynek
személyesen a tanúja voltam. Valamikor réges-régen élt ezen a földön egy
öreg bráhmani, aki minden nap imádott engem, és az érzékein is tudott
uralkodni. Hűségesen megtartott számos böjtöt, különösen az
241
ünnepnapjaimon, és teljes odaadással, minden személyes indíték nélkül
szolgált engem. Egészen sovány és gyenge lett a szigorú böjtöléstől.
Adományokat adott a bráhmanáknak és a fiatal lányoknak, és már azt
tervezte, hogy elajándékozza a házát is. Ó, bráhmanák legjobbja, bár ez a
lelki gondolkodású asszony érdemes embereknek adta kegyes adományait,
megvolt az a különös szokása, hogy ételt soha nem adott bráhmanáknak
vagy félisteneknek. Elgondolkodtam ezen a furcsa mulasztáson.
- Ez a nemes asszony teljesen megtisztult azáltal, hogy minden kedvező
alkalommal böjtölt, és nagyon komoly, odaadó imádatot ajánlott fel nekem.
Ezért bizonyára érdemessé vált arra, hogy elérje hajlékomat, ahová
közönséges személyek nem léphetnek be.
Lejöttem erre a bolygóra, hogy megvizsgáljam. Az Úr Siva egyik
követőjének álcáztam magam, nyakam körül koponyafüzérrel, és alamizsnás
szilkével a kezemben. Amikor odamentem hozzá, azt kérdezte tőlem:
- Ó, tiszteletreméltó, mondd meg őszintén, miért jöttél elém? - Így feleltem:
- Ó, szép hölgy, azért jöttem, hogy egy kis szent alamizsnát kapjak tőled. Erre haragosan behajított egy tömör sárrögöt az alamizsnás szilkémbe! Ó,
Nárada, sarkon fordultam és visszatértem a hajlékomba; egészen
elképesztett, hogyan keveredik a nagylelkűség és a fukarság ebben a nemes
bráhmaniban.
Végül ez az önsanyargatásokat vállaló hölgy a saját testében jutott el a
lelki világba, akkora erőfeszítést tett a böjtölésben és az adományozásban.
Mivel sárrögöt ajánlott fel nekem, ezt változtattam gyönyörű házzá. Ebben a
házban azonban, ó Nárada, egyáltalán nem voltak sem ehető magvak, sem
bútorok vagy díszek, és amikor a hölgy belépett, csak a csupasz falakat
találta. Ezért dühösen jött oda hozzám:
- Mennyit böjtöltem az ünnepnapjaidon, a testem egészen lesoványodott,
elgyengült. Olyan sokféle módon imádtalak és imádkoztam hozzád, hiszen
valóban te vagy minden világegyetem ura és védelmezője. Ennek ellenére
mégsem látható az új házamban sem étel, sem gazdagság, ó, Dzsanárdana.
Miért van ez? - Így válaszoltam:
- Kérlek, térj vissza a házadba. Nemsokára eljönnek hozzád a félistenek
feleségei, nagyon kíváncsiak arra, ki érkezett ide, de ne nyiss nekik ajtót,
amíg el nem mondják neked, mennyire dicsőséges és fontos a Szat-tila
Rkádasi.
Ezt hallván a hölgy visszatért házába. Hamarosan megérkeztek a
félistenek feleségei, és kórusban így szóltak hozzá:
242
- Ó szép hölgy, eljöttünk, hogy meglátogassunk. Ó kegyes hölgy, kérlek,
nyiss ajtót, hadd lássunk téged. - A hölgy így felelt:
- Ó kedveseim, ha azt akarjátok, hogy kinyissam ezt az ajtót, el kell
mondatok nekem, milyen érdemet szerez az, aki megtartja a Szat-tilá
Ekádasi szent böjtjét. - Mindegyikük hallgatott, majd elment.
Később mégis ismét visszatértek a házához, és az egyik asszony nagyon
szépen elmagyarázta, milyen fenséges ez a szent Ekádasi. Amikor a hölgy
végre kinyitotta az ajtót, látták, hogy se nem félistennő, se nem Gandharvi,
se nem női démon, se nem Nága-patni. Pusztán egy közönséges hölgy.
Ettől fogva a hölgy megtartotta a Szat-tilá Ekádasit, amely egyszerre
ajándékoz meg az anyagi élvezettel és a felszabadulással, ahogyan azt az
egyik félisten felesége elmondta neki. Meg is kapta azokat a gyönyörű
bútorokat és magvakat, amelyeket elvárt az otthonában. Még hajdanvolt
anyagi teste is átváltozott szépséges, gyönyörű arcú lelki formává. A Szattilá Ekádasi kegyelméből a hölgy és lelki világbeli új otthona ragyogóan
pompásak lettek, csak úgy szikrázott rajtuk az arany, ezüst, ékszer és
gyémánt.
- Ó, Náradadzsí, az Ekádasit nem látványosan, kapzsiságból kell megtartani,
azzal a reménnyel, hogy gazdagságot szerezzen valaki ilyen becstelen
módon. Önzetlenül ajándékozzunk szezámmagvat, ruhát és ételt, a
lehetőségeknek megfelelően, és aki így cselekszik, biztos, hogy születésről
születésre jó egészséget és emelkedett lelki tudatot kap. Végül elnyeri a
felszabadulást, beléphet az Úr legfelsőbb hajlékába, hogy élvezze azt. Ez a
véleményem, ó, legjobb a félistenek között.
Pulaszja Rsi ekképpen vonta le a következtetést:
- Ó, Dálbhja Muni, aki megfelelően, nagy hittel tartja meg a csodálatos Szattilá Ekádasit, megszabadul mindenféle lelki, elmebeli, fizikai, társadalmi és
intellektuális szegénységtől, de mindenféle balszerencsétől és rossz ómentől
is. Kétségtelenül minden múltbeli bűnétől megszabadul az, aki
adományozással, áldozatokkal vagy azzal tartja meg ezt az Ekádasi böjtöt,
hogy szezámmagvakat eszik. Nem kell töprengeni azon, ez miként történik.
Az a ritka lélek, aki megfelelően végzi az adományozást, a helyes odaadó
szolgálat szellemében és a védikus utasítások szerint, teljesen megszabadul
minden bűnös visszahatástól, s hazatér a lelki világba, vissza Istenhez.
Így végződik a Mágha-krsna Ekádasi vagy Szat-tilá Ekádasi dicsőségének
története, a Bhavisja-uttara Puránából.
243
Megjegyzések:
1. Bár a lelki világból teljesen hiányzik a harag és az anyagi vágy, Sri Krsna
úgy intézte, hogy a hölgy így érezzen, és feltárulhasson a Szat-tilá Ekádasi
dicsősége.
2. Egy vaisnava számára az adományozás annyi, mint Krsna-tudatban adni,
ez különösen a Hare Krsna mantra éneklése. Ahogyan Sri Csaitanja
Maháprabhu mondta, eka bar szo mukhehari bol bhái... e mátra bhiksá csái:
„Ó testvérem, kérlek, legalább egyszer énekeld a Hare Krsnát... Ez az
egyetlen alamizsna, amit kérek." Ha egy családos bhakta megengedheti
magának, ajándékozhat szezámmagvat, ruhákat vagy ételt egy arra
érdemes személynek, ez azonban nem kötelező.
244
Bhaimi Ekadashi
(Jaya Ekadashi)
Gaura paksha, Madhava (Magha) masa
Judhisthira Maharadzsa így szólt:
- Ó, urak Ura, Sri Krsna, minden dicsőség neked! Ó, világegyetem ura,
egyedül te vagy a forrása a négyféle élőlénynek - azoknak, akik tojásból,
izzadságból, magvakból és anyaméhből születtek. Egyedül Te vagy
mindennek az alapvető oka, ó Uram, és ezért Te vagy a teremtő, a fenntartó
és az elpusztító.
Uram, olyan kegyesen elmagyaráztad nekem a Szat-tilá Ekádasi néven
ismert kedvező napot, amely Mágha hónap (január-február) sötét felére
esik. Most kérlek, magyarázd el azt az Ekádasit, amely e hónap világos
felében van. Milyen néven ismerik, hogyan kell megtartani? Melyik múrtit
kell imádni ezen a fenséges napon, amely olyan kedves neked?
Az Úr Sri Krsna így válaszolt:
- Ó, Judhisthira, örömmel beszélek neked arról az Ekádasiról, amely Mágha
hónap világos felére esik. Ez az Ekádasi minden bűnös visszahatást
megsemmisít és minden démonikus befolyást elhomályosít, ami megérinti a
szellemi lelket. Dzsajá Ekádasiként ismerik, és a kísértet-lét nagy terhétől
szabadítja meg azt a szerencsés lelket, aki ezen a szent napon böjtöl. Nincs
ennél jobb Ekádasi, mert ez valóban megszabadít a születéstől és a haláltól.
Nagyon gondosan és szorgalmasan kell megtartani. Ezért arra kérlek, ó,
Pándava, hallgass engem nagyon figyelmesen. Elmesélek neked ezzel az
Ekádasival kapcsolatosan egy nagyon csodálatos történelmi eseményt,
amelyet a Padma Puránában már említettem.
Valamikor régesrégen az Úr Indra nagyon szépen uralkodott királyságába
a mennyei bolygókon, az ott élő félistenek igen boldogan és elégedetten
éltek. A páridzsáta virágokkal gyönyörűen felékesített Nandana erdőben
Indra akkor itta a nektárt, amikor csak kedve tartotta, és ötven millió
mennyei leány, az apszarák szolgálatát élvezte, akik extatikusan táncoltak
az ő örömére.
Puspadanta vezetésével rengetegen énekeltek páratlanul édes hangon.
Köztük volt Indra fő zenésze, Csitraszena a felesége, Málini és szép fia,
Máljaván társaságában. Káma éles nyilai átfúrták az egyik apszará,
Puspavati szívét, és hirtelen nagyon vonzódni kezdett Máljavánhoz. A fiút
egészen lenyűgözte a leány gyönyörű teste és arca, valamint
szemöldökeinek varázslatos játéka.
245
Ó, király, figyelj jól, most elmondom, milyen ragyogó szépség volt
Puspavati. Páratlanul kecses karjainak ölelése olyan finom volt, mint a
selyem pányváé; arca a holdhoz hasonlított, lótuszvirág szemei csaknem
bájos füléig értek, melyeket csodálatos fülkarikák díszítettek. Vékony,
felékszerezett nyaka akár a kagyló, a dereka nagyon karcsú, akkora, mint
egy ököl. A csípője széles, combjai pedig olyanok, mint a banánfa törzsek.
Természetesen gyönyörű vonásait még jobban kiemelték a káprázatos
ékszerek és ruhák. Mellei hetykén álltak, lábainak látványa a frissen nyíló
piros lótuszvirágokéra hajazott.
Máljavánt azonnal megbabonázta Puspavati mennyei szépsége. Azért
jöttek, hogy örömöt szerezzenek az Úr Indrának varázslatos énekükkel és
táncukkal, de mivel Káma, a megszemélyesített kéjvágy nyilai átfúrták a
szívüket, annyira beleszerettek egymásba, hogy képtelenek voltak illő
módon énekelni vagy táncolni a mennyei birodalom ura és mestere előtt. A
kiejtésük rossz volt, a ritmusuk hanyag. Az Úr Indra azonnal látta, mi a
hibák oka. A hangzavar sértette a fülét, nagyon dühös lett, így rájuk kiáltott:
- Haszontalan bolondok! Úgy tesztek, mintha nekem énekelnétek, de a
valóságban teljesen belebolondultatok egymásba. Gúnyt űztök belőlem!
Megátkozlak benneteket, hogy gonosz szellemekként (pisácsin)
szenvedjetek. Menjetek le a földre, mint férj és feleség, és arassátok le
sértésetek visszahatásait.
A kemény szavak hallatán Máljaván és Puspavati torkárra forrott a szó,
hirtelen elkomorultak, majd a mennyei királyságból, a szépséges Nandana
erdőből leestek a Föld bolygóra, a Himalája egyik csúcsára. Mérhetetlenül
elszomorodtak, mennyei értelmüket rendkívül megcsappantotta Indra tüzes
átka, elvesztették ízlelési és szaglási képességüket, de még a tapintás
érzékét is. Olyan hideg volt és olyan magasan vacogtak a Himalája hó- és
jégsivatagában, hogy még a felejtést hozó alvást sem élvezhették.
Céltalanul kóboroltak fel és alá ebben a zord magashegységben, és
pillanatról pillanatra jobban szenvedtek. Még ha be is húzódtak egy
barlangba, a hóesés és a hideg miatt a foguk szüntelenül vacogott,
félelmükben és zavarodottságukban égnek állt a hajuk.
Ebben az elmondhatatlanul kétségbeejtő helyzetben Máljaván így szólt
Puspavatihoz:
- Milyen gyalázatos bűnt követtünk el, hogy ebben a pisácsa testben kell
szenvednünk, ebben a lehetetlen környezetben? Ez maga a pokol. Bár a
pokol nagyon ádáz, mi itt még nagyobb szenvedésen megyünk keresztül.
Ezért nagyon is egyértelmű, hogy soha, semmilyen bűnt nem szabad
elkövetni.
246
Az elhagyatott szerelmesek alig vonszolták magukat a havon és a jégen.
Nagy szerencséjükre azonban ez a nap éppen Dzsajá Ekádasi volt, Mágha
hónap világos felének Ekádasijára esett. Mivel nagy nyomoróságukban
eszükbe sem jutott, hogy vizet igyanak, megöljenek egy vadállatot, vagy
akár egyenek abból a pár gyümölcsből és levélből, amit abban a nagy
magasságban találhattak volna, a minden ételtől és italtól való
tartózkodással öntudatlanul is megtartották az Ekádasit. Nagy bajukban
Máljaván és Puspavati összeestek egy pipál fa alatt, és meg sem próbáltak
felkelni. Ekkorra a Nap már lenyugodott.
Az éjszaka még hidegebb és sanyarúbb volt, mint a nappal. Reszkettek a
jeges hóesésben, fogaik egy ritmusban csendültek össze a nagy vacogástól,
és amikor már egészen dermedtté váltak a hidegtől, csak azért ölelték át
egymást, hogy valamennyi meleghez jussanak. Karjaik összefonódtak, de
sem az alvást, sem a nemi életet nem tudták élvezni. Egész éjszaka így
szenvedtek, Indra nagy átkától sújtva.
Ó, Judhisthira, a véletlenül megtartott Ékádasi böjt kegyelméből, és mert
egész éjjel ébren maradtak, áldásban részesültek. Kérlek, hallgasd meg, mi
történt a következő napon. Amikor felvirradt Dvádasi napja, Máljaván és
Puspavati megszabadultak démonikus formáiktól, és megint gyönyörű,
káprázatos ékszereket és ruhákat viselő mennyei lényekké váltak. Amint
elképedve egymásra tekintettek, leszállt mellettük egy mennyei repülőgép
(vimána). A mennyek lakóinak kórusa magasztalta őket, amint beszálltak a
szépséges repülőgépbe és egyenesen a mennyei világba repültek mindenki
jó kívánságának szárnyán. Máljaván és Puspavati hamarosan megérkeztek
Amarávatiba, az Úr Indra fővárosába. Azonnal uruk elé siettek, és vidáman a
hódolatukat ajánlották neki. Az Úr Indra megdöbbenten látta, hogy még
csak most kárhoztatta őket arra, hogy a mennyei királyságtól nagy-nagy
messzeségben démonokként szenvedjenek, de ők máris visszakapták
eredeti formájukat. Megkérdezte tőlük:
- Milyen rendkívül érdemdús dolgot hajtottatok végre, hogy az átkom után
ilyen gyorsan letetettétek pisácsa testeteket? Ki oldozott fel benneteket
ellenállhatatlan átkom alól? - Máljaván így felelt:
- Ó, Uram, az Istenség Legfelsőbb Személyisége, az Úr Vászudeva
kegyelméből és a Dzsajá Ekádasi befolyására szabadultunk meg a pisácsák
szenvedésétől. Ez az igazság, ó, uram. Boldogan visszanyertük korábbi
helyzetünket, mert odaadó szolgálatot végeztünk az Úr Visnunak, és
megtartottuk a Dzsajá Ekádasit, a neki legkedvesebb napot. - Indra így
szólt:
- Mivel a Legfelsőbb Urat, Kesavát szolgáltátok az Ekádasi megtartásával,
azt is kiérdemeltétek, hogy én imádjalak benneteket. Látom, hogy teljesen
247
megtisztultatok a bűntől. Dicséretre érdemes lesz az, és még én is imádni
fogom, aki odaadó szolgálatot végez az Úr Sri Harinak vagy az Úr Sivának.
Efelől nincs kétség.
Ezután az Úr Indra elengedte Máljavánt és Puspavatit, hogy élvezzék
egymást és bejárják a mennyei bolygót.
Ezért, ó, Judhisthira, szigorúan meg kell tartani a böjtöt az Úr Hari napján,
különösen Dzsajá Ekádasin, amely még egy kétszer született bráhmana
gyilkosságának a bűnétől is megszabadít. Az a nagy lélek, aki ezt a böjtöt
teljes hittel és odaadással megtartja, valójában már elvégzett mindenféle
adományozást, bemutatott mindenféle áldozatot, és megfürdött valamennyi
szent zarándokhelyen. A Dzsajá Ekádasin való böjtölés feljogosítja arra,
hogy Vaikunthán lakozzon és végtelen boldogságot élvezzen sok milliárd
jugán át - sőt örökkön örökké. Ó, nagy király, aki csak hall vagy olvas
Dzsajá Ekádasi dicsőségéről, annyi áldásos érdemet nyer, mintha elvégzett
volna egy Agnisztoma áldozatot, melynek során a Száma-veda himnuszait
recitálják.
Így végződik a Márga-sukla Ekádasi vagy Dzsajá Ekádasi dicsőségének
története, a Bhavisja-uttara Puránából.
248
Vijaya Ekadashi
(Phalguna Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Govinda (Phalguna) masa
Judhisthira Maharadzsa így szólt:
- Ó, Úr Sri Krsna, ó Vaszudeva dicső fia, kérlek, légy kegyes hozzám, és
beszélj nekem arról az Ekádasiról, amely Phálguna hónap (február-március)
sötét felére esik.
Az Úr Sri Krsna így válaszolt:
- Ó, Judhisthira, királyok királya, örömmel beszélek neked erről a nagy
böjtről, amelyet Vidzsajá Ekádasi néven ismernek. Aki szigorúan megtartja,
sikert ér el ebben az életben és a következőben is. Valamennyi bűne
megsemmisül annak, aki ezen az Ekádasin böjtöl és hall fenséges
dicsőségéről.
Egyszer Nárada Muni a Vidzsajá Ekádasi felől kérdezte a lótuszon ülő Úr
Brahmát. Nárada így szólt:
- Ó, félistenek legjobbja, kérlek, mondd meg nekem, milyen érdemet
nyerhet az, aki teljes hittel megtartja a Vidzsajá Ekádasit. - Nárada
nagyapja ezt felelte:
- Kedves fiam, ez a kiváló böjtnap tiszta, és minden bűnt megsemmisít. A
mai napig még sosem mondtam ezt el senkinek, de te minden kétségen
kívül megértheted, hogy ez az Ekádasi megajándékoz a neve által jelzett
eredménnyel (vidzsajá jelentése „győzelem"). Amikor az Úr Rámát tizennégy
évre az erdőbe száműzték, Ő, isteni fivére, Laksmana és Szíta istennő
koldusokként éltek Pancsavatiban. Rávana elrabolta Szítát, és Rámát
látszólag teljesen összezavarta a bánat. Miközben szeretett hitvestársát
kereste, találkozott a haldokló Dzsatájuval, majd megölte ellenségét,
Kabandhát. A nagy bhakta-keselyű Dzsatáju még elmondta Rámának,
hogyan rabolta el a feleségét Rávana, azután visszatért Vaikunthára.
Az Úr Ráma és Szugriva, a majmok királya barátok lettek. Együtt szedték
össze a majmok és a medvék nagy hadseregét, és elküldték Hanumándzsít
Sri Lankára, ahol az asóka-kertben megláthatta Dzsánakít, Szítá-devit.
Átadta neki Ráma üzenetét, majd visszatért Rámához hitvese üzenetével, és
ezzel nagy szolgálatot tett a Legfelsőbb Úrnak.
Szugriva segítségével az Úr Ráma Sri Lanka felé haladt. Amikor
megérkezett a majmok hadseregével az óceán partjára, ráeszmélt, hogy a
víz rendkívül mély. Ezért így szólt Laksmanához:
249
- Ó, Szumitrá fia, hogyan nyerhetnénk elegendő érdemet ahhoz, hogy
átkeljünk ezen a hatalmas óceánon, Varuna mérhetetlen hajlékán? Úgy
látom, nem lesz könnyű átkelni, hiszen csak úgy nyüzsögnek a benne a
cápák és egyéb ragadozó halak. - Laksmana így válaszolt:
- Ó, valamennyi lény között a legjobb, az összes félisten eredete, ó legelső
személyiség, Bakaládálbhja, a nagy bölcs egy szigeten él, innen csak négy
mérföldnyire. Ó, Rághava, olyan idős és bölcs, hogy már nagyon sok
Brahmá érkezését és távozását látta. Kérdezzük meg őt, hogyan érhetjük el
biztonságosan a célunkat!
Ráma és Laksmana elmentek a páratlan Bakadálbhja Muni szerény
ásramájába. Amint a két Úr a közelébe ért, felajánlották neki tiszteletteljes
hódolatukat, mintha második Visnu lenne. Bakadálbhja azonban megértette,
hogy Ráma valójában az Istenség Legfelsőbb Személyisége, akinek megvan
a maga oka arra, miért jelent meg emberi lényként a földön.
- Ó, Ráma – szólt Bakadálbhja – ó, legjobb az emberi lények között, miért
jöttél el alantas hajlékomba? - Az Úr ekképpen így válaszolt:
- Ó, nemes, kétszer született bráhmana, idejöttem az óceán partjára a
majmok és a medvék hadseregével, hogy átkeljünk a tengeren,
meghódítsuk Lankát és legyőzzük a démonok hordáját. Ó, legnagyobb bölcs,
kérlek, légy kegyes hozzám, és mondd meg nekem, hogyan kelhetek át ezen
az óceánon. Ezért jöttem el ma hozzád. A bölcs így válaszolt:
- Ó, Úr Ráma, elmondom neked, melyik a legkiválóbb böjt, amelynek
megtartásával biztosan le fogod győzni Rávanát és dicsőséged örökké
fennmarad. Kérlek, hallgasd teljes figyelemmel.
Az Ekádasi előtti napon készíts egy vizes óedényt aranyból, ezüstből, vagy
akár rézből. Ha ezeket a fémeket nem tudod beszerezni, az agyag is jó lesz.
Töltsd meg az edényt tiszta vízzel, aztán díszítsd fel nagyon szépen
mangólevelekkel, fedd le, és tedd egy szent oltár mellé egy hét magféléből
álló halomra. Ezután végy reggeli fürdőt, díszítsd fel a vizesedényt
virágfüzérekkel és szantálpéppel, fedele mélyedésébe pedig rakj árpát,
gránátalmát és kókuszdiót. Ekkor nagy szeretettel és odaadással imádd a
vizesedény-murtit, és ajánlj fel neki füstölőt, szantálpépet, virágokat, ghí
lámpást és egy tál nagyon finom ételt. Virrassz egész éjjel a szent edény
mellett. Az árpával stb. megtöltött fedelére helyezd el az Úr Nárájana arany
múrtiját.
Ékádasi hajnalán végy reggeli fürdőt, aztán díszítsd fel a vizesedényt
finom szantálpéppel és virágfüzérekkel. Ezután imádd az edényt elsőosztályú
füstölővel, szantálpéppel és ghí lámpával, tégy nagy odaadással sokféle főtt
250
ételt, gránátalmát és kókuszdiót a vizesedény mellé. Ezután maradj ébren
egész éjjel.
Dvádasi hajnalán vidd el a vizesedényt egy szent folyó vagy akár egy kis
tó partjára. Miután megfelelően imádtad, ó, Királyok Királya, ajánld fel az
összes felsorolt dologgal együtt egy tiszta, a védikus tudományban jártas
bráhmanának. Ha így tartod meg a Vidzsajá Ekádasit, katonai
parancsnokaiddal együtt, bizonyos, hogy mindenképpen győzedelmeskedni
fogsz!
Az Úr Rámacsandra, az Istenség Legfelsőbb Személyisége pontosan úgy
tett, ahogyan Bakadálbhja Muni utasította, és így a démonok összes seregét
legyőzte. Mindenki diadalmas lesz ebben a halandó világban, aki a Vidzsajá
Ekádasit eképpen tartja meg, és miután elhagyta ezt a világot, örökre Isten
királyságában marad.
Ó, Nárada fiam, ebből a történetből megértheted, miért kell kellő módon
megtartani az Ekádasi böjtöt, szigorúan követve a szabályokat és az
előírásokat. Ennek a böjtnek elég nagy a hatalma ahhoz, hogy eltöröljön
minden bűnös visszahatást, még a legszörnyűbbeket is!
Sri Krisna hozzátette:
- Ó, Judhisthira, aki csak hallja vagy olvassa ezt a történetet, éppen olyan
nagy érdemet nyer, mint az, aki bemutat egy lóáldozatot.
Így végződik a Phálguna-krsna Ekádasi avagy Vidzsajá Ekádasi dicsőségének
története, mely a Szkanda Puránából származik.
Megjegyzés:
1. Szugriva egy hatalmas majom, Indra és Ahiljá fia volt. Ahiljá
Gautamának, az Úr Brahmá elméjéből megjelent hét bölcs egyikének volt a
felesége. Indra Gautamának álcázta magát, és elcsábította Ahilját, aki azt az
áldást kapta, hogy soha sem lesz több, mint tizenhat éves. A világ legszebb
hölgye volt, a napisten és Indra is beleszerettek. Indra és a napisten egymás
után keresték fel Gautama formájában, egyesültek vele, és ilyen módon
született meg Szugriva illetve Váli.
Szugríva és Váli először olyanok voltak, mint az emberi lények, de amikor
Gautama felfedezte a felesége hűtlenségét, minkét fiút behajította az
óceánba, mondván. „Ha nem az én fiaim vagytok, váljatok majmokká!" Így
aztán majmokká lettek. Szugríva segített barátjának, Rámának, hogy
megtalálja Szítát, és viszonzásul Ráma is segített Szugrívának, hogy
visszaszerezze a királyságát, Kiskindhát a fivérétől, Válitól.
251
2. Csanakja Pandit ezt mondja Gautama feltűnően szép feleségéről:
rinakartá pitci satruh
mátá csa vjabhicsárini
bhárjá rúpavati satruh
putra satruh kupanditah
„Ebben a világban az embernek négy ellensége van: az apa, aki eladósodott,
az anya, aki olyan, mint egy prostituált, a szép feleség, és a fiú, akit nem
érdekel a lelki élet." A szép feleség ellenség, mert sok más férfi vonzódik
hozzá.”
3. A hét mag: árpa, búza, rizs, kukorica, csicseriborsó, kukani és dál (vagy
borsó).
252
Amalaki Ekadashi
(Phalguna shukla Ekadashi)
Gaura paksha, Govinda (Phalguna) masa
Mándhátá király egyszer így szólt Vaszistha Munihoz:
- Ó, nagy bölcs, légy kegyes hozzám, és beszélj nekem egy olyan szent
böjtről, amelynek örökre hasznát veszem. - Vaszistha Muni eképpen
válaszolt:
- Ó, király, kegyeskedj meghallgatni, mit mondok neked a valamennyi
böjtnap közül a legjobbról, az Amalaki Ekádasiról. Aki hittel megtartja a
böjtöt ezen az Ekádasin, hatalmas gazdagságot nyer, megszabadul
mindenféle bűn hatásától, és eléri a felszabadulást. Ezen az Ekádasin a
böjtölés jobban megtisztít, mint az, ha ezer tehenet adományoznak egy
tiszta bráhmanának. Ezért kérlek, hallgasd figyelmesen, amint elmondom
neked egy vadász történetét, aki annak ellenére, hogy naponta ártatlan
állatokat ölt meg a megélhetéséért, mégis elérte a felszabadulást azzal,
hogy az Ámalaki Ekádasi napján böjtölt, és követte az imádat előírt
szabályait és utasításait.
Volt egyszer egy Vaidisá nevű királyság, ahol az összes bráhmana,
ksatrija, vaisja és súdra egyaránt a védikus tudás birtokában volt, nagy testi
erővel és kiváló értelemmel rendelkezett. Ó, oroszlán a királyok között, az
egész királyság zengett a védikus hangoktól, egyetlen polgár sem volt
ateista, és senki nem követett el bűnt. Ebben a királyságban Szóma, a Hold
dinasztiájának egyik tagja, Pásabinduka király uralkodott, akit Csitraratha
néven is ismertek. Azt mondják, a nagyon vallásos és igazságos Csitraratha
király olyan erős volt, mint ezer elefánt, dúskált a pénzben, a védikus
bölcsesség hat ágát pedig tökéletesen ismerte .
Csitraratha Maharadzsa uralkodása alatt a királyságban senki sem tett
kísérletet arra, hogy másnak a dharmáját (kötelességét) teljesítse, olyan
tökéletesen végezte a saját dharmáját az összes bráhmana, ksatrija, vaisja
és súdra. Sem fukar, sem szűkölködő embert nem lehetett látni az
országban, amelyet soha sem sújtott aszály vagy árvíz. Mi több, az egész
királyságban nem ismerték a betegséget, és mindenki jó egészségnek
örvendett. Az emberek az Istenség Legfelsőbb Személyiségének, az Úr
Visnunak ajánlott szerető, odaadó szolgálatba merültek, éppen úgy,
ahogyan a király, aki még külön szolgálatot is végzett az Úr Sivának.
Ezenkívül mindenki havonta kétszer böjtölt Ekádasin.
Ó, királyok királya, Vaidisá polgárai hosszú éveken át nagy boldogságban
és jólétben éltek. A materialista vallás minden változatával felhagyva
253
teljesen átadták magukat a Legfelsőbb Úr, Hari szerető szolgálatának.
Történt egyszer, Phálguna havában, hogy az Ámalaki Ekádasi szent böjtje
összekapcsolódott a Dvádasival. Csitraratha király belátta, hogy ez a böjtnap
különösen előnyös lesz, ezért ő is és Vaidisá polgárai is nagyon szigorúan,
valamennyi szabályt és előírást követve tartották meg ezt a szent Ekádasit.
A király és valamennyi alattvalója megfürdött a folyóban, majd az Úr Visnu
templomába mentek, ahol egy Amalaki fa nőtt. Először a király és az összes
vezető bölcs felajánlott a fának egy vízzel telt edényt, majd nagyon szép
baldachint, cipőket, aranyat, gyémántokat, rubinokat, gyöngyöket, zafírokat
és illatos füstölőket. Ezután az Úr Parasurámát tisztelték meg ezekkel az
imákkal:
- Ó, Úr Parasuráma! Ó, Renuká fia! Ó, mindenkinek tetsző, ó világok
felszabadítója, jöjj el kegyesen az Amalaki fa alá, és fogadd el alázatos
hódolatunkat. - Ezután az Amalaki fához imádkoztak:
- Ó, Amalaki, az Úr Brahmá sarja, te mindenféle bűnös visszahatást el tudsz
pusztítani. Kérünk, fogadd tiszteletteljes hódolatunkat és ezeket a szerény
ajándékokat. Ó, Amalaki, te magad vagy a Brahman formája, és egykor
maga az Úr Rámacsandra imádott téged. Ezért aki csak körüljár, azonnal
megszabadul az összes bűnétől!
E kiváló imák felajánlása után Csitraratha király és alattvalói egész éjjel
virrasztottak, imádkoztak és végezték az imádatot a szent Ekádasi böjtre
vonatkozó szabályok szerint. A böjt és ima e kedvező időszakában egy
nagyon vallástalan ember közeledett hozzájuk, olyasvalaki, aki állatok
megölésével tartotta fenn magát és a családját. A fáradtság és bűnök terhe
alatt roskadozó vadász látta, amint Vaidisá királya és polgárai úgy tartják
meg az Amalaki Ekádasit, hogy egész éjjel ébren maradnak, böjtölnek, és az
Úr Visnut imádják a gyönyörű erdőségben, amelyet káprázatosán
megvilágított a sok-sok lámpa. A vadász elrejtőzött a közelben, és azon
tűnődött, mi az a rendkívüli látvány, ami a szeme elé tárult.
- Mi folyik itt? - kérdezte magában. Látta, hogy a bájos erdőben, a szent
Amalaki fa alatt az Úr Dámodara múrtiját imádják egy vizesedény fölött,
hallotta, hogy a bhakták az Úr Sri Krisna transzcendentális formáit és
kedvteléseit leíró szent dalokat énekelik. Ez a vadász, aki rendíthetetlenül és
vallástalanul gyilkolta az ártatlan madarakat és állatokat, szándéka ellenére
az egész éjjelt nagy álmélkodásban töltötte el, miközben figyelte az Ekádasi
ünnepséget és hallgatta az Úr magaszalását.
A király és kísérete - ideértve az udvari bölcseket és az összes polgárt –
napfelkelte után hamarosan befejezték az Ekádasit, majd visszatértek
Vaidisá városába. A vadász is visszament a kunyhójába, és boldogan
254
elköltötte ételét. Idővel meghalt, de annyi érdemet gyűjtött össze azzal,
hogy böjtölt az Amalaki Ekádasin, hallotta az Istenség Legfelsőbb
Személyiségének dicsőítését, valamint egész éjjel ébren maradt, hogy nagy
királyként született újra, aki sok-sok kocsival, elefánttal, lóval és katonával
rendelkezett. Vidúratha királynak lett a fia, Vaszúratha néven, és Dzsajanti
királyságában uralkodott.
Az erős Vaszúratha király nem ismerte a félelmet, ragyogott, mint a Nap,
külseje szép volt, mint a Hold. Ereje Visnuéhoz hasonlatos volt, megbocsátó
lett, mint maga a Föld. Sokat adományozott, mindig igazat mondott,
szeretettel és odaadással szolgálta a Legfelsőbb Urat, Sri Visnut. Ezért
nagyon jártassá vált a védikus tudásban. Mindig aktívan lefoglalta magát az
államügyekkel, kiválóan gondját viselte alattvalóinak, mintha csak a saját
gyermekei lettek volna. Senkiben sem szerette a büszkeséget, és amint ilyet
látott, azonnal porrá zúzta. Sokféle áldozatot mutatott be, és mindig
biztosította, hogy királyságában a szűkölködők elegendő adományhoz
jussanak.
Egy napon Vaszúratha király a dzsungelben vadászott, letért az ösvényről
és eltévedt. Vándorolt egy ideig, végül kimerülten megpihent egy fa alatt, és
karját párnaként használva elaludt. Miközben aludt, egy barbár törzs néhány
tagja talált rá. Már régóta ellenségességet éreztek iránta, és most egyszerre
azon kezdtek vitatkozni, hogyan öljék meg.
- Azért kell céltalanul ide-oda kóborolnunk, mint az őrülteknek, mert
legyilkoltatta az apánkat, anyánkat, sógorainkat, unokáinkat,
unokatestvéreinket és nagybátyáinkat. - Így szólván már-már készen álltak
arra, hogy megöljék Vaszúratha királyt különféle fegyvereikkel, lándzsákkal,
kardokkal, nyilakkal és misztikus kötelekkel.
Ezek a halálos fegyverek azonban még csak meg sem tudták érinteni az
alvó királyt, amitől a műveletlen, kutyaevő törzs tagjai megrémültek.
Félelmük elvette az erejüket, rövidesen még az a kis eszük is odalett, ami
volt, zavarukban és gyengeségükben csaknem elvesztették az eszméletüket.
Hirtelen megjelent egy gyönyörű asszony a király testéből, és teljesen
rémületbe kergette a bennszülötteket. A hölgyet sok-sok ékszer díszítette,
csodálatos illatot árasztott, pompás virágfüzért viselt a nyakában,
szemöldökét pedig ádáz haragban vonta össze, tűzvörös szeme lángolt, és
olyannak tűnt, mint maga a halál. Lángoló csakrájával gyorsan végzett a
törzsi vadászokkal, akik megpróbálták álmában megölni a királyt.
Ekkor az uralkodó felriadt, meglátta a körülötte fekvő halottakat és
megdöbbent. Tűnődni kezdett:
255
- Ezek mind nagy ellenségeim voltak. Ki ölte meg őket ilyen heves
erőszakkal? Ki az én nagy jótevőm? - Ebben a pillanatban hangot hallott az
égből:
- Azt kérded, ki segített neked. Nos, ki az a személy, aki egyedül képes arra,
hogy nagy bajában bárkit megsegítsen? Nem más Ő, mint Sri Kesava, az
Istenség Legfelsőbb Személyisége. Ő, aki mindenkit megment, aki önző
indíték nélkül nála talál menedéket.
E szavak hallatán Vaszúratha királyt teljesen hatalmába kerítette az
Istenség Személyisége iránti szeretet. Visszatért a fővárosába, és ott úgy
uralkodott, mint egy második Indra, egyáltalán minden akadály nélkül.
A tiszteletreméltó Vaszistha Muni hozzátette:
- Ezért, ó, Mádhátá király, aki ezt a szent Ámalaki Ekádasit megtartja, olyan
sok vallási érdemet nyer, hogy kétségkívül eljut az Úr Visnu legfelsőbb
hajlékába.
Így végződik a Phálguna-sukla Ekádasi vagy Ámalaki Ekádasi dicsőségének
története, a Brahmánda Puránából.
Megjegyzés:
A védikus bölcsesség hat ága: (1) Dzsaimini Karma-mimámszá rendszere,
(2) az Úr Kapila, Devahúti fia Szánkhja rendszere, (3) Gautama és Kanada
Njája filozófiája, (4) Astávakra Májáváda filozófiája, (5) Patandzsali Jógaszútrái és (6) Srila Vjászadeva Bhágavata filozófiája.
256
Padmini Ekadashi
Gaura paksha, Purushottama masa
Judhisthíra így szólt:
- Ó Krsna! Ó, Dzsanárdana! Kérlek, mondd el nekem, hogyan hívják azt az
Ekádasit, amely a szökőév plusz hónapjában a növekvő hold idejére esik.
Milyen folyamattal kell megtartani ezt az Ekádasit, és milyen érdemet szerez
az, aki megtartja?
Az Úr Krsna így válaszolt:
- Ó király! E szent Ekádasi neve Padminí Ekádasi. Az, aki szigorúan
megtartja, visszatér az Úr Padmanabha hajlékába. Ez az Ekádasi eltöröl
minden bűnös visszahatást. Még az Úr Brahmá sem képes arra, hogy
elsorolja ennek az Ekádasinak az összes eredményét.
Egyszer azonban, valamikor nagyon régen az Úr Brahmá mégis elmondta
Náradának, a nagy bölcsnek, hogy milyen dicsőséges ez a Padminí Ekádasi,
amely megtartóinak fenséget és felszabadulást adományoz.
Az Úr Krsna így folytatta:
- E fogadalom megtartását Dasamin, vagyis az Ekádasi előtt napon kell
elkezdeni. Nem szabad olyan ételt enni, amit más főzött, nem szabad
harangfémből készült tányérból enni, és urad dalt, csicseri borsót, spenótot
és mézet sem szabad fogyasztani az Ekádasi előtti napon. Napon szárított,
főtt rizst kell enni ghível és kősóval. Ekádasi napján a padlón kell aludni és
szigorú cölibátust kell tartani.
Ekádasi napján kelj fel korán reggel, mosd meg a fogadat és fürödj meg.
Ezután imádd a Legfelsőbb Urat szantálpéppel, füstölővel, lámpással,
aguruval, kámforral, valamint énekeld az Úr szent neveit és dicsőségét. Ne
bocsátkozz haszontalan fecsegésbe. Az egész fogadalmadnak vége, ha vizet
vagy tejet iszol azon az Ekádasi-napon, amely a szökőév plusz hónapjára
esik. Ekádasi éjjelén ébren kell maradni, és magasztalni kell a Legfelsőbb Úr
szent neveit és tulajdonságait. Az, aki az éjszaka első három órájában
marad ébren, éppen annyi eredményt nyer, mint egy Agnihoma áldozat
elvégzésével. Az éjszaka első hat órájában virrasztva a Vadzspeja áldozat
eredményére tesz szert. Az éjszaka első kilenc órájának ébren töltése egy
Asvamedha áldozattal ér fel, és az, aki az egész éjjel ébren marad, egy
Rádzsaszúja áldozat eredményét nyeri el. Dvádasin, vagyis az Ekádasi utáni
napon a Vaisnavák és a bráhmanák megvendégelésével kell teljessé tenni a
257
fogadalmat. Bizonyosan eléri a felszabadulást az a személy, aki ezen a
módon tartja meg az Ekádasit.
Az Úr Krsna folytatta:
- Ó, bűntelen! Kérdésedre elmagyaráztam neked a Padminí Ekádasi
megtartásának folyamatát. Most kérlek, hallgass meg egy elbűvölő
történetet, amelyet egykor Pulasztja Muni mondott el Nárada Muninak.
Egyszer Kártavírárdzsuna legyőzte Rávanát, és bezárta a börtönbe. Amikor
Pulasztja Muni ebben a helyzetben látta Rávanát, odament
Kártavírjárdzsunához, és megkérte, hogy engedje el. Mivel a nagy bölcs
kérte, a király végül is szabadon bocsátotta Rávanát. Miután erről a
megdöbbentő eseményről hallott, Nárada Muni alázatosan megkérdezte
Pulasztja Munit:
- Ó legjobb bölcs! Mivel Rávana az összes félistent és még Indrát is legyőzte,
hogyan győzhette őt le Kártavírárdzsuna? Kérlek, magyarázd el ezt nekem.
Pulasztja Muni így válaszolt: 'Ó Nárada! A Tretá-jugában volt egy Krtavirja
nevű király, aki a Haihaja dinasztiában született meg. A fővárosa
Máhismatipuri volt. Krtavirja királynak ezer felesége volt, de nem akadt egy
alkalmas fia, hogy átvegye a királyságot. Bár a király imádta az ősöket és a
szenteket, egy szent vezetésével különféle fogadalmakat tett, mégsem
nyerte el ezt az áldást. Ezért eldöntötte, hogy vezekléseket végez.
Királysága felelősségét rábízta fő miniszterére, ő maga pedig elvonult az
erdőbe, hogy fakéregböl készült ruhában végezze vezekléseit. Már éppen el
akarta hagyni a palotát, amikor megpillantotta őt az egyik felesége, Padminí,
az Iksváku király családjában megjelent Hariscsandra király leánya. Amikor
ez az erényes feleség megtudta, hogy a férje az erdőbe vonul vezeklni,
azonnal levette az összes ékszerét, és elkísérte férjét a Mandara hegyre.
Krtavirja király és felesége, Padminí tízezer éven át komoly vezekléseket
végeztek a Mandara hegy csúcsán. Amikor az erényes hitves látta, hogy
férje teste napról napra soványodik, gondolkodni kezdett a megoldáson.
Padminí alázatosan megkérdezte a rendkívül erényes Anuszúját, a bölcs Atri
feleségét:
- Ó erényes hölgy! A férjem tízezer évet töltött vezeklések végzésével, de
mégsem tette elégedetté az Úr Kesavát, aki megsemmisíti a szenvedéseket.
Ó szerencsés hölgy! Kérlek, mondd el nekem, van-e olyan fogadalom, amit
betarthatok, hogy a Legfelsőbb Úr elégedett legyen és megáldjon engem egy
fiúval, aki majdan hatalmas király lesz.
Anuszújának tetszett a erényes királynő, Padminí imája, és így szólt:
258
- A harminckét rendes hónap (holdhónap) után egy plussz szökőévi hónap
következik. Ebben a hónapban a két Ekádasi neve Padminí és Parama. Ha
megtartod ezt az Ekádasit, a Legfelsőbb Úr nagyon hamar elégedett lesz
veled, és megadja neked, amit kívánsz.
Az Úr Krsna folytatta:
- Anuszúja utasítása szerint Padminí királynő illő módon megtartotta ezt az
Ekádasit. Ezután az Úr Kesava Garuda hátán lovagolva jött Padminí elé, és
azt mondta, kérjen egy áldást. A királynő először a hódolatát, majd imáit
ajánlotta fel az Úrnak. Ezután arra kérte, áldja meg egy fiúval. Erre az Úr így
szólt:
- Ó nyájas hölgy! Nagyon elégedett vagyok veled. Egyetlen hónap sem olyan
kedves nekem, mint az Adhika Masza vagy a szökőévi hónap. Számomra
ennek a hónapnak az Ekádasijai a legkedvesebbek. Ezért biztosan teljesíteni
fogom a férjed kívánságát.
Miután az Úr mindezt elmondta Padminínak, odalépett a király elé, és így
így szólt:
- Ó nagy király, kérlek, kérd azt a kívánt áldást. Nagyon elégedett vagyok a
feleségeddel, mert megtartotta az Ekádasi szent fogadalmát. - Visnu e
szavait hallva a király örvendezni kezdett, és könyörgött az Úrhoz, adjon
neki egy fiút, aki nagyon hatalmas és mindig győztes lesz. Így szólt:
- Ó Madhuszúdana, világegyetem Ura, hadd legyen olyan fiam, akit sem a
félistenek, sem az emberek, kígyók vagy démonok nem győznek le. - Az Úr
megadta a királynak azt, amit kívánt, majd eltűnt.
A király és felesége teljesen elégedettek lettek, visszanyerve egészségüket
tértek haza gazdag királyságukba. A megfelelő időben Padminí királynő egy
hatalmas fiút szült, aki Kártavírjárdzsuna néven lett híres. Nem akadt olyan
nagy harcos a három világban, mint ő. Még a tízfejű Rávanát is legyőzte.
A nagy bölcs Pulasztja elmondta ezt a csodálatos történetet, majd
eltávozott.
Az Úr Krsna így szólt:
- Ó bűntelen király! Elmondtam neked, mennyire dicsőséges az az Ekádasi,
amely a plussz szökőévi hónapban a növekvő hold idejére esik. Ó legjobb
király! Biztosan az Úr Hari hajlékába kerül az, aki megtartja ezt az Ekádasit.
Maharadzsa Judhisthíra meg is tartotta ezt az Ekádasit az egész
családjával, ahogyan Sri Krsna kívánta. Dicsőségessé válik életében az a
személy, aki ezt az Ekádasit nagy hittel megtartja. Még az is nagyon sok
259
jámborságra tesz szert, aki meghallja vagy elolvassa ennek az Ekádasinak a
dicsőségét.
260
Parama Ekadashi
Krishna paksha, Purushottama masa
Maharadzsa Judhisthíra így szólt:
- Ó Uram! Mi a neve annak az Ekádasinak, amely a plussz szökőévi hónában
a fogyó hold idejére esik, és milyen folyamattal kell megtartani?
Az Úr Krsna így válaszolt:
- Ó király! Ennek az Ekádasinak a neve Parama Ekádasi. Ez a kedvező
Ekádasi minden bűnös visszahatást megsemmisít, anyagi élvezetet és
felszabadulást adományoz. Ugyanazzal a folyamattal kell megtartani, amit
már elmondtam neked. Ezen az Ekádasin a Legfelsőbb Urat kell imádni, aki
minden lény ura. Most kérlek, hallgass meg egy elbűvölő történetet, amelyet
a bölcsektől hallottam Kampilja városában.
Volt egy Szumedha nevű jámbor bráhmana, aki Kampilja városában
lakott, és volt egy Pavitrá nevű erényes felesége. De valamilyen bűnös tett
miatt ez a bráhmana elszegényedett. Még koldulásból sem tudott megélni.
Végül se étele nem volt, hogy egyen, sem ruhája, amit viseljen, sem helye,
ahol aludjon. Gyönyörű, fiatal felesége mégis hűségesen szolgálta őt.
Gyakran éhen kellett maradnia, hogy elláthassanak egy vendéget, az arca
mégsem lett sápadt. Ezt soha sem említette meg a férjének.
De amikor a bráhmana látta, hogy a felesége napról napra gyengül, magát
okolta, és így szólt édesszavú hitveséhez:
- Ó kedvesem! Bár a legbefolyásosabb emberektől próbáltam koldulni, nem
kaptam semmit. Most mondd meg nekem, mitévő legyek? Menjek el egy
idegen országba, hogy vagyont gyűjtsék? Lehet, hogy szerzek valamit, ha
szerencsém van. Semmilyen munka sem sikeres lelkesedés nélkül. Ezért van
az, hogy az értelmes személyek mindig dicsérik az emberek lelkesedését.
Férje, Szumedha e szavait hallva a gyönyörű szemű Pavitrá összetett
kezekkel és könnyes szemmel szólt hozzá:
- Senki sem értelmesebb nálad. Bármit teszünk, bármit érünk el ebben a
világban, az előző tetteink miatt van. Ha valaki nem gyűjtött össze
jámborságot az előző életében, nem érhet el semmit, akárhogy is
próbálkozik. Ha egy személy az előző életében tudást vagy vagyont osztott,
hasonló dolgokat ér el ebben az életében. Ó legjobb bráhmana! Úgy látszik,
sem te, sem én nem adtunk adományokat egy megfelelő jelöltnek előző
életünkben, és most ezért kell itt együtt maradnunk.Ó Uram! Nem tudok
megmaradni nélküled még egy pillanatig sem. Ezen kívül, ha eltávozol, az
261
emberek szerencsétlennek fognak nevezni és elítélnek engem. Ezért arra
kérlek, elégedj meg annyi gazdagsággal, amit itt gyűjthetsz össze. Biztosan
csak ebben az országban nyered el a boldogságot.
Felesége e szavaira a bráhmana felhagyott azzal a tervével, hogy idegen
országba menjen. Egy napon a gondviselés oda vezetett egy nagy bölcset,
Kaundinja Munit. Amint Szumedha megpillantotta, ő is, a felesége is nagyon
megörültek, és felajánlották a hódolatukat a bölcsnek. A bráhmana
ászanával kínálta, és illő módon imádta őt. Így szólt: - Ó nagy bölcs! Ma
sikeressé vált az életünk, mert a társaságodban részesültünk.' Ezután a
házaspár megvendégelte a bölcset, ahogy tudta. Később a bráhmana
felesége megkérdezte, 'Ó művelt bölcs! Hogyan lehet véget vetni a
szegénységnek? Hogyan lehet szert tenni vagyonra, műveltségre meg
mindenre adományozás nélkül? A férjem már el akart menni egy idegen
országba, hogy vagyont szerezzen, de én nem hagytam, A te kegyelmedből
bizonyosan véget ér a szegénységünk. Most kérlek, oktass bennünket, hogy
a szegénységünk véget érjen.
A nagy bölcs Kaundinja meghallgatta Pavitrá e szavait, és így szólt:
- Van egy kedvező Ekádasi, amely a plussz szökőévi hónapban a fogyó hold
idejére esik. Ez az Ekádasi nagyon kedves az Úrnak, és Paramá Ekádasi
néven ismerik. Ez az Ekádasi megsemmisíti a bűnös visszahatásokat, anyagi
szenvedéseket és szegénységet. Ezt a szent Ekádasit először Kuvera tartotta
meg. Ennek eredményeképpen az Úr Siva nagyon elégedett lett, és nagyon
nagy gazdagsággal áldotta meg. Hariscsandra király ennek az Ekádasinak a
megtartásával nyerte vissza a királyságát és a feleségét, akit egyszer
eladott. Ó szép szemű hölgy! Nektek is ezt az Ekádasit kell megtartanotok.
Az Úr Krsna folytatta:
- Ó Pándava! Kundinja Muni boldogan és nagy szeretettel beszélt a Parama
Ekádasiról, majd arról a kedvező fogadalomról beszélt, amit Pancsarátri
néven ismernek. A Pancsarátri fogadalom megtartásával eléred a
felszabadulást. A fogadalom megtartását Parama Ekádasi napján kell
elkezdeni, a megfelelő szabályokkal és előírásokkal. Bárki, aki tehetsége
szerint öt napot böjtöl, Parama Ekádasival kezdve, visszatér az Úr Visnu
hajlékába az apjával, anyjával és a feleségével együtt. Aki ez alatt az öt nap
alatt napjában csak egyszer eszik, minden bűnös visszahatástól
megszabadul, és a lelki világba megy.
A férj is, a feleség is illő módon megtartották ezt a Parama Ekádasit,
Kaundinja Muni utasításai szerint. Amikor az Ekádasi és a Pancsarátri
fogadalmak véget értek, odajött egy herceg a királyi palotából. Az Úr
Brahmától inspiráltán felajánlott nekik egy gyönyörű, királyi bútorokkal ékes,
262
új házat. Egy tehenet is adott a bráhmanának, hogy megéljen, magasztalta
a bráhmana házaspárt, és eltávozott. Ennek eredményeképpen a herceg
élete végén visszatért Visnu hajlékába.
Ahogyan az emberek között a legjobbak a bráhmanák, a négylábú állatok
között a tehenek a legjobbak, és Indra a legjobb a félistenek között,
ugyanúgy valamennyi hónap közül a szökőévi plusz hónap a legjobb. Ebben
a hónapban ez a két Ekádasi, a Padminí és a Parama a legkedvesebb az Úr
Harinak. Az, aki emberi létformát kapott, mégsem tartja meg az Ekádasit,
soha, semmilyen boldogságot nem nyer a nyolcmillió négyszázezer
létformában. Sőt, végtelenül sokat szenved. Nagy jámborság kell egy emberi
születéshez, ezért az Ekádasi fogadalmát egészen biztosan meg kell tartani.
Miután Maharadzsa Judhisthíra hallotta, milyen dicsőséges ez a szent
Ekádasi, meg is tartotta a feleségével és a fivéreivel együtt.
263
PORTUGUESE
Papamochani Ekadashi
(Chaitra Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Vishnu (Chaitra) masa
Yudhisthira Maharaja disse: "ó Senhor Supremo, ouvi de Ti a explicação
sobre Amalaki Ekadasi, que ocorre durante a quinzena do mês Phalguna
(fev/mar), e agora desejo ouvir sobre o Ekadasi que ocorre durante a
quinzena obscura do mês Caitra (mar/abr). Qual é seu nome, ó Senhor, e
que resultados pode-se obter por praticá-lo?"
A Suprema Personalidade de Deus, o Senhor Sri Krishna, replicou: "ó
melhor dos reis, para benefício de todos com prazer descrever-te-ei as
glórias desse Ekadasi, que é conhecido como Papamocani. A história desse
Ekadasi certa vez foi narrada ao imperador Mandhata por Lomasa Rishi. O
Rei Mandhata dirigiu-se ao rishi: "ó grande sábio, para beneficiar o povo
todo, por favor conte-me o nome do Ekadasi que ocorre durante a quinzena
obscura do mês de Caitra, e por favor explique o processo para observá-lo.
E ainda, por favor descreva os benefícios que se aufere por observar este
Ekadasi."
Lomasa Rishi replicou: "O Ekadasi que ocorre durante a metade obscura
do mês de Caitra se chama Papamocani Ekadasi. Para os devotos fiéis
remove as influências de fantasmas e demônios. ó leão dentre os homens,
este Ekadasi também confere as oito perfeiçöes da vida, realiza todo tipo de
desejos, purifica nossa vida de todas reaçöes pecaminosas, e torna a pessoa
perfeitamente virtuosa.
Agora por favor ouça o relato histórico referente a esse Ekadasi e
Citraratha, o chefe dos Gandharvas (músicos celestiais). Durante a estação
primaveril, na companhia de dançarinas, Citraratha certa vez acho uma linda
floresta cheia de grande variedade de flores desbrochando. Ali ele e as
garotas juntaram-se a outros Gandharvas e muitos Kinnaras, além do
próprio Senhor Indra, o rei do céu, que estava desfrutando de uma visita por
lá. Todos acharam que não havia jardim melhor que essa floresta. Muitos
sábios também estavam presentes, realizando suas austeridades e
penitências. Os semideuses particularmente gostavam de visitar esse
jardim celestial durante os meses de Caitra e Vaisakha (abr/mai).
Um grande sábio chamado Medhavi residia ali naquela floresta, e as
dançarinas muito atraentes sempre tentavam seduzí-lo. Certa moça famosa
em particular, chamada Manjughosha, concebia muitas maneiras de atrair o
exaltado muni, porém por grande respeito pelo sábio e medo de seu poder,
que fora obtido durante muitos e muitos anos de ascese, ela não se
aproximava muito dele. Num lugar a duas milhas do sábio, armou uma
barraca e começou a cantar muito docemente enquanto tocava uma
264
tamboura. O próprio Cupido ficou excitado quando viu e ouviu-a tocar tão
bem e sentiu a fragância de seu unguento de pasta de sândalo. Lembrou de
sua própria experiência mal-afortunada com o Senhor Shiva e decidiu se
vingar seduzindo Medhavi. (1)
Usando as sombrancelhas de Manjughosha como arco, seus olhares como
corda, e seus olhos como flechas, e seus seios como mira, Cupido
aproximou-se de Medhavi a fim de tentá-lo a quebrar seu transe e seus
votos. Em outras palavras, Cupido ocupou Manjughosha como sua
assistente, e quando esta olhou para aquele jovem sábio poderoso e
atraente, ela também ficou agitada pela luxúria. Vendo que ele era
altamente inteligente e erudito, vestido que estava com um cordão de
brahmana branco e limpo drapeado sobre seu ombro, segurando o bastão de
sannyasi, e atraentemente sentado no ashrama de Cyavana Rishi,
Manjughosha veio para diante dele.
Começou a cantar sedutoramente, e os sininhos de seu cinto e das
tornozeleiras, junto com os braceletes em seus pulsos, produziam uma
sinfonia musical encantadora. O sábio Medhavi ficou encantado.
Compreendeu que essa bela jovem desejava unir-se com ele, e naquele
instante Cupido aumentou sua atração por Manjughosha ao soltar suas
poderosas armas de sabor, toque, visão, aroma e som.
Lentamente Manjughosha aproximou-se de Medhavi, seus movimentos
corpóreos e doces olhares atraindo-o. Graciosamente depositou sua
tamboura e abraçou o sábio com seus dois braços, assim como uma liana se
enrosca ao redor de uma árvore forte. Cativado, Medhavi abandonou sua
meditação e decidiu desfrutar com ela - e instantâneamente sua pureza de
coração e mente abandonaram-no. Esquecendo-se da diferença entre a
noite e o dia, foi com ela para desfrutar durante longo, longo tempo. (2)
Vendo que a santidade do jovem yogui tinha se erodido seriamente,
Manjughosha decidiu abandoná-lo e retornar a casa. Disse ela: "ó grande
sábio, por favor permita-me retornar para casa."
Medhavi retrucou: "Mas apenas chegaste, ó lindeza, por favor fica comigo
pelo menos até amanhã."
Temerosa dos poderes yoguicos do sábio, Manjughosha ficou com Medhavi
durante precisamente cinquenta e sete anos, nove meses, e três dias, mas
para Medhavi todo esse tempo parecia como um momento. Novamente ela
perguntou-lhe: "Por favor permita-me ir embora."
Medhavi respondeu: "ó querida, ouça-me. Fique por mais uma noite
apenas, e então poderá ir embora amanhã de manhã. Só fique até depois
que eu tiver realizado meus deveres matinais e cantado o sagrado Gayatri
mantra. Por favor espera até lá."
Manjughosha ainda estava temerosa pelos grandes poderes yoguicos do
sábio, mas forçou um sorriso e disse: "Quanto tempo levará para terminar
265
seus rituais e hinos matinais? Por favor seja misericordioso e pense em todo
tempo que já passaste comigo."
O sábio refletiu nos anos em que estivera com Manjughosha e então falou
muito espantado: "Pudera, passei mais que cinquenta e sete anos contigo!"
Seus olhos ficaram vermelhos e começaram a emanar faíscas. Agora ele
enxergava Manjughosha como a morte personificada e destruidora de sua
vida espiritual. "Mulher velhaca! Transformaste todos resultados
duramente obtidos de minhas austeridades em cinzas!" Tremendo de ira,
amaldicoou Manjughosha: "ó pecaminosa, ó degradada de coração de
pedra! Só conheces o pecado! Que todos destinos terríveis sejam para ti!
ó mulher velhaca, te amaldiçôo a te tornares um malvado duende pisaca!"
Amaldiçoada pelo sábio Medhavi, a bela Manjughosha humildemente
implorou: "ó melhor dos brahmanas, por favor seja misericordioso para
comigo e revogue minha maldição! ó grande sábio, dizem que a associação
com devotos puros dá resultados imediatos mas suas maldiçöes só tem
efeito após sete dias. Estive contigo durante cinquenta e sete anos. ó
mestre, por favor seja bondoso para comigo!"
Medhavi Muni respondeu: "ó gentil senhora, que poderei fazer? Destruíste
todas minhas austeridades. Mas embora tenhas realizado esse ato
pecaminoso, vou contar-te uma maneira de libertar-te de minha ira. Na
quinzena obscura do mês Caitra há um Ekadasi totalmente auspicioso que
remove todos nossos pecados. Seu nome é Papamocani Ekadasi, ó bela, e
quem quer que jejue nesse sagrado dia se torna completamente livre de ter
de renascer em qualquer das formas demoníacas."
Com essas palavras, o sábio partiu imediatamente para o ashram de seu
pai. Vendo-o entrar no eremitério, Cyavana Muni disse: "ó filho, por ter
agido desregradamente desperdiçaste a fortuna de tuas penitências e
austeridades."
Medhavi replicou: "ó Pai, bondosamente revele que expiação devo realizar
para remover esse pecado obnóxio que incorri por associar-me na
privacidade com a dançarina Manjughosha."
Cyavana Muni respondeu: "Querido filho, deves jejuar no Papamocani
Ekadasi, que ocorre durante a quinzena obscura do mês de Caitra. Ele
erradica todos pecados, não importa quão graves possam ser."
Medhavi seguiu o conselho de seu pai e jejuou no Papamocani Ekadasi.
Assim todos seus pecados foram destruídos e ele se encheu de excelente
mérito novamente. Similarmente, Manjughosha observou o mesmo jejum e
ficou livre da maldição de virar duende. Ascendendo novamente às esferas
celestiais, também ela retornou a sua posição anterior."
Lomasa Rishi continuou: "Assim, ó rei, o grande benefício de jejuar no
Papamocani Ekadasi é que quem assim fizer com fé e devoção, terá todos
seus pecados completamente destruídos."
266
Sri Krishna concluiu: "ó Rei Yudhisthira, quem quer que ler ou ouvir sobre
Papamocani Ekadasi obtém o mesmo mérito que receberia se doasse mil
vacas como caridade, e também nulifica as reaçöes pecaminosas que possa
ter acumulado por matar um brahmana, matar um embrião por meio de
aborto, beber álcool, ou fazer sexo com a esposa do guru. Tal é o
incalculável benefício de se observar corretamente esse sagrado dia de
Papamocani Ekadasi, que Me é tão caro e é tão cheio de mérito.
Assim termina a narrativa das glórias de Caitra-krsna Ekadasi, ou
Papamocani Ekadasi, conforme aparece no Bhavisya-uttara Purana.
Notas:
1) Depois que o Senhor Shiva perdera sua querida esposa Sati na arena
sacrificial de Prajapati Daksha, Shiva destruiu a arena inteira. Então trouxe
de volta à vida seu sogro Daksha, dando-lhe uma cabeça de bode, e
finalmente sentou-se para meditar durante sessenta mil anos. O Senhor
Brahma, entretanto, arranjou para que Kamadeva (Cupido) viesse e
interrompesse a meditação de Shiva. Usando suas flechas de som, sabor,
toque, visão e aroma, Cupido atacou Shiva, que afinal acordou de seu
transe. Ficou tão irado por ter sido perturbado que instantâneamente
queimou Cupido até virar cinzas, com apenas um olhar de seu terceiro olho.
2) Associação feminina é tão poderosa que um homem esquece do tempo,
energia, bens e mesmo da própria identidade. Como se fala no Niti-shastra:
striya caritram purusasya bhabhyam daivo vijanati kuto manusyah - "Mesmo
os semideuses não conseguem prever o comportamento de uma mulher.
Tampouco conseguem compreender a fortuna de um homem ou como esta
determinará seu destino."
Segundo Yajnavalkya Muni: "Uma (pessoa celibatária) que deseja vida
espiritual deve abandonar toda associação com mulheres, incluindo pensar
nelas, vê-las, falar com elas em local solitário, aceitar serviço delas, ou
manter relaçöes sexuais com elas."
267
Kamada Ekadashi
(Chaitra shukla Ekadashi)
Gaura parsha, Vihnu (Chaitra) masa
Srila Suta Goswami disse: "ó sábios, permitam que eu ofereça minhas
humildes e respeitosas reverências ao Supremo Senhor Hari, Bhagavan Sri
Krishna, o filho de Devaki e Vasudeva, por cuja misericórdia posso descrever
o dia de jejum que remove todos tipos de pecados. Foi para o devotado
Yudhishthira que o Senhor Krishna glorificou os vinte e quatro Ekadashis
primários, que destroem pecado, e agora vou recontar uma dessas
narrativas para vós. Grandes sábios eruditos selecionaram estas vinte e
quatro narrativas dos dezoito Puranas, pois são realmente sublimes.
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Senhor Krishna, ó Vasudeva, por favor
aceite minhas humildes reverências. Por favor descreva para mim o
Ekadashi que ocorre durante a parte iluminada do mês de Chaitra (mar/abr).
Qual é seu nome e quais são suas glórias?"
O Senhor Sri Krishna respondeu: "ó Yudhishthira, por favor ouça-Me
atentamente enquanto relato a antiga história deste sagrado Ekadashi, uma
história que Vasishtha Muni certa vez relatou para o Rei Dilipa, o bisavô do
Senhor Ramachandra.
O Rei Dilipa perguntou ao grande sábio Vasishtha: "ó brahmana sábio,
desejo ouvir sobre o Ekadashi que vem durante a parte iluminada do mês de
Caitra. Por favor descreva-o para mim."
Vasishtha Muni respondeu: "ó rei, tua indagação é gloriosa. De bom
grado contarei o que desejas saber. O Ekadashi que ocorre durante a
quinzena clara de Caitra é chamado Kamada Ekadashi. Ele consome todos
pecados, assim como um incêndio florestal consome um suprimento de
lenha seca. É muito purificante, e confere o mais alto mérito a quem o
observa fielmente. ó rei, agora ouça uma antiga história, que é tão
meritória que remove todos nossos pecados simplesmente por ser ouvida.
Uma vez, há muito tempo atrás, existia uma cidade-estado chamada
Ratnapura, que era decorada por ouro e jóias e na qual serpentes de afiadas
presas desfrutavam da intoxicação. O Rei Pundarika era o governante deste
mais belo reino, que contava com muitos Gandharvas, Kinnaras, e Apsaras
entre seus cidadãos.
Entre os Gandharvas havia Lalita e sua esposa Lalitã, que era uma
dançarina especialmente maravilhosa. Estes dois tinham intensa atração um
pelo outro, e seu lar era cheio de grande riqueza e finos alimentos. Lalitã
amava seu marido muito, e por sua vez ele também constantemente
pensava nela em seu coração.
Uma vez, na corte do Rei Pundarika, muitos Gandharvas estavam
dançando e Lalita estava cantando sozinho, sem sua esposa. Não pode
evitar de pensar nela enquanto cantava, e por essa distração perdeu-se na
268
métrica e melodia da canção. De fato, Lalita cantou indevidamente o final
de sua canção, e uma das serpentes invejosas que estava presente na corte
do rei queixou-se ao rei que Lalita estava absorto em pensar na sua esposa
em vez de no seu soberano. O rei ficou furioso ao ouvir isso, e seus olhos
ficaram vermelhos de raiva. De repente ele berrou: "ó tolo valete, porque
estavas pensando luxuriosamente numa mulher em vez de pensar
reverentemente em teu rei enquanto realizavas teus deveres reais, eu te
amaldiçôo imediatamente a virares um canibal!"
ó rei, Lalita imediatamente virou um temível canibal, um grande demônio
comedor de gente, cuja aparência aterrorizava todo mundo. Seus braços
tinham oito milhas de comprimento, sua boca era grande como uma enorme
caverna, seus olhos eram imponentes como o sol e a lua, suas narinas
assemelhavam-se a enormes fossos na terra, seu pescoço era uma
verdadeira montanha, seus quadris tinham quatro milhas de largura, e seu
corpo gigantesco media sessenta e quatro milhas de altura. Assim o pobre
Lalita, o amoroso cantor Gandharva, teve que sofrer a reação de sua ofensa
contra o Rei Pundarika.
Vendo seu marido sofrendo como um horrível canibal, Lalitã foi tomada de
tristeza. Pensava: "Agora que meu querido marido está sofrendo os efeitos
da maldição do rei, que será de mim? Que devo fazer? Para onde devo ir?
Desse modo Lalitã lamentava dia e noite. Em vez de gozar da vida como
uma esposa de Gandharva, ela tinha que vagar por toda selva densa com
seu monstruoso marido, que caíra completamente sob o encanto da
maldição do rei e estava inteiramente ocupado em terríveis atividades
pecaminosas. Ele perambulava vacilante pelas regiöes inóspitas, um exsemideus Gandharva belo, agora reduzido a um comportamento
fantasmagórico de comedor de gente. Totalmente transtornada ao ver seu
querido marido sofrer tanto em sua horrorosa condição, Lalitã começou a
chorar enquanto seguia sua louca jornada.
Por boa fortuna, entretanto, Lalitã em certo dia encontrou o sábio Shringi.
Estava sentado num pico da famosa Colina Vindhyacala. Aproximando-se
dele, imediatamente ela ofereceu ao asceta suas respeitosas reverências. O
sábio notou-a curvando-se diante dele e disse: "ó mais bela, quem és? De
quem és filha, e porque vieste até aqui? Por favor conta-me tudo de
verdade."
Lalitã respondeu: "ó grande sábio, sou filha do grande Gandharva
Viradhanva, e meu nome é Lalitã. Vago pelas florestas e planícies com meu
querido marido, que o Rei Pundarika amaldiçôou a se tornar um demônio
comedor de gente. ó brahmana, estou grandemente aflita por ver sua
forma feroz e atividades terrívelmente pecaminosas. ó mestre, por favor
conta-me como poderei realizar algum ato de expiação em prol de meu
marido. Que ato piedoso poderei fazer para libertá-lo de sua forma
demoníaca, ó melhor dos brahmanas?"
269
O sábio respondeu: "ó donzela celestial, existe um Ekadashi chamado
Kamada que ocorre na quinzena luminosa do mês de Caitra. Está chegando
em breve. Se observares este jejum de Ekadashi de acordo com suas
regras e regulaçöes e deres o mérito que assim acumulares a teu marido,
ele será liberto da maldição de imediato." Lalitã ficou muito contente ao
ouvir estas palavras do sábio.
Lalitã observou fielmente o jejum de Kamada Ekadashi segundo as
instruçöes do sábio Shringi, e no Dvadashi el lo cantor celestial adornado
com muitos ornamentos lindos. Agora, com sua esposa Lalitã, ele podia
desfrutar de mais opulência que antes. Tudo isso se dera pelo poder e glória
do Kamada Ekadashi. Afinal o casal Gandharva embarcou num aeroplano
celestial e ascendeu ao céu."
O Senhor Sri Krishna continuou: "ó Yudhishthira, melhor dos reis, quem
quer que ouça esta maravilhosa narrativa deve certamente observar o
sagrado Kamada Ekadashi ao melhor de sua capacidade, por conceder
mérito tão grande ao devoto fiel. Portanto descrevi suas glórias para ti em
benefício de toda humanidade. Não há Ekadashi melhor que Kamada
Ekadashi. Ele pode erradicar até mesmo o pecado de matar um brahmana,
e também nulifica maldiçöes demoníacas e limpa a consciência. Em todos
três mundos, entre as entidades móveis e imóveis, não existe dia melhor."
Assim termina a narrativa das glórias de Caitra-sukla Ekadasi, ou Kamada
Ekadasi, conforme aparece no Varaha Purana.
270
Varuthini Ekadashi
(Vaisakha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Madhusudana (Vaisakha) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Vasudeva, ofereço minhas mais humildes
reverências a Ti. Por favor agora descreva o Ekadashi da quinzena obscura
do mês de Vaisakha (abr/mai), inclusive seus méritos e influência
específicos." O Senhor Sri Krishna respondeu: "ó rei, neste mundo e no
próximo, o mais auspicioso e magnânimo Ekadashi é Varuthini Ekadashi, que
ocorre durante a quinzena obscura do mês de Vaisakha. Quem quer que
observe um jejum completo neste dia sagrado tem seus pecados
completamente removidos, obtém felicidade contínua, e consegue toda boa
fortuna. Jejuar no Varuthini Ekadashi torna afortunada até mesmo uma
mulher desafortunada. Este Ekadashi concede a qualquer um que o
observe, o desfrute material nesta vida e liberação após a morte. Destrói os
pecados de todos e salva as pessoas das misérias do renascimento.
Por observar este Ekadashi devidamente, o Rei Mandhata foi liberado.
Muitos outros reis também se beneficiaram por observá-lo - reis como
Maharaja Dhundhumara, na dinastia Iksvaku, que se tornou livre da lepra
advinda de uma maldição que o Senhor Shiva lhe impusera como punição.
Qualquer mérito que se obtenha por realizar austeridades e penitências
durante dez mil anos é alcançado por uma pessoa que observa Varuthini
Ekadashi. O mérito obtido por doar grande quantidade de ouro durante um
eclipse solar em Kurukshetra é acumulado por quem observa este jejum de
Ekadashi. De fato, aquele que observa este único Ekadashi com amor e
devoção certamente obtém suas metas nesta vida e na próxima. Em
resumo, este Ekadashi é puro e muito vivificante e é um destruidor de todos
pecados.
Melhor que dar cavalos em caridade é dar elefantes, e melhor que dar
elefantes é dar terra. Mas melhor que dar terra é dar sementes de
gergelim, e melhor que dar isto é dar ouro. Ainda melhor que dar ouro é
dar grãos alimentícios, pois todos antepassados, semideuses, e seres
humanos ficam satisfeitos por comer grãos. Assim não há melhor caridade
que esta no passado, presente, ou futuro. (1) Contudo sábios eruditos tem
declarado que dar uma jovem em casamento a uma pessoa digna é igual a
dar grãos alimentícios. Além do mais, Sri Krishna, a Suprema Personalidade
de Deus, disse que dar vacas em caridade é igual até mesmo a dar grãos
alimentícios. Ainda melhor que todas essas caridades é ensinar
conhecimento espiritual aos ignorantes. Contudo todos méritos que se pode
obter por realizar todos esses atos de caridade são obtidos por alguém que
jejua no Varuthini Ekadashi.
Quem vive dos bens de suas filhas sofre uma condição infernal até a
inundação do universo inteiro, ó Bharata. Portanto devemos ter cuidado
especial em não usar os bens de nossa filha. ó melhor dos reis, qualquer
chefe-de-família que pegue os bens de sua filha por cobiça, que tenta
271
vender sua filha ou aceita dinheiro do homem a quem deu sua filha em
casamento - tal chefe-de-família se torna um reles gato em sua próxima
vida. Portanto é dito que quem quer que, como sagrado ato de caridade, dá
em casamento uma donzela decorada com vários ornamentos, e que
também dá um dote com ela, obtém mérito que não pode ser descrito nem
por Citragupta, o principal secretário de Yamaraja nos planetas celestiais.
Este mesmo mérito, contudo, pode facilmente ser obtido por quem jejua no
Varuthini Ekadashi.
As seguintes coisas devem ser deixadas no Dashami, o dia antes do
Ekadashi: comer em pratos de metal de sino; comer qualquer tipo de urad
dal, comer lentilhas vermelhas, grão-de-bico, kondo (2), espinafre, mel,
comer em casa de outrem, comer mais que uma vez, e sexo. No próprio
Ekadashi se deve abandonar o seguinte: jogatina, esportes, dormir durante
o dia, noz de betel e sua folha, escovar os dentes, espalhar rumores,
encontrar erros, falar com os espiritualmente caídos, ira e mentir. No
Dvadashi, o dia após Ekadashi, se deve deixar o seguinte: comer em pratos
de metal de sino, comer urad dal, lentilhas vermelhas, ou mel, comer mais
que uma vez, sexo, barbear-se, passar óleo no corpo, e comer na casa de
outrem."
O Senhor Sri Krishna continuou: "Quem quer que observe Varuthini
Ekadashi desta maneira se torna livre de todas reaçöes pecaminosas e
retorna para a morada espiritual eterna. Quem adora o Senhor Janardana
neste Ekadashi ficando acordado noite afora, também se torna livre de todos
seus pecados e obtém a morada espiritual. Portanto, ó rei, aquele que tem
medo de seus pecados e suas reaçöes concomitantes, e portanto da própria
morte, deve observar Varuthini Ekadashi jejuando mui estritamente.
Finalmente, ó nobre Yudhishthira, aquele que ouve ou lê esta glorificação do
sagrado Varuthini Ekadashi, obtém o mérito alcançado por doar mil vacas
em caridade, e afinal retorna ao lar, a morada do Senhor Vishnu."
Assim termina a narrativa das glórias de Vaisakha-krsna Ekadasi, ou
Varuthini Ekadasi, do Bhavisya-uttara Purana.
Notas:
1) Doar grãos em caridade é muito auspicioso. Certa vez, Yudhishthira
Maharaja perguntou ao Senhor Sri Krishna: "ó meu Senhor, alguém pode ir
para o céu sem realizar sacrifício ou submeter-se a austeridade?" O Senhor
Krishna respondeu"
annadau jaladas caiva
aturas ca cikitsakah
trividham svargam ayati
vina yajnena bharatah
"ó filho de Bharata, quem quer que dê grãos alimentícios, água potável, ou
remédio aos necessitados, vai para o céu sem realizar qualquer sacrifício ou
submeter-se a qualquer austeridade." (Mahabharata)
Também, Krishna declara no Bhagavad-gita 3.14: annad bhavanti bhutani:
"Todos seres subsistem de grãos alimentícios". Portanto a dádiva de grãos
272
alimentícios é dito ser a caridade máxima. Além do mais, se o alimento é
prasadam, comestíveis santificados preparados para e oferecidos ao Senhor
Krishna com devoção, então isto confere ao recebedor liberação deste
mundo material.
2) Kondo é um grão comido primariamente pelas pessoas pobres. Parece
semente de papoula.
273
Mohini Ekadashi
(Vaisakha sukla Ekadashi)
Gaura paksha, Madhusudana (Vaisakha) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Janardana, qual é o nome do Ekadashi
que ocorre durante a quinzena clara do mês de Vaisakha (abr/mai)? Qual é
o processo para observá-lo corretamente? Tenha a bondade de narrar tudo
isso para mim."
O Senhor Sri Krishna respondeu: "ó abençoado filho de Dharma, o que
Vasishtha Muni certa vez falou para o Senhor Ramachandra agora irei
descrever para ti. Por favor ouça-Me atentamente.
O Senhor Ramachandra perguntou a Vasishtha Muni: "ó grande sábio,
gostaria de ouvir sobre o melhor de todos dias de jejum - aquele dia que
destrói todos tipos de pecado e sofrimento. Sofri tempo bastante em
separação de Minha querida Sita, e assim desejo ouvir de ti sobre como Meu
sofrimento pode ser terminado."
O sábio Vasishtha respondeu: "ó Senhor Rama, cuja inteligência é tão
aguda, simplesmente por lembrar de Teu nome se pode atravessar o oceano
deste mundo material. Perguntaste-me a fim de beneficiar toda
humanidade e realizar os desejos de todos. Agora descreverei aquele dia de
jejum que purifica o mundo inteiro.
ó Rama, aquele dia é Vaisakha-sukla Ekadashi, que cai no Dvadashi. Ele
remove todos pecados e é famoso como Mohini Ekadashi. (3) Em verdade,
ó Rama, o mérito deste Ekadashi liberta da rede da ilusão a alma afortunada
que o observa. Portanto, se quiseres aliviar Teu sofrimento, observa este
auspicioso Ekadashi perfeitamente, pois ele remove todos obstáculos do
nosso caminho e alivia as maiores misérias. Tenha a bondade de ouvir
enquanto descrevo suas glórias, porque até para quem apenas ouve sobre
este auspicioso Ekadashi os maiores pecados são nulificados.
Nas margens do Rio Sarasvati uma vez havia uma linda cidade chamada
Bhadravati, que era governada pelo Rei Dyutiman. ó Rama, aquele rei
constante, veraz, e altamente inteligente nascera na dinastia da lua. Em
seu reino havia um mercador chamado Dhanapala, que possuia grande
riqueza em grãos alimentícios e dinheiro. Era também muito piedoso.
Dhanapala providenciou para que fossem escavados lagos, construidas
arenas sacrificiais, e belos jardins cultivados para o benefício de todos
cidadãos de Bhadravati. Era um excelente devoto de Vishnu e tinha cinco
filhos: Sumana, Dyutiman, Medhavi, Sukrti, e Dhrshtabuddhi.
Infelizmente, seu filho Dhrshtabuddhi sempre se ocupava em atividades
muito pecaminosas, tais como dormir com prostitutas e se associar com
pessoas degradadas. Desfrutava de sexo ilícito, jogatina, e muitas outras
variedades de gratificação sensorial. Desrespeitava os semideuses,
274
brahmanas, antepassados e outros anciãos, e os hóspedes da família. O
malévolo Dhrshtabuddhi gastou a fortuna do pai indiscriminadamente,
sempre banqueteando-se com alimentos intocáveis e bebendo vinho em
excesso.
Certo dia Dhanapala chutou Dhrshtabhuddhi para fora de casa depois de
vê-lo andando pela rua de braço dado com uma prostituta. Desde então
todos parentes de Dhrshtabuddhi eram altamente criticos sobre ele e
mantinham distância dele. Depois que havia vendido seus ornamentos e se
viu em necessidade, as prostitutas também o abandonaram e insultaram
devido a sua pobreza.
Dhrshtabuddhi estava agora cheio de ansiedade, e também com fome.
Pensou: "Que devo fazer? Para onde devo ir? Como poderei me manter?"
Então ele começou a roubar. Os guardas do rei prenderam-no, porém
quando souberam que seu pai era o famoso Dhanapala, soltaram-no. Foi
pego e solto muitas vezes. Mas afinal o mal-orientado Dhrshtabuddhi foi
preso, algemado e depois surrado. Após açoitá-lo, os guardas do rei
admoestaram-no: "ó ser malvado! Não há lugar para ti aqui."
Contudo, Dhrshtabuddhi foi libertado de suas tribulaçöes por seu pai e
imediatamente depois, entrou na densa floresta. Perambulou aqui e ali,
esfomeado e sedento, sofrendo muito. Eventualmente ele começou a matar
leöes, veados, javalis, e lobos para alimento. Sempre pronto em sua mão
estava seu arco, e sempre em seu ombro havia uma aljava cheia de
pontiagudas flechas. Também matava aves, tais como cakoras, pavöes,
kankas, pombos e tordos. Sem hesitar massacrava muitas espécies de aves
e animais, e assim seus pecados cresciam dia a dia. Devido a seus pecados
anteriores, agora estava imerso num grande oceano de pecado.
Dhrshtabuddhi estava sempre infeliz e ansioso, mas certo dia, durante o
mês de Vaisakha, pela força de um pouco de seu mérito passado, acabou
encontrando o sagrado ashrama de Kaundinya Muni. O grande sábio
acabava de se banhar no Rio Ganges, e pingava de água. Dhrshtabuddhi
teve a boa fortuna de tocar algumas destas gotas que caíam das roupas do
sábio. Instantaneamente Dhrshtabuddhi se viu livre da ignorância, e suas
reaçöes pecaminosas foram reduzidas. Oferecendo suas humildes
reverências a Kaundinya Muni, Dhrshtabuddhi orou a ele de mãos postas:
"ó grande brahmana, por favor descreva algum tipo de expiação que posso
realizar sem muito esforço demais. Cometi tantos pecados em minha vida,
e agora eles me tornaram pobre."
O grande rishi respondeu: "ó filho, ouça com grande atenção, pois por me
ouvir irás ficar livre de todos teu pecados restantes. Na quinzena clara
deste mês, Vaisakha, ocorre o sagrado Mohini Ekadashi, que tem poder de
nulificar pecados vastos e pesados como o Monte Sumeru. Se seguires meu
conselho e fielmente observares jejum neste Ekadashi, que é tão querido
pelo Senhor Hari, será liberto de todas reaçöes pecaminosas de muitas,
muitas vidas."
275
Ouvindo estas palavras com grande alegria, Dhrshtabuddhi prometeu
observar um jejum no Mohini Ekadashi de acordo com as instruçöes do
sábio. ó melhor dos reis, ó Rama, por jejuar completamente no Mohini
Ekadashi, o antes pecaminoso Dhrshtabuddhi, filho pródigo do mercador
Dhanapala, ficou sem pecado. Depois ele conseguiu uma bela forma
transcendental e, livre de todos obstáculos, cavalgou Garuda, a montaria de
Vishnu, para a morada suprema do Senhor.
ó Rama, o dia de jejum de Mohini Ekadashi remove os mais obscuros
apegos ilusórios à existência material. Portanto não há melhor dia de jejum
em todos três mundos."
O Senhor Krishna concluiu: "E assim, ó Yudhishthira, não há local de
peregrinação, nem sacrifício, nem caridade que possa conceder mérito igual
a mesmo uma décima sexta parte do mérito que um devoto fiel a Mim
obtém por observar Mohini Ekadashi. E aquele que ouve e estuda as glórias
do Mohini Ekadashi, obtém o mérito de dar mil vacas em caridade."
Assim termina a narrativa das glórias de Vaisakha-sukla Ekadasi, ou
Mohini Ekadasi, do Kurma Purana.
Notas:
1) Se o sagrado jejum cair no Dvadashi, ainda assim é chamado de Ekadashi
nas literaturas védicas. Além do mais, no Garuda Purana 1.125.6 o Senhor
Brahma declara para Narada Muni: "ó brahmana, este jejum deve ser
observado quando há um Ekadashi pleno, uma mistura de Ekadashi e
Dvadashi, ou mistura de três (Ekadashi, Dvadashi e Trayodashi), mas nunca
no dia quando houver mistura de Dashami e Ekadashi."
276
Apara Ekadashi
(Jyeshtha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Trivikrama (Jyeshtha) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Janardana, qual é o nome do Ekadashi
que ocorre durante a quinzena obscura do mês de Jyeshtha (mai/jun)?
Desejo ouvir as glórias deste dia sagrado. Por favor narra-me tudo."
O Senhor Sri Krishna disse: "ó rei, tua indagação é maravilhosa porque a
resposta irá beneficiar toda sociedade humana. Este Ekadashi é tão sublime
e meritório que até mesmo os maiores pecados podem ser apagados por sua
potência. ó grande rei, o nome deste ilimitadamente meritório Ekadashi é
Apara Ekadashi. Quem quer que jejue neste dia sagrado se torna famoso
em todo universo. Mesmo tais pecados como matar um brahmana, uma
vaca, ou um embrião; blasfêmia; ou ter sexo com a esposa de outro homem
são completamente erradicados por observar Apara Ekadashi.
ó rei, pessoas que dão falso testemunho são muito pecaminosas. Uma
pessoa que glorifica falsa ou sarcasticamente outra; quem engana enquanto
pesa algo numa balança; quem deixa de executar os deveres de seu varna
ou ashrama (um homem desqualificado que posa como brahmana, por
exemplo, ou uma pessoa que recita os Vedas erroneamente); quem inventa
suas próprias escrituras; quem engana os outros; quem é astrólogo
charlatão, contador trapaceiro, ou falso médico ayurvédico - todos estes
certamente são tão maus quanto uma pessoa que dá falso testemunho, e
estão destinados ao inferno. Mas simplesmente por obervar Apara Ekadashi,
todos estes pecadores se tornam completamente livres de suas reaçöes
pecaminosas.
Guerreiros que caem de seu kshatriya-dharma e fogem do campo de
batalha vão para um inferno baro. Porém, ó Yudhishthira, mesmo tal
kshatriya caído, se observar jejum no Apara Ekadashi, se liberta desse
grande pecado e vai para o céu.
É o maior pecado o discípulo que, após receber uma devida educação
espiritual de seu mestre espiritual, vira-se e o blasfema. Esse assimchamado discípulo sofre ilimitadamente. Mas até ele, se simplesmente
observar Apara Ekadashi, pode alcançar o mundo espiritual. Ouça, ó rei,
enquanto descrevo mais as glórias deste Ekadashi.
O mérito obtido por quem realiza todos seguintes atos de piedade é igual
ao mérito obtido por quem observa Apara Ekadashi: tomar banho três
vezes ao dia em Pushkara-kshetra (1) durante Kartika (out/nov); tomar
banho em Prayag no mês de Magha (jan/fev) quando o sol está no zodíaco;
prestar serviço ao Senhor Shiva em Varanasi durante Shiva-ratri; oferecer
oblaçöes aos antepassados da pessoa em Gaya; tomar banho no sagrado
Rio Gautami quando Júpiter transita em Leão; obter darshana do Senhor
Shiva em Kedaranatha; ver o Senhor Badrinatha quando o sol transita no
277
signo de Aquário; e tomar banho na época do eclipse solar em Kurukshetra
e dar vacas, elefantes, e ouro em caridade ali. Todo mérito que se recebe
por realizar estes atos piedosos é obtido por uma pessoa que observa este
jejum de Apara Ekadashi. Também, o mérito obtido por quem doa uma
vaca prenha, junto com ouro e terra fértil, é obtido por quem jejua neste
dia.
Em outras palavras, Apara Ekadashi é um machado que corta a árvore
plenamente madura dos atos pecaminosos; é um incêndio florestal que
queima pecados como se fossem lenha; é o sol que arde diante de nossos
obscuros maus atos, e é o leão espreitando a mansa corça da impiedade.
Portanto, ó Yudhishthira, quem quer que verdadeiramente tenha medo de
seus pecados do passado e presente deve observar Apara Ekadashi mui
estritamente. Quem não observa este jejum deve nascer novamente no
mundo material, assim como uma bolha entre milhöes numa enorme
expansão d'água, ou como uma pequena formiga entre todas outras
espécies. (2)
Portanto devemos observar fielmente o sagrado Apara Ekadashi e adorar
a Suprema Personalidade de Deus, Sri Trivikrama. Quem faz isto é libertado
de todos seus pecados e promovido à morada do Senhor Vishnu. ó Bharata,
para benefício de toda humanidade, descrevi assim para ti a importância do
sagrado Apara Ekadashi. Qualquer um que ouça ou leia esta descrição
certamente se livra de todos tipos de pecados, ó rei."
Assim termina a narrativa das glórias de Jyeshtha-krsna Ekadasi, ou Apara
Ekadasi, do Brahmanda Purana.
Notas:
1) Pushkara-kshetra, na India ocidental, é realmente o único local na terra
onde se encontra um templo fidedigno do Senhor Brahma.
2) Os Vedas declaram narah budhuda samah: "A forma humana de vida é
tal como uma bolha na água." Na água, muitas bolhas se formam e então
repentinamente estouram alguns segundos depois. Assim se uma pessoa
não utiliza seu raro corpo humano para servir a Suprema Personalidade de
Deus, Sri Krishna, sua vida não tem mais valor ou permanência que uma
bolha na água. Portanto, como o Senhor recomenda aqui, devemos serví-Lo
por jejuar no Hari-vasara ou Ekadashi.
Neste sentido, Srila Prabhupada escreve no Srimad-Bhagavatam 2.1.4,
significado: "O grande oceano da natureza material está se agitando com as
ondas do tempo, e as assim-chamadas condiçöes de vida são algo como as
bolhas espumantes, que aparecem diante de nós como o eu corpóreo,
esposa, filhos, sociedade, conterrâneos, etc. Devido a uma falta de
conhecimento do eu, nos tornamos vitimados pela força da ignorância e
assim estragamos a valiosa energia da vida humana numa busca vã atrás de
condiçöes de vida permanentes, que é impossível neste mundo material."
278
Pandava Nirjala Ekadashi
(Jyeshtha shukla Ekadashi, or Bhimaseni nirjala Ekadashi)
Gaura paksha, Trivikrama (Jyeshtha) masa
Certa vez Bhimasena, irmão mais novo de Maharaja Yudhishthira,
perguntou ao grande sábio Srila Vyasadeva, avô dos Pandavas, se é possível
retornar ao mundo espiritual sem ter observado as regras e regulaçöes dos
jejuns de Ekadashi.
Bhimasena disse: "ó mui inteligente avô, meu irmão Yudhishthira, minha
querida mãe Kunti, e minha amada esposa Draupadi, bem como Arjuna,
Nakula e Sahadeva, jejuam completamente no Ekadashi e seguem
estritamente todas regras e regulaçöes desse dia sagrado. Sendo muito
religiosos, sempre me dizem que também devo jejuar nesse dia. Mas, ó
avô, eu lhes digo que não consigo viver sem comer, porque a fome é
intolerável para mim. Dou bastante caridade e adoro completamente Sri
Keshava, mas não consigo jejuar no Ekadashi. Por favor diga-me como
posso obter o mesmo resultado sem jejuar."
Ouvindo estas palavras, Srila Vyasadeva respondeu: "Se desejas ir para os
planetas celestiais e evitar os planetas infernais, deves de fato observar um
jejum tanto no Ekadashi iluminado como no obscuro."
Bhima disse: "ó avô muito inteligente, por favor ouça minha súplica. ó
maior dos munis, como não consigo viver se apenas comer uma vez por dia,
como conseguirei viver se jejuar completamente? Dentro de meu estômago
arde um fogo especial chamado vrka, o fogo da digestão. (1) Só quando
como até ficar completamente satisfeito é que esse fogo em meu estômago
também fica satisfeito. ó grande sábio, talvez conseguisse jejuar apenas
uma vez, portanto imploro-te que me digas qual Ekadashi inclui todos outros
Ekadashis. Observarei fielmente esse jejum e espero que assim me torne
qualificado para liberação."
Srila Vyasadeva respondeu: "ó rei, ouviste de mim sobre vários tipos de
deveres ocupacionais, tais como cerimônias védicas elaboradas. Na Kaliyuga, entretanto, ninguém irá conseguir observar todos esses deveres
ocupacionais corretamente. Por isso contarei agora, como sem quase
nenhuma despesa, se pode aguentar uma pequena austeridade e conseguir
o maior benefício e resultante felicidade. A essência do que está escrito nas
literaturas védicas conhecidas como os Puranas é que não se deve comer
nem no Ekadashi da quinzena iluminada e nem no da obscura. (2) Quem
jejua no Ekadashi é salvo de ir para planetas infernais."
Ouvindo as palavras de Vyasadeva, Bhimasena, o mais forte de todos
guerreiros, ficou com medo e começou a tremer como uma folha numa
árvore banyan com vento forte. O assustado Bhimasena disse: "ó avô, que
devo fazer? Sou completamente incapaz de jejuar duas vezes por mês o
ano todo! Por favor conte-me sobre algum dia de jejum que possa
conceder-me o maior benefício!"
279
Vyasadeva respondeu: "Sem beber nem mesmo água, deves jejuar no
Ekadashi que ocorre durante a quinzena clara do mês de Jyeshtha (mai/jun),
quando o sol transita pelo signo de Gêmeos e Touro. Segundo as
personalidades sábias, nesse dia se pode tomar banho e realizar acamana
para purificação. Mas enquanto se realiza acamana se pode tomar apenas
aquela quantidade de água igual a uma gota de ouro, ou a quantidade que
pode submergir apenas uma semente de mostarda. Só essa quantidade de
água deve ser colocada na palma em forma de orelha de vaca. Se
bebermos mais água que isso, seria como se tivessemos bebido vinho.
Certamente não se deve comer nada, pois assim fazendo quebra-se o
jejum. Este jejum rígido com efeito vai do nascer do sol no Ekadashi até o
nascer do sol de Dvadashi. Se uma pessoa tenta observar esse grande
jejum mui estritamente, facilmente consegue os resultados de observar
todos vinte e quatro jejuns de Ekadashi pelo ano todo.
No Dvadashi o devoto deve tomar banho cedo de manhã. Então,
conforme as regras e regulaçöes prescritas, e dependendo de sua
capacidade, deve dar algum ouro e água a um brahmana digno.
Finalmente, deve honrar prasadam alegremente com um brahmana.
ó Bhimasena, aquele que consegue jejuar neste Ekadashi especial desta
maneira, colhe o benefício de ter jejuado em todos Ekadashis durante o ano.
Não há dúvida quanto a isso. ó Bhima, agora ouça o mérito específico que
se consegue por jejuar neste Ekadashi. O Supremo Senhor Keshava, que
segura uma concha, disco, maça, e lótus, contou pessoalmente para mim:
"Todos devem refugiar-se em Mim e seguir Minhas instruçöes." Então Ele
me contou que quem jejua neste Ekadashi sem beber água ou comer, se
torna livre de todas reaçöes pecaminosas, e quem observa esse difícil jejum
nirjala no Jyeshtha-sukla Ekadashi verdadeiramente colhe o benefício de
todos outros jejuns de Ekadashi.
ó Bhimasena, na Kali-yuga, a era da discórdia e hipocrisia, quando todos
princípios dos Vedas terão sido destruídos ou grandemente minimizados, e
em que não haverá a devida caridade ou observância dos antigos princípios
védicos e cerimônias, como haverá algum meio de purificar o eu? Mas
existe a oportunidade de jejuar no Ekadashi e ficar livre de todos pecados
passados.
ó filho de Vayu, que mais posso dizer-te? Não deves comer durante os
Ekadashis iluminado e obscuro, e deves até mesmo deixar de tomar água no
dia particularmente auspicioso de Jyeshtha-sukla Ekadashi. ó Vrkodara,
quem quer que jejue neste Ekadashi recebe os méritos de tomar banho em
todos lugares de peregrinação, dar todo tipo de caridade, e jejuar em todos
Ekadashis claros e escuros. Quanto a isso não há dúvida. ó tigre entre os
homens, quem quer que jejue neste Ekadashi verdadeiramente se torna
uma grande pessoa e obtém toda fortuna, lucros, força, e sáude. E no
atemorizante momento da morte, os terríveis Yamadutas, cuja tez é amarela
280
e negra, e que brandem grandes maças e giram no ar místicas cordas
pasha, recusar-se-ão a se aproximar. Em vez disso, tal alma fiel será
imediatamente levada para a morada suprema do Senhor Vishnu pelos
Vishnudutas, cujas formas trascendentalmente belas vestem maravilhosas
roupas amareladas e que seguram um disco, maça, concha e lótus em suas
quatro mãos. É para obter todos esses benefícios que se deve certamente
jejuar neste mui importante Ekadashi, até mesmo de água."
Quando os outros Pandavas ouviram sobre os benefícios a serem obtidos
por seguir Jyeshtha-sukla Ekadashi, resolveram observá-lo exatamente
como Srila Vyasadeva o havia explicado a seu irmão Bhimasena. Todos
Pandavas observaram-no evitando comer ou beber qualquer coisa, e assim
até o dia de hoje é conhecido como Pandava-nirjala Ekadashi. (3)
Srila Vyasadeva continuou: "ó Bhima, portanto deves observar este
importante jejum para remmover todas tuas reaçöes pecaminosas passadas.
Deves orar à Suprema Personalidade de Deus, o Senhor Sri Krishna, desta
maneira: "ó Senhor de todos semideuses, ó Suprema Personalidade de
Deus, hoje vou observar Ekadashi sem tomar qualquer água. ó ilimitado
caridade durante este Ekadashi, se por alguma razão ou outra não puder,
então deverá dar a algum brahmana qualificado um tecido ou um pote cheio
d'água. De fato, o mérito obtido por dar só água iguala aquele obtido por
dar ouro dez milhöes de vezes por dia.
ó Bhima, o Senhor Krishna disse que quem quer que observe este
Ekadashi deve tomar um banho sagrado, dar caridade a uma pessoa digna,
cantar os santos nomes do Senhor num japa-mala, e realizar algum tipo de
sacrifício recomendado, pois por fazer estas coisas neste dia se recebe
benefícios imperecíveis. Não há necessidade de realizar qualquer outro tipo
de dever religioso. Observância só deste jejum de Ekadashi promove a
pessoa à suprema morada de Sri Vishnu. ó melhor dos Kurus, se doarmos
ouro, tecido ou qualquer outra coisa neste dia, o mérito que se obtém é
imperecível.
Lembra-te, quem quer que coma grãos no Ekadashi se torna contaminado
pelo pecado e na verdade come apenas pecado. Com efeito, já se tornou
um comedor de cachorros, e após a morte irá sofrer uma existência infernal.
Mas aquele que observa este sagrado Jyeshtha-sukla Ekadashi e dá algo em
caridade certamente obtém a liberação do ciclo de repetidos nascimentos e
morte e alcança a morada suprema. Observar este Ekadashi, que vem junto
com Dvadashi, liberta a pessoa do horrível pecado de matar um brahmana,
beber bebida alcoólica e vinho, ter inveja do próprio mestre espiritual, e
ignorar suas instruçöes, e continuamente contar mentiras.
Além do mais, ó melhor dos seres, qualquer homem ou mulher que
observa este jejum devidamente e adora o Senhor Supremo Jalashayi
(Aquele que dorme sobre a água), e que no dia seguinte satisfaz um
brahmana qualificado com doces agradáveis e uma doação de vacas e
dinheiro - tal pessoa certamente agrada ao Supremo Senhor Vasudeva,
281
tanto que cem geraçöes anteriores em sua família indubitavelmente vão
para a morada do Senhor Supremo, muito embora possam ter sido muito
pecaminosos, ou de mau caráter, e culpados de suicídio. De fato, quem
observa este Ekadashi andará num glorioso aeroplano celestial (vimana) até
aquela morada.
Quem nesse dia dá a um brahmana um pote d'água, uma sombrinha, ou
calçados certamente vai para o céu. De fato, aquele que simplesmente ouve
estas glórias também alcança a morada transcendental do Senhor Supremo,
Sri Vishnu. Quem quer que realize a cerimônia shraddha para os
antepassados no dia da lua obscura chamado amavasya, particularmente se
ocorre na época do eclipse solar, indubitavelmente obtém grande mérito.
Mas este mesmo mérito é obtido por quem simplesmente ouve esta sagrada
narrativa - tão poderoso e tão querido pelo Senhor é este Ekadashi.
Deve-se limpar os dentes devidamente e, sem comer ou beber, observar
este Ekadashi para agradar o Supremo Senhor Keshava. No dia depois de
Ekadashi se deve adorar a Suprema Personalidade de Deus em Sua forma
como Trivikrama oferecendo a Ele água, flores, incenso, e uma luminosa
lamparina acesa. Então o devoto deve orar de coração: "ó Senhor dos
senhores, ó salvador de todos, ó Hrsikesha, senhor dos sentidos, tenha a
bondade de conceder-me a dádiva da liberação, embora não te possa
oferecer nada mais que este humilde pote cheio d'água." Então o devoto
deve doar o pote d'água a um brahmana.
ó Bhimasena, após observar este jejum de Ekadashi e doar os artigos
recomendados conforme sua capacidade, o devoto deve alimentar
brahmanas e depois disso honrar prasadam silenciosamente.
Srila Vyasadeva concluiu: "Recomendo grandemente que jejues neste
auspicioso, purificante Dvadashi devorador de pecados, da maneira como
descrevi. Assim ficarás completamente livre de todos pecados e alcançarás
a morada suprema."
Assim termina a narrativa das glórias de Jyeshtha-sukla Ekadasi, ou
Bhimaseni-nirjala Ekadasi, do Brahma-vaivarta Purana.
1. Agni, o deus do fogo, descende do Senhor Vishnu através de Brahma, de
Brahma a Angirasa, de Angirasa a Brhaspati, e de Brhaspati a Samyu, que
era pai de Agni. Ele é o porteiro encarregado de Nairrtti, a direção sudeste.
Ele é um dos oito elementos materiais, e tal como Parikshit Maharaja, é
muito perito em examinar coisas. Examinou Maharaja Sibi uma vez virando
um pombo. (Para mais informação vide Srimad-bhagavatam de Srila
Prabhupada 1.12.20 significado).
Agni se divide em três categorias: Davagni, o fogo na madeira; Jatharagni,
o fogo da digestão no estômago; e Vadavagni, o fogo que cria neblina
quando correntes quentes e frias se misturam no oceano. Outro nome para
o fogo da digestão é Vrka. Era este poderoso fogo que residia no estômago
de Bhimasena.
282
2. Conforme declarado no Srimad-bhagavatam 12.13.12 e 15, o próprio
Bhagavatam é a essência de toda filosofia Vedanta (sara-vedanta-saram), e
a mensagem inequívoca do Bhagavatam é plena rendição ao Senhor Krishna
e a prestação de serviço devocional amoroso a Ele. Observar Ekadashi
estritamente é um grande auxílio neste processo e aqui Srila Vyasadeva está
simplesmente sublinhando para Bhima a importância do Ekadashi.
3. Embora astrologicamente o jejum caia no Dvadashi, na civilização védica
ainda é conhecido como Ekadashi.
283
Yogini Ekadashi
(Ashadha Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Vamana (Ashadha) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Senhor Supremo, ouvi as glórias do
Nirjala Ekadashi, que ocorre durante a quinzena clara do mês de Jyeshtha.
Agora desejo ouvir sobre o Ekadashi que ocorre durante a parte obscura do
mês de Ashadha (jun/jul). Tenha a bondade de descrevê-lo para mim em
detalhe, ó matador do demônio Madhu."
O Senhor Supremo, Sri Krishna, respondeu: "ó rei, vou contar sobre o
melhor dos dias de jejum, o Ekadashi que vem durante a parte obscura do
mês de Ashadha. Famoso como Yogini Ekadashi, remove todos tipos de
reaçöes pecaminosas e concede a liberação suprema.
ó melhor dos reis, este Ekadashi salva pessoas que estão se afogando no
vasto oceano da existência material e as transporta para a margem do
mundo espiritual. Em todos três mundos, é o principal entre os sagrados
dias de jejum. Vou revelar esta verdade a ti narrando a história recontada
nos Puranas.
O rei de Alakapuri - Kuvera, o tesoureiro dos semideuses - era um devoto
firme do Senhor Shiva. Empregava um servo chamado Hemamali como seu
jardineiro pessoal. Hemamali, um Yaksha, tinha muita atração luxuriosa por
sua deslumbrante esposa, Svarupa-vati, que tinha grandes olhos
encantadores.
O dever diário de Hemamali era visitar o Lago Manasarovara e trazer de
volta flores para seu patrão Kuvera, que então eram usadas para adorar o
Senhor Shiva. Certo dia, após colher as flores, Hemamali foi ter com sua
esposa em vez de retornar diretamente ao seu patrão e cumprir com seu
dever. Absorto em assuntos amorosos com sua esposa, esqueceu que tinha
que retornar à morada de Kuvera.
ó rei, enquanto Hemamali estava desfrutando com sua esposa, Kuvera
começou a adorar o Senhor Shiva em seu palácio e em breve descobriu que
não havia flores prontas para o puja do meio-dia. A falta de um artigo tão
importante irou o grande semideus, e ele perguntou a um mensageiro
Yaksha: "Porque aquele Hemamali de coração imundo não veio com a
oferenda diária de flores? Vai descobrir a razão exata e na volta reporte-se
a mim pessoalmente." O Yaksha retornou e contou para Kuvera: "ó caro
senhor, Hemamali está desfrutando livremente de sexo com sua esposa."
Kuvera ficou extremamente irado quando ouviu isso e imediatamente
intimou o baixo Hemamali a vir diante dele. Sabendo que fossa remisso e
que fizera hora sem cumprir com o dever, Hemamali se aproximou do patrão
em grande temor. O jardineiro primeiro prestou suas reverências e depois
ficou de pé perante seu senhor, cujos olhos haviam se tornado vermelhos de
raiva e cujos lábios tremiam. Irado, Kuvera gritou para Hemamali: "ó
284
patife pecaminoso! ó destruidor dos princípios religiosos! És uma ofensa
aos semideuses! Por isso te amaldiçôo a sofrer de lepra branca e separar-te
de tua amada esposa! Só grande sofrimento é o que mereces! ó tolo de
nascimento baixo, deixa este local imediatamente e vai-te para os planetas
inferiores!"
E assim Hemamali imediatamente caiu de Alakapuri e se tornou doente
com a terrível aflição da lepra branca. Acordou numa densa e assustadora
floresta, onde não havia nada para comer ou beber. Assim passava seus
dias na miséria, incapaz de dormir à noite devido à dor. Sofria tanto no
verão quanto no inverno, mas porque continuava a adorar o Senhor Shiva
fielmente, sua consciência permanecia pura e constante. Embora implicado
em grande pecado e suas reaçöes concomitantes, lembrava de sua vida
passada devido a sua piedade.
Após vagar durante algum tempo aqui e ali, por montanhas e planícies,
Hemamali eventualmente chegou à vasta cadeia do Himalaia. Ali teve a boa
fortuna de encontrar com o grande santo Markandeya Rishi, o melhor dos
ascetas, cuja duração de vida, dizem, se estende a sete dias de Brahma. (1)
Markandeya estava sentado pacificamente em seu ashrama, parecendo
tão refulgente quanto um segundo Brahma. Hemamali, sentindo-se muito
pecaminoso, ficou a certa distância do magnífico sábio e ofereceu suas
humildes reverências e oraçöes. Sempre interessado no bem-estar dos
outros, Markandeya viu o leproso e clamou: "ó tu, que espécie de atos
pecaminosos realizaste para merecer esta horrível aflição?"
Ouvindo isso, Hemamali respondeu: "Caro senhor, sou um servo Yaksha
do Senhor Kuvera, e meu nome é Hemamali. Era meu serviço diário pegar
flores do Lago Manasarovara para a adoração de meu patrão ao Senhor
Shiva, mas certo dia atrasei na hora de voltar com a oferenda porque fui
tomado de paixão por minha bela esposa. Quando meu patrão descobriu
que estava atrasado, amaldiçôou-me com muita ira. Assim agora estou sem
casa, esposa, e serviço. Mas afortunadamente encontrei com o senhor, e
agora espero receber sua auspiciosa benção, pois sei que devotos do Senhor
Supremo sempre trazem o interesse dos outros bem no alto de seus
coraçöes. Essa é sua grande natureza. ó melhor dos sábios, por favor
ajude-me!" (2)
Markandeya Rishi respondeu: "Porque me contaste a verdade, vou
contar-te sobre um dia de jejum que irá beneficiar-te grandemente. Se
jejuares no Ekadashi que vem durante a quinzena obscura do mês de
Ashadha, irás certamente ficar livre desta terrível maldição." Ao ouvir estas
abençoadas palavras do conhecido sábio, Hemamali caiu ao solo em
completa gratidão e ofereceu suas humildes reverências.
Mas Markandeya ficou de pé e levantou Hemamali, enchendo-o de
inexprimível felicidade.
285
Assim, como o sábio o instruíra, Hemamali fielmente observou o jejum de
Ekadashi, e por sua influência novamente se tornou um belo Yaksha. Então
retornou para casa, onde viveu feliz com sua esposa."
O Senhor Krishna concluiu: "Assim, como podes prontamente ver, ó
Yudhishthira, esse jejum no Yogini Ekadashi é muito poderoso e auspicioso.
Qualquer mérito que se obtenha por alimentar quarenta e oito mil piedosos
brahmanas também é obtido por simplesmente observar um jejum estrito
no Yogini Ekadashi. Para quem jejua neste sagrado Ekadashi, montes de
reaçöes pecaminosas passadas são destruídas e ele faz com que a pessoa se
torne piedosa. ó rei, assim explique-te a pureza do Yogini Ekadashi."
Assim termina a narrativa das glórias de Ashadha-krsna Ekadasi, ou Yogini
Ekadasi, do Brahma-vaivarta Purana.
Notas:
1) Um dia de Brahma (doze horas) é dito durar mil ciclos das quatro yugas
- Satya, Treta, Dvapara, e Kali. Como estas quatro eras duram 4.320.000
anos, um dia de 24 horas completas de Brahma é de aproximadamente
60.480.000.000 anos. Este é o espantoso tempo de vida de Markandeya, o
mais longo da terra.
2) A literatura védica declara:
pibanti nadya svayam eva na jalam
svayam na khadhanti phalani vrksha
nadanti sashyam khalu parivaha
paropakaraya satam vibhutayah
"Assim como os rios não bebem sua própria água mas fluem para benefício
dos outros, assim como as árvores frutíferas não comem seu próprio fruto
mas produzem-no para os outros, e assim como as nuvens não bebem sua
própria chuva mas chovem para os outros, também os santos vivem
simplesmente para os outros."
Chanakya Pandita diz:
sadhunam darshanam punyam
tirtha-bhutar hi sadhavah
kalena phalate tirtha
sadyah sadhu-samagamah
"Meramente ver um devoto puro de Krishna é mais purificante que visitar
um local de peregrinação sagrado, pois enquanto um lugar santo pode
purificar depois de longo tempo, a vista de um devoto puro purifica
imediatamente."
3) Porque Hemamali desejou retornar aos planetas celestiais e sua esposa,
sua observância do Ekadashi resultou na obtenção de sua meta material.
Mas um devoto de Krishna observa Ekadashi apenas com o desejo de
aumentar sua devoção pelo Senhor e assim ele obtém um resultado
espiritual.
286
Shayani Ekadashi
(Padma or Deva shayani Ekadashi)
Gaura paksha, Vamana (Ashadha) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Keshava, qual o nome do Ekadashi que
ocorre durante a quinzena clara do mês de Ashadha (jun/jul)? Qual é a
Deidade adorável para esse dia auspicioso, e qual o processo de observálo?" O Senhor Sri Krishna respondeu: "ó zelador deste planeta terreno, de
bom grado contar-te-ei uma maravilhosa história que o Senhor Brahma
certa vez narrou a seu filho Naradaji.
Certo dia Narada perguntou a seu pai: "Qual o nome do Ekadashi que
vem durante a parte clara do mês de Ashadha? Por gentileza conta-me
como posso observar este Ekadashi e assim agradar o Senhor Supremo,
Vishnu."
O Senhor Brahma respondeu: "ó grande orador, ó melhor de todos
sábios, ó mais puro devoto do Senhor Vishnu, tua pergunta é excelente.
Não há nada melhor que Ekadashi, o dia do Senhor Hari, neste ou em
qualquer outro mundo. Ele nulifica até mesmo os piores pecados se
observado corretamente. Por esta razão vou contar-te sobre Ashadha-sukla
Ekadashi.
Jejuar neste Ekadashi nos purifica de todos pecados e realiza todos nossos
desejos. Portanto, quem quer que deixe de obserar este sagrado dia de
jejum é um bom candidato a entrar no inferno. Ashadha-sukla Ekadashi
também é famoso como Padma Ekadashi. Só para agradar a Hrshikesha, o
senhor dos sentidos, deve-se jejuar neste dia. Ouça cuidadosamente, ó
Narada, enquanto relato para ti uma história maravilhosa das escrituras
sobre este Ekadashi. Apenas por ouvir este relato já se destroem todos
tipos de pecados, junto com todos obstáculos na senda da perfeição
espiritual.
ó filho, certa vez havia um rei santo na dinastia solar cujo nome era
Mandhata. Porque sempre defendia a verdade, foi nomeado imperador.
Cuidava de seus súditos como se fossem seus próprios filhos. Devido a sua
piedade e grande religiosidade, não havia pestilência, seca, ou doença de
qualquer tipo em seu reino. Todos seus súditos não só estavam livres de
todos tipos de perturbaçöes mas também eram muito ricos. O tesouro do
próprio rei estava livre de dinheiro ganho por meios não-recomendados, e
assim ele governou felizmente por muitos anos.
Certa vez entretanto, devido a algum pecado em seu reino, houve seca
durante três anos. Os súditos viram-se atormentados pela fome. A falta de
grãos alimentícios tornava impossível para eles realizarem os sacrifícios
védicos, oferecer oblaçöes a seus antepassados e semideuses, realizarem
adoração ritualística, ou até mesmo estudar as literaturas védicas.
Finalmente, todos vieram diante do amado rei numa grande assebléia e
287
disseram: "ó rei, sempre tratas de nosso bem-estar, portanto
humildemente imploramos vossa assistência agora. Todo mundo e tudo
neste mundo precisa de água. Sem água, quase tudo se torna inútil ou
morto. Os Vedas chamam a água de nara, e porque a Suprema
Personalidade de Deus dorme sobre a água, Seu nome é Narayana. Deus
faz Sua própria morada na água e ali faz Seu descanso. (1) Na Sua forma
como as nuvens, o Senhor Supremo está presente pelo céu afora e derrama
a chuva, da qual crescem os grãos que mantém toda entidade viva.
ó rei, a severa seca causou uma falta de valiosos grãos; assim estamos
sofrendo, e a população está diminuindo. ó melhor governante da terra, por
favor encontre alguma solução para este problema e traga-nos uma vez
mais a paz e prosperidade."
O rei respondeu: "Falais a verdade, pois os grãos são como Brahman, a
Verdade Absoluta, que vive dentro dos grãos e assim sustenta todos seres.
De fato, é por causa dos grãos que o mundo inteiro vive. Agora, porque
está havendo uma terrível seca no nosso reino? As escrituras sagradas
discutem este assunto mui profundamente. Se um rei é irreligioso, tanto ele
como seus súditos sofrem. Meditei na causa de nosso problema durante
muito tempo, mas após examinar meu caráter passado e atual,
honestamente posso dizer que não encontro pecado. Ainda assim, para o
bem de todos vós súditos, tentarei remediar a situação."
Pensando assim, o Rei Mandhata reuniu seu exército e séquito, prestou
suas reverências a Mim, e depois entrou na floresta. Vagou por aqui e por
ali, buscando grandes sábios em seus ashramas e indagando sobre como
resolver a crise em seu reino. Afinal encontrou o ashrama de um de Meus
outros filhos, Angira Muni, cuja refulgência iluminava todas direçöes.
Sentado em seu eremitério, Angira parecia um segundo Brahma. O rei
Mandhata estava muito feliz por ver esse exaltado sábio, cujos sentidos
estavam completamente sob controle.
O rei imediatamente desmontou de seu cavalo e ofereceu suas respeitosas
reverências aos pés de lótus de Angira Rishi. Então o rei juntou suas palmas
e orou por suas bençãos. Aquela pessoa santa reciprocou abençoando o rei
com mantras sagrados, depois perguntou-lhe sobre o bem-estar dos sete
membros de seu reino. (2)
Após contar ao sábio como iam os sete membros de seu reino, o rei
Mandhata perguntou sobre a felicidade do próprio sábio. Então Angira Rishi
perguntou ao rei porque empreendera tão difícil jornada na floresta, e o rei
contou-lhe sobre a aflição que seu reino estava passando. O rei disse: "ó
grande sábio, estou governando e mantendo meu reino enquanto sigo as
injunçöes védicas, e assim não sei qual o motivo da seca. Para resolver este
mistério, aproximei-me de ti para tua ajuda. Por favor ajuda-me a aliviar o
sofrimento de meus súditos."
288
Angira Rishi disse para o rei: "A presente era, Satya-yuga, é a melhor de
todas eras, pois nessa era o Dharma se apoia nas quatro pernas. (3) Nesta
era todos respeitam brahmanas como os membros mais elevados da
sociedade. Também, todos cumprem com seus deveres ocupacionais, e
apenas brahmanas duas-vezes nascidos podem realizar austeridades védicas
e penitências. Embora isto seja o padrão, ó leão entre os reis, há um
shudra que ilegalmente realiza os ritos da austeridade e penitência em teu
reino. É por isso que não há chuva no teu país. Por isso deves castigar este
trabalhador com a morte, pois por assim fazer removerás a contaminação e
restituirás a paz aos teus súditos."
O rei replicou: "Como posso matar um realizador de austeridades sem
ofensa? Por favor dá-me alguma solução espiritual."
O grande sábio Angira disse: "ó rei, deves observar um jejum no
Ekadashi que ocorre durante a quinzena clara do mês de Ashadha. Este dia
auspicioso se chama Padma Ekadashi, e por sua influência abundantes
chuvas certamente retornarão a teu reino. Este Ekadashi confere a
perfeição tanto aos fiéis observadores, como remove todo tipo de maus
elementos, e destrói todos obstáculos na senda da perfeição. ó rei, tu, teus
parentes e teus súditos devem todos observar este sagrado jejum de
Ekadashi. Então tudo em vosso reino irá indubitavelmente retornar ao
normal."
Ao ouvir estas palavras, o rei ofereceu suas reverências e depois retornou a
seu palácio. Quando chegou Padma Ekadashi, o rei Mandhata reuniu todos
os brahmanas, kshatriyas, vaishyas e shudras em seu reino e instruiu-os a
observarem estritamente este importante dia de jejum. Depois que o
haviam observado, caíram as chuvas, assim como o sábio havia predito, e
no devido tempo houve colheitas fartas e uma rica safra de grãos. Pela
misericórdia do Senhor Supremo Hrishikesha, o senhor de todos sentidos,
todos súditos do rei Mandhata se tornaram extremamente felizes e
prósperos.
Portanto, ó Narada, todos devem observar este jejum de Ekadashi mui
estritamente, pois confere toda sorte de felicidade, bem como a liberação
final, ao devoto fiel."
O Senhor Sri Krishna concluiu: "Meu querido Yudhishthira, Padma
Ekadashi é tão poderoso que se pode simplesmente ler ou ouvir suas glórias
e ficar completamente sem pecado. ó Pandava, quem deseja agradar-Me
deve observar estritamente este Ekadashi, que também é conhecido como
Deva-shayani Ekadashi. (1) ó leão entre os reis, quem quer que queira
liberação deve regularmente jejuar neste Ekadashi, que também é o dia em
que o jejum de Chaturmasya principia."
Assim termina a narrativa das glórias de Ashadha-sukla Ekadasi, ou
Padma Ekadasi, do Bhavishya-uttara Purana.
Notas:
289
1) Dizem que três coisas não podem existir sem água: pérolas, seres
humanos, e farinha. A qualidade essencial de uma pérola é seu brilho, e
isso é devido à água. A essência de um homem é seu sêmen, cujo principal
componente é água. E sem água, não se pode transformar farinha em
massa para depois cozinhar e comer. As vezes a água é chamada de jala
narayana, o Senhor Supremo na forma da água.
2) Os sete membros do domínio de um rei são o próprio rei, seus ministros,
seu tesouro, suas forças armadas, seus aliados, os brahmanas, os sacrifícios
realizados em seu reino, e as necessidades de seus súditos.
3) As quatro pernas do Dharma são veracidade, austeridade, misericórdia e
limpeza.
4) Deva-shayani ou Vishnu-shayani, indica o dia em que o Senhor Vishnu vai
dormir com todos semideuses. É dito que depois desse dia não se deve
realizar quaisquer novas cerimônias até Devotthani Ekadashi, que ocorre
durante o mês de Kartika (out/nov), porque os semideuses, estando
adormecidos, não podem ser convidados para a arena sacrificial e porque o
sol está viajando no curso meridional.
290
Kamika Ekadashi
(Shravana Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Sridhara (Shravana) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Keshava, qual o nome do Ekadashi que
ocorre durante a quinzena clara do mês de Ashadha (jun/jul)? Qual é a
Deidade adorável para esse dia auspicioso, e qual o processo de observálo?" O Senhor Sri Krishna respondeu: "ó zelador deste planeta terreno, de
bom grado contar-te-ei uma maravilhosa história que o Senhor Brahma
certa vez narrou a seu filho Naradaji.
Certo dia Narada perguntou a seu pai: "Qual o nome do Ekadashi que
vem durante a parte clara do mês de Ashadha? Por gentileza conta-me
como posso observar este Ekadashi e assim agradar o Senhor Supremo,
Vishnu."
O Senhor Brahma respondeu: "ó grande orador, ó melhor de todos
sábios, ó mais puro devoto do Senhor Vishnu, tua pergunta é excelente.
Não há nada melhor que Ekadashi, o dia do Senhor Hari, neste ou em
qualquer outro mundo. Ele nulifica até mesmo os piores pecados se
observado corretamente. Por esta razão vou contar-te sobre Ashadha-sukla
Ekadashi.
Jejuar neste Ekadashi nos purifica de todos pecados e realiza todos nossos
desejos. Portanto, quem quer que deixe de obserar este sagrado dia de
jejum é um bom candidato a entrar no inferno. Ashadha-sukla Ekadashi
também é famoso como Padma Ekadashi. Só para agradar a Hrshikesha, o
senhor dos sentidos, deve-se jejuar neste dia. Ouça cuidadosamente, ó
Narada, enquanto relato para ti uma história maravilhosa das escrituras
sobre este Ekadashi. Apenas por ouvir este relato já se destroem todos
tipos de pecados, junto com todos obstáculos na senda da perfeição
espiritual.
ó filho, certa vez havia um rei santo na dinastia solar cujo nome era
Mandhata. Porque sempre defendia a verdade, foi nomeado imperador.
Cuidava de seus súditos como se fossem seus próprios filhos. Devido a sua
piedade e grande religiosidade, não havia pestilência, seca, ou doença de
qualquer tipo em seu reino. Todos seus súditos não só estavam livres de
todos tipos de perturbaçöes mas também eram muito ricos. O tesouro do
próprio rei estava livre de dinheiro ganho por meios não-recomendados, e
assim ele governou felizmente por muitos anos.
Certa vez entretanto, devido a algum pecado em seu reino, houve seca
durante três anos. Os súditos viram-se atormentados pela fome. A falta de
grãos alimentícios tornava impossível para eles realizarem os sacrifícios
védicos, oferecer oblaçöes a seus antepassados e semideuses, realizarem
adoração ritualística, ou até mesmo estudar as literaturas védicas.
Finalmente, todos vieram diante do amado rei numa grande assebléia e
291
disseram: "ó rei, sempre tratas de nosso bem-estar, portanto
humildemente imploramos vossa assistência agora. Todo mundo e tudo
neste mundo precisa de água. Sem água, quase tudo se torna inútil ou
morto. Os Vedas chamam a água de nara, e porque a Suprema
Personalidade de Deus dorme sobre a água, Seu nome é Narayana. Deus
faz Sua própria morada na água e ali faz Seu descanso. (1) Na Sua forma
como as nuvens, o Senhor Supremo está presente pelo céu afora e derrama
a chuva, da qual crescem os grãos que mantém toda entidade viva.
ó rei, a severa seca causou uma falta de valiosos grãos; assim estamos
sofrendo, e a população está diminuindo. ó melhor governante da terra, por
favor encontre alguma solução para este problema e traga-nos uma vez
mais a paz e prosperidade."
O rei respondeu: "Falais a verdade, pois os grãos são como Brahman, a
Verdade Absoluta, que vive dentro dos grãos e assim sustenta todos seres.
De fato, é por causa dos grãos que o mundo inteiro vive. Agora, porque
está havendo uma terrível seca no nosso reino? As escrituras sagradas
discutem este assunto mui profundamente. Se um rei é irreligioso, tanto ele
como seus súditos sofrem. Meditei na causa de nosso problema durante
muito tempo, mas após examinar meu caráter passado e atual,
honestamente posso dizer que não encontro pecado. Ainda assim, para o
bem de todos vós súditos, tentarei remediar a situação."
Pensando assim, o Rei Mandhata reuniu seu exército e séquito, prestou
suas reverências a Mim, e depois entrou na floresta. Vagou por aqui e por
ali, buscando grandes sábios em seus ashramas e indagando sobre como
resolver a crise em seu reino. Afinal encontrou o ashrama de um de Meus
outros filhos, Angira Muni, cuja refulgência iluminava todas direçöes.
Sentado em seu eremitério, Angira parecia um segundo Brahma. O rei
Mandhata estava muito feliz por ver esse exaltado sábio, cujos sentidos
estavam completamente sob controle.
O rei imediatamente desmontou de seu cavalo e ofereceu suas respeitosas
reverências aos pés de lótus de Angira Rishi. Então o rei juntou suas palmas
e orou por suas bençãos. Aquela pessoa santa reciprocou abençoando o rei
com mantras sagrados, depois perguntou-lhe sobre o bem-estar dos sete
membros de seu reino. (2)
Após contar ao sábio como iam os sete membros de seu reino, o rei
Mandhata perguntou sobre a felicidade do próprio sábio. Então Angira Rishi
perguntou ao rei porque empreendera tão difícil jornada na floresta, e o rei
contou-lhe sobre a aflição que seu reino estava passando. O rei disse: "ó
grande sábio, estou governando e mantendo meu reino enquanto sigo as
injunçöes védicas, e assim não sei qual o motivo da seca. Para resolver este
mistério, aproximei-me de ti para tua ajuda. Por favor ajuda-me a aliviar o
sofrimento de meus súditos."
292
Angira Rishi disse para o rei: "A presente era, Satya-yuga, é a melhor de
todas eras, pois nessa era o Dharma se apoia nas quatro pernas. (3) Nesta
era todos respeitam brahmanas como os membros mais elevados da
sociedade. Também, todos cumprem com seus deveres ocupacionais, e
apenas brahmanas duas-vezes nascidos podem realizar austeridades védicas
e penitências. Embora isto seja o padrão, ó leão entre os reis, há um
shudra que ilegalmente realiza os ritos da austeridade e penitência em teu
reino. É por isso que não há chuva no teu país. Por isso deves castigar este
trabalhador com a morte, pois por assim fazer removerás a contaminação e
restituirás a paz aos teus súditos."
O rei replicou: "Como posso matar um realizador de austeridades sem
ofensa? Por favor dá-me alguma solução espiritual."
O grande sábio Angira disse: "ó rei, deves observar um jejum no
Ekadashi que ocorre durante a quinzena clara do mês de Ashadha. Este dia
auspicioso se chama Padma Ekadashi, e por sua influência abundantes
chuvas certamente retornarão a teu reino. Este Ekadashi confere a
perfeição tanto aos fiéis observadores, como remove todo tipo de maus
elementos, e destrói todos obstáculos na senda da perfeição. ó rei, tu, teus
parentes e teus súditos devem todos observar este sagrado jejum de
Ekadashi. Então tudo em vosso reino irá indubitavelmente retornar ao
normal."
Ao ouvir estas palavras, o rei ofereceu suas reverências e depois retornou a
seu palácio. Quando chegou Padma Ekadashi, o rei Mandhata reuniu todos
os brahmanas, kshatriyas, vaishyas e shudras em seu reino e instruiu-os a
observarem estritamente este importante dia de jejum. Depois que o
haviam observado, caíram as chuvas, assim como o sábio havia predito, e
no devido tempo houve colheitas fartas e uma rica safra de grãos. Pela
misericórdia do Senhor Supremo Hrishikesha, o senhor de todos sentidos,
todos súditos do rei Mandhata se tornaram extremamente felizes e
prósperos.
Portanto, ó Narada, todos devem observar este jejum de Ekadashi mui
estritamente, pois confere toda sorte de felicidade, bem como a liberação
final, ao devoto fiel."
O Senhor Sri Krishna concluiu: "Meu querido Yudhishthira, Padma
Ekadashi é tão poderoso que se pode simplesmente ler ou ouvir suas glórias
e ficar completamente sem pecado. ó Pandava, quem deseja agradar-Me
deve observar estritamente este Ekadashi, que também é conhecido como
Deva-shayani Ekadashi. (1) ó leão entre os reis, quem quer que queira
liberação deve regularmente jejuar neste Ekadashi, que também é o dia em
que o jejum de Chaturmasya principia."
Assim termina a narrativa das glórias de Ashadha-sukla Ekadasi, ou
Padma Ekadasi, do Bhavishya-uttara Purana.
Notas:
293
1) Dizem que três coisas não podem existir sem água: pérolas, seres
humanos, e farinha. A qualidade essencial de uma pérola é seu brilho, e
isso é devido à água. A essência de um homem é seu sêmen, cujo principal
componente é água. E sem água, não se pode transformar farinha em
massa para depois cozinhar e comer. As vezes a água é chamada de jala
narayana, o Senhor Supremo na forma da água.
2) Os sete membros do domínio de um rei são o próprio rei, seus ministros,
seu tesouro, suas forças armadas, seus aliados, os brahmanas, os sacrifícios
realizados em seu reino, e as necessidades de seus súditos.
3) As quatro pernas do Dharma são veracidade, austeridade, misericórdia e
limpeza.
4) Deva-shayani ou Vishnu-shayani, indica o dia em que o Senhor Vishnu vai
dormir com todos semideuses. É dito que depois desse dia não se deve
realizar quaisquer novas cerimônias até Devotthani Ekadashi, que ocorre
durante o mês de Kartika (out/nov), porque os semideuses, estando
adormecidos, não podem ser convidados para a arena sacrificial e porque o
sol está viajando no curso meridional.
294
Pavitropana Ekadashi
(Shravana shukla or Putrada Ekadashi)
Gaura paksha, Sridhara (Shravana) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Madhusudana, ó matador do demônio
Madhu, por favor seja misericordioso para comigo e descreve para mim o
Ekadashi que ocorre durante a quinzena clara do mês de Shravana
(jul/ago)." O Supremo Senhor Sri Krishna respondeu: "Sim, ó rei, de bom
grado narrarei suas glórias para ti, pois apenas por ouvir sobre este sagrado
Ekadashi já se obtém o mérito de realizar um sacrifício de cavalo.
No alvorecer da Dvapara-yuga, vivia um rei chamado Mahijita, que
governava o reino de Mahismati-puri. Porque não tinha filho, seu reino
inteiro parecia sem graça para ele. Um homem casado que não tem filho
não tem felicidade nesta vida ou na próxima. (1) Durante longo tempo este
rei tentou mui arduamente obter um herdeiro, sem sucesso. Vendo os anos
avançando, o Rei Mahijita tornou-se cada vez mais ansioso. Certo dia disse
para uma assembléia de seus conselheiros: "Não cometi nenhum pecado
nesta vida, e não há nenhuma riqueza ilícita em meu tesouro. Nunca
usurpei as oferendas aos semideuses ou brahmanas. Quando fiz guerra e
conquistei reinos, segui as regras e regulaçöes da arte militar, e protegi
meus súditos como se fossem meus próprios filhos. Puni até mesmo meus
próprios parentes se transgredissem a lei, e se meu inimigo era gentil e
religioso, dava-lhe as boas-vindas. ó almas duas-vezes nascidas, embora eu
seja religioso e fiel seguidor dos padröes védicos, ainda assim meu lar está
sem filho. Por gentileza me contem a razão disso."
Ouvindo isso, os conselheiros brahmanas do rei discutiram o assunto entre
si, e com a meta de beneficiarem o rei visitaram os varios ashramas dos
grandes sábios. Afinal chegaram a um sábio que era austero, puro, e autosatisfeito, e que estava observando estritamente um voto de jejum. Seus
sentidos estavam completamente sob controle, havia conquistado sua ira, e
era perito em realizar seu dever ocupacional. De fato, este grande sábio era
perito em todas conclusöes dos Vedas, e tinha aumentado seu tempo de
vida até o do próprio Senhor Brahma. Seu nome era Lomasa Rishi, e
conhecia o passa do, presente e futuro. Depois que cada kalpa passava,
caía um pelo de seu corpo. (2)
Todos os conselheiros brahmanas do rei aproximaram-se muito contentes,
um a um, para oferecer seus humildes respeitos.
Cativados por esta grande alma, os conselheiros do Rei Mahijita
ofereceram suas reverências a ele e disseram mui respeitosamente:
"Apenas por nossa grande boa fortuna tivemos permissão, ó sábio, de poder
ver-te."
Lomasa Rishi os viu prestando-lhe reverências e respondeu: "Por
gentileza, digam porque vieram até aqui. Porque estão me louvando?
295
Preciso fazer tudo que puder para resolver seus problemas, pois sábios como
eu só possuem um interesse: ajudar os outros. Não duvidem disso." (3)
Os representantes do rei disseram: "Viemos ver-te, ó exaltado sábio, para
pedir tua ajuda para resolver um problema sério. ó sábio, és como o Senhor
Brahma. De fato, não há melhor sábio no mundo inteiro. Nosso rei,
Mahijita, está sem filho, embora tenha nos mantido e protegido como se
fossemos seus filhos. Vendo-o assim tão infeliz devido a não ter filhos,
ficamos muito tristes, ó sábio, e portanto entramos na floresta para realizar
severas austeridades. Por nossa boa fortuna encontramos contigo. Os
desejos e atividades de todos tem sucesso só por teu darshana. Assim
humildemente pedimos que conte como nosso bondoso rei pode obter um
filho."
Ouvindo esta súplica sincera, Lomasa Rishi absorveu-se em profunda
meditação por um momento e de imediato compreendeu a vida pretérita do
rei. Então disse: "Seu governante era um mercador na vida passada, e
achando seus bens insuficientes, cometeu atos pecaminosos. Viajou a
muitos vilarejos para trocar suas mercadorias. Uma vez, ao meio-dia depois
do Ekadashi que vem durante a parte clara do mês de Jyeshtha, ficou com
sede enquanto viajava de lugar em lugar. Chegou numa linda lagoa nas
cercanias de um vilarejo, mas assim que estava para beber da lagoa,
chegou ali uma vaca com seu bezerro recém-nascido. Ambas criaturas
também estavam muito sedentas devido ao calor, mas quando a vaca e o
bezerro começaram a beber, o mercador grosseiramente empurrou-os para
o lado e egoistamente saciou sua própria sede. Esta ofensa contra uma
vaca e seu bezerro resultou no fato de seu rei não ter filhos agora. Mas os
bons atos que realizou em sua vida anterior lhe proporcionaram o governo
sobre um reino sem perturbação."
Ouvindo isso, os conselheiros do rei responderam: "ó famoso rishi,
ouvimos que os Vedas dizem que se pode nulificar os efeitos de nossos
pecados anteriores, adquirindo mérito. Por gentileza, nos dê alguma
instrução através da qual os pecados de nosso rei poderão ser destruídos;
por favor dê sua misericórdia a ele, para que nasça um príncipe em sua
família."
Lomasa Rishi disse: "Existe um Ekadashi chamado Putrada, que vem
durante a quinzena clara do mês de Shravana. Neste dia todos vocês,
inclusive seu rei, devem jejuar e ficar acordados a noite inteira, seguindo
estritamente as regras e regulaçöes. Então devem dar ao rei qualquer
mérito que tenham obtido por este jejum. Se seguirem estas minhas
instruçöes, ele certamente será abençoado com um bom filho."
Todos conselheiros do rei ficaram muito contentes ao ouvirem estas
palavras de Lomasa Rishi, e todos ofereceram suas gratas reverências.
Então, com seus olhos brilhando de felicidade, retornaram para casa.
296
Quando o mês de Shravana chegou, os conselheiros do rei lembraram do
conselho de Lomasa Rishi, e sob orientação deles, todos cidadãos de
Mahismati-puri, bem como o rei, jejuaram no Ekadashi. E no dia seguinte,
Dvadashi, os cidadãos fielmente ofereceram seu mérito acumulado a ele.
Pela força de todo esse mérito, a rainha ficou grávida e eventualmente deu a
luz um filho muito lindo.
"ó Yudhishthira", concluiu o Senhor Krishna, "O Ekadashi que vem durante
a quinzena clara do mês de Shravana portanto com razão ficou famoso como
Putrada ("que concede filhos"). Quem quer que deseje felicidade neste
mundo e no próximo deve certamente jejuar de todos grãos e legumes
neste dia sagrado. De fato, quem quer que simplesmente ouça as glórias de
Putrada Ekadashi se torna completamente livre de todos pecados, será
abençoado com um filho, e certamente ascende ao céu após a morte."
Assim termina a narrativa das glórias de Shravana-sukla Ekadasi, ou
Putrada Ekadasi, do Bhavishya-uttara Purana.
Notas:
1. A palavra sânscrita para "filho" é putra. Pu é o nome de determinado
inferno, e tra singifica "salvar". Assim a palavra putra significa "pessoa que
salva do inferno chamado Pu". Portanto todo homem casado deve produzir
pelo menos um filho e treiná-lo devidamente; então o pai será salvo de uma
condição infernal de vida. Mas esta injunção não se aplica aos devotos
sérios do Senhor Vishnu ou Krishna, pois o próprio Senhor Se torna seu
filho, pai, e mãe.
Além do mais Chanakya Pandita diz:
satyam mata pita jnanam
dharmo bhrata daya sakha
shantih patni kshama putrah
sadete mama vandhavah
"A verdade é minha mãe, o conhecimento é meu pai, meu dever ocupacional
é meu irmão, a bondade minha amiga, tranquilidade minha esposa, e o
perdão meu filho. Estes seis são membros de minha família." Entre as vinte
e seis qualidades de um devoto do Senhor, o perdão é o máximo. Portanto
os devotos devem fazer um esforço extra para desenvolver esta qualidade.
Aqui Chanakya diz: "Perdão é meu filho" e assim o devoto do Senhor,
embora possa estar na senda da renúncia, pode observar Putrada Ekadashi
e orar por obter este tipo de "filho".
2) Um kalpa ou doze horas do Senhor Brahma, igualam 4.320.000.000
anos.
3) Lomasa Rishi tinha todas boas qualidades porque era um devoto do
Senhor. Conforme declara o Srimad-Bhagavatam 5.18.12:
yasyasti bhaktir bhagavaty akincana
sarvair gunais tatra samasate surah
harav abhaktasya kuto mahad-guna
297
manorathenasati dhavato bahih
"Na pessoa cujo serviço devocional a Krishna é inabalável, todas boas
qualidades de Krishna se manifestam consistentemente. Contudo, aquele
que não possui devoção pela Suprema Personalidade de Deus não tem
nenhuma qualificação boa porque através da criação mental se ocupa na
existência material, que é a característica externa do Senhor."
298
Ananda Ekadashi
(Bhadrapada Krishna or Aja Ekadashi)
Krishna paksha, Hrsikesa (Bhadrapada) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Janardana, protetor de todas entidades
vivas, por favor diga-me o nome do Ekadasi que ocorre durante a quinzena
obscura do mês de Bhadrapada (ago/set)."
O Senhor Supremo, Sri Krishna, respondeu: "ó rei, ouça com atenção. O
nome deste Ekadashi que remove pecados é Aja ou Annada. Qualquer
pessoa que jejue completamente neste dia e adore Hrsikesha, o senhor dos
sentidos, torna-se livre de todas reaçöes a seus pecados. Até quem apenas
ouve sobre este Ekadashi se livra de seus pecados passados. ó rei, não há
dia melhor que este em todos mundos terrenos ou celestiais. Isto sem
dúvida é verdade.
Uma vez vivia um famoso rei chamado Harishchandra, que era imperador
do mundo e pessoa muito veraz e íntegra. O nome de sua esposa era
Chandramati, e tinha um filho chamado Lohitashva. Pela força do destino,
entretanto, Harishchandra perdeu seu grande reino e vendeu sua esposa e
filho. O próprio rei piedoso tornou-se servente doméstico de um comedor
de cachorros, que o fazia guardar um crematório. No entanto, mesmo
fazendo um trabalho tão baixo, não abandonou sua veracidade e bom
caráter, assim como o soma-rasa, quando misturado com algum outro
líquido, não perde sua capacidade de conferir imortalidade.
O rei passou muitos anos nessa condição. Então certo dia pensou: "Que
farei? Onde devo ir? Como posso ser salvo desta sina?" Desta forma ele
estava sosobrando num oceano de ansiedade e sofrimento.
Certo dia um grande sábio calhou de passar por ali, e quando o rei o viu
pensou contente: "Ah, o Senhor Brahma criou brahmanas só para ajudar os
outros." Harishchandra prestou suas respeitosas reverências ao sábio, cujo
nome era Gautama Muni. De palmas unidas, o rei postou se de pé diante de
Gautama e narrou sua lamentável história. Gautama Muni ficou surpreso ao
ouvir a triste estória do rei. Pensou: "Como esse rei foi reduzido a coletar
roupas dos mortos!" Gautama teve muita compaixão por Harishchandra e
instruiu-o no processo de jejuar para purificação.
Gautama Muni disse: "ó rei, durante a quinzena obscura do mês de
Bhadrapada ocorre um Ekadashi especialmente meritório, chamado Aja ou
Annada, que remove todos pecados. De fato, este Ekadashi é tão auspicioso
que se simplesmente jejuares nesse dia e não realizares mais nenhuma
austeridade, todos teus pecados serão nulificados. Por tua boa fortuna está
chegando a data daqui a sete dias. Portanto induzo-te a jejuar nesse dia e
permanecer acordado durante a noite. Se o fizeres, todas reaçöes de teus
pecados passados chegarão ao fim. ó Harishchandra, vim aqui por causa de
299
teus atos piedosos passados. Agora, toda boa fortuna a ti no futuro!"
Dizendo isto, o grande sábio Gautama imediatamente desapareceu.
O rei Harishchandra seguiu as instruçöes de Gautama com relação a jejuar
no sagrado dia de Aja Ekadashi. ó Yudhishthira, porque o rei jejuou nesse
dia, as reaçöes a seus pecados passados foram completamente destruídas
imediatamente. ó leão entre os reis, veja só a influência desse Ekadashi!
Ele imediatamente vence quaisquer misérias que se esteja sofrendo como
resultado de atividades pecaminosas anteriores. Assim, todas misérias de
Harishchandra foram aliviadas. Apenas pelo poder desse maravilhoso
Ekadashi ele foi reunido com sua esposa e filho, que tinham morrido porém
agora voltavam à vida. No céu os semideuses começaram a tocar seus
tímbales celestiais e choviam flores em Harishchandra, sua rainha e seu
filho. Pelas bençãos do jejum de Ekadashi, ele recuperou seu reino sem
dificuldade. Além do mais, quando o rei Harishchandra deixou este planeta,
seus parentes e todos seus súditos foram com ele para o mundo espiritual.
ó Pandava, quem quer que jejue no Aja Ekadashi certamente se liberta de
todos seus pecados e ascende ao mundo espiritual. E quem ouve e estuda
as glórias deste Ekadashi consegue o mérito auferido por realizar um
sacrifício de cavalo."
Assim termina a narrativa das glórias do Bhadrapada Ekadashi ou Aja
Ekadashi do Brahma-vaivarta Purana.
300
Parshva Ekadashi
(Parivartini or Vamana Ekadashi)
Gaura paksha, Hrsikesa (Bhadrapada) masa
Yudhisthira Maharaja perguntou ao Senhor Sri Krishna: "Qual o nome do
Ekadashi que ocorre durante a parte iluminada do mês de Bhadrapada
(agosto/setembro)? Quem é a Deidade adorável para esse Ekadashi, e que
mérito se obtém por observá-lo? Tenha a bondade de revelar-me tudo
isso."
O Senhor Supremo, Sri Krishna, respondeu: "Esse Ekadashi, ó
Yudhishthira, se chama Vamana Ekadashi ou ainda Parivartini Ekadashi, e
concede grande mérito e liberação final do enredamento material. Portanto,
porque remove todas reaçöes pecaminosas da pessoa, também se chama de
Jayanti Ekadashi. Apenas ouvir as glórias deste Ekadashi já liberta de todos
maus atos passados. Este jejum é tão auspicioso que observá-lo confere o
mesmo mérito que de realizar um sacrifício de cavalo. Não há melhor
Ekadashi que esse, porque concede a liberação tão facilmente. Portanto, a
pessoa que deseja verdadeiramente libertar-se do mundo material, deve
jejuar no Vamana Ekadashi.
Enquanto observa este jejum, o Vaisnava deve amorosamente adorar o
Senhor Supremo em Sua forma de Vamanadeva, a encarnação anã, cujos
olhos são como pétalas de lótus. Assim fazendo, estará adorando todas
outras deidades também, inclusive Brahma, Vishnu, e Shiva, e na hora da
morte sem dúvida irá para a morada do Senhor Hari. Em todos três mundos
não existe jejum mais importante para observar. O motivo porque esse
Ekadashi é tão auspicioso é que ele celebra o dia quando o Senhor em Seu
sono Se vira sobre Seu outro lado; por isso também é chamado de
Parivartini Ekadashi."
Maharaja Yudhisthira então perguntou ao Senhor: "ó Janardana, por favor
resolve uma questão que tenho. Como é que o Senhor Supremo dorme e
então Se vira sobre Seu lado? ó Senhor, quando estás dormindo, que
acontece com todas outras entidades vivas? Por favor também conta-me
como amarraste o rei dos demônios, Bali Maharaja, além de como se pode
satisfazer os brahmanas. Como se observa Chaturmasya?* Por gentileza
seja misericordioso para comigo e responda estas perguntas."
* Quem tiver interesse em observar o jejum de Chaturmasya deve consultar
o capítulo Chaturmasya-mahatmya do Bhavisya-uttara Purana.
A Suprema Personalidade de Deus replicou: "ó Yudhishthira, leão entre os
reis, de bom grado relatarei um evento histórico que, simplesmente por ser
ouvido, erradica todas reaçöes pecaminosas da pessoa.
Na Treta-yuga vivia um rei chamado Bali. Embora nascido duma dinastia
demoníaca, era muito devotado a Mim. Cantava muitos hinos védicos para
Mim e realizava o ritual de homa só para satisfazer-Me. Respeitava os
301
brahmanas duas-vezes nascidos e ocupava-os em realizar sacrifícios
diariamente. Esta grande alma teve uma discussão com Indra no entanto, e
eventualmente derrotou-o numa batalha. Bali assumiu todo seu reino
celestial inteirinho, que Eu mesmo dera para Indra. Por isso Indra e todos
outros semideuses, junto com muitos grandes sábios, aproximaram-se de
Mim e reclamaram de Bali Maharaja. Curvando suas cabeças até ao chão e
oferecendo muitas oraçöes sagradas dos Vedas, adoraram-Me e ao mestre
espiritual deles, Brhaspati. Assim concordei em aparecer a favor deles como
o anão Vamanadeva, Minha quinta encarnação."
O rei Yudhishthira perguntou: "ó Senhor, como é possível que vencestes
tal demônio poderoso com um mero corpo de anão? Por favor explica isso
claramente, pois sou Seu devoto fiel."
O Senhor Supremo, Sri Krishna, replicou: "Embora um anão, Eu era um
brahmana, e aproximei-Me de Bali Maharaja para pedir-lhe doaçöes em
forma de terras. Disse: "ó Bali, por favor dá-Me apenas três passos de
terra como caridade. Um pedaço tão pequeno de terra valerá para mim
como se fosse os três mundos." Bali concordou em atender Meu pedido sem
maiores consideraçöes. Mas assim que prometeu dar-Me a terra, Meu corpo
começou a Se expandir numa forma transcendental gigantesca. Cobri a
terra inteira com Meus pés, e toda Bhuvarloka com Minhas coxas, os céus de
Svarga com Minha cintura, Maharloka com Meu estômago, Janaloka com
Meu peito, Tapoloka com Meu pescoço, e Satyaloka com Minha cabeça e
face. Cobri toda criação material. Na verdade, todos planetas do universo,
inclusive o sol e a lua, foram abarcados pela Minha forma gigantesca.
Vendo este Meu passatempo espantoso, todos semideuses, inclusive Indra
e Shesha, o rei das serpentes, começaram a cantar hinos védicos e oferecer
oraçöes a Mim. Então peguei Bali pela mão e disse-lhe: "ó Ser sem
pecados, cobri toda a terra com apenas um passo e todos planetas celestiais
com o segundo. Agora onde irei colocar Meu pé para a terceira passada de
terra que Me prometeste?"
Ao ouvir isto, Bali Maharaja curvou-se e ofereceu-Me sua cabeça. ó
Yudhishthira, coloquei Meu pé em sua cabeça e mandei o para Patalaloka.
Vendo-o assim humilhado, fiquei muito satisfeito com ele e disse para Bali
que dali em diante Eu residiria permanentemente no palácio dele. A partir
de então, no Parivartini Ekadashi, que ocorre durante a parte iluminada do
mês de Bhadra, Bali, o filho de Virocana, instalou uma forma de Minha
Deidade em sua residência.
ó rei, até Haribodhini Ekadashi, que ocorre durante a parte iluminada do
mês de Kartika, Eu continuo a dormir no oceano de leite. O mérito que se
acumula durante esse período é particularmente poderoso. A pessoa deve,
portanto, observar Parivartini Ekadashi cuidadosamente. Em verdade é
especialmente purificante e assim elimina todas reaçöes pecaminosas.
Nesse dia o devoto fiel deve adorar o Senhor Trivikrama, Vamanadeva, que
302
é o pai supremo, porque nesse dia Eu Me viro para dormir sobre Meu outro
lado.
Se possível, nesse dia se deve dar a uma pessoa qualificada uma porção
de iogurte misturado com arroz, bem como alguma prata, e então
permanecer em vigília a noite toda. Esta simples observância libertará do
condicionamento material. Quem observar este sagrado Parivartini Ekadashi
desta maneira acima descrita certamente obterá todo tipo de felicidades
neste mundo e no reino de Deus na vida futura. Quem simplesmente ouve
esta narrativa com devoção irá para a morada dos semideuses e ali brilhará
como a própria lua, tão poderoso é observar este Ekadashi. De fato, é tão
poderoso quanto realizar mil sacrifícios de cavalos."
Assim terminam as glórias do Parivartini Ekadashi ou Vamana Ekadashi,
que ocorre durante a parte clara do mês de Bhadrapada, conforme o
Brahma-vaivarta Purana.
303
Indira Ekadashi
(Ashwin Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Padmanabha (Ashwini) masa
Yudhisthira Maharaja disse: "ó Madhusudana, ó matador do demônio
Madhu, qual o nome do Ekadashi que ocorre durante a quinzena obscura do
mês de Asvhina (set/out)? Por favor descreva suas glórias para mim." O
Senhor Supremo, Sri Krishna, respondeu: "Este dia santo é chamado Indira
Ekadashi. Se uma pessoa jejua nesse dia, todos seus pecados são
erradicados e seus antepassados que caíram no inferno são liberados. ó
melhor dos reis, quem simplesmente ouve sobre este Ekadashi obtém o
mérito acumulado por realizar um sacrifício de cavalo.
Na Satya-yuga vivia um rei chamado Indrasena, que era tão poderoso que
destruiu todos seus inimigos. O glorioso e altamente religioso Rei Indrasena
cuidava bem de seus súditos, e portanto era rico de filhos, netos, ouro e
grãos. Era muito devotado a Sri Vishnu também. Gostava especialmente de
cantar Meu nome, clamando "Govinda! Govinda!" Desta maneira o Rei
Indrasena sistematicamente se dedicava à vida espiritual pura e passava
muito tempo meditando na Verdade Absoluta.
Certo dia, enquanto o Rei Indrasena alegre e tranquilamente presidia
sobre sua assembléia, o orador perfeito, Narada Muni, foi visto descendendo
do céu. O rei ofereceu a Devarishi Narada, o santo entre os semideuses,
grande respeito, saudando-o com as palmas juntas, convidando-o ao
palácio, oferecendo-lhe um assento confortável, lavando seus pés, e falando
palavras doces de boas-vindas. Então Narada Muni disse para Maharaja
Indrasena: "ó rei, as sete partes de vosso reino estão prosperando? Vossa
mente está absorvida em pensar como podeis realizar vosso dever
ocupacional? E estais ficando mais e mais devotado ao Senhor Supremo, Sri
Vishnu?"
O rei respondeu: "Por tua bondosa graça, ó maior dos sábios, tudo vai
bastante bem. Hoje, só pela tua presença todos sacrifícios em meu reino
tem sucesso! Por favor mostra-me misericórdia e explique a razão para tua
visita até aqui."
Sri Narada, o sábio entre os semideuses, então disse: "ó leão entre os
reis, ouvi minhas espantosas palavras. Quando descendi de Brahmaloka a
Yamaloka, o Senhor Yamaraja louvou-me mui afavelmente e ofereceu-me
um excelente assento. Enquanto eu glorificava sua veracidade e
maravilhoso serviço ao Senhor Supremo, notei vosso pai na assembléia de
Yamaraja. Embora fora muito religioso, porque quebrou um jejum de
Ekadashi prematuramente, teve que ir para Yamaloka. Vosso pai deu-me
uma mensagem para vos entregar. Disse: "Em Mahishmati vive um rei
chamado Indrasena. Por favor conte-lhe sobre minha situação aqui - que
devido a meus atos pecaminosos passados de alguma maneira fui forçado a
residir no reino de Yamaraja. Por favor dê a ele esta minha mensagem: "ó
304
filho, tenha a bondade de observar Indira Ekadashi e dar muita caridade
para que eu possa me elevar ao céu." (2)
Narada continuou: "Só para entregar esta mensagem, ó rei, vim até aqui.
Deveis ajudar vosso pai observando este jejum de Indira Ekadashi. Pelo
mérito acumulado, vosso pai irá para o céu."
O Rei Indrasena perguntou: "ó grande Naradaji, por favor seja
misericordioso e me diga especificamente como observar um jejum no Indira
Ekadashi, e também conte em que mês e que dia ocorre." Narada Muni
respondeu: "ó rei, por favor ouvi enquanto vos descrevo o processo
completo de observar Indira Ekadashi. Este Ekadashi ocorre durante a
quinzena obscura do mês de Ashvina. No Dashami, o dia antes do Ekadashi,
acordai cedo pela manhã, tomai banho, e depois façai algum serviço para
Deus com plena fé. Ao meio-dia, tomai banho novamente em água corrente
e depois oferecei oblaçöes a vossos antepassados com fé e devoção.
Certificai-vos de não comer mais que uma vez naquele dia, e à noite dormi
no chão.
Quando acordardes na manhã do Ekadashi, limpai vossa boca e dentes
esmeradamente, e depois com profunda devoção pelo Senhor fazei este voto
sagrado: "Hoje irei jejuar completamente e abandonar todos tipos de gozo
dos sentidos. ó Suprema Personalidade de Deus, infalível e de olhos de
lótus, por favor conceda-me refúgio a Teus pés de lótus." Ao meio-dia,
postai-vos de pé diante de Sri Shalagrama-shila (3) e adorai-O fielmente,
seguindo todas regras e regulaçöes, depois oferecei oblaçöes a vossos
antepassados. Em seguida, alimentai brahmanas qualificados e ofereceilhes alguma caridade conforme vossos meios. Agora tomai o alimento
oferecido aos vossos antepassados, cheirai-o, e depois oferecei-o a uma
vaca. Em seguida, adorai o Senhor Hrshikesha com incenso e flores, e
finalmente, permanecei acordado a noite toda perto da Deidade de Sri
Keshava.
Cedo na manhã do dia seguinte, Dvadashi, adorai Sri Hari com grande
devoção e convidai brahmanas para um suntuoso banquete. Então alimentai
vossos parentes, e finalmente tomai vossa refeição em silêncio. ó rei, se
observardes estritamente um jejum no Indira Ekadashi desta maneira, com
os sentidos controlados, vosso pai certamente será elevado à morada do
Senhor Vishnu." Após dizer isso, Devarishi Narada imediatamente
desapareceu.
O Rei Indrasena seguiu as instruçöes do grande santo perfeitamente,
observando o jejum na associação de seus parentes e servos. Ao quebrar o
jejum no Dvadashi, flores caíram do céu. O mérito que Indrasena ganhou
por observar este jejum salvou seu pai do reino de Yamaraja e fez com que
obtivesse um corpo completamente espiritual. De fato, Indrasena o viu
subir para a morada do Senhor Hari no dorso de Garuda. O próprio
Indrasena foi capaz de governar seu reino sem quaisquer obstáculos, e em
tempo entregou o reino para seu filho e também foi para Vaikuntha.
305
ó Yudhishthira, estas são as glórias do Indira Ekadashi, que ocorre durante
a quinzena obscura do mês de Ashvina. Quem quer que ouça ou leia esta
narrativa certamente desfrutará da vida neste mundo, será libertado de
todos seus pecados passados, e na morte retorna ao lar, de volta para Deus,
onde vive eternamente."
Assim terminam as glórias do Ashvina-krsna Ekadashi ou Indira Ekadashi,
do Brahma-vaivarta Purana.
Notas:
1) As sete partes do domínio de um rei são o próprio rei, seus ministros, seu
tesouro, suas forças militares, seus aliados, os brahmanas, os sacrifícios
realizados em seu reino, e as necessidades de seus súditos.
2) Toda entidade viva é um indivíduo, e individualmente todos tem que
praticar consciência de Krishna para retornar a Deus. Conforme declarado
no Garuda Purana, quem está sofrendo no inferno não consegue praticar
consciência de Krishna, porque isto requer paz metal, que as torturas do
inferno tornam impossíveis. Se um parente de um pecador sofrendo no
inferno der alguma caridade em nome do pecador, este pode deixar o
inferno e entrar nos planetas celestiais. Mas se o parente do pecador
observar este jejum de Ekadashi em prol de seu familiar sofredor, este vai
diretamente para o mundo espiritual, conforme declara este capítulo.
3) Sri Shalagrama-shila é uma Deidade do Senhor Vishnu na forma de uma
pedra lisa, redonda e escura. Devotos adoram-No para obter liberação. A
origem de Shalagrama-shila é descrita no Padma Purana, Uttara Khanda.
306
Pashankusha Ekadashi
(Ashwin shukla Ekadashi)
Gaura paksha, Padmanabha (Ashwini) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Madhusudana, qual o nome do Ekadashi
que ocorre durante a quinzena luminosa do mês de Ashvina
(setembro/outubro)? Por favor seja misericordioso e conta-me algo sobre
isso."
O Senhor Supremo, Sri Krishna, respondeu: "ó rei, por favor escute
enquanto explico as glórias desse Ekadashi - Papankusha Ekadashi - que
remove todos pecados. Neste dia se deve adorar a Deidade de
Padmanabha, o Senhor do umbigo de lótus, segundo as regras e regulaçöes.
Assim fazendo, se consegue quaisquer prazeres celestiais que se deseje
neste mundo e afinal se obtém liberação. Simplesmente por oferecer
humildes reverências ao Senhor Vishnu, que cavalga Garuda, se pode obter
o mesmo mérito que se consegue por realizar grandes penitências durante
longo tempo com os sentidos completamente controlados. Embora uma
pessoa possa ter cometido ilimitados pecados, ainda assim poderá escapar
do inferno apenas por prestar suas reverências ao Senhor Hari, que remove
todos pecados.
Os méritos obtidos por realizar peregrinação a tirthas desse planeta
terráqueo também podem ser obtidos simplesmente por cantar os santos
nomes do Senhor Vishnu (1). Quem cantar esses sagrados nomes - como
Rama, Vishnu, Janardana, ou Krishna - especialmente no Ekadashi, nunca
vê a morada de Yamaraja. Tampouco aquele que jejua no Papankusha
Ekadashi, que Me é muito querido, verá essa morada.
Tanto o Vaisnava que critica o Senhor Shiva quanto o Shivaísta que Me
critica certamente vão para o inferno. O mérito obtido por realizar mil
sacrifícios de cavalo e cem sacrifícios Rajasuya não se iguala nem mesmo à
décima sexta parte do mérito que uma pessoa obtém por jejuar no
Ekadashi. Não existe mérito superior que se possa alcançar, que este obtido
por jejuar no Ekadashi. De fato, nada nos três mundos é tão agradável ou
tão capaz de purificar-nos do pecado como o Ekadashi, o dia do Senhor de
umbigo de lótus, Padmanabha.
ó rei, até que a pessoa observe um jejum do dia do Senhor Padmanabha
(chamado Papankusha Ekadashi), ela permanece pecaminosa, e as reaçöes
de suas atividades pecaminosas passadas nunca a deixam. Não há mérito
nos três mundos que se iguale ao mérito obtido por observar jejum nesse
Ekadashi. Quem quer que o observe fielmente, nunca tem de ver a morte
personificada, o Senhor Yamaraja. Quem deseja liberação, o paraíso, boa
saúde, lindas mulheres, fortuna, e grãos alimentícios deve simplesmente
jejuar nesse Ekadashi. ó Rei, nem o Ganges, Gaya, Kashi, nem Pushkara,
nem mesmo o sagrado local de Kurukshetra, podem conceder tanto mérito
como Papankusha Ekadashi.
307
ó Yudhisthira, protetor da terra, após observar Ekadashi durante o dia, o
devoto deve permanecer acordado pela noite adentro, pois assim fazendo
facilmente obtém a morada do Senhor Supremo, Sri Vishnu. Dez geraçöes
de antepassados por parte da mãe, dez por parte do pai, e dez por parte da
esposa são todos liberados por uma só vez observar o jejum neste Ekadashi.
Todos esses antepassados obtém suas formas originais transcendentais, de
quatro braços. Portando vestes amarelas e lindas guirlandas, cavalgam ao
mundo espiritual no dorso de Garuda, o inimigo das serpentes. Essa é a
benção que Meu devoto recebe simplesmente por observar um Papankusha
Ekadashi devidamente.
ó melhor dos reis, quer sejamos crianças, jovens, ou velhos, jejuar no
Papankusha Ekadashi livra de pecados e torna imune ao sofrimento de
renascer infernalmente. Quem observa um jejum neste Ekadashi se torna
livre de todos seus pecados e retorna à morada do Senhor Hari. Quem doar
ouro, sementes de gergelim, terra fértil, vacas, grãos, água potável, um
guarda-chuva, ou par de calçados nesse mais santificado dos dias nunca
terá de visitar a morada de Yamaraja, que sempre pune pecadores. Porém
se um habitante da terra deixa de realizar atos espirituais, especialmente
observar um jejum em dias sagrados como Ekadashi, é dito que sua
respiração não é melhor que o bafo do fole do ferreiro.
ó melhor dos reis, especialmente no Papankusha Ekadashi, mesmo os
pobre devem primeiro tomar banho e depois dar alguma caridade e realizar
outras atividades auspiciosas de acordo com sua habilidade.
Quem quer que realize sacrifícios ou construa lagoas públicas, locais de
descanso, jardins, ou casas não sofre as puniçöes de Yamaraja. De fato,
deve-se compreender que tal pessoa deve ter realizado tais atividades
piedosas assim, em sua vida passada, caso tenha vida longa, saúde,
riqueza, nascimento elevado ou esteja livre de todas doenças. Mas uma
pessoa que observa Papankusha Ekadashi vai para a morada do Senhor
Supremo."
O Senhor Krishna concluiu: "Portanto, ó santo Yudhishthira, narrei-lhe as
glórias de Papankusha Ekadashi. Por favor questione-Me mais se deseja
ouvir ainda mais sobre Ekadashi."
Assim terminam as glórias do Papankusha Ekadashi ou Ashvina-sukla
Edadashi,do Brahma-vaivarta Purana.
Notas:
1) Segundo o Srimad-Bhagavatam, Vishnu é uma encarnação purusha da
expansão quádrupla do Senhor Sri Krishna.
308
Rama Ekadashi
(Karttika Krishna Ekadashi)
Krishna paksha, Damodara (Karttika) masa
Yudhishthira Maharaja disse: "ó Janardana, ó protetor de todos seres,
qual é o nome do Ekadashi que ocorre durante a quinzena obscura do mês
de Kartika (out/nov)? Por favor transmita este sagrado conhecimento a
mim."
O Senhor Supremo, Sri Krishna, respondeu: "ó leão entre os reis, por
favor ouça: O Ekadashi que ocorre durante a parte obscura do mês de
Kartika se chama Rama Ekadashi. É muito auspicioso, pois erradica de
imediato os maiores pecados e concede passagem para a morada espiritual.
Vou narrar sua história e glórias para ti.
Uma vez vivia um famoso rei chamado Mucukunda, que tinha amizade
com o Senhor Indra, o rei do céu, bem como com Yamaraja, Varuna e
Vibhishana, o irmão piedoso do demônio Ravana. Mucukunda sempre falava
a verdade e constantemente prestava serviço devocional a Mim. Porque
governava segundo os princípios religiosos, não havia distúrbios em seu
reino.
A filha de Mucukunda se chamava Chandrabhaga, como o rio sagrado, e o
rei a deu em casamento a Shobhana, o filho de Chandrasena.
Certo dia, Shobhana visitou o palácio de seu sogro no dia auspicioso de
Ekadashi. Esta visita provocou ansiedade na esposa de Shobhana,
Chandrabhaga, porque ela sabia que seu marido estava fisicamente muito
enfraquecido e incapaz de suportar a austeridade de um jejum de dia
inteiro. Ela disse-lhe: "Meu pai é muito estrito quanto a seguir o Ekadashi.
No Dashami, o dia antes do Ekadashi, ele golpeia um grande tambor timbale
e anuncia: "Ninguém deve comer no Ekadashi, o dia do Senhor Hari!"
Quando Shobhana ouviu o som do timbale, disse para sua esposa: "ó
minha linda, que farei agora? Por favor diga-me como poderei salvar minha
vida e obedecer as restriçöes ao mesmo tempo!"
Chandrabhaga replicou: "Meu querido marido, na casa de meu pai ninguém
- nem mesmo elefantes e cavalos, sem falar em seres humanos - come no
Ekadashi. De fato, nenhum dos animais recebe sua ração de grãos, folhas
ou palha - nem mesmo água! - no Ekadashi, o dia do Senhor Hari. Portanto
como poderás escapar de jejuar? Meu amado, se tiveres que comer algo,
então deves sair daqui imediatamente. Agora, com firme convicção decida o
que fazer."
O Príncipe Shobhana respondeu: "Decidi jejuar no sagrado dia de
Ekadashi. Qualquer que seja meu destino, certamente haverá de
acontecer."
309
Decidindo assim, Shobhana tentou jejuar naquele Ekadashi, mas ficou
intoleravelmente perturbado pela fome e sede excessiva. Eventualmente o
sol se pôs no oeste, e a chegada da noite auspiciosa fez a felicidade de todos
Vaisnavas. ó Yudhishthira, todos os devotos gostaram de adorar o Senhor
Hari e permanecer acordados noite adentro, mas para o Príncipe Shobhana
aquela noite se tornou absolutamente intolerável. Na verdade, quando o sol
se levantou no Dvadashi, Shobhana estava morto.
O Rei Mucukunda observou o funeral de seu genro, ordenando que se
fizesse uma grande pilha de madeira para o fogo, mas instruiu sua filha
Chandrabhaga a não juntar-se a seu marido na pira funerária. Assim
Chandrabhaga, após realizar todos processos purificatórios honrando seu
marido falecido, continou a viver na casa de seu pai." O Senhor Krishna
continuou: "ó melhor dos reis, embora Shobhana morresse por ter
observado Rama Ekadashi, o mérito que acumulou capacitou-o depois da
morte, a ser o governante de um reino no alto do pico da Montanha
Mandaracala. Este reino era como uma cidade de semideuses: muito
brilhante, com ilimitadas jóias incrustadas nas paredes de seus prédios. Os
pilares eram feitos de rubis, e o ouro cravejado de diamantes rebrilhava por
todo lugar. Enquanto o Rei Shobhana ficava sentado num trono sob um
dossel branco puro, servos abanavam-no com abanos de rabo de iaque.
Uma estupenda coroa descansava sobre sua cabeça, lindos brincos
adornavam suas orelhas, um colar ornava seu pescoço, roximando,
imediatamente levantou de seu trono e deu-lhe as boas-vindas. Depois que
Shobhana prestara suas respeitosas reverências, perguntou ao brahmana
sobre seu bem-estar e sobre a saúde de seu sogro Mucukunda, sua esposa,
e todos residentes da cidade.
Somasharma respondeu: "ó rei, todos súditos estão bem no reino de seu
sogro, e Chandrabhaga e teus outros membros familiares também estão
bastante bem. Mas, ó rei, estou espantado de encontrar-te aqui! Por favor
conte-me sobre ti. Ninguém jamais viu cidade tão bela como esta! Tenha a
bondade de me contar como a obteve."
O Rei Shobhana disse: "Porque observei Rama Ekadashi, recebi esta
esplêndida cidade para governar. Mas apesar de toda sua grandiosidade, é
apenas temporária. Imploro-te que faças algo para corrigir esta deficiência.
Podes ver, isto é apenas uma cidade efêmera. Como poderei tornar suas
belezas e glórias permanentes? Por favor instrua-me."
O brahmana perguntou: "Por que este reino é instável, e como poderá se
tornar estável? Por favor explique isso para mim, e tentarei ajudá-lo."
Shobhana respondeu: "Porque jejuei no Ekadashi sem qualquer fé, este
reino é impermanente. Agora ouça como poderá se tornar permanente. Por
favor retorne a Chandrabhaga, a linda filha do Rei Mucukunda, e diga a ela o
que viste e compreendeste sobre este lugar e sobre mim. Certamente, se
contares isto a ela, minha cidade em breve se tornará permanente."
310
Assim o brahmana retornou a sua cidade e relatou o episódio inteiro a
Chandrabhaga, que ficou surpresa e muito feliz por ouvir esta notícia. Disse
ela: "ó brahmana, isto é um sonho que tiveste, ou realmente é um fato?"
Somasharma replicou: "ó princesa, de fato vi teu marido falecido cara a
cara naquele maravilhoso reino, que se assemelha a um dos reinos dos
semideuses. Mas ele diz que o reino inteiro é instável e pode desaparecer
no ar a qualquer momento. Portanto ele espera que possas encontrar algum
meio de torná-lo permanente."
Chandrabhaga disse: "ó sábio entre os brahmanas, por favor leve-me até
meu marido imediatamente, pois desejo muito vê-lo novamente!
Certamente tornarei seu reino permanente com o mérito que adquiri
jejuando em cada Ekadashi durante minha vida toda. Por favor reuna-nos
novamente. É dito que quem reune pessoas separadas obtém mérito muito
grande."
O brahmana Somasharma então guiou Chandrabhaga até o refulgente reino
de Shobhana. Antes de alcançá-lo, entretanto, pararam no sopé do Monte
Mandaracala, no sagrado ashrama de Vamadeva. Ao ouvir a história deles,
Vamadeva cantou hinos dos Vedas e borrifou água sagrada em
Chandrabhaga. Pela influência dos ritos daquele grande rishi, o mérito que
ela acumulou por jejuar por tantos Ekadashis tornou o corpo dela
transcendental. Extática, seus olhos irradiando maravilhados,
Chandrabhaga continuou sua jornada.
Quando Shobhana viu sua esposa se aproximando dele no alto da
Montanha Mandaracala, foi tomado de alegria e chamou-a em voz alta, com
grande felicidade. Depois que ela havia chegado, sentou-a à sua esquerda e
ela lhe disse: "ó querido, por favor ouça enquanto te conto uma coisa que
irá beneficiar-te grandemente. Desde que tinha oito anos sempre jejuei fiel
e regularmente a cada Ekadashi. Se eu transferir a ti todo o mérito que
assim acumulei, teu reino certamente se tornará permanente, e tua
prosperidade irá crescer e crescer até a vinda da grande inundação!"
O Senhor Krishna continuou: "ó Yudhishthira, desta maneira
Chandrabhaga, que estava belamente decorada com os mais finos
ornamentos e tinha um corpo transcendental de rara beleza, afinal gozou da
paz e felicidade com seu marido. Pela potência de Rama Ekadashi,
Shobhana verificou que seu reino nos picos do Monte Mandaracala podia
realizar todos seus desejos e conceder-lhe felicidade sempiterna, tal como
aquela obtida da vaca Kama-dhenu. ó maior dos reis, assim narrei a ti as
glórias do Rama Ekadashi.
Quem quer que observe o sagrado Ekadashi durante as quinzenas clara e
obscura de cada mês, indubitavelmente se liberta das reaçöes do pecado de
matar um brahmana. Não se deve diferenciar entre Ekadashis da parte
iluminada ou obscura do mês. Conforme vimos, ambos podem conceder
prazer neste mundo e liberar até mesmo as almas mais pecaminosas e
caídas. Assim como vacas negras e brancas dão leite de qualidade igual, os
311
Ekadashis da quinzena clara e obscura conferem o mesmo grau elevado de
mérito e eventualmente liberam a pessoa do ciclo de nascimento e morte.
Quem quer que simplesmente ouça as glórias deste sagrado dia, Rama
Ekadashi, se liberta de todos tipos de pecado e obtém a morada suprema do
Senhor Vishnu."
Assim terminam as glórias do Rama Ekadashi ou Kartika-krsna Edadashi,
do Brahma-vaivarta Purana.
312
Utthana Ekadashi
(Haribodhini Ekadashi or Devothani Eka